15:30

#18 Macht Minimalismus glücklich? Interview mit Yogalehrerin Lia

by YOGASTRONG mit Alexa Katharina

rating.1a6a70b7
Bewertet
3.3
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
105

Was brauchen wir heutzutage eigentlich, um glücklich zu sein? Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten ganz schön oft gestellt und freue mich, dass heute Yogalehrerin Lia zu Gast ist und mir von ihren Erfahrungen erzählt.

Transkription

Yoga Podcast für Yoga und mentale Gesundheit Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Podcast Folge und heute ist es soweit,

Hier in diesem Podcast gibt es das erste Interview.

Minimalismus,

Wer mich jetzt schon eine Weile auf Instagram verfolgt,

Weiß,

Dass ich meinen Lebensstil komplett geändert habe.

Vor ein paar Wochen bin ich mit einem großen Koffer und einem Rucksack ans andere Ende der Welt nach Australien gezogen.

Ich habe mich entschlossen minimalistisch zu leben.

Minimalismus hat mein Leben grundlegend verändert.

Ich fühle mich unglaublich frei.

Minimalismus kann ganz unterschiedlich aussehen,

Deshalb freue ich mich umso mehr,

Dass Lia heute mit mir über Minimalismus spricht.

Liebe Lia,

Ich freue mich riesig,

Dass du heute da bist.

Vielleicht magst du dich erst mal vorstellen,

Wer bist du und was machst du?

Hallo meine Liebe,

Vielen lieben Dank für deine Einladung.

Ich fühle mich sehr geehrt und ich bin auch mega froh,

Dass wir uns benetzt haben und jetzt das Gespräch führen,

Obwohl uns so viele Kilometer trennen,

Kriegen wir es hin und das finde ich einfach so schön über das Internet.

Mein Name ist Lia Schlömer,

Ich bin spiritueller Business Coach,

Ich bin Experte im Online-Marketing,

Social Media,

Das ist so meine Passion,

Aber auch die spirituelle und persönliche Weiterentwicklung ist meine Passion und diese beiden Komponenten,

Ja die vereine ich aktuell und coache Frauen,

Damit die erfolgreicher sind,

Damit die empowert werden und vielleicht sogar mehr Umsatz mit Social Media machen und das ist so mein Ziel.

Das hört sich richtig,

Richtig spannend an.

Heute dreht sich ja bei uns alles um Minimalismus.

Lia,

Was bedeutet denn eigentlich Minimalismus für dich?

Also wenn du möchtest,

Kann ich dir gerne meine komplette Geschichte erzählen,

Wie so mein aktueller Stand ist zu dem Thema.

Ich glaube,

Das Thema ist gerade ganz,

Ganz groß bei mir.

Also ich bin auch Yoga-Lehrerin,

Das hätte ich vielleicht auch noch mal erwähnen können,

Seit acht Jahren und Yoga hat mir auch immer beigebracht,

Erst mal so auf das Wesentliche sich zu fokussieren und ja mehr Erinnerungen zu kreieren,

Statt Gegenstände zu kaufen zum Beispiel.

Das war schon immer so einer meiner Glaubenssätze oder was mir wichtig ist im Leben und dann bin ich jetzt drei Monate nach Portugal gegangen im Sommer diesem Jahres und habe Yoga unterrichtet in Portugal in einem Surfcamp und Retreats veranstaltet und ich hatte,

Ich glaube,

Drei Koffer mit,

Also ein großer Koffer,

Ein kleiner Koffer und ein Rucksack,

Weil ich dachte,

Okay,

Ich brauche halt für die drei Monate das alles und habe dann festgestellt in den drei Monaten,

Dass ich immer nur das Gleiche trage,

Also vielleicht zwei,

Drei Outfits,

Immer die gleiche Yoga-Hose,

Die man sehr liebt,

Immer die gleichen Sachen auch benutzt und die Hälfte des großen Koffers habe ich gar nicht irgendwie angeguckt und habe dann,

Bin dann auch noch mal so in mich gegangen und habe dann für mich entschieden,

Dass ich,

Wenn ich nach Hause komme,

Meine Wohnung kündigen werde,

Weil ich einfach das alles irgendwie nicht mehr so gebraucht habe.

Also ich hatte so das Gefühl,

Okay,

Ich brauche das ja alles überhaupt nicht,

Ich kann auch so gut überleben,

Vielleicht sogar in einem Bus oder bei meinen Eltern teilweise und dann wieder nach Portugal gehen oder reisen,

Statt halt immer irgendwie einen Ort zu haben,

Wo man alles irgendwie hortet und sich sicher fühlt,

Weil Sicherheit ist eine Illusion und dann ja gar nicht so aus seiner Komfortzone rausgeht,

Weil man sich eben so sicher fühlt in der Wohnung mit den ganzen Sachen.

