
Mindful Talk - Ich bin nicht mehr meine Vergangenheit.
Es braucht mehr als eine Entscheidung, sich endlich alter Glaubenssätze zu entledigen und den negativen Gefühlen weniger Raum zu geben. Innere Kinder erwachsen werden lassen... das ist es, was dich frei machen wird. Ich erzähle dir in dieser neuen Folge von MINDFUL MINUTES meinen ganz eigenen Weg, mit persönlichen und intimen Einsichten über mich. Was ich kann, kannst du auch.
Transkription
Du hörst Mindful Minutes mit mir,
Daniela Barchasch,
Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mindful Members Clubs.
Jede Woche spreche ich mit dir darüber,
Wie du dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,
Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.
Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.
Wie kannst du also ein glückliches Leben leben?
Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.
Und du kannst das auch und ich bin hier,
Um dir das zu zeigen.
Hallo,
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mindful Minutes und diesmal ist es eine ganz andere Folge.
In den letzten Monaten haben wir verdammt viele Hörer mit dazu bekommen und viele neue Menschen sind auf diesen Podcast aufmerksam geworden.
Ich habe ganz viele tolle Rückmeldungen bekommen und ich bin sehr dankbar dafür,
Wie sich das alles entwickeln durfte.
Mittlerweile haben wir an die 100.
000 Downloads monatlich,
Das heißt tausende Hörer täglich und ich bin einfach nur dankbar dafür.
Und da viele mich gar nicht wirklich kennen und viele Fragen in den letzten Monaten eingegangen sind über meine Person oder wie ich gewisse Dinge sehe bzw.
Wie ich gewisse Dinge lösen würde,
Würde ich gerne diese ganz besondere Folge für dich aufnehmen.
Die gibt es wieder auf YouTube als Video-Version,
Falls du dich ganz anders mit mir verbinden möchtest oder natürlich auch im ganz normalen Podcast.
Was kannst du erwarten?
Was kannst du von diesem Podcast erwarten,
Von mir erwarten,
Einer Zusammenarbeit mit mir,
Was auch immer du anstrebst?
Und darum soll es heute gehen.
Ich möchte so ein klein wenig darauf eingehen,
Auf die Abgründe,
Aber auch die schönen Dinge in meinem Leben,
Also mich ein bisschen persönlicher zeigen.
Klar,
Das mache ich schon sehr viel in meinen Podcasts,
In meinen Folgen,
Weil das es einfach untermalt,
Was ich dir sagen möchte,
Was ich dir erzählen möchte.
Doch heute möchte ich nochmal ein klein wenig tiefer gehen und eben auch alle Neuen begrüßen,
Die ja noch gar nicht so wissen,
Was können sie eigentlich mit diesem Podcast in ihrem Leben verwirklichen.
Mein 4Minutes ist ursprünglich mal gegründet worden,
Weil ich einfach nur Meditationen hochladen wollte.
Schnell habe ich aber gemerkt,
Dass es nicht nur um Meditationen geht,
Um die Praxis geht,
Sondern eben,
Dass es auch diese Mindful Bites geben könnte und geben sollte,
In der ich einfach bestimmte Thematiken vor dem Hintergrund von dem,
Was ich eben lehre,
Die buddhistische Psychologie oder Yoga-Philosophie,
Dass ich das beleuchte oder normale Psychologie auch und eben dir einen Einblick gebe in eine andere Welt,
Einen Einblick,
Der dir dein Leben hoffentlich erleichtern wird,
Beziehungsweise Dinge in deinem Leben verändern wird.
Und das soll dieser Podcast tun.
Und wer bin ich?
Fangen wir doch einfach mal ganz normal mit diesen Hard Facts an,
Was ich vielleicht auch auf einer Party erzählen würde.
Ich bin die Gründerin von Evakuera Coachings,
Das habe ich vor 5 Jahren gemacht und habe meinen ersten Online-Kurs damals rausgebracht,
Das war noch überhaupt nicht Usos,
Heute ist das ja gang und gäbe,
Gerade durch Corona,
Und wollte eine Plattform schaffen für Coaches und eben Menschen,
Die darin interessiert sind,
Sich weiterzuentwickeln,
Die sich an die richtigen Personen,
An die richtige Adresse wenden können,
Die nicht lange gucken müssen,
Sondern einfach sehen,
Okay,
Hier gibt es die Möglichkeiten für sie.
