
Erfüllung
Diese Podcast-Folge handelt von Erfüllung und diesem wundervollen Glücksgefühl das entsteht, wenn du dir erlaubst zu tun, was du liebst. Wie du mit kleinen Tricks Erfüllung in Job und Privatleben findest, erfährst du in diesem Podcast und nimmst für Dich mit wie viel Kraft du aus Selbstvertrauen schöpfen kannst, wie Optimismus Vertrauen schafft, wie Täler im Leben helfen zu wachsen und an deinen Weg zu glauben.
Transkription
Hallo,
Meine Lieben!
Wie schön,
Dass ihr heute da seid!
Ich freue mich so sehr,
Weitere Gedanken mit euch teilen zu dürfen.
Im letzten Podcast ging es ja um Freiheit und auch ein wenig darum,
Den eigenen Sinn im Leben zu finden.
Seitdem habe ich natürlich viel darüber nachgedacht,
Was das Ganze für mich bedeutet hat,
Ja,
Diesen Weg zu finden und mich trauen,
Ihn auch zu geben.
Deshalb herzlich willkommen hier heute zum Podcast Lebensliebe.
Mein Name ist Martina Dopfer und ja,
Ich freue mich einfach total,
Dass du da bist.
Mein großes Bedürfnis in diesem Podcast heute ist es,
Ehrlich mit dir und mit mir selbst zu sein.
Ja,
Darum ist es mir eigentlich seit meinem Freiheitspodcast auch immer wichtiger geworden,
Mit dir ein wenig mehr über meinen aktuellen Weg zu sprechen.
Ich habe mir erst mal dann überlegt,
Wie nenne ich jetzt diesen Podcast heute eigentlich?
Ich komme aus der Entrepreneurship-Forschung,
Befasse mich seit Jahren mit Innovation und der Berliner Gründerszene und was mir natürlich als erstes einfiel,
War naheliegend.
Ich nenne den Podcast Starting Up.
Aber irgendwie ist es hier gar nicht der Hauptfokus,
Den ich legen möchte und ich fand auch,
Das reicht nicht.
So kam ich also zum nächsten Titel Growth.
Auch so ein tolles Mode-Wort,
Das uns in der heutigen Zeit eigentlich immer wieder begegnet,
Wenn es um persönliche Weiterentwicklung geht.
Aber dann habe ich mir auch gedacht,
Nee,
Es gefällt mir irgendwie auch nicht.
Ja,
Du siehst,
Mit diesem Podcast war wieder ein weiterer Gedankenweg verbunden,
Der mich letztlich zum Titel Erfüllung geführt hat.
Ja,
Ich dachte mir,
Ich will mit dir über Erfüllung sprechen.
Genau das ist es nämlich,
Was ich gerade empfinde.
Und weil ich so viel Erfüllung in meinem Tun empfinden kann und darf,
Weiß ich eben irgendwie auch ganz sicher,
Dass jeder von euch da draußen,
Dass auch du das in deinem Leben finden und leben darfst.
Darum geht es heute,
Um das Glück der Erfüllung im Tun und Handeln.
Es geht um Erfüllung im Leben,
Im Alltag,
Im Privatleben,
Im Berufsleben.
Wenn du es so magst,
Es geht irgendwie darum,
Einfach mal glücklich zu sein.
Ja,
Warum ist es mir so wichtig,
Über Erfüllung zu sprechen?
Und warum hängt Erfüllung für mich so nahe mit Starting Up und Growth zusammen?
Warum ist es überhaupt so toll,
Erfüllung in der Arbeit,
Im Tun,
Aber auch im Privatleben zu finden?
Und warum reicht es vielleicht nicht,
Einfach nur gut zu verdienen?
Oder vielleicht reicht es auch?
Wer weiß das schon?
Ja,
Genau über diese Gedanken möchte ich heute gerne mit dir sprechen.
Ich freue mich von ganzem Herzen,
Dass du da bist und ja,
Mit mir zusammen diese Frage nach dem Sinn des Handelns und der wahren Erfüllung im Tun,
Ja,
Dass du das zusammen mit mir betrachtest.
Aber lass uns jetzt erstmal klären,
Was wir eigentlich unter Erfüllung verstehen.
Ich will heute keinen großen Philosophen zurate ziehen,
Sondern werde mich einfach mal selbst in einer Definition versuchen.
Erfüllung im Leben erfährst du dann,
Wenn du jeden Morgen aufwachst und dich auf den anstehenden Tag freust.
Obwohl du auch weißt,
Dass in dem Tag irgendwie so To-dos anstehen,
Wie Buchhaltung,
Atmen,
Müll rausbringen,
Also die kleinen Sachen,
Die man vielleicht nicht immer so gerne macht,
Du freust dich einfach auf den Tag.
Im Prozess dieses Aufstehens flüsterst du dir vielleicht auch noch ