
#19 Das habe ich 2019 zum Glück gelernt!
Was für ein Jahr! Mein Leben hat sich auf den Kopf gestellt und hier bin ich nun. In Australien. Was ich dieses Jahr gelernt habe, erfährst du in dieser Podcastfolge.
Transkription
Yoga Strong.
Podcast für Yoga und mentale Gesundheit.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge.
Heute habe ich mir überlegt,
Dass es eine ein bisschen persönlichere Folge gibt,
Nämlich meine Top 3 Learnings 2019.
Das Jahr ist ja schon bald wieder vorbei,
Noch drei Wochen und dann starten wir auch schon ins neue Jahr 2020.
Heute habe ich einfach mal kein Skript und ich möchte euch einfach mal erzählen,
Wie sich mein Jahr 2019 so entwickelt hat.
Mein ganzes Leben hat sich ja auf den Kopf gestellt.
Ich möchte das einfach so ein bisschen reflektieren und meine drei Learnings daraus ziehen.
So,
Meine Top 3 Learnings von 2019.
Mein Learning Nummer 1,
Das Loslassen.
Ja,
Dieses Jahr habe ich unglaublich viel losgelassen,
Vor allem auch beruflich.
Ich habe mich komplett umorientiert.
Und ja,
Wo soll ich denn anfangen?
Ich hatte zwei GBRs,
Mit denen ich eigentlich schon etwas abgeschlossen habe,
Weil das nicht mein weiterer Weg ist.
Und ich habe auch im Angestelltenverhältnis gearbeitet und hatte da jetzt eine riesengroße Chance,
Nämlich meine Doktorarbeit zu schreiben und habe das Ganze abgelehnt.
Und jetzt werden sich vielleicht einige denken,
Wow,
Wie konntest du nur?
Aber ich habe ganz tolle andere Optionen bekommen und habe einfach mal in mich hineingehört und es hat sich so,
So falsch angefühlt.
Es war nicht das,
Was ich genau wollte.
Und dann habe ich das Ganze abgelehnt.
Und in dem Moment,
Wo ich das gemacht habe,
Ging es mir richtig,
Richtig gut.
Kennt ihr das,
Wenn ihr so Mails bekommt und ihr dann denkt,
Ach,
Schon wieder.
Und ihr eigentlich wisst,
Dass ihr eure Energie ein bisschen sparen wollt,
Weil diese Themen so,
So extrem viel Energie ziehen.
Und das war eben auch bei mir so,
Dass ich beruflich etwas gemacht habe,
Das mir sehr,
Sehr viel Energie gezogen hat.
Und ja,
Ich das Ganze dann losgelassen habe und das tut mir so,
So gut.
Und ich bin so glücklich darüber.
Mein Learning Nummer eins ist,
Einfach mal loslassen,
Was sich nicht gut anfühlt.
Mein Learning Nummer zwei ist,
Dass alles irgendwie aufeinander aufbaut.
Kennt ihr das?
Ihr macht irgendwas in irgendwelchen Situationen und denkt euch,
Was soll mir das nur bringen?
Oder wie soll mich das nur weiterbringen?
Welchen Nutzen werde ich denn davon haben?
Was soll ich denn aus der ganzen Situation lernen?
Das hatte ich dieses Jahr ganz,
Ganz oft,
Wo ich mir dachte,
Das sind so Situationen,
Ich habe keine Ahnung,
Was mir das bringen soll für mein Leben,
Wie ich das,
Wie ich das für mich nutzen soll.
Und ja,
Jetzt,
Wo ich hier in Australien bin und sich mein Leben so langsam anfügt,
Muss ich sagen,
Dass alles,
Was ich bisher in meinem Leben gemacht habe,
Genau darauf jetzt aufbaut,
Was ich jetzt machen möchte.
Zum Beispiel habe ich eine Bankausbildung gemacht,
Beziehungsweise bei einer Bank,
Bürokauffrau gelernt.
Und ich war damals auch danach und wusste ich nicht,
Was das sollte.
Es war für mich wie verschwendete Zeit.
Aber eigentlich hat mich das richtig weitergebracht,
Weil das brauche ich jetzt in meiner Selbstständigkeit,
Dieses Wissen.
Oder auch,
Dass ich Journalismus studiert habe und Medientechnik,
Medienmanagement.
Da dachte ich auch jetzt danach,
Jetzt entwickle ich mich weiter.
Ich möchte Yogalehrerin sein.
Ich mache jetzt komplett andere Dinge und andere Dinge machen mir auch Spaß.
Ich möchte mit anderen Dingen mein Geld verdienen.
Und das hat mir aber alles sehr viel geholfen.
Ohne dieses Wissen könnte ich jetzt zum Beispiel diesen Podcast nicht aufnehmen.
Ich habe hier ein Schlittprogramm.
Ich mache in Instagram sehr viele Bilder.
Ich schneide Videos.
Ich lade die in meinen Online-Kurs hoch.
Ich habe Moderationstraining bekommen.
Ich habe Sprecherziehung gehabt,
In der meine Note nicht gut war,
Weil ich viel zu viel geschwebelt habe.
Ich weiß nicht,
Ob ihr es jetzt noch hört.
Ja,
Es hat mir alles irgendwie etwas gebracht für mein Leben.
Und auch diese Herausforderungen,
Die ich jetzt in diesem Jahr hatte.
Zum Beispiel habe ich an einer Hochschule unterrichtet und ich habe mich an manchen Punkten einfach gar nicht wohl gefühlt und musste richtig über meinen Schatten springen.
Und ich wusste ganz genau,
Dass manche Sachen einfach nicht so laufen,
Wie ich es gerne möchte oder ich nicht so sein kann,
Wie ich es sein möchte,
In dem Moment,
Wo eben andere Dinge total schief gelaufen sind.