Es ist damals so ein bisschen nicht so gelaufen,
Wie ich es gerne gewollt hätte.
Der Life-Coach,
Mit dem ich zusammengearbeitet habe,
Sie hatte sich ziemlich schnell dafür entschieden,
Dass sie das nicht mehr tun möchte,
Dass das einfach nicht ihre Plattform ist und so bin ich alleine weitergelaufen und auch sehr erfolgreich.
Ich habe dann Coaching-Programme aufgesetzt,
Zu den Themen werde ich gleich noch ein bisschen mehr erzählen,
Und hatte aber schon immer einen anderen Hintergrund,
Hatte schon immer eine andere Idee.
Es ist oder ergibt sich aus diesen Coaching-Programmen,
Dass die zeitlich limitiert sein müssen und dann sind die so intensiv,
Dass die eben auch einen gewissen Preis haben müssen und das hatte zur Folge,
Dass ich einfach,
Ja,
Auf eine Art und Weise gearbeitet habe,
Mit der ich nicht immer so einverstanden war.
Ich wollte Menschen über einen längeren Zeitraum begleiten und so hatte ich schon lange diesen Wunsch,
Es doch einfach anders zu machen.
Und letztes Jahr,
Im April,
Habe ich das dann tatsächlich geschafft und umsetzen können und habe den Mindful-Members-Club gegründet.
Also,
Ich bin nicht nur die Gründerin von Evakuera Coachings und Stimme und Gesicht dieses Podcastes hier,
Sondern eben auch die Gründerin des Mindful-Members-Clubs.
Der Mindful-Members-Club ist deswegen so ein toller Ort,
Weil ich dort ganz,
Ganz viel Wissen zusammen packe und eben auch Praxis,
Die alltagstauglich ist,
Um wirklich etwas zu verändern.
Und was eben schon immer meine Idee war,
Ist,
Dass das auch bezahlbar ist.
Premium-Coaching-Programme sind oft in einem Bereich,
Der sehr teuer ist,
Das kann sich nicht jeder leisten und ich wollte unbedingt einen Ort gründen,
Der so gut wie für alle machbar ist,
Weil ich diesen Ort auch gerne gehabt hätte,
Auf meinem Weg der Persönlichkeitsentwicklung.
Und jetzt tauchen wir ein in mein Leben und meine Abgründe bis hin eben zu dem,
Was mein Leben einfach lebenswert macht.
Viele von euch haben entweder zwischen den Zeilen rausgehört oder wissen,
Dass mein Leben nicht immer einfach war.
Ich bin geboren worden,
Um eine Rolle zu erfüllen,
Eine Rolle zu erfüllen,
Dass ich quasi für das Familiensystem da war und das getragen habe,
Aber eben auch für einzelne Personen.
Meine Mutter und mein Vater haben meine Schwester bei einem One-Night-Stand gezeugt und das hatte zur Folge,
Dass sie sich dazu entschieden haben,
Dass sie doch zusammenkommen und dass sie doch heiraten.
Das haben sie mit Anfang 20 gemacht,
Mein Vater war erst 19 zu dem Zeitpunkt und beide hatten diese supertolle Idee,
Wir wollen eine bessere Familie gründen als diese,
In der wir groß geworden sind.
Ohne eigene Entwicklung,
Ohne Persönlichkeitsentwicklung oder ohne das eigene Aufarbeiten der eigenen Themen geht sowas massiv nach hinten los.
Und das durfte ich erfahren,
Für mich in meinem Leben.
Anderthalb Jahre,
Nachdem dann meine große Schwester Nicole geboren wurde,
Wurde ich geboren und ein halbes Jahr später haben meine Eltern festgestellt,
Auf teilweise unschönen Wegen,
Das klappt nicht mit ihnen und sie sind auseinander gegangen.
Ich war also ziemlich schnell ein Scheidungskind,
Ein Kind zwischen zwei Welten.