Bin dann wieder zurückgekommen und habe dann auch sofort meinen Eltern von meinen Plänen erzählt,

Die hatten auch ein bisschen Angst,

Dass ich zu viel Kram bei denen unterstellen wollte,

Aber es ist genau das Gegenteil passiert.

Ich habe mir in der Wohnung alles angeguckt und habe,

Ich sitze jetzt hier in meiner leeren Wohnung nur mit einem Tisch und einer Matratze,

Also gerade radikaler Minimalismus,

Küche ist auch noch da,

Aber habe dann wirklich alles verkauft,

Was ich nicht mehr haben wollte,

Also Sofa,

Deko,

Alles,

Also wirklich alles.

Ich habe so viel Kleidung aussortiert,

So viel gespendet,

Also ich bin halt wirklich radikal alles durchgegangen und wollte mich von allem trennen und das war auch richtig so.

Das erinnert mich richtig an mich vor acht Wochen und meinen Eltern ging es genauso.

Meine Mama hat gesagt,

Du kannst doch jetzt nicht hier alles unterstellen.

Dann habe ich ihr gesagt,

Mama,

Ich habe ehrlich gesagt gar nicht mehr so viel und es hat mich auch verwundert und mir ging es dabei richtig gut.

Jeder Gegenstand,

Der irgendwie wieder weggegangen ist,

Den ich verschenkt habe,

Vielleicht habe ich auch etwas Gutes damit getan oder eben verkauft und es hat mich immer ein bisschen mehr erleichtert und jetzt wollte ich dich fragen,

Warum denkst du,

Warum Minimalismus dich jetzt so glücklich macht?

Also am Anfang hatte ich so ein richtiges befreiendes Gefühl,

Vor allem,

Weil wenn du etwas weggibst oder verkaufst,

Kriegst du ja auch einen energetischen Austausch.

Entweder bekommst du Geld dafür,

Wo du dich darüber freust und vielleicht auch reisen gehen kannst oder du bekommst halt Liebe und Dankbarkeit und das war für mich einfach so unglaublich,

Diese Erfahrung zu machen.

Erstmal habe ich halt,

Also ich arbeite auch mit Kristallen,

Ich habe mir dann meine Kristalle auf Geld manifestiert und habe dann einfach gesagt,

So du kriegst alles gut verkauft,

Du bekommst einen fairen Preis und das,

Was ich halt nicht wirklich verkaufen wollte,

Habe ich an soziale Projekte gespendet oder ich werde jetzt auch noch mal Kleidung zum Frauenhaus bringen,

Wo halt Frauen hin müssen,

Weil sie Gewalt zu Hause erfahren haben oder solche Dinge und da werde ich halt auch noch mal hinfahren und Sachen bringen und das ist einfach ein so erfüllendes Gefühl,

Das ist so unglaublich,

Das kann ich gar nicht in Worte fassen,

Dass wenn alles energetisch irgendwie weg ist,

Was einen belastet hat oder könnte oder man wusste gar nicht,

Dass es einen belastet hat,

So im Unterbewusstsein und das dann nicht mehr da ist,

Es ist einfach,

Ich fühle mich frei wie ein Vogel,

Obwohl ich nichts habe,

So gefühlt,

Aber ich habe ja eigentlich viel mehr,

Ich habe ja Erfüllung erfahren dadurch.

Ja,

Das finde ich ganz wichtig,

Was du jetzt auch gerade sagst,

Ich wollte erst,

Wir haben in Ulm so ein Sozialkaufhaus und ich wollte meine Sachen verkaufen und dann war ich dort und dachte mir,

Nein,

Ich möchte es gar nicht verkaufen,

Ich möchte es einfach weggeben und jemandem damit eine Freude machen und es hat so,

So gut getan,

Es war richtig schön und natürlich für mich war auch die Last der Klamotten in dem Fall weg.

Ja,

Ich habe noch eine weitere Frage,

Lia,

Was war denn für dich am schwersten wegzugeben?

