
Kontemplationen: Die Vergangenheit & die Vergebung
by Peri Soylu
Hier gibt’s eine kurze Kontemplation für dich über die Vergangenheit und die Vergebung. Wenn wir lernen, die Vergangenheit als eine Illusion in unserem Geist zu verstehen, verstehen wir auch, dass nur wir unsere Vergangenheit am Leben halten. Wir können sie auch genau so gut wieder loslassen, um der Gegenwart endlich Platz in uns zu machen. Das Mittel, um die Vergangenheit nachhaltig loszulassen, ist die Vergebung. Wahre Vergebung eröffnet uns eine höhere Perspektive auf die menschliche Erfahrung und lässt uns so erahnen, dass es mehr gibt, als das bloße Auge sieht. Was wir wohl dafür benötigen ist das unbedingte Vertrauen darin, dass es mehr gibt als nur diese rein menschliche Ebene und dass wir mehr sind, als eine menschliche Hülle. Hintergrundmusik: Music from Uppbeat (free for Creators!): Flow-State
Transkription
Die Vergangenheit ist eine Illusion.
Wir halten sie aufrecht,
Indem wir unseren Geist dafür missbrauchen,
Dinge,
Die bereits waren,
Noch einmal anzuschauen und damit zu reaktivieren.
Und wenn wir das nicht tun würden,
Gäbe es sie gar nicht,
Weil sie ist vergangen.
Sie kann uns nicht berühren,
Außer wir wollen es so.
Das ist,
Was die Vergangenheit für uns bewerkstelligt.
Wenn wir sie nicht ablegen,
Wenn wir nicht den gegenwärtigen Moment aufsuchen,
Ohne die Vergangenheit mit in sie hineinzuziehen,
Passiert,
Dass wir niemanden neu sehen können,
Niemanden wirklich sehen können,
Unseren Bruder mit uns in der Vergangenheit festhalten.
Wir sind sozusagen in der Gegenwart die einzige Zeit,
Die es gibt,
Nicht befreit,
Kommen nicht als ein leeres Blatt Papier,
Das neu beschrieben sein kann,
Sondern wir haben durch die Vergangenheit eine Idee davon,
Was die Gegenwart ist und wie sich unser Leben ausspielt.
Und dadurch,
Dass wir die Gegenwart mit der Vergangenheit einfärben,
Wird unsere Zukunft sich nicht von unserer Vergangenheit oder von der Gegenwart,
Die wir eingefärbt haben mit der Vergangenheit,
Unterscheiden.
Und eine große Herausforderung für uns als Menschen besteht auch darin,
Dass wir einfach manchmal auch nicht wissen,
Wozu Dinge so passieren hier auf dieser menschlichen Ebene,
Wie sie es tun.
Wir müssen dann lernen zu vertrauen,
Dass alles immer zu unserem Besten passiert.
Nicht unserem menschlichen Besten,
Sondern zum Besten unserer Seele.
Wir wissen manchmal nicht,
Warum sich etwas auf menschlicher Ebene so ausspielt,
Wie es sich ausspielt und wie das zum Besten für unsere Seele ist.
Und auf menschlicher Ebene können tatsächlich Dinge passieren,
Die wir als sehr grausam und gemein und ungerecht empfinden.
Das heißt aber nicht,
Dass eine höhere Ebene das genauso sieht.
Und wenn wir noch nicht ganz erfassen,
Wie die höhere Ebene etwas sieht,
Was gerade passiert hier auf menschlicher Ebene,
Heißt es,
Dass wir vertrauen dürfen,
Dass wir vollste Gewissheit haben,
Dass Gott die bedingungslose Liebe,
Die uns erschaffen hat und der wir gleich sind in Energie,
Also auch bedingungslos liebevoll,
Schon alles im Griff hat.
Er einen Plan hat und alles auf einer höheren Ebene doch in Harmonie ist.
Unsere fünf Sinne des Körpers können einfach oft genug nicht erfassen,
Was gerade wirklich ist.
Nichts ist so,
Wie es scheint.
Diese offensichtliche Ebene kann uns von dem,
Was wirklich passiert,
Ablenken.
Es geht um die Essenz und nicht um die Form.
Also müssen wir vertrauen.
Und gleichzeitig glaube ich auch,
Dass wir manchmal ganz gut erahnen können,
Warum vielleicht manche Dinge vor sich gehen,
Die wir hier auf menschlicher Ebene wahrnehmen mit unseren fünf Sinnen,
Wenn wir eine höhere Perspektive mithilfe der Vergebung einnehmen können.
Wenn wir das schaffen,
Dann können wir oft erahnen,
Wozu etwas gedient hat und dass da vielleicht doch ein Segen für uns ist,
Für die Seele,
Die dadurch wächst,
Die dadurch mir Licht zulässt.
Vergebung heißt,
Ich erkenne wieder an,
Dass ich ein unsterbliches Bewusstsein bin,
Dass das diese menschliche Erfahrung macht.
Und aus dieser Perspektive,
In der ich auch erfahre,
Dass ich gänzlich sicher bin und unverletzbar,
Schaue ich nochmal auf diese menschliche Perspektive und sehe ein ganz anderes Bild.
Und dadurch kann ich sehr viel klarer sehen.
Ich sehe dadurch eine sanfte Welt.
Ich habe einen sanften und liebevollen Blick auf das,
Was gerade vor sich geht.
Wenn ich also die wahre Vergebung nehme,
Werde ich auch für mich verstehen,
Dass nichts so ist,
Wie es gerade scheint.
Auch nicht meine schmerzhafte Vergangenheit.
Nichts war,
Wie ich es mir als Mensch erklärt habe.
Nichts.
Weil es gibt immer diese höhere und größere Perspektive,
Die du dank der Vergebung einnehmen kannst.
Also wenn du zum Beispiel darauf zurückblickst,
Dass dein Partner dich verlassen hat oder dass du deinen Job verloren hast oder dass du eine lebensbedrohliche Diagnose erhalten hast,
Das ist,
Wie der Mensch darauf blickt.
Und wie kannst du vergebend darauf blicken?
Dann erahnst du,
Was deine Seele brauchte,
Um zu wachsen.
Was du heilen durftest,
Um noch mehr Licht freizusetzen.
Du kannst also mithilfe der Vergebung jede Situation,
Jobverlust,
Partnerverlust,
Eine Diagnose,
Die dir Angst macht,
Neu betrachten.
Und diese liebevolle,
Größere Perspektive auf die Dinge kann dir helfen,
Einen Segen in den Geschehnissen zu sehen.
Und das kannst du nicht aus dieser rein menschlichen Perspektive.
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