Und jetzt hilft es mir total,
Weil ich dadurch gelernt habe,
Öffentlich zu sprechen.
Ich hatte davor richtig Angst,
Vor Menschen zu sprechen.
Und dadurch,
Dass ich das einfach gemacht habe,
Hat es mir viel geholfen.
Dadurch kann ich jetzt in meiner Instagram-Story sprechen.
Dadurch kann ich jetzt in der Kamera sprechen.
Dadurch kann ich auch Yoga-Klassen unterrichten,
Ohne dass ich Angst habe,
Mehr vor Menschen zu sprechen.
Und das ist auch ein Ergebnis,
Worüber ich mich riesig freue.
Also mein Learning Nummer zwei ist,
Dass nichts verschwendete Zeit ist.
Dass es am Anfang vielleicht gar nicht so viel Sinn macht,
Aber am Ende doch dann alles sich zusammenfügt und das einen Sinn ergibt.
Mein Learning Nummer drei ist,
Glaube ich,
Mein wichtigstes Learning,
Das ich in diesem Jahr hatte.
Das ist mutig sein.
Und ihr wisst es bestimmt auch,
Ich habe mich Anfang dieses Jahres,
Da war ich in Vietnam und da habe ich mit meinem Partner gesprochen und dieses Stipendium gefunden im Internet und habe ihm erzählt,
Dass es ja echt ein Traum wäre,
Dass es wie ein Sex am Lotto für mich wäre.
Und er meinte,
Alexa,
Bewerb dich einfach.
Und ich habe gesagt,
Ich weiß nicht,
Macht es denn Sinn?
Weltweit wird nur eine Person genommen.
Ich hatte so ein bisschen Angst zu versagen,
Auch natürlich eine Absage zu bekommen,
Aber ich hatte auch nichts zu verlieren.
Und wir hatten davor schon sehr,
Sehr oft gesprochen,
Dass ich mich im Yoga-Bereich weiterbilden möchte und dass ich auch nochmals nach Australien gehen möchte.
Und dann meinte er,
Bewerb dich einfach.
Und dann habe ich mich beworben und habe erst mal nichts gehört.
Und irgendwann habe ich dann die Zusage zum Bewerbungsgespräch bekommen und war furchtbar nervös wieder.
Da hat mir das aber wieder geholfen,
Dass ich davor schon so oft öffentlich gesprochen hatte.
Und war da einfach ich selbst und habe den Menschen erzählt,
Was mich bewegt,
Yoga zu machen und dachte dann,
Mal gucken,
Was da rauskommt.
Und dann habe ich wirklich eine Woche später die Zusage bekommen für ein Yoga-Stipendium in Australien.
Und das war natürlich für mich,
Wow.
Also ich habe erst mal vor Freude geweint,
Ich konnte es überhaupt nicht fassen.
Und dann kam natürlich die nächste Frage.
Ich habe einen Partner,
Was mache ich denn da?
Ich habe Menschen,
Die ich liebe zu Hause.
Ich weiß,
Dass ich wieder nach Australien will,
Aber schaffe ich denn das alles?
Das ist alles so ungewiss.
Ich ziehe einfach allein ans andere Ende der Welt.
Ich weiß nicht,
Ob mein Partner auf mein Visum kommt.
Ich weiß nicht,
Wie das hier läuft mit der Wohnungssuche.
Und ihr wisst ja,
Meine Wohnungssuche war jetzt echt schwierig.
Zum Glück wusste ich das zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Und im Endeffekt bin ich so,
So froh,
Dass ich mutig war,
Dass ich diesen Weg gegangen bin und es einfach mal gemacht habe.
Weil es ist so,
Wenn es mir nicht gefällt,
Ich kann jederzeit gehen,
Ich kann jederzeit auch meine Meinung ändern,
Wenn ich mich in etwas nicht mehr wohlfühle.
Und das kannst du auch.
Und deswegen mutig sein ist was,
Was mich so,
So weitergebracht hat.
Und da bin ich einfach unglaublich glücklich darüber,
Dass ich dieses Jahr so oft mutig war und auf mein Bauchgefühl gehört habe.
Und dass alles Sinn gemacht hat,
Was ich so bisher in meinem Leben erlebt habe.
Und alles mich jetzt näher zu meinem Ziel bringt.
Nämlich,
Dass ich Menschen helfe,
Mit mentalen Schwierigkeiten umzugehen.
Und dass ich Menschen helfe,
Ihren Weg zum Yoga zu finden.
Und mein Wissen über Yoga,
Meditation und Atemübungen und allem,
Was so dazugehört,
Teilen kann.
Und es macht mir unheimlich viel Spaß.
Und deswegen muss ich jetzt so sagen,
Jetzt wo ich so rede,
Dass 2019 mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat.
Ich bin eigentlich komplett ausgebrochen aus so vielen Mustern,
Die ich nicht mehr so haben wollte.
Und hab sie einfach verändert.
Und einfach ist so leicht gesagt,
Aber es ist wirklich das Tun.
Einfach mal machen.
Ich bin gespannt,
Was deine Learnings 2019 sind.
Wenn du welche hast,
Dann schreib sie gerne in die Facebook-Gruppe.
Den Link packe ich dir am besten in die Show Notes.
Und ich wünsche dir eine angenehme Woche.
Und ich hoffe wirklich,
Dass es nicht zu kalt ist in Deutschland und ihr alle ganz warme Winterjacken habt.
Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit.
Wir hören uns nächsten Montag wieder um 7 Uhr morgens hier zu einer neuen Folge vom Yoga Strong Podcast.
Bis bald und Namaste.
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