Also ich muss ganz ehrlich sagen,

Ich habe immer gedacht,

Weil meine Wohnung sehr schön ist und auch günstig ist mit der Lage und ich habe so eine Dachterrasse und alles,

Was man sich eigentlich vorstellen kann und ich habe eigentlich immer gedacht,

Das Schwierigste für mich ist,

Diese Wohnung aufzugeben,

Weil vielleicht kriege ich ja nie wieder eine schöne Wohnung,

Die so gut gelegen ist und so schön ist und diesen Glaubenssatz musste ich halt wirklich lösen und auch erst mal so in mich gehen und betrachten,

Weil die Frage war für mich,

Natürlich ist es schwierig,

Die Wohnung jetzt abzugeben,

Weil du dann vielleicht auch erstmal nichts hast,

Aber entweder löse ich mich doch jetzt oder ich löse mich spätestens,

Wenn ich mit meinem Freund zusammenziehe und wir Kinder planen.

Also und dann war halt so für mich die Frage,

Wenn Zeit nicht Existenz ist oder wir einfach mal nicht den Faktor Zeit betrachten,

Löse ich mich jetzt oder halt in ein paar Jahren und dann kann ich mich doch eher jetzt lösen,

Alles in Ruhe verkaufen,

Alles in Ruhe kündigen und dann erst mal in mich gehen und vielleicht ohne die Wohnung,

Ohne das,

Was dich irgendwie gedanklich auch einschränkt,

Aus der Komfortzone rauszukommen,

Nochmal ja einfach so den Fokus ins Unbekannte zu lenken und zu schauen,

Okay krass,

Was habe ich denn jetzt hier alles für Möglichkeiten und die zwei,

Drei Jahre nutzen,

Um alle Möglichkeiten einfach mal zu sich kommen zu lassen und das Leben durch dich hindurch fließen zu lassen,

Ohne immer zu denken,

Aber die Wohnung,

Aber auch das Bett war ja so teuer,

Die ganzen Gedanken,

Die halt irgendwie kommen,

Also die ich wirklich für mich dann immer gesagt habe,

Nein das ist Quatsch,

Weil irgendwann musst du dich eh lösen.

Machst du es jetzt und machst nochmal zwei,

Drei Jahre Abenteuer oder machst du es in zwei,

Drei Jahren?

Ja,

Das war bei mir auch so und was ich auch mir immer gedacht habe und was mir geholfen hat,

Wenn es jetzt nur materielle Dinge sind,

Dann kann ich sie auch einfach wieder kaufen,

Würde ich jetzt diesen Pulli so,

So sehr vermissen,

Dann würde es diesen oder einen ähnlichen auf jeden Fall auch wieder geben und das hat mir sehr geholfen.

Welche drei Gegenstände brauchst du auf jeden Fall in deinem Leben?

Das ist eigentlich eine ganz gute Frage und eigentlich muss ich mich ja nur umschauen und mal gucken,

Okay was habe ich denn jetzt noch behalten und es ist auf jeden Fall meine Yogamatte,

Die brauche ich auf jeden Fall,

Weil ich einfach eine gute Yogamatte brauche,

Ja um halt meine Übungen zu machen und mich wohl zu fühlen.

Was habe ich auf jeden Fall noch?

Mein Laptop,

Weil ich habe einfach,

Laptop ist für mich ein Tool,

Wo ich Menschen mit erreichen kann,

Auch wenn es halt schädlich ist und keine Ahnung und jetzt vielleicht auch nicht so gut für die Umwelt,

Aber dessen bin ich mir bewusst,

Deswegen kaufe ich jetzt auch nicht alle zwei Jahre einen neuen,

Meiner ist jetzt vielleicht schon,

Keine Ahnung,

Sechs Jahre alt und ich bin damit immer noch zufrieden,

Aber Laptop und Handy ist für mich ein Tool,

Ich kann Menschen erreichen,

Ich kann anderen Mehrwert schaffen,

Ich kann damit arbeiten und für meine Leidenschaft Geld verdienen und deswegen ist es doch irgendwie wichtig für mich und die dritte Sache sind glaube ich wirklich meine Kristalle,

Weil die Kristalle sind für mich immer,

Also ob man jetzt energetisch daran glaubt oder nicht,

Es ist für mich immer ein Tool,

Dass ich eine Intention setze und es loslassen darf,

Also wie ein Journal,

Ich schreibe meine Intention rein,

Ich klappe es zu und dann lasse ich den Gedanken los,

Glaube aber immer noch tief innen drin an meine Ziele,

An meine Gedanken und das,

Was ich halt manifestieren möchte,

Aber ich darf es irgendwie loslassen und das hilft mir dafür,

Dieses Tool,

Diese Kristallarbeit,

Die hilft mir dafür loszulassen.

Ja,

Das ist ganz schön,

Auch was ich am Minimalismus auch schätze,

Ist,

Dass es mit einmal ausmisten,

Ist es eigentlich gar nicht gemacht,

Sondern dieses Gefühl brauchen wir auch eigentlich im Alltag,

Gerade wie du sagst,

Loslassen,

Auch wenn es jetzt nicht nur materielle Dinge sind,

Finde ich ganz,

Ganz wichtig.

