
Yoga Nidra zum Einsteigen 1: Rotation des Bewusstseins
by Emina Sommer
Yoga Nidra ist eine Yoga-Technik, mit der tiefere Bewusstseinsschichten erreicht werden. Diese Yoga Nidra Praxis ist für alle geeignet, die diese Schichten erleben möchten. Nach einer längeren Entspannug am Anfang widmen wir uns einem Teil des Yoga Nidra: Der Rotation des Bewusstsein. Ich empfehle dir, bevor du diese Praxis beginnst, den Podcast: "Was ist Yoga Nidra?" zu hören.
Transkription
Herzlich willkommen bei Yoga Nidra zum Einsteigen 1.
Mein Name ist Emina und ich darf dich heute durch diese Praxis begleiten.
Wenn du wissen möchtest,
Was Yoga Nidra genau ist,
Empfehle ich dir mein Podcast Was ist Yoga Nidra?
Auf Insight Timer.
Mache dich nun bereit für die Praxis des Yoga Nidra.
Versichere dich,
Dass du ungestört bist für die Praxis.
Lege dich auf deinen Rücken mit einem kleinen Kissen unter den Kopf,
Sodass dein Kopf neutral liegt.
Bette dich so,
Wie du dann für die Dauer der Praxis liegen möchtest,
Ohne dich zu bewegen.
Richte dir alles her,
Was du brauchst,
Vielleicht ein Kissen oder eine Decke unter die Knie.
Lasse die Arme und Beine auseinanderfallen.
Deine Handflächen zeigen nach oben und die Füße fallen leicht nach außen.
Ein entspannter Körper ist die Grundlage für Yoga Nidra.
Mache es dir so gemütlich wie möglich und nimm dir dabei Zeit.
Nimm wahr,
Ob du nun wirklich gemütlich liegst.
Und wenn ja,
Dann lass es auch deinen Körper wissen und sage dir innerlich,
Ich liege gemütlich.
Schließe nun deine Augen.
Nimm deine Atmung wahr und spüre den Kontakt zur Unterlage.
Mache dir keine Sorgen,
Wenn du nicht alles hörst,
Was ich sage.
Du fließt auf natürliche Art und Weise in das bewusste Hören hinein und auch wieder hinaus.
Der tiefste Teil in dir,
Dein Unbewusstes,
Hört genau das,
Was für dich wichtig ist.
Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und atme durch den Mund aus und wiederhole dies noch zweimal.
Ganz langsam durch die Nase einatmen und langsam durch den Mund wieder ausatmen.
Lasse mit dieser Ausatmung deinen Körper in die Stille gleiten.
Gönne dir nun ein kleines Versprechen,
Dass du deinen Körper für die Praxis nicht bewegen wirst.
Natürlich kannst du dich jederzeit bewegen,
Wenn du das möchtest.
Es ist nur eine Unterstützung für das Yoga Nidra,
Denn durch diese physische Ruhe können wir tiefere Dimensionen unseres Seins erfahren.
Und dann kannst du einfach zuhören.
Du brauchst die Übung nicht verstehen oder darüber nachdenken.
Das kannst du gerne nachher machen.
Gib deinem Geist auch hier die Erlaubnis,
Sich komplett zu entspannen.
Gib deinem Geist auch hier die Erlaubnis,
Sich komplett zu entspannen.
Komme mit deiner Aufmerksamkeit nun ins Hören.
Komm mit deiner Aufmerksamkeit nun in deinen Körper.
Nimm die Unterlage unter dir wahr.
Nimm ganz bewusst wahr,
Wie dich der Boden trägt und du ihm dein ganzes Gewicht anvertrauen kannst.
Vielleicht bemerkst du,
Dass du alleine durch diesen Gedanken immer mehr entspannen kannst.
Dein Körper wird immer ruhiger und schläft ein.
Dein Körper ist im Schlafzustand,
Nidra,
Der Schlaf.
Der Geist bleibt aber hellwach.
Dieser befindet sich im Yoga-Zustand,
Also im Wachen-Zustand.
Folge meiner Stimme,
Die dich sicher und leicht auf diese Reise mitnimmt.
