Lektion 1
Wie viel „wir selbst“ ist wirklich in uns?
Jeden Tag haben wir hunderte von Interaktionen in unserem Leben, treffen Entscheidungen, gehen hier- und dorthin. Bereits in unserer Kindheit hat sich in uns ein Bild von uns selbst verfestigt, wie wir sind, wie wir in gewissen Situationen reagieren, und wie wir uns fühlen sollen, dürfen und können. Je verfestigter und je mehr von außen geprägt diese Vorstellungen von uns selbst sind, desto eher reagieren wir auf äußere Situationen wie Roboter anstatt inspiriert, liebevoll und angemessen. Erfahre, wie Chakren-Arbeit uns dabei helfen kann, wieder klarer, spontaner und unmittelbarer zu leben.
Lektion 2
Die Verbindung zwischen Aura und den Chakren
Die Chakren wurden ursprünglich als reine Hindernisse im Energiefluss des Körpers gesehen. In den letzten hundert Jahren wurde die aus Indien stammende Sichtweise von vielen Menschen im Westen und Osten weiter erforscht und erweitert, so dass wir heute mehr über die psychosomatischen Zusammenhänge wissen. Erfahre, wie die feinstofflichen Inhalte unserer Aura und der kollektiven Felder um uns sich über die Chakren in unserer konkreten Erfahrung manifestieren und wie wir in diesem Modell mit Erinnerungen und Prägungen umgehen können, um nicht mehr hilfreiche Aspekte davon zu lösen.
Lektion 3
Die Bedeutung des Halschakras für unser Leben
An diesem Kurstag erhältst du einen kurzen Überblick über das Chakra-Modell und dessen paarweisen Zuordnungen zwischen Manifestation und Ausdruck, Himmel und Erde und erfährst, was für eine Rolle unser Hals- oder Kehlkopfchakra darin spielt. In der zugehörigen Meditation harmonisieren wir den Zentralkanal mit allen sieben Hauptchakren mittels Visualisierungen und Affirmationen.
Lektion 4
Die Verletzungen der unteren Chakren nicht mehr automatisch manifestieren
An diesem Kurstag beschäftigen wir uns mit dem Einfluss der unteren Chakren auf deinen Selbstausdruck und die Manifestationen des Halschakras. Oft haben wir Angst davor, uns voll und ganz zu zeigen, weil in den unteren Chakren noch viele Verletzungen vorhanden sind — uns zum Beispiel das Urvertrauen ins Leben fehlt, Klarheit darüber, was wir wirklich wollen, oder die Willenskraft, uns von den Mustern unserer Ahnen, Familien und Gesellschaft zu lösen und „unser eigenes Ding“ zu machen.
Lektion 5
Unser inneres Licht scheinen lassen und Negatives verdauen
Die Kraft, überhaupt irgendetwas zu manifestieren, entsteht im Sonnenchakra (Solarplexuschakra). Dieses bildet ein Tandem mit dem Halschakra. Es steht für unseren Willen, Mut und die umgesetzte Tatkraft. Das Sonnenchakra hat mit unserer Fähigkeit zu tun, wirklich Schritte in Richtung unseres Ziels zu gehen. Zudem sind beruflicher und materieller Erfolg, Reichtum und Manifestationskraft hier zuhause. An diesem Kurstag erfährst du mehr über deine Manifestationskraft als Mit-Schöpferwesen, wie du dich besser abgrenzen und 100% Verantwortung für dein Leben übernehmen kannst. Es ist dann viel einfacher, dir im Halschakra den freien Ausdruck zu erlauben.