Für mich ist es so,

Ich brauche nur Dinge oder ich schaue,

Dass ich nur Dinge habe,

Die mir entweder Freude bereiten oder nützlich für mich sind.

Das heißt,

Alle Dinge,

Die mich irgendwie belasten,

Auch wenn es nicht nur die materiellen sind,

Das Gedanken sind oder sonstige Dinge,

Die möchte ich gern loslassen.

Ja,

Das ist so wichtig und ich habe auch eine Übung dafür gemacht letztes Jahr,

Das ist mir gerade so eingefallen,

Jeden Monat habe ich mir aufgeschrieben,

Was gibt mir Energie und was zieht mir Energie und dann bin ich halt wirklich jeden Monat Schritt für Schritt an diese Themen rangegangen.

Also es kann ja Umfeld sein,

Es kann der Job sein,

Es kann Freunde sein,

Es können auch die Eltern sein und dass man da dann eine Lösung findet und vielleicht mal mit seiner Mutter spricht und sagt,

Hey,

Irgendwie zieht mir das gerade Energie,

Vielleicht muss ich noch irgendwo für er verzeihen oder solche Dinge und das ist auch Minimalismus,

Um halt Sachen,

Die dich energetisch runterziehen,

Vielleicht auch erstmal zu betrachten,

Zu reflektieren und dann wirklich zu sagen,

Okay,

Ich lasse dich jetzt gehen,

Ich lasse jetzt los,

Ich erlaube dir loszulassen oder ich erlaube mir selber loszulassen oder einen anderen Menschen und das kann man auch super in Meditationen oder mit anderen Tools machen und das,

Ja,

Das gehört vielleicht auch dazu.

Ja,

Da hast du recht,

Also gerade solche Übungen helfen mir auch sehr und das ist auch super,

Dann kann man das auch gerade in dem Schonen festhalten und das immer wieder für sich reflektieren und dadurch auch wachsen.

Liebe Lia,

Ich danke dir vielmals,

Dass du hier in meinem Podcast warst.

Wie geht es denn jetzt für dich weiter?

Bei dir stehen ja ganz spannende Projekte an.

Ja,

Wenn du das so sagst,

Dann wird mir das auch gerade total bewusst und ich merke richtig,

Wie emotional ich da noch werde,

Weil es ist einfach krass,

Wenn man den ersten Schritt geht und sagt,

So,

Ich lasse jetzt mal los und ich entscheide mich,

Also wer möchte ich sein,

Ohne an die Vergangenheit zu denken.

Das ist so für mich eine ganz,

Ganz wichtige Frage.

Du stehst morgens auf und sagst,

Okay,

Die Vergangenheit gibt es jetzt mal nicht.

Keiner hat mich irgendwie mal verurteilt oder gemobbt oder irgendwas,

Das passiert ja auch oft,

Dass man das einfach mal sagt,

Das gibt es jetzt nicht und wer möchte ich sein?

Und diese Frage stelle ich mir gerade jeden Morgen,

Um einfach auch nochmal zu realisieren,

Dass ich wirklich gerade alles loslasse,

Um neue Abenteuer und Projekte anzugehen und mich frei und kreativ zu fühlen.

Und für mich geht es jetzt nächste Woche erstmal noch nach Berlin,

Weil ich beruflich dort bin.

Also ich wohne in der Nähe von Köln,

Für alle,

Die jetzt gar nicht wissen,

Wo ich wohne.

Und ja,

Dann geht es erstmal nach Las Vegas am 3.

12.

Und da werde ich auch erstmal bleiben und dann entwickelt sich alles.

Also da ist wirklich alles offen und die nächsten Projekte wird dann wirklich sein,

Dass ich auch meinen Podcast weiterführe,

Wo du ja auch zu Gast warst.

Also für alle,

Die jetzt zuhören,

Auf jeden Fall unser Interview anhören,

Das war so ein schönes,

Tiefes Gespräch.

Und ja,

Einfach schauen,

Was kommt.

Liebe Lia,

Das hört sich alles so,

So spannend an.

Für alle,

Die dich jetzt so noch nicht kennen,

Ich verlinke dein Instagram-Profil in den Show Notes und dann könnt ihr auch einfach da drauf klicken und auch gern die Lia kontaktieren.

Ansonsten wünsche ich euch allen eine wunderschöne Woche.

Vielen Dank an dich,

Lia.

Danke dir,

Namaste.

Bis bald und Namaste.

© 2026 YOGASTRONG mit Alexa Katharina. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else