
3 Schritte mit einer unangenehmen Empfindung
Dein Körper ist weise. Wenn etwas unangenehm ist, bist du nicht hilflos ausgeliefert. Wenn du deinem Körper wieder echte, liebevolle Aufmerksamkeit schenkst, kommt meist etwas in Bewegung. Selbstverständlich ersetzt diese Arbeit keine medizinische Behandlung. (16:15 Min.)
Transkription
Wir machen eine Übung im Liegen,
Wo wir einem Körpergefühl,
Das unangenehm ist,
Einer Empfindung,
Ein bisschen auf die Sprünge helfen wollen,
Was in Bewegung bringen wollen.
Und ihr fangt mal bitte damit an,
Dass ihr euren ganzen Körper spürt,
So wie es gerade ist im Liegen.
Spürt,
Ob ihr gut liegt oder vielleicht doch noch ein Arm,
Ein Bein,
Ein Kopf anders liegen mag.
Prinzipiell sind Beine ausgestreckt super,
Aber wenn euer unterer Rücken das gerade braucht,
Beine aufgestellt,
Geht natürlich auch.
Oder was unter den Kopf.
Und jetzt spürt ihr euren ganzen Körper,
Von der Kopfhaut oben bis runter in die Füße.
Und nehmt mal wahr,
Wie ist euer Körper gerade.
Was gibt es da für verschiedene Empfindungen?
Und dann wählt eine Körperempfindung aus,
Die Pflege braucht,
Die unangenehm ist,
Auf die ihr euch jetzt fokussieren wollt.
Wenn es mehrere gibt,
Die schreien,
Nehmt entweder die,
Die am lautesten schreit oder halt einfach eine.
So,
Und jetzt machen wir diesen berühmten,
Wichtigen ersten Schritt.
Wir tun mal gar nichts.
Ihr nehmt die Empfindung wahr,
Die unangenehm ist,
Und ihr nehmt sie mal einfach an,
Genauso wie sie ist.
Ihr macht ihr keinen Stress.
Ihr beklagt euch nicht über sie.
Es ist mal genau so,
Wie es ist,
Und ihr seid bereit,
Das zu spüren.
Ihr atmet sanft,
So wie es der Körper mag,
Kann auch ein bisschen tiefer sein,
So wie es fein ist.
Und ihr habt die Haltung,
Die Einstellung,
Dass so wie es gerade ist,
Ist es okay,
Ihr müsst gar nichts dagegen machen,
Obwohl was unangenehm ist.
Und vielleicht merkt ihr eine innerliche Ungeduld,
Oder das Gefühl,
Ihr wollt aber,
Dass sich was ändert,
Oder irgendeine Form von Stress und Druck,
Dann nehmt es wahr,
Wenn ihr es loslassen könnt,
Wunderbar,
Vielleicht könnt ihr es noch nicht loslassen,
Dann nehmt es wahr und tut auch mit dem einfach nichts.
Es ist so ein bisschen wie neben einem Fluss sitzen,
Und auf dem Fluss schwimmen verschiedene Sachen daher,
Eine Ente,
Ein Ast,
Ein Blatt,
Und ihr tut einfach gar nichts damit.
Und dann machen wir den zweiten Schritt.
Achtet mal auf eure Augenpartie,
Die Augen und dieser Bereich rundherum von den Augen,
Und spürt,
Ob ihr da irgendeine Form von Anstrengung wahrnehmt.
Es kann sein,
Dass ihr das als körperliche Anstrengung spürt,
Oder dass ihr sowas merkt wie beobachten,
Aufpassen,
Kontrollieren,
Kommentieren,
Wie so ein kleiner Reporter,
Der da oben sitzt.
Bilder machen,
Erwartungen haben,
Ein lauter so typischer Verstand,
Einmisch,
Tricks,
Und was auch immer ihr an Anstrengung da rund um die Augen jetzt merkt,
Egal ob körperliche Anstrengung oder eben aufpassen und so,
Nehmt das jetzt mal furchtbar ernst.
Ihr füttert dieses Konto sozusagen mit Energie,
Wenn ihr aufpasst,
Dann passt ihr jetzt besonders gut auf.
Wenn ihr Kommentare schiebt,
Dann tobt es euch aus mit den Kommentaren.
Wenn ihr schaut,
Zuschaut,
Dem Körper,
Schaut es besonders gut zu,
Dass euch ja nichts entgeht.
Wenn ihr kritisiert,
Kritisiert so richtig,
Vollgas.
Wenn ihr streng werdet,
Da rund um die Augen,
Seid streng.
Spürt noch immer euer Aufpassen,
Eure Anstrengung rund um die Augen.
Und jetzt gebt noch ein bisschen mehr Energie in dieses Aufpassen rein.
Macht es total wichtig,
Die Anstrengung in den Augen und was ihr dort mit den Augen macht,
Es ist voll wichtig,
Es ist lebensnotwendig.
Und dann spürt bitte,
Was macht das mit eurem ganzen Körper und was macht das mit der Körperempfindung,
Mit der ihr arbeitet.
Und dann lasst es los,
Atmet es,
Atmet es und lasst es los,
Lasst es los,
Die Stirn,
Die Augen,
Die Augäpfel,
Die Augenlider,
Die Wimpern,
Atmen und loslassen.
Und spürt euren ganzen Körper und lasst es wirklich los,
Traut es euch,
Meistens versucht der Verstand sofort euch wieder irgendwie einzuholen,
Indem er irgendeinen Kommentar schiebt oder doch wieder festhält oder doch was kritisiert,
Probiert es wirklich loslassen.
