
Yoga Nidra | 17 Min Selbstwahrnehmung und Tiefenentspannung
by Janina Ries
Tauche ein in 17 Minuten Yoga Nidra – eine geführte Tiefenentspannung, die dich wieder in Kontakt mit dir selbst bringt. Diese Praxis hilft dir, deine Selbstwahrnehmung zu schärfen, den Körper bewusster zu spüren und innere Ruhe zu finden. Ideal, wenn du dich erschöpft fühlst, viel im Kopf bist oder dir einfach wieder näherkommen möchtest. Tipp: Lege dich bequem hin, sorge für Wärme und Ruhe – du kannst den Track auch zum Einschlafen nutzen. Musik: sleep music vol16 von Piotr Witowski Bild: Daisy von Basil Smith
Transkription
Lege dich für deinen Yoga Nidra auf den Rücken in Shavasana.
Nimm dir Zeit,
Dich wirklich bequem einzurichten.
Deine Beine sind leicht geöffnet.
Deine Füße fallen entspannt nach außen.
Deine Arme liegen etwas entfernt vom Körper.
Deine Handflächen zeigen nach oben,
Wenn es für dich angenehm ist,
Sonst nach unten oder sie ruhen auf deinem Bauch.
Kiefer,
Zunge und Schultern sind weich.
Schließe sanft deine Augen.
Erlaube dir,
Ganz anzukommen.
Lass den Alltag los,
So gut es geht.
Für die nächsten 20 Minuten gibt es nichts zu tun,
Nichts zu leisten.
Nimm drei tiefe Atemzüge,
Atme ein und aus,
Nochmal so ein und aus und ein drittes Mal tief ein und lösend aus.
Fühle,
Wie dein Körper schwerer wird.
Fühle,
Wie du vom Boden getragen wirst,
Wie du mehr und mehr loslässt.
Mit jedem Atemzug kommst du mehr bei dir selbst an.
Mit jedem Atemzug wirst du präsenter.
Setze dir jetzt ein Sankalpa,
Eine positive Intention,
Ein kurzes,
Kraftvolles,
Inneres Versprechen.
Ich bin verbunden mit mir selbst.
Wiederhole das Sankalpa dreimal mit ruhiger innerer Überzeugung.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit durch deinen Körper.
Bleib mit der Wahrnehmung ruhig,
Beobachtend,
Ohne zu analysieren,
Einfach spüren.
Lenke deine Aufmerksamkeit zu deiner rechten Hand.
Wie fühlt sie sich an?
Wo liegt sie im Raum?
Wandere weiter.
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Rechte Achsel,
Rechte Taille,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Schulter,
Knöchel,
Fuß,
Ferse,
Fußsohle,
Rechter großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh.
Wechsle zur linken Seite.
Linke Hand,
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Linke Achsel,
Taille,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Knöchel,
Fuß,
Ferse,
Fußsohle,
Rechte Achsel,
Rechte Hand,
Daumen,
Zeigefinger,
Handgelenk,
Unterarm,
Schulter,
Rechte Handgelenk,
Fußsohle,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterarm,
Schulter,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Oberschenkel,
Brustkorb,
Schlüsselbeine,
Hals,
Kiefer,
Wangen,
Mund mit Lippen und Zunge,
Nase,
Augen,
Augenbrauen,
Stirn,
Kopfhaut.
Nun spüre deinen Körper in seiner Gesamtheit.
Nimm wahr,
Wie du darlegst,
Ruhig und getragen.
Vielleicht fühlt sich dein Körper ganz schwer an,
Vielleicht aber auch ganz leicht.
Welche Empfindungen nimmst du noch wahr?
Wärme,
Kälte,
Enge oder Weite,
Wie fühlt sich dein Körper gerade an?
Und jetzt lenke deine Wahrnehmung auf deinen Atem.
Verändere ihn nicht,
Einfach nur beobachten.
Spüre,
Wie die Luft durch deine Nase einströmt und wieder hinaus.
Mit jedem Einatmen führst du Weite,
Mit jedem Ausatmen lässt du los.
Führe die Bewegung deines Atems im Bauch,
Wie sich die Bauchdecke sanft hebt und wieder senkt.
Beobachte,
Wie dein Atem dich innerlich wiegt,
Wie Wellen,
Die an den Strand rollen.
Und aus.
Erlaube,
Dass dein Atem dich tiefer mit dir selbst verbindet.
Mit jedem Atemzug kommst du mehr bei dir an.
Und nun stell dir vor,
Du liegst in einem weichen,
Warmen Licht.
Dieses goldene Licht breitet sich langsam über deinen Körper aus,
Sanft,
Beruhigend,
Sicher.
Es hüllt dich ein und schenkt dir das Gefühl,
Gesehen und gehalten zu werden.
Dieses Licht symbolisiert deine Selbstwahrnehmung.
Es erinnert dich daran,
Du darfst dich selbst spüren,
Mit allem,
Was da ist.
Vielleicht nimmst du Wärme wahr,
Vielleicht Ruhe,
Vielleicht auch Gedanken oder Gefühle.
Nimm einfach wahr,
Ohne zu bewerten.
Alles,
Was du wahrnimmst,
Darf es sein.
Bleibe für einige Atemzüge in dieser Erfahrung.
Lass dich vom Licht umarmen.
Beginne nun langsam,
Deine Wahrnehmung wieder nach außen zu richten.
Spüre den Kontakt deines Körpers mit dem Boden.
Atme etwas tiefer.
Bewege sanft Finger und Zehen,
Fuß und Handgelenke.
Wenn du magst,
Strecke einmal deinen ganzen Körper genüsslich wie nach einem guten Schlaf.
Und dann hol dir noch einmal dein Sankalpa in deine Erinnerung,
Deine Intention und wiederhole sie leise für dich.
Ich bin verbunden mit mir selbst.
Atme tief ein und aus.
Und komm langsam wieder hier im Jetzt an.
Und wenn du soweit bist,
Öffne sanft deine Augen und bleib noch einen Moment in Stille liegen,
Bevor du dich aufrichtest.
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