Lektion 1
Vorbereitung
In dieser Vorbereitungslektion zum Rauhnachtskurs erhältst du allgemeine Hintergrundinformationen zu den Rauhnächten und dem Jahreskreis, denn jede Rauhnacht birgt ist symbolisch einem Monat im neuen Jahr zugeordnet und birgt eine ganz besondere Energie. Dich erwartet zudem eine Anleitung zum kraftvollen 13-Wünsche-Ritual, das du optional vor dem offiziellen Beginn der Rauhnächte vorbereiten kannst.
Lektion 2
1. Rauhnacht (25.12.)
Altes abschließen und den Boden für Neues bereit machen: Die erste Rauhnacht ist symbolisch dem Monat Januar zugeordnet. Der Januar ist der zweite Wintermonat, die Natur legt eine wohlverdiente Pause ein. Und so lädt diese Rauhnacht auch dich zum Rückzug und zur Reflexion des vergangenen Jahres ein.
Lektion 3
2. Rauhnacht (26.12.)
Geduld und Klarheit: Die zweite Rauhnacht ist symbolisch dem Monat Februar zugeordnet. Die Natur bereitet sich im Februar langsam und geduldig auf den Frühling vor. Wachstum ist im Außen noch nicht sichtbar. Und so lädt dich die zweite Rauhnacht dazu ein, der vermeintlichen Stagnation des Winters mit Geduld zu begegnen und damit die Weichen für neues Wachstum stellen. Heute geht es noch nicht darum, ins Handeln zu kommen, sondern noch mehr Klarheit im Innen zu schaffen. Die Stille hält alle Antworten bereit.
Lektion 4
3. Rauhnacht (27.12.)
Den Aufbruch mit offenem Herzen wagen: Die dritte Rauhnacht ist symbolisch dem Monat März zugeordnet, der die Energie des Aufbruchs und Neubeginns mit sich bringt. Im März erwacht die Pflanzenwelt aus dem Winterschlaf. Und so lädt dich die dritte Rauhnacht dazu ein, dein Herz weit zu öffnen. Für den Aufbruch, der vor dir liegt.
Lektion 5
4. Rauhnacht (28.12.)
Selbstvertrauen und Gelassenheit: Die vierte Rauhnacht ist symbolisch dem Monat April zugordnet. Die Natur geht im April „All In“. Die Pflanzenwelt öffnet sich und erblüht in voller Schönheit - trotz Launenhaftigkeit des April-Wetters. Die vierte Rauhnacht lädt dich dazu ein, es der Natur gleich zu tun und dich in deiner vollen Schönheit zu zeigen. Trau dich!
Lektion 6
5. Rauhnacht (29.12.)
Lebendigkeit und Genuss: Die fünfte Rauhnacht ist symbolisch dem Wonne- und Fruchtbarkeitsmonat Mai zugeordnet. Sie lädt dich dazu ein, das Leben in vollen Zügen zu genießen und Lebendigkeit (in dir zu) spüren.
Lektion 7
6. Rauhnacht (30.12.)
Licht und Schatten: Während wir zielsicher auf das Ende des Jahres zusteuern, sind wir gleichzeitig in der Mitte der Rauhnächte und des Jahreskreises angekommen. Ein guter Zeitpunkt für einen kleinen Check-In. Die sechste Rauhnacht ist außerdem symbolisch dem Monat Juni zugeordnet, der Monat der Helligkeit und des Lichts. Die Sommersonnenwende stellt nicht nur den längsten Tag des Jahres da, sie erinnert auch daran, dass kein Licht ohne Schatten und kein Schatten ohne Licht existiert.
Lektion 8
7. Rauhnacht (31.12.)
Verbindung und Präsenz: Die siebte Rauhnacht ist symbolisch dem Monat Juli zugeordnet und passender könnte das Match nicht sein. Denn der Juli, genau wie Silvester, steht für Feste, Feiern und Verbundenheit. Gibt es ein größeres Geschenk, dass du dir selbst und deinen Herzensmenschen machen kannst, als voll und ganz da zu sein, wenn ihr zusammen kommt? Und das gilt auch für Dates mit dir selbst. Die heutige Mantrameditation unterstützt dich dabei, Einpünktigkeit des Geistes und somit Präsenz zu kultivieren.
Lektion 9
8. Rauhnacht (01.01.)
Ernte und Dankbarkeit: Die achte Rauhnacht ist symbolisch dem Erntemonat August zugeordnet. Halte heute, am Neujahrstag, inne und lade Dankbarkeit in dein Herz ein. Dankbarkeit für all die Fülle, die dich bereits jetzt umgibt.
Lektion 10
9. Rauhnacht (02.01.)
Balance is key: Die neunte Rauhnacht ist symbolisch dem Monat September zugeordnet. Der September, genau wie der zweite Januar, bringt einen Wechsel der Energie mit sich und zwar von ruhig zu geschäftig. Und so lädt dich diese Rauhnacht ganz besonders dazu ein, dich mit dem Wechselspiel und Gleichgewicht der Kräfte (Yin und Yang) in deinem Leben zu befassen.
Lektion 11
10. Rauhnacht (03.01.)
Unterscheidungskraft schulen und Unwesentliches Loslassen: Die zehnte Rauhnacht ist dem Monat Oktober zugeordnet. Die Pflanzenwelt unterscheidet im herbstlichen Oktober zielsicher zwischen brauchbar und unbrauchbar. Alles, was für die dunkle, kalte Jahreszeit nicht dienlich ist, darf gehen, so z.B. die Blätterpracht der meisten Bäume. Und damit lädt dich die zehnte Rauhnacht dazu ein, deine persönliche Unterscheidungskraft zu schulen, um Unwesentliches zielsicher loszulassen.
Lektion 12
11. Rauhnacht (04.01.)
Tiefe und Sinn: Die elfte Rauhnacht ist symbolisch dem Monat November zugeordnet. Thematisch geht es heute ans Eingemachte, an die Substanz. Woher das Sprichtwort stammt und was es mit dieser besonderen Rauhnacht zu tun hat, erfährst du in dieser Lektion. Die Rauhnacht lädt dich dazu ein, den Fokus noch einmal ganz bewusst von Außen nach Innen zu richten, auf das dritte Auge, die Pforte, durch welche du in die innere Welt, in die Räume höheren Bewusstseins eintreten kannst.
Lektion 13
12. Rauhnacht (05.01.)
Erwachen: Die zwölfte Rauhnacht ist symbolisch dem Monat Dezember zugeordnet. Obgleich der Dezember der dunkelste Monat des Jahres ist, steht er mit der Wintersonnenwende für die Wiedergeburt des Lichts, für das Sprengen der Grenzen des eigenen Geistes, für Erwachen. Diese Rauhnacht lädt dich on top zu einer abschließenden Reinigung ein, bevor die Tore zur Anderswelt wieder schließen.
Lektion 14
Abschluss (06.01.)
Heute, am 6. Januar, treten wir ganz offiziell in das neue Jahr ein - das Leben geht in seinen gewohnten Gang über. Diese Abschlusslektion lädt dich dazu ein, die mystischen Rauhnächte am sogenannten "Dreizehnten" bewusst abzuschließen. Es warten einige ausgewählte Journaling-Fragen auf dich.