Atmen und loslassen,
Der Körper darf alles tun,
Was er will,
Wenn er mag,
Kann er sich bewegen oder gähnen oder strecken oder seufzen,
Kann auch einfach ruhig liegen und die Augen lassen los.
Spürt euch bis runter in die Füße,
Der ganze Körper ist euer,
Nicht nur der Kopf.
Atmen und loslassen,
Merkt,
Ob ihr wirklich loslasst oder ob irgendein gefinkelter Teil von dieser Anstrengung noch einmal da sitzt,
Das kann sehr gut sein,
Das ist oft wie so eine Zwiebel,
Da schafft man die ersten zwei Schichten loszulassen und die dritte Schicht sagt,
Ah,
Lass dich nicht los.
Ob jetzt ganz loslassen,
Augen,
Stirn,
Spürt den Nacken,
Lasst die Arme auf die Matte sinken oder auf den Boden,
Lasst den Bauch los,
Becken,
Hintern.
Atmen,
Spürt die Stelle,
Mit der ihr arbeitet,
Wo ihr gern wollt,
Dass sich was ändert.
Nicht beobachten,
Sondern spüren,
Spüren,
Spüren,
Geht ohne Anstrengung in den Augen.
Das ist euer Körper,
Ihr habt direkten Zugriff auf jede Zelle,
Ihr müsst nicht den Umweg zu den Augen machen.
Nehmt es mal weis,
Was anders an dieser Stelle,
Es kann sein,
Dass es sich dir jetzt wohler fühlt,
Natürlich wunderbar,
Muss aber nicht sein,
Es kann auch sogar sein,
Dass ihr genauer spürt,
Was eigentlich los ist.
Und das ist auch wunderbar,
Weil das heißt,
Ihr seid mehr da,
Ihr spürt mehr,
Was ist.
Manche Symptome sind hartnäckig,
Brauchen viel,
Viel Liebe und Geduld,
So ist das.
So,
Und jetzt machen wir den dritten Schritt.
Spürt den ganzen Körper und wählt durchs Spüren eine Stelle aus,
Mit der ihr jetzt arbeiten wollt.
Es kann die gleiche sein oder eine neue.
So,
Und dann fokussiert euch total auf diese Körperempfindung,
Mit der ihr jetzt arbeiten wollt.
Gebt der all eure Aufmerksamkeit.
Und jetzt machen wir diese Körperempfindung mehr langsam und mit all eurer Aufmerksamkeit steigert ihr euch rein in diese Körperempfindung,
Als ob ihr die Lautstärke von dieser Körperempfindung höher dreht.
Und ihr steigert euch rein und ihr lernt dadurch diese Körperempfindung,
Indem ihr sie mehr macht und genau spürt,
Wie ihr die erzeugt.
Atmet ein bisschen,
Damit ihr Energie habt und steigert euch rein,
Nehmt es total ernst,
Diese Körperempfindung.
Das Zentrum des Universums für euch,
Das Wichtigste auf der ganzen Welt,
Diese Körperempfindung und ihr steigert euch rein.
Noch ein bisschen bleibt dabei,
Erlaubt nicht,
Dass der Kopf über etwas anderes redet.
Ihr seid nur fokussiert auf mehr machen von dieser Körperempfindung.
Und dann lasst sie los.
Atmen und loslassen,
Voll und tief atmen,
Der Körper darf alles machen,
Was er will.
Ihr könnt euch bewegen,
Ihr müsst euch nicht bewegen,
Lasst den Nacken los,
Kiefer,
Spürt ob euer Körper sich etwas wünscht,
Gebt es dem nach,
Egal wie komisch es vielleicht ist oder ungewohnt.
Ihr könnt scannen,
Töne bachen,
Einschlafen,
Whatever,
Atmen und lasst den Körper machen,
Was er will und die Augen bleiben entspannt,
Die brauchen nicht kontrollieren und wir brauchen keinen Stress haben,
Dass sich etwas ändern muss,
Wir sind im Hier und Jetzt,
Spüren,
Was der Körper will und gehen dem nach.
Atmen und hierbleiben,
Manche Köpfe sind sehr,
Sehr,
Sehr eifersüchtig,
Da hat man zwei Sekunden den Körper gespürt und erzählt er schon wieder irgendwas,
Dass man dem Kopf zuhören muss.
Geht es in den Körper,
Geht es in das Spüren,
Das Gesicht kann loslassen,
Die Zunge kann loslassen,
Die Augen,
Becken,
Wenn ihr gerne könnt,
Wunderbar,
Alles entspannt,
Atmet und lasst es los,
Spürt den nach,
Ob die Stelle mit der ihr arbeitet noch irgendwelche Wünsche hat,
Irgendwelche Sachen braucht,
Kann auch sein,
Dass sie eine Info für euch hat über euren Alltag,
Sie zum Beispiel sagt,
Bitte hör auf,
So lange zu sitzen und nicht aufzustehen zum Beispiel oder irgendwas.
Atmen,
Atmen,
Wenn ihr nicht atmet,
Hat euch euer Kontrolleur im Kopf sofort wieder,
Der wartet ja auf euch,
Der hat Angst,
Dass er seine Arbeit verliert,
Der Kontrolleur im Kopf,
Na wirklich wahr und der spielt alle Stücke,
Um euch wieder ins Kontrollzentrum fest zu nageln.
Sehr gut und dann spürt einfach,
Wie es euch geht,
Ruht euch aus und das war's,
Könnt euch aufsetzen,
Durch die Gegend schauen.
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