
Yoga Nidra mit Bodyscan & Atemachtsamkeit
Diese kurze Yoga Nidra Mediation kann nach Bedarf oder bei deiner Yogapraxis zur Schlussentspannung praktiziert werden. Klassischerweise kannst du eine liegende Position einnehmen. Benutze gegebenenfalls eine Decke. Wenn du magst, lege ein Augenkissen auf oder bedecke deine Augen mit einem kleinen Tuch. Ein Kissen unter den Kniekehlen kann deinen unteren Rücken entlasten. Die Praxis enthält einen Bodyscan sowie eine Atemachtsamkeit. Nach dieser Meditations-Einheit kannst du dich erfrischt und gleichzeitig ausgeruht fühlen. Wichtiger Hinweis: Höre die Yoga Nidra Praxis bitte nur in deiner Entspannungslage und lass dir anschließend Zeit, bevor du beispielsweise in den Straßenverkehr gehst oder Geräte/Maschinen bedienst. Diese Yoga Nidra Praxis ist an die Satyananda Tradition angelehnt und enthält Inspirationen durch meine Yoga Nidra Ausbildung bei Martina Honecker (Yoga mit Martina). Musik: A Pure Embrace by Christopher Lloyd Clarke – Provided by Enlightened Audio
Transkription
Willkommen zu deiner Yoga-Nidra-Praxis.
Schau,
Dass du dich wirklich in einer angenehmen Position befindest.
Ab jetzt ist alles eine Einladung an dich,
Die deine Entspannung unterstützen soll.
Wenn du magst,
Schließe deine Augen.
Wenn du dich in der Rückenlage befindest,
Lege deine Beine etwas auseinander,
Die Fußspitzen fallen locker nach außen,
Die Arme positionierst du etwas abseits vom Körper,
Klassischerweise mit den Handflächen nach oben gerichtet.
Die Finger sind ein wenig eingerollt,
Ganz natürlich und ohne Spannung.
Bring das Kinn ein wenig Richtung Kehle,
So haben die Nackenwirbel mehr Platz.
Befreie vielleicht die Schultern,
So dass sie satt aufliegen können.
Lasse nun deinen Körper schwer auf die Unterlage sinken und dich von der Erde tragen.
Nimm die Geräusche um dich herum wahr,
Gehe von einem Geräusch zum anderen,
Ohne es zu bewerten.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit mehr und mehr nach innen,
Nimm wahr,
Wie du hier in Ruhe und Entspannung daliegst.
Nimm deinen ganzen Körper von der Kopfkrone bis zu den Zehenspitzen und von den Fingerspitzen bis zum Herzraum wahr.
Lass die gesamte Spannung in der Muskulatur los.
Lass alle Spannung in den Boden fließen.
Während des Yoga Nidra hast du nichts zu tun,
Du folgst einfach nur meiner Stimme.
Bleibe möglichst wach und bewusst.
Wenn du jedoch wegdriftest,
Ist es das,
Was dein Körper gerade braucht.
Yoga Nidra wirkt auch dann.
Stelle dich auf eine kleine Reise durch den Körper ein,
Lass dazu deine Wahrnehmung durch die verschiedenen Körperbereiche wandern.
Bewege deine Aufmerksamkeit zur rechten Hand,
Zum rechten Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Rechter Unterarm,
Oberarm,
Schulter,
Rechte Taille,
Hüfte,
Oberschenkel,
Unterschenkel,
Weiter zum Fuß,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Die ganze rechte Körperseite.
Bringe nun die Wahrnehmung zur linken Hand,
Zum linken Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Linker Unterarm,
Oberarm,
Schulter,
Linke Taille,
Hüfte,
Oberschenkel,
Unterschenkel,
Weiter zum Fuß,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Die ganze linke Körperseite.
Wandere mit der Aufmerksamkeit in den Rücken,
Rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Mittlerer Rücken,
Unterer Rücken,
Der Po,
Die Wirbelsäule,
Der ganze Rücken.
Gehe jetzt in deine Kopfkrone,
Von da aus zur Stirn,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Der Punkt zwischen den Augenbrauen,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Nase,
Mund,
Hals,
Brust,
Bauch,
Nimm das ganze rechte Bein wahr,
Das ganze linke Bein,
Beide Beine,
Den ganzen rechten Arm,
Den ganzen linken Arm,
Beide Arme,
Die ganze Rückseite des Rumpfes,
Die ganze Vorderseite des Rumpfes,
Den ganzen Kopf,
Den ganzen Körper,
Der ganze Körper liegt auf der Erde.
Nimm jetzt deinen Atem wahr,
Spüre,
Wie die Luft in dich hineinfließt und wieder hinausfließt.
Versuche deine Atmung nicht zu beeinflussen,
Nimm einfach nur wahr,
Wie dein Atem fließt.
Beobachte den Atem ein und aus.
Nun leite deinen Atem mithilfe deiner Gedanken bewusst in Körperbereiche.
Mit deiner nächsten Einatmung sende den Atem zur Kopfkrone,
Beim Ausatmen schicke den Atem zur Sohle deiner Füße.
In deinem eigenen Rhythmus ein zur Kopfkrone,
Aus zu den Fußsohlen.
Spüre,
Wie du auf diese Art mit dem ganzen Körper atmest.
Spüre,
Wie dein ganzer Körper atmet.
Ein zur Kopfkrone und aus zu den Fußsohlen.
Ein und aus.
Kehre zu deinem natürlichen,
Unbeeinflussten Atem zurück.
Komme langsam mit der Wahrnehmung wieder ins Hier und Jetzt zurück.
Nimm noch einmal deinen ganzen Körper auf der Unterlage wahr.
Spüre die Kontaktpunkte deines Körpers auf der Erde.
Spüre die Beine,
Po,
Rücken,
Arme und Hinterkopf.
Beginne,
Kleine Bewegungen zu machen,
Die Zehen und die Finger zu bewegen.
Lass die Bewegungen in deinem eigenen Rhythmus größer werden.
Strecke und recke dich,
Gähne gerne und hol dich so langsam wieder zurück.
Wenn du bereit bist,
Kannst du dich auf eine Seite legen.
Atme hier noch einmal tief durch die Nase ein und durch den Mund lösend aus.
Komm langsam mit geschlossenen Augen in einen aufrechten Sitz deiner Wahl.
Spüre dich hier im Sitz.
Spüre deinen Atem fließen.
Wenn du magst,
Bring die Handflächen vor dem Herzen zusammen.
Schenke dir gern ein Lächeln und bedanke dich bei dir selbst für die Zeit,
Die du dir genommen hast.
Öffne sanft blinzelnd deine Augen.
Danke fürs Praktizieren mit mir.
Namaste.
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