Doch primär war ich eben diese Person,
Die für jemanden,
Sprich für meine Mutter eine Rolle gespielt hat.
Und gerade die ersten acht Jahre sind sehr wichtig,
Was Selbstwert betrifft,
Doch darüber hinaus sind sie sehr wichtig,
Weil wir hier unsere Glaubenssätze formulieren,
Also uns die Brille aufsetzen,
Wie die Welt ist,
Wie die Welt funktioniert.
Und mir wurde suggeriert und gezeigt und durch verschiedene Situationen im Leben deutlich beigebracht,
Ich darf nichts fordern,
Ich darf nichts wollen,
Ich darf nicht bedürftig sein,
Muss aber gleichzeitig die Bedürfnisse von anderen erfüllen,
Muss sie feinfühlig erspüren,
Darin bin ich sehr gut,
Feinfühlig erspüren und dann eben mich so anpassen,
Mein Verhalten so anpassen,
Dass es dem Gegenüber gut geht,
Beziehungsweise besser geht.
Dass das nach hinten losgeht,
Ist natürlich klar.
Ein Kind,
Was in dieser Welt groß wird,
Mit diesen Vorstellungen,
Mit diesen Glaubenssätzen,
Kann für sich nicht gesund groß werden,
Aufwachsen und dann ein gesundes Leben danach führen,
Ein gesundes Erwachsenenleben.
Zusätzlich zudem ist meine Familie so strukturiert,
Dass es massive Grenzüberschreitungen gibt.
Grenzüberschreitungen,
Die bei mir dafür gesorgt haben,
Dass ich meine eigenen Grenzen auf jeglicher Ebene nicht mehr spüren konnte.
Ich bin taub geworden.
Es hat dazu geführt,
Dass ich,
Wenn eine Grenze von mir,
Wie auch immer,
Überschritten worden ist,
Ich einfach starr war.
Ich mich nicht mehr bewegt habe.
Ich so gut wie nicht mehr geatmet habe.
Überhaupt ist in dieser ganzen Zeit mein Körper sehr taub geworden.
Ich hatte keinen Zugang mehr zu ihm.
Ich war wie eine Marionette,
Die funktioniert hat,
Wie ein Roboter.
Ich hatte auch Glück.
Mein Glück war,
Dass mir viele Dinge,
Wie zum Beispiel Wissen,
Einfach zugefallen ist.
Ich musste nicht besonders viel lernen für die Schule.
Sprich,
Ich hatte es total einfach hier,
Weil ich habe auch gar nicht viel gelernt.
Ich habe das Mindset von meiner Mutter gar nicht mitbekommen,
Was ich machen muss,
Um eben etwas zu erreichen,
Dass ich auch dafür arbeiten muss.
Trotzdem ist es mir zugefallen,
Und das hat mich eben in diesen Umstand versetzt,
Dass ich mit Menschen in Berührung kam,
Auf ein Gymnasium dann,
Die mir gezeigt haben oder die zumindest mir eine Ahnung davon gegeben haben,
Was es heißt,
Selbst zu denken.
Nichtsdestotrotz war ich in meinem Teenager-Alter noch in einem Teenage-Albtraum gefangen.
Ich war der Mensch,
Der die Bedürfnisse von anderen erfüllt hat,
Aber sich eben selbst nicht spüren konnte.
Und es gab doch eine Art und Weise,
Wie ich mich gespürt habe,
Und zwar,
Ich habe ziemlich früh angefangen,
Mich selbst zu verletzen,
Auf eine physische Art und Weise,
Aber auch auf eine emotionale Art und Weise.
Ich habe die Menschen angezogen,
Die mir nichts Gutes getan haben,
Primär,
Nicht immer,
Aber primär,
Und das noch sehr,
Sehr lange,
Bis in meine Zwanziger hinein.
Ich habe Dinge mit mir machen lassen,
Wo ich erschüttert wäre,
Wenn meine Tochter das mit sich tun lassen würde,
Und ich habe es gemacht,
Weil ich es nicht anders kannte.
Ich kannte Grenzüberschreitungen,
Ich kannte nicht meine Grenzen und dachte lange Zeit,
Das ist normal.