Lektion 6
Uns erlauben, ganz wir selbst zu sein
Vishuddha – der Sanskrit-Name für das Halschakra — bedeutet soviel wie „die Reine“, hat also mit Kommunikation und der Realisierung unseres höchsten Potenzials in diesem Leben zu tun. Vor allem geht es darum, uns selbst und anderen zu erlauben, unser Licht scheinen zu lassen. Deshalb sind Sprache, Gesang und Klang im Allgemeinen im Halschakra zuhause. An diesem Kurstag sprechen wir über unser Verhältnis zu uns selbst und zu unseren Mitwesen, und wie wir zu immer mehr Offenheit und Inspiration im höchsten Sinn, gegenseitiger Wertschätzung und Authentizität gelangen. So werden wir immer fähiger, ausgewogen und selbstsicher zu sprechen und zu handeln.
Lektion 7
Nicht-Urteilen
Im Halschakra geht es um Freiheit, Klarheit und Offenheit. Sowohl gegenüber uns selbst wie auch anderen. Wenn wir uns dafür schämen, was wir sind und was wir möchten, werden wir uns nur schwer erlauben können, uns klar zu äußern – und wir be- oder verurteilen auch andere entsprechend. An diesem Kurstag erforschen wir das Nicht-Urteilen als Grundlage für authentischen Selbstausdruck – und Dankbarkeit als Grundlage dafür, den authentischen Selbstausdruck anderer annehmen zu können.
Lektion 8
Ganz Nein und ganz Ja sagen (dürfen)
Ein klares Ja oder ein klares Nein in uns zu finden, es auszudrücken und es auch von anderen dankbar oder zumindest wohlwollend annehmen können ist eine Grundbedingung dafür, dass wir uns selbst und anderen die Freiheit gewähren können, so zu sein, wie wir gerade sind. Der Grund dafür, dass wir diese Klarheit oft umgehen, ist, dass viele von uns gelernt haben, dass ein Nein zu Konflikten führt. An diesem Kurstag beschäftigen wir uns damit, selbst klar nein (und damit auch klar ja) sagen zu können. Indem wir in uns zu einer Haltung gelangen, selbst eine Person zu sein, zu der man leicht und unbefangen nein sagen kann, öffnen wir die Tür zu immer mehr zwischenmenschlicher Authentizität und befreien unseren Selbstausdruck immer weiter.
Lektion 9
Offene Kommunikation – von der Vermutungs- zur Fragekultur
Es ist ein nach wie vor häufiges Muster in Familien, Beziehungen und Freundschaften, dass es als ideal angesehen wird, wenn der eine die Bedürfnisse und Wünsche des anderen errät, ohne dass diese ausgesprochen werden müssen. Das führt zu enorm viel Unsicherheit und ist völlig unnötig, sofern wir das Thema des Ja- und Nein-Sagens für uns schlüssig gelöst haben. An diesem Kurstag geht es darum, wie wir uns über unsere eigenen Wünsche klarer werden können und damit auch in der Lage sind, sie zu kommunizieren. Dies hilft uns auch dabei, durch Nachfragen Unklarheiten bei unseren Gegenübern auszuräumen und somit viel leichter in eine für alle Beteiligten nährende Verbindung zu kommen.
Lektion 10
Integration im Herzen: Aus der (Selbst-)Liebe manifestieren
Wenn wir damit beginnen, unsere höchste Vision für uns selbst auszusprechen und offen zu leben, treffen wir oft zunächst auf Widerstände. Diese sind dabei zumeist Manifestationen unserer inneren Zweifel daran, ob wir uns das wirklich erlauben dürfen, und lösen sich auf, wenn wir in uns immer mehr Klarheit finden. Sie können aber auch ein Zeichen dafür sein, dass wir etwas Altes im Außen, in unserer Situation loslassen müssen, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Die Lösung für eine etwas leichtere Bewältigung solcher unzweifelhaft oft schwierigen Transitionsphasen ist die Verankerung unserer Gedanken und Handlungen im Herzen, in der (Selbst-) Liebe. An diesem letzten Kurstag lernst du einige Möglichkeiten, dich immer wieder in der liebevollen Präsenz deines Herzens rückzuverankern und deine innere Klarheit mit Liebe nach außen zu tragen.