Du gehst den Gedanken eine helle Treppe hinunter und zwar genau zehn Stufen.
Mit jeder Stufe gibst du deinem Körper die Möglichkeit,
Mehr und tiefer zu entspannen.
Stelle dir nun die Treppe vor,
Ganz hell und klar.
Steige die erste Stufe hinunter.
Neun,
Dein Körper sinkt tiefer in die Unterlage hinein.
Acht,
Sieben,
Auch dein Geist fängt an,
Sich immer mehr zu entspannen und immer wacher,
Immer weiter zu werden.
Steigt die nächste Stufe hinunter.
Sechs,
Fünf,
Nun können auch alle unbewussten Anspannungen losgelassen werden,
Um noch tiefer in die Entspannung zu gleiten.
Vier,
Dein Körper wird komplett still.
Drei,
Dein Geist ist hellwach.
Zwei,
Eins,
Nun ist dein Körper so entspannt,
Dass er schläft,
Während dein Geist hellwach und aufmerksam entspannt ist.
Du kommst nun in deiner Innenwelt an.
Keine lineare Zeit ist hier erfahrbar.
An diesem Ort ist das Bewusstsein weit und frei.
Gedankenströme können schneller und auch langsamer werden,
Wie ein Fluss,
Der durch verschiedene Landschaftsgebiete fließt.
Bevor wir mit der Rotation des Bewusstseins beginnen,
Machen wir uns einen Überblick über die Landschaftsgebiete unseres Körpers.
Komm mit der Aufmerksamkeit in deinen Kopf und fließe langsam mit deinem Geist über deinen Kopf,
Deinen Hals,
Nacken,
Schulterbereich,
Über deinen Brust- und Bauchraum,
Über deinen Rücken,
Deine Hüften,
Deine Oberschenkel,
Unterschenkel,
Deine Füße und wieder nach oben.
Nimm auch deine Arme mit,
Von den Füßen bis zum Kopf,
Auch in die Arme bis zu den Fingern.
Das sind unsere Landschaftsgebiete,
Die wir heute erforschen wollen durch die Rotation des Bewusstseins.
Ich werde nun unterschiedliche Körperstellen nennen.
Folge mit deiner Aufmerksamkeit.
Einfach nur meine Stimme und fühle in jedes Gebiet hinein.
Begrüße alle Empfindungen genauso,
Wie sie sich im jetzigen Moment zeigen.
Begrüße die Begegnung mit dem jetzigen Moment.
Liebevoll und achtsam,
Aufmerksam und entspannt.
Lass uns nun mit der Rotation des Bewusstseins beginnen.
Komme nun mit deiner Aufmerksamkeit in die rechte Seite deines Körpers.
Nimm deine rechte Hand wahr,
Die rechte Hand,
Deinen rechten Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinfinger,
Die Handinnenfläche,
Handaußenfläche.
Nimm die ganze Hand wahr,
Dein Handgelenk,
Rechter Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Achsel,
Die rechte Flanke,
Rechter Brustbereich,
Die rechte Seite deines Beckens,
Rechter Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Fußsohle,
Fußriss,
Deine rechte große Zehe,
Die zweite Zehe,
Die dritte Zehe,
Die vierte Zehe und die rechte kleine Zehe.
Wandere nun in die linke Hand.
Nimm deine linke Hand wahr,
Linker Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinfinger,
Handinnenfläche,
Handaußenfläche.
Nimm die ganze Hand wahr,
Dein Handgelenk,
Rechter Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Achsel,
Die rechte Flanke,
Rechter Brustbereich,
Die rechte Seite deines Beckens,
Rechter Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Fußsohle,
Fußriss,
Deine rechte große Zehe,
Die zweite Zehe,
Die dritte Zehe,
Die vierte Zehe und die rechte kleine Zehe.