Mein Körper hat rebelliert,
Ich hatte um gerade 18,
19,
20,
21 hatte ich einen Ausschlag im Gesicht,
Ich hatte ständig Nasennebenhöhenentzündung,
War ständig krank.
Andere Dinge waren so präsent in meinem Leben,
Dass mir eigentlich oder die mir eigentlich zeigen wollten,
Dani,
Hier stimmt etwas nicht.
Zum Abi schon,
An meinem 18.
Geburtstag bin ich von zu Hause ausgezogen.
Und war das ein Weg schon,
War das der erste Schritt mit Sicherheit,
Aber noch lange nicht der final wichtige Schritt.
Ich habe dann angefangen zu studieren,
Etwas war,
Wovon ich später gemerkt habe,
Das ist nicht das,
Worin ich arbeiten möchte,
Ich bin Archäologin und Anthropologin,
Ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten,
Das durfte ich dann ja in meinem Job,
In meinem Studentenjob erfahren,
Da habe ich einfach nur im Kino gearbeitet,
Also auch noch nicht wirklich mit Menschen.
Aber ich habe zumindest gemerkt,
Ich kann dann doch irgendwie mit Menschen und ich muss nicht vor allen Menschen Angst haben.
Ich muss mich nicht vor allen Menschen zurückziehen.
Ich kann eine Verbindung mit Menschen eingehen,
Die mir auch gut tut.
Und über glückliche Umstände bin ich dann in meine erste Therapie gestolpert,
Weil ja,
Die Selbstverletzung einfach etwas Massives in meinem Leben war,
Bin ich in meine erste Therapie gestolpert und das hat dazu geführt,
Dass ich angefangen habe,
Über Dinge anders nachzudenken.
Dass ich angefangen habe,
Mich selbst in mir zu verhindern und diesen Wunsch,
Diesen intensiven Wunsch in mir aufzugeben,
Der einfach nur danach geschrien hat,
Dass mich irgendjemand rettet.
Hilfe,
Hilfe!
Ich kann nicht mehr und ich möchte nicht mehr.
Und als ich das begriffen habe,
Dass vieles in meiner eigenen Hand liegt und ich lernen muss,
In den Spiegel zu sehen,
Auch solche Dinge erkennen muss wie,
Ich bin verdammt gerne in der Opferrolle,
Das ist die Geschichte meiner Familie,
Oder aber ich bin nicht besonders zuverlässig,
Hatte ich auch nie gelernt,
War auch nicht in meinem Denken drin.
Mit diesen dunklen Seiten von mir,
Jung oder sehr gejungen,
Sagt,
Wir haben alle diese Schattenseiten in uns,
Musste ich mich konfrontieren und mit jeder Konfrontation konnte ich etwas in mir verändern.
Ich bin dann durch Zufall,
Zufall hin oder her,
In eine Yogastunde gestoßen,
Da war Yoga noch gar nicht so hip und in,
Wie es das heutzutage ist und hab das erste Mal meinen Körper gespürt und hab gemerkt,
Okay,
Es verändert etwas in mir.
Und ein Jahr später dachte ich dann,
Ich möchte gerne Yogalehrerausbildung machen.
Das war zu einer Zeit,
Wo noch nicht jeder Dritte auf der Party gesagt hatte,
Ich mache eine Yogalehrerausbildung in meinem Alter,
Ich war damals 24 Jahre,
Hat man das sowieso noch nicht wirklich gemacht.
Doch das hat mir einiges gezeigt,
Ich habe dann angefangen nebenberuflich auch als Yogalehrerin zu arbeiten und habe immer einen besseren Zugang zu meinem Körper gewonnen.
Ein besserer Zugang zu meinem Körper,
Der mich hat weicher werden lassen und vor allem auch achtsamer.
Doch ich sag immer wieder,
Wenn ich mich vorstelle,
Yoga war so das eine,
War so der Einstieg in mich und meinen Körper und diese mentale Welt,
Was das war,
Was es auf jeden Fall massiv verändert hat,
War,
Als ich mit Meditation in Berührung gekommen bin und zwar wirklich meditiert habe.
Und das regelmäßig und das mit Verbindung der buddhistischen Psychologie.
