
Denkpause: In Sich Ruhen
by Kai Meinig
Entdecke in dieser Meditation, wie du inmitten des Alltags zur Ruhe kommen kannst. Lerne, vom Gedankenstrom zurückzutreten und einen Raum der Weite und Präsenz zu erfahren. Statt im Außen nach Entspannung zu suchen, findest du die Quelle der Gelassenheit in dir selbst. Diese Praxis hilft dir, selbst in stressigen Situationen Momente der Stille zu erleben und eine tiefere Form von Ruhe zu kultivieren - unabhängig von äußeren Umständen.
Transkription
Hi,
Ich bin Kai,
Willkommen zu deiner Denkpause,
In der wir gemeinsam reflektieren und meditieren.
In unserem hektischen und vollgepackten Alltag hetzen wir meist durch die Woche immer auf der Suche nach dem nächsten Moment der Entspannung.
Wir rennen durch die Tage,
Um im Wochenende oder Urlaub anzukommen.
Doch selbst wenn wir endlich am Strand oder in der Hängematte zur Ruhe kommen,
Fühlen wir uns meist irgendwie rastlos und erschöpft.
Für diesen Zustand machen wir zumeist die Geschwindigkeit und Fülle der Welt verantwortlich.
Wir glauben,
Dass wir nur endlich das passende Wellnessangebot buchen oder daran arbeiten müssen,
Unsere knappe Freizeit besser zu organisieren,
Um endlich ein wenig zur Ruhe zu kommen.
In Wahrheit ist es jedoch in den meisten Fällen unsere innere Unruhe,
Die ständige Bewegung des Geistes,
Die uns Energie raubt und für Erschöpfung sorgt.
Wir verstricken uns selbst dann in Gedanken,
Sorgen und To-do-Listen,
Wenn wir eigentlich entspannen könnten.
Regelmäßige Meditation kann uns dabei helfen,
Einen Schritt vom Gedankenstrom zurückzutreten.
So können wir lernen,
In einem Gefühl von Weite und Präsenz zu verweilen,
Egal ob wir gerade meditieren oder uns durch den Alltag bewegen.
Dabei geht es nicht darum,
Gedanken loszuwerden oder zu verändern,
Sondern den Raum zu bemerken,
In dem sie von allein entstehen und auch wieder vergehen,
Ohne dass wir ihnen permanente Aufmerksamkeit schenken müssen.
Mit der Zeit kann sich dadurch ein tieferes Gefühl von Ruhe einstellen.
Uns wird klar,
Dass nachhaltige Gelassenheit weniger von äußeren Umständen abhängt,
Sondern vielmehr von unserer Wahrnehmung und Reaktion.
Wir können aufhören,
Im Außen nach Ruhe zu suchen,
Weil wir gelernt haben,
Diese Quelle in uns selbst zu finden,
Unabhängig von den Umständen unseres Lebens und jenseits der Hektik des Alltags.
So kann Meditation uns helfen,
Selbst inmitten von Stress und Chaos,
Momente der Stille und Gelassenheit zu erfahren.
Lass uns nun gemeinsam praktizieren.
Sitze dazu entspannt,
Aber aufrecht oder übe im Liegen,
Falls Sitzen für dich gerade nicht möglich ist.
Beginne mit ein paar tiefen Atemzügen,
Einatmen durch die Nase,
Aus durch den Mund.
Mit der passenden Ausatmung schließe sanft die Augen,
Wenn für dich angenehm.
Spüre den Kontakt zur Unterlage,
Die Füße auf dem Boden,
Hände und Arme auf den Beinen.
Ist der Körper heute schwer oder leicht?
Nimm Geräusche wahr,
Gedanken,
Die auftauchen.
Wie ist der Geist gestimmt?
Eher ruhig oder unruhig?
Und ganz gleich,
Wie Körper und Geist gestimmt sind,
Du brauchst für diese Übung nichts verändern,
Musst nichts loswerden.
Alles,
Was auftaucht,
Ist bereits Teil deiner Erfahrung und für die Dauer der Übung eingeladen,
Sich mit dir niederzulassen.
Werde dir nun bewusst,
Dass du atmest.
Wo spürst du den Atem im Körper am deutlichsten?
Ist es das sanfte Heben und Senken von Brust oder Schulter?
Die Empfindung von Ausdehnen,
Zusammenfallen im Bauch?
Dann darfst du eine Hand auf diesen Bereich legen,
Wenn es dir dabei hilft,
Die Atmung deutlicher zu spüren.
Es geht nicht darum,
Auf eine bestimmte Art zu atmen.
Du darfst spüren,
Wie der Körper ganz von allein atmet,
Mit seinem ganz eigenen Rhythmus.
Und wenn du soweit bist,
Entscheide dich nun für einen Ankerpunkt,
Einem Bereich,
In dem du die Atmung am deutlichsten spürst,
Und lass die Aufmerksamkeit dort ganz sanft ruhen.
Spüre die natürliche Bewegung des Atems.
Sind die Atemzüge lang oder kurz?
Sind sie tief oder eher flach?
Sobald du dabei bemerkst,
Der Geist schweift ab,
Nimm die Ablenkung wahr,
Lass sie sanft gehen und bring die Aufmerksamkeit freundlich zurück zum Atem,
Zu deinem Ankerpunkt.
Du brauchst nichts steuern,
Musst nichts verändern.
Du darfst spüren und gerne auch genießen,
Dass der Körper von allein atmet.
Einatmen,
Du spürst,
Du atmest ein.
Ausatmen,
Du spürst,
Du atmest aus.
Nimm wahr,
Wie Gedanken auftauchen und wieder vergehen,
Ohne dass du dich darum kümmern musst,
Dich davon stören lassen brauchst,
Solange die Aufmerksamkeit auf der Atmung ruht.
Kannst du den Raum wahrnehmen,
In welchem alle Erfahrungen auftauchen und vergehen,
Mit seinen Qualitäten von Weite,
Ruhe und Klarheit in Kontakt kommen?
Und natürlich schweift der Geist immer wieder ab,
Das ist kein Problem.
Nimm die Ablenkung wahr,
Lass sie sanft gehen und bring die Aufmerksamkeit freundlich zurück zum Atem,
Zum Ankerpunkt.
Und mit der nächsten Ausatmung löse den Fokus von der Atmung,
Lass den Geist frei,
Lass ihn machen,
Was er will,
Denken,
Träumen,
Bewerten.
Und zum Abschluss bring die Aufmerksamkeit noch einmal zurück zum Körper.
Werde dir verschiedenen Sinneseindrücke bewusst.
Spüre Kontakt zur Unterlage,
Gewicht,
Die Füße auf dem Boden,
Hände,
Arme auf den Beinen.
Nimm Geräusche und Gerüche wahr.
Werde dir des Raumes um dich herum bewusst.
Und mit einem ersten,
Tieferen,
Bewussten Atemzug öffne langsam die Augen.
Nimm dir einen Augenblick Zeit,
Um zu bemerken,
Wie es dir geht.
Danke,
Dass du heute mit mir geübt hast.
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Ich freue mich darauf,
Dich zu begleiten.
Bis dahin.
Pass gut auf dich auf.
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