Die Rückseite des Körpers,
Die rechte Ferse,
Linke Ferse,
Rechte Wade,
Linke Wade,
Rechte Kniekehle,
Linke Kniekehle,
Rechte Oberschenkelrückseite,
Linke Oberschenkelrückseite,
Die rechte Gesäßhälfte,
Die linke Gesäßhälfte,
Dein unterer Rücken,
Mittlerer Rücken,
Oberer Rücken,
Hinterkopf,
Die Vorderseite deines Körpers,
Die Stirn,
Die linke Augenbraue,
Rechte Augenbraue,
Linkes Auge,
Rechtes Auge,
Linke Wange,
Rechte Wange,
Linkes Ohr,
Rechtes Ohr,
Die Nase,
Linkes Nasenloch,
Rechtes Nasenloch,
Kinn,
Oberlippe,
Unterlippe,
Hals,
Brustkorb,
Solaplexus,
Oberer Bauchraum,
Bauchnabel,
Unterer Bauchraum,
Leistengegend,
Rechter Oberschenkel,
Linker Oberschenkel,
Rechte Kniescheibe,
Linke Kniescheibe,
Rechtes Schienbein,
Linkes Schienbein,
Rechter Fußriss,
Linker Fußriss,
Die Seiten deines Körpers.
Nimm deinen ganzen linken Arm wahr.
Nimm die gesamte linke Seite deines Körpers wahr.
Konzentriere dich so,
Als würde die rechte Seite nicht existieren.
Entziehe der rechten Körperseite nun langsam den Bewusstseinsfluss und bringe dein ganzes Bewusstsein in die linke Körperlandschaft.
Reise mit deinem Bewusstsein durch die linke Körperhälfte,
So als würde die rechte Seite nicht existieren.
Volle Konzentration auf die linke Seite.
Nimm nun deine rechte Seite wahr und lasse ganz langsam die linke Seite verblassen.
Bring dein Bewusstsein in die rechte Seite deines Körpers.
Nimm deinen ganzen rechten Arm wahr.
Nimm die gesamte rechte Seite deines Körpers wahr und konzentriere dich diesmal so,
Als würde die linke Seite nicht existieren.
Entziehe der linken Seite nun langsam den Bewusstseinsfluss und bringe dein gesamtes Bewusstsein in die rechte Körperlandschaft.
Reise mit deinem Bewusstsein durch die rechte Körperhälfte,
So als würde die linke Seite nicht existieren.
Volle Konzentration auf die rechte Seite.
Erweitere dein Bewusstsein nun,
Lasse es weit werden und fusioniere die zwei Körperhälften nun miteinander.
Lasse sie wie zwei Flüsse ineinander fließen und sich vereinigen,
Wie zwei Geliebte,
Die eins werden,
Wie zwei Unterschiede,
Die zu einem werden,
Wie Sonne und Mond,
Mutter und Vater.
Balanciere die Aufmerksamkeit nun in deinem Körper und spüre sie gleichmäßig verteilt,
Überall in deinem ganzen Körper.
Der gesamte Körper empfängt nun liebevolle Aufmerksamkeit.
Konzentriere dich jetzt auf deinen natürlichen Atem und komm ganz langsam zurück.
Nimm wahr,
Wie sich dein Brustkorb hebt und senkt.
Werde dir nun den Kontakt mit der Unterlage bewusst und wo du im Raum liegst.
Visualisiere vor deinem inneren Auge den Raum,
In dem du dich befindest.
Wie sieht der Boden aus?
Wie sehen die Wände aus,
Die Inneneinrichtung?
Welche Farben,
Formen,
Welches Design haben sie?
Bleibe nun noch ein wenig liegen mit deiner Aufmerksamkeit im Raum.
Und dann nimm deinen gesamten Körper wahr,
Wie er da liegt und lasse ihn deine liebevolle Aufmerksamkeit genießen.
Nun kannst du ganz langsam die Finger bewegen und die Zehen mit Hand und Fußgelenken kreisen,
Dich entweder ganz lang strecken oder ganz klein und rund machen.
Und nimm wahr,
Welches Nasenloch offener ist.
Und wenn du magst,
Drehe dich dann auf die Seite,
Wo dein Nasenloch offener ist.
Bleibe für ein paar Atemzüge liegen,
Genieße und spüre nach.
Die Praxis des Yoga Nidra ist nun beendet.
Ich freue mich,
Dich in Yoga Nidra zum Einsteigen II weiter begleiten zu dürfen.
Bis bald.
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