Das heißt,
Ich bin nicht nur stehen geblieben bei dieser Yogalehrerausbildung,
Sowieso nicht,
Ich war danach in Indien,
Habe dort eine Yogalehrerausbildung gemacht,
Ich war in den Niederlanden,
Habe eine Yogalehrerausbildung gemacht,
Kam zurück,
Habe hier wieder weiter Yoga gemacht oder weiter diese Fortbildung gemacht und habe für mich dann gemerkt,
Okay,
Die buddhistische Psychologie ist es,
Die so einen Missing Link in mir schafft und das kannst du machen,
Ohne dass du Buddhist werden musst.
Und das hat so viel verändert in Kombination mit einer anderen Therapie,
Die ich gemacht habe.
Und Schritt für Schritt für Schritt für Schritt konnte ich Dinge loswerden,
Diesen mentalen Ballast in mir,
Die Erinnerung meiner Kindheit,
Die atemberaubend waren auf eine absolut negative Art und Weise.
Nasennebenhöhlenentzündungen,
Hatte ich vorhin von erzählt,
Haben sich allmählich aufgelöst.
Ich hatte einen Zugang zu meinem Körper,
Meine Haut hat sich verbessert,
Mir ging es einfach besser.
Das war das,
Was man eben von außen auch sehen konnte.
Doch von innen habe ich gemerkt,
Okay,
Da sind Glaubenssätze,
Für die ich achtsamer werde,
Die ich langsam auflösen darf.
Glaubenssätze,
Die gehen dürfen,
Denen ich eben nicht mehr glaube.
Und anstelle davon kam ein Gefühl der Wertschätzung für mich selbst,
Für mich und meinen Körper und mein Leben.
Ich musste neulich daran denken,
Als ich eine E-Mail von jemanden bekommen habe.
Ihr geht es gerade sehr schlecht,
Weil sie gerade ihr Kind bekommen hat,
Das ist keine zwei Wochen alt,
Dieses Kind jetzt,
Und ihr geht es nicht besonders gut und sie hat auch in dieser E-Mail sehr detailliert geschrieben,
Welche Glaubenssätze eben da in Verbindung mit ihr die Herausforderung schaffen.
Und ich dachte dann,
Wow,
Okay,
Mein 4-Members-Club,
Der mit Sicherheit für sie etwas ganz tolles wäre,
Ist für eine neugeborene Mutter,
Für eine frischgebackene Mutter nichts.
Da ist kein Kopf dafür da,
Für diese Persönlichkeitsentwicklung.
Und ihr Problem ist so komplex,
Dass ich dachte,
Okay,
Gut,
Dann biete ich ihr ein Coaching an.
Und dachte dann auch noch,
Dass ich vielleicht abends dafür Zeit finden könnte,
Irgendwie müssen wir uns ja dann arrangieren,
Aber das kriegen wir schon hin.
Und daraufhin habe ich ihr dieses Angebot gemacht und habe ihr das geschickt,
Zusammen mit meinen Bedingungen.
Und es kam eine E-Mail zurück von ihr,
Mit den Worten,
Dass sie das nicht erwartet hätte.
Sie wollte,
Dass ich ihr anders helfe und dass sie nicht gedacht hätte,
Dass hinter so einer netten Fassade wie mir auch nur das große Geld stehen würde.
Das wäre früher passiert.
Da wäre das innere Kind in mir drauf angesprungen.
Das innere Kind,
Was es nicht gewagt hätte,
Etwas zu fordern,
Weil es es braucht,
Weil es nicht unendlich zu geben hat.
Das innere Kind,
Was da mit dem Glaubenssatz groß geworden ist,
Was denkst du eigentlich wer du bist?
Das innere Kind,
Was es nicht gewagt hätte,
Aufzustehen und zu sagen,
Ich bin hier und das Ganze hier ist ein Austausch,
Nur so kann es funktionieren.
Ich bin mir sicher,
Dass sie sehr verzweifelt war und dass diese Art für sie in dem Moment etwas war.
Sie hat sich getroffen gefühlt,
Weil ich ihr nicht kostenlos helfen kann und dann dachte sie,
Okay,
Dann holt sie aus.
Und das ist etwas,
Was ich gelernt habe für mich.
Wenn etwas in mir empörend aufschreit,
Will ich dieser Empörung nicht mehr folgen,
Sondern ich schaue diese Empörung an und finde immer den Grund dafür in mir selbst.
Jeder kann auf mich zukommen und fordern.
Das ist vollkommen okay.
Ich kann für mich entscheiden,
Möchte ich darauf eingehen oder eben auch nicht.
Doch ich möchte mir erlauben,
Zu handeln,
Wie ich es gerade brauche.
Und was ich festgestellt habe,
Ist,
Dass ich nicht unendlich Energie habe.
Ich bereite ganz viele tolle,
Wertvolle Podcast-Folgen vor.
Auch im Mindful Members Club gebe ich ganz,
Ganz viel Input und unterm Strich kommt dabei für mich nicht besonders viel raus.
Es soll aber nicht um Geld gehen.
Es ist meine Leidenschaft hier.
Leidenschaft,
Dich weiterzubringen.
Doch ich habe für mich gemerkt,
Dass ich nicht mehr Energie ausgeben kann,
Als ich habe.
Und dass meine Energie,
Die ich habe,
Auch nicht nur in meine Arbeit fließen darf,
Denn da ist noch meine Familie.
2018 ist meine Tochter geboren.
Ich war dann endlich so weit,
Die Angst vorher,
Dass ich so bin wie meine Mutter,
Dass ich ein Kind bekomme,
Das in mir etwas erfüllen muss und soll,
Was ich nicht selbst spüre.
Das Gefühl geliebt zu werden,
Weil ich mich selbst nicht liebe.
Das durfte ich dann 2018 ablegen und da kam dieses fantastisch tolle Kind,
Meine größte Lebensfreude und das größte Leid in meinem Leben.
Denn wenn ich dachte,
Dass ich vorher weiß,
Was Abgründe sind,
Muss ich jetzt sagen,
Ich wusste es nicht.
Auf eine andere Art und Weise ja,
Aber nicht so.
Vorher ging es um mich,
Jetzt ging es um meine Tochter.
Klara ist sehr krank geboren.
Mein Mann und ich sagen immer,
Ein bisschen mit einem Lächeln,
Dass wir Klara nicht den richtigen genetischen Baukasten mitgegeben haben.
In ihrem Körper ist alles irgendwie ein bisschen anders.
Sie hat einen atypischen Gefäßverlauf,
Also Gefäße sind nicht da,
Wo sie eigentlich sein sollten.
Doch noch viel mehr ist,
Dass Klara mit einer sehr kranken Speiseröhre geboren wurde,
Sprich ihre Speiseröhre war nicht an ihrem Magen,
Sondern endete im Nirgendwo und ihr Magen war mit ihrer Lunge,
Mit ihrer Luftröhre verbunden.
Das war für uns,
Als wir das dann eben erfahren haben,
Eine riesige Herausforderung,
Ein wahnsinniger Albtraum.
Wir waren vor Situationen gestellt und sind es noch heute,
Die uns sagen,
Ey,
Ätschi bätsch,
Ihr wisst nicht,
Was morgen ist.
Bis hin zu den Gedanken und den Nächten,
Wo wir nicht wussten,
Ob Klara das überleben wird.
Denn was,
Wo wir dachten,
Okay,
Jetzt am zweiten Tag,
Gut,
Wir wissen,
Wo wir stehen,
Wir brauchen ein paar Wochen,
Bis sie operiert werden kann,
Das ging alles nie so,
Wie wir uns das vorgestellt hatten.
In der Tat war es so,
Dass die zehnte Woche,
Als sie endlich operiert werden konnte,
Mit die Schlimmste war,
Weil sie eben nicht mehr geatmet hat von alleine und wir nicht wussten,
Woran es liegt und wir danach diversen,
Massiven Situationen ausgesetzt waren,
Dass Klara keine Luft mehr bekommen hat,
Bis hin zum schlimmsten möglichen Szenario.
Ich wusste also,
Was Selbstliebe bedeutet,
Ich wusste,
Was Selbstwert bedeutet und wusste vorher nicht,
Dass eine Zeit kommen würde,
Wo ich das so,
So,
So,
So dringend brauchen würde.
