07:56

Konzentration — die Bewegung folgt dem Atem

by Stefanie Busch

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Meditation
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Wenn wir zurück gehen zu den Wurzel des Yoga, dann sind die Körperübungen lediglich eine Vorbereitung auf die Meditation! Im Gegensatz zur Zen-Meditation fordert die Yoga Meditation nicht die absolute Leere, sondern sie hat einen Fokus, ein Objekt unserer Konzentration. Die Yogaübungen helfen uns, unseren Körper gesund und beweglich zu halten, damit wir unsere Aufmerksamkeit von Außen nach Innen richten können, auf unsere Innenwelt. Wir lernen uns selbst zu beobachten und analysieren, erkennen unsere Muster und erfahren, was uns einschränkt. Durch die Konzentration auf das Gute in uns, entwickeln wir immer mehr Stärke, die uns im Alltag hilft. Hattest du schon einmal eine Situation, wo du alles um Dich herum ausgeblendet hast, die Zeit vergessen hast, weil du absolut vertieft warst in ein Buch, deine Lieblingsmusik gehört hast oder Yoga praktiziert hast, neben Dir hätte ein Baum umfallen können. Kannst du Dich daran erinnern, wie wunderbar entspannt du in diesem Moment warst?

Transkription

Das Thema unserer heutigen Episode ist die Konzentration.

Wenn wir eine Haltung,

Eine Asana im Yoga einnehmen,

Sollten wir eine bestimmte Reihenfolge einhalten.

Das erste ist das Objekt unserer Konzentration.

Worauf lenken wir unsere Aufmerksamkeit?

Das kann ein Organ sein,

Das bei der jeweiligen Übung eine positive Wirkung erfährt,

Eine Muskulatur,

Die wir in diesem Moment kräftigen,

Der Atem oder der Punkt zwischen den Augenbrauen,

Also das Stirnchakra oder dritte Auge,

Das wird gerne bei der Wechselatmung eingesetzt.

Diese Übung,

Daharana,

Bedeutet,

Den Geist auf einen Punkt ausrichten.

Wenn wir während den Übungen mit den Gedanken abschweifen,

Also du zwischendurch in Gedanken deinen Einkaufszettel durchgehst,

Dann solltest du versuchen,

Mit deiner Aufmerksamkeit wieder sanft zu deinem Objekt der Konzentration zurückzukehren.

Als nächstes versuchen wir,

Unseren Atem immer tiefer und ruhiger werden zu lassen.

Und nun können wir die Bewegung mit dem Atem verbinden.

Was am Anfang der Yoga Praxis sehr häufig passiert,

Ist,

Dass wir mit einer Bewegung,

Zum Beispiel den Arm anheben,

Dann erst einatmen.

Es sollte jedoch andersherum sein.

Dein Atem ist der Chef und gibt das Kommando an,

Also spüre zuerst deinen Atem und wenn du einatmest,

Dann erst folgt die Bewegung,

Zum Beispiel den Arm anheben,

Und wenn du spürst,

Jetzt atme ich aus,

Dann folgt die Gegenbewegung.

Wenn wir zurückgehen zu den Wurzeln des Yoga,

Dann sind die Körperübungen lediglich eine Vorbereitung auf die Meditation.

Okay,

Wenn wir es also schaffen,

Unsere Konzentration auf unserem jeweiligen Objekt zu halten und die Bewegung mit unserem Atem verbinden,

Führen wir in diesem Moment eine Meditation aus.

Im Gegensatz zur Zen-Meditation fordert die Yoga-Meditation nicht die absolute Lehre,

Sondern sie hat einen Fokus,

Ein Objekt unserer Konzentration.

Das Schöne daran ist,

Dass wir diese Art der Meditation auch sehr gut in unseren Alltag integrieren können.

Du bist vielleicht gerade dabei,

Dein Abendessen vorzubereiten.

Du bist mit einer Aufmerksamkeit ganz dabei,

Die Karotten zu schneiden.

Sieh dir die Karotten an,

Riech daran,

Die Farbe,

Sind sie hart oder weich,

Nimm sie mit all deinen Sinnen auf,

Der Atem ist ruhig und die Bewegung kontrolliert.

Probier es aus und spüre,

Wie entspannend Karotten schneiden sein kann.

Hattest du schon einmal eine Situation,

Wo du alles um dich herum ausgeblendet hast?

Du hast die Zeit vergessen,

Weil du absolut vertieft warst,

In ein Buch,

Deine Lieblingsmusik gehört hast oder Yoga praktiziert hast.

Neben dir hätte ein Baum umfallen können.

Kannst du dich daran erinnern,

Wie wunderbar entspannt du in diesem Moment warst?

An Kindern können wir diesen Zustand häufiger beobachten.

Wir machen eine kleine Übung.

Setz dich hin und lege deine Hände etwas unterhalb von deinem Bauchnabel ab,

Da ist dein Energiezentrum,

Richte die Wirbelsäule auf und wenn du magst,

Dann schließ deine Augen.

Das Objekt deiner Konzentration ist deine Energie,

Werde dir darüber bewusst,

Was Energie ist.

Energie hört sich vielleicht ein bisschen spirituell an,

Aber das ist es gar nicht.

Wir brauchen Energie,

Um morgens aus dem Bett zu kommen,

Uns etwas zum Essen zu machen.

Unsere Verdauungsorgane benötigen Energie,

Um die Nahrung zu verarbeiten.

Und unser Atem ist genauso Energie.

Spüre jetzt,

Wie sich mit jeder Einatmung deine Bauchdecke anhebt und deine Hände gehen mit.

Mit jeder Ausatmung zieht sich deine Bauchdecke zurück und die Hände folgen sanft dieser Bewegung.

Bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei deiner Energie und verbinde die Bewegung deiner Hände mit deinem Atem.

Vielleicht kannst du schon Wärme an deinen Händen und am Bauchbereich spüren.

Wärme ist eine schöne Energie.

Spiele mit deiner Energie,

Dehn deine Energie aus.

Einatmend entfernen sich die Hände von deiner Bauchdecke,

Ausatmend die Hände kommen wieder zurück zu deinem Zentrum.

Das ist Meditation,

Wahres Yoga.

4.5 (22)

Neueste Bewertungen

Regina

April 13, 2025

Die Übung zur Konzentration hat mir sehr gut gefallen. Ich hab sie noch mit deiner Atem-Übung kombiniert (gute Empfehlung!). Es hat wunderbar geklappt, sich auf eine Sache zu konzentrieren!

Petra

September 6, 2023

Schön erklärt, angenehme ruhige Stimme. Danke vielmals.

Andreas

December 29, 2020

sehr hilfreich 🙏👌

Christina

May 2, 2019

Angenehme Stimme. Es hat mir sehr gut getan.

Mariola

April 15, 2019

Danke 🙏

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