Lektion 1
Intro und das Fischernetz
Am ersten Tag des Kurses erzähle ich dir von meinem Weg zur Achtsamkeit und warum er von Anfang an eine hundliche Färbung hatte. Ich gebe dir einen Überblick darüber, was dich in diesem Kurs erwartet und du wirst in Gedanken mit deinem Hund einen Achtsamkeitsspaziergang unternehmen.
Lektion 2
Achtsamkeit des Körpers - Atmung und Verwurzelung
Heute erfährst Du zunächst, was Achtsamkeit eigentlich ist und was sie mit deinem Hund zu tun hat. Außerdem stelle ich dir zwei Übungen vor, mit denen du schnell wieder in deine Mitte findest, wenn eine schwierige Situation im Alltag Dich etwas aus der Bahn geworfen hat.
Lektion 3
Variationen des Bodyscan
Heute stelle ich dir mit dem Bodyscan eine meiner liebsten Übungen zur Schulung der körperbezogenen Achtsamkeit vor.
Er eignet sich dafür, sich immer, auch unterwegs, möglichst schnell und nachhaltig zu erden. Dafür lernst du heute drei Variationen kennen, die jeweils zehn Minuten, zwei Minuten und vier Atemzüge lang sind. Da es drei Übungen sind, ist diese Episode auch deutlich länger als die anderen Episoden dieses Kurses.
Lektion 4
Achtsamkeit der Gedanken - Du bist der Himmel
Heute lernst du, was der Unterschied zwischen Denken und Gedanken haben ist. Du machst dir bewusst, dass Gedanken nur Macht über dich haben, wenn du sie lässt. Die heutige Übung zeigt dir verschieden Methoden, wie du Gedanken, die auftauchen, wieder gehen lassen kannst, ohne sie an dir andocken zu lassen.
Lektion 5
Achtsamkeit der Gedanken - Glaubenssätze transformieren.
Heute lernst du eine Art besonders "klebriger" Gedanken kennen. Sie werden Glaubenssätze genannt. Sie sind uns oft nur halb oder auch gar nicht bewusst, aber sie bestimmen ganz zentral unser Denken und Handeln. Deshalb führt dich die heutige Übung durch einen Prozess, in dem du dir einen Glaubenssatz über deinen Hund zunächst bewusst machst, ihn dann transformierst und damit deine und seine Realität veränderst.
Lektion 6
Womit kann ich sein ? Achtsamkeit der Gefühle und Bedürfnisse.
Heute, am sechsten Kurstag, lernst du die Bewertungen und Anhaftungen kennen, mit denen wir üblicherweise unsere Gefühle behandeln. Du wirst erkennen, dass du nicht deine Gefühle bist und lernen wie du diese Identifikation mit ihnen lösen kannst. Hierzu wirst du dir ein ganz bestimmtes Gefühl mit allen Sinnen ganz genau betrachten und vielleicht sogar in Zwiesprache mit ihm gehen.
Lektion 7
Offenheit und Loslassen
Heute lernst du, wie sich Offenheit und ihr Gegenpart, die Verschlossenheit, in deinem Körper anfühlen. Sich zu öffnen, bedeutet, Erwartungen, Ziele, Wünsche, Vorstellungen, Gewohnheiten etc. loslassen zu können. Denn nur, wenn du loslässt, entsteht der Raum in dir, der Öffnung ermöglicht. Als Übung beginnst du damit, deine Reaktion des dich Verschließens mit allen Sinnen wahrzunehmen, um sie dann bewusst in Richtung größerer Offenheit zu verändern.
Lektion 8
Achtsamkeit und Dankbarkeit - die Henne und das Ei
Heute unternimmst du einen Dankbarkeitsspaziergang mit Deinem Hund. Du machst dir all die großen und kleinen Dinge bewusst, für die du ihm dankbar sein kannst. Dankbarkeit ist ein Zustand ebenso wie ein Prozess. Und sie wirkt immer auf uns selbst zurück. Sie öffnet das Herz, macht uns weicher und empfänglicher. Unsere Hunde sind wundervolle Dankbarkeitslehrer*innen.
Lektion 9
Mitgefühl - wo fange ich bloß damit an?
Heute lernst du den Unterschied zwischen Mitgefühl, Mitleid und Empathie kennen. Vielleicht fällt es dir, wie vielen anderen Menschen, schwer, Mitgefühl für dich selbst aufzubringen. Dann nimm den Umweg über deinen Hund oder über ein anderes geliebtes Wesen. Sende ihm gute Wünsche und spüre, wie dein Mitgefühl für ein anderes Wesen auch deine Haltung gegenüber dir selbst etwas aufzuweichen beginnt.
Lektion 10
Zusammen in eine achtsamere Zukunft.
Am letzten Tag des Kurses möchte ich einige Gedanken dazu mit dir teilen, wohin uns ein achtsamerer Umgang mit unseren Hunden und miteinander führen kann.
Die Hundewelt ist ein Mikrokosmos, der repräsentativ für die große Gesellschaft ist. Hier wie dort herrschen Streit und Uneinigkeit über "richtige" und "falsche" Wege.
Ich bin der tiefen Überzeugung, dass uns nur ein achtsamer und mitfühlender Umgang auch mit Wesen, die wir nicht unmittelbar verstehen und mit Menschen, die anderer Auffassungen sind gemeinsam weiterbringt auf diesem Planeten. Nur wenn wir im Anderen uns selbst erkennen, öffnen wir uns für dessen Sicht der Dinge. Und diese Öffnung schafft die Basis für Gemeinsamkeit.