Dass bei mir angekommen sein,
Weil ich einfach viel mehr geben muss,
Als mir zur Verfügung steht.
Also,
Wo kann ich meine Energie herholen,
Wie kann ich mein Leben meistern,
Auch wenn wir eben in einem Albtraum gefangen waren,
Heute geht es ein bisschen besser,
Also möchte ich gerade nicht heute sagen,
Gefangen sind.
Das Leben ist anders,
Ganz oft anders,
Als wir es uns vorstellen.
Und wir haben ein Bild im Kopf,
Wie es werden soll und werden muss.
Und da wollen wir hin und mit diesem Leben verbinden wir Glück.
Aus der buddhistischen Psychologie weiß ich,
Dass wir durch unser Leben und durch die Erwartungen,
Die wir ans Leben haben,
Erst Leid erzeugen.
Und dass dieses Leid uns davon abhält,
Zufrieden zu sein.
Und das Gefühl zu entwickeln,
Zu dürfen,
Morgens aufzustehen und zu sagen,
Ey ja,
Das ist mein Leben.
Trotz der Umstände,
Denen wir ausgesetzt sind,
Stehe ich jeden Tag auf und bin dankbar für so vieles,
Was mir passiert,
Was wir erleben dürfen und erleben durften.
Es hat mir gezeigt,
Dass ich nicht weiß,
Was morgen ist.
Es hat mir gezeigt,
Dass ich jetzt lebe,
Dass ich jeden Moment auskoste.
Es hat mir auch gezeigt,
Dass ich,
Eben weil ich nicht weiß,
Was morgen ist,
Dinge heute schon machen muss,
Die ich wohlmöglich nicht aufschieben möchte,
Weil wer weiß,
Vielleicht komme ich nicht mehr dazu.
Die Krankheit meiner Tochter ist etwas,
Was uns an den Rand des Wahnsinns getrieben hat und gleichzeitig ein großes Geschenk ist.
Und das ist es,
Was ich für dich tun kann,
Mit meiner Arbeit,
Mit meiner Expertise.
Es ist ein Rausholen aus diesem engen Denken,
Das du entwickelt hast,
Das du etabliert hast.
Die Bedürfnisse in deinem Leben,
Zu denen du keinen Zugang hast,
Weil du sie dir in der Kindheit verwehrt hast,
Weil sie nicht erfüllt wurden und es für dich so schmerzhaft war,
Dass du dich von ihnen abgewandt hast.
Und das ist etwas,
Was wir oder was ich mit meiner Arbeit verändern möchte,
Dass du wieder eine Verbindung zu dir aufnimmst.
Denn all das,
Was dir passiert ist,
All das,
Was dich heute formt und prägt,
Das musst du nicht länger sein,
Vor allem nicht dann,
Wenn es negativ ist.
Du bist sehr viel mehr als einfach nur deine Gedanken und dein Fühlen.
Und das ist das,
Worum es hier im Podcast geht.
Ganz wichtig ist,
Wissen ist dabei so gut wie gar nichts,
Die Praxis ist alles.
Die Praxis tagtäglich,
In der du dich auf einen anderen Weg begibst,
Als das,
Was du bisher getan hast.
Im Mindful Members Club folgen wir einem gewissen Prinzip,
Denn wir sind alle Menschen und wir funktionieren alle verdammt ähnlich,
Wir haben zum Beispiel alle dieselben psychischen Grundbedürfnisse,
Anders ausgeprägt,
Aber sie sind irgendwie da.
Such dir deinen Weg,
Der dich Stück für Stück voranbringt,
Dass du eben nicht in der nächsten Streitgespräche,
Streitsituation wieder dich komplett in deinem Fühlen und vielleicht auch Reagieren verlierst,
Sondern ruhiger sein kannst,
Bei dir bleiben kannst und selbst am Steuersitz deines Lebens,
Anstelle davon,
Dass du einfach nur mitgesogen wirst.
Ja,
Was gibt es über mich noch zu sagen?
Ich bin sehr introvertiert,
Sprich,
Wenn mehr als drei Leute in einem Raum sind,
Bin ich diejenige,
Die sich zurückzieht.
Ich habe einen Mann,
Ich wollte gerade sagen,
Ergibt sich daraus,
Dass wir eine Tochter haben,
Aber das heißt es ja noch lange nicht.
Und in einer anderen E-Mail hat mich Jan gefragt,
Weil ich meine Podcast-Folge mit Petra Benedikt gemacht habe zum Thema Polyamorie.
Sie hat mehrere Lebenspartner und wir haben so ein bisschen unser Gesellschaftskonstrukt hier hinterfragt und er hat mich gefragt,
Wie ich das denn lebe.
Und es ist so ein bisschen unterm Strich in dieser Folge rausgekommen,
Dass ich eben Anthropologie studiert habe und Soziobiologie war eines meiner Abschlussthemen,
Sprich Verhaltensforschung,
Sprich Männer und Frauen und Polygynie oder Monogamie oder eben das,
Was ist es,
Was uns Menschen eigentlich zugrunde liegt.
Und hier war es so,
Dass dann der Wissenschaft 2009 war,
Dass wir eben aufgrund unserer Gesellschaftsstruktur oder eben auch religiösen Sichtweise entweder einen Partner haben oder mehrere Partner haben.
Wenn es zum Beispiel für die Frau interessanter ist,
Einen einzigen Mann zu haben,
Der zwar noch andere Frauen hat,
Aber es wirtschaftlich interessanter,
Weil dieser eine Mann halt eine Menge Geld hat und sie und ihre Kinder durchbringen kann,
Ist das wahrscheinlicher,
Dass eine Gesellschaft so entsteht,
Als wenn sie sich einen Mann sucht,
Der überhaupt keine finanziellen Mittel für sie hat und ihr Kind hat.
Theorie von damals will ich gar nicht drauf eingehen.
Wie lebe ich?
Ich lebe monogam mit meinem Partner,
Einfach weil ich sehr sensibel bin und viele Menschen auf einmal können eine Menge Spuren in mir hinterlassen und so bevorzuge ich eben das Zweiergespräch.
Ich glaube,
Das war schon eine Menge über mich,
Eine Menge über mein Leben.
Wenn ihr mehr davon wissen wollt oder ihr überzeugt seid davon,
Dann folgt mir auf Spotify,
Verlasst mir sehr gerne eine Bewertung auf iTunes oder auch unter dem YouTube-Video,
Dann können wir in Kontakt treten.
Wenn ihr sonst noch mehr von mir haben wollt,
Dann geht auf die Seite www.
Evakuera.
De,
Da könnt ihr kostenlos jede Menge Sachen runterladen.
Über Mindful Eating habe ich jetzt gar nicht gesprochen,
Ein Steckenpferd von mir,
Die Kombination von Achtsamkeit,
Ernährungspsychologie und die moderne Verhaltensforschung,
Weil ich für mich einen Weg gebraucht habe,
Um eben gar alles das,
Was in meinem Leben schief läuft,
Nicht mehr mit Zucker und Ernährung zu kompensieren und ich habe einen ganz,
Ganz tollen Weg daraus gefunden.
Keine Magie,
Kein Versprechen von heute auf morgen 20 Kilo zu verlieren,
Aber eben ein wohltuendes System,
Um unser emotionales Essen aufzulösen.
Ich werde im Februar hierzu ein kostenloses Webinar machen und ansonsten freue ich mich,
Wenn wir sonst auf irgendeine andere Art und Weise in Verbindung bleiben.
Was ich möchte ist,
Dass dieser Podcast hier oder der Mindful Members Club ein Ort ist,
Der echt ist,
Authentisch ist,
Aufrichtig ist und ein Ort,
Der heilsam ist,
Auf den du dich und einen Weg,
Auf den du dich begeben kannst,
Auf den es dir einfach besser geht.
Und dann bleibt mir nichts anderes übrig,
Als mich bei dir zu bedanken.
Danke für die Zeit,
Die wir heute gemeinsam verbringen durften und danke,
Dass du einen Teil deiner Gedanken auch in mich investierst und in das,
Was ich eben in die Welt hinaustragen möchte.
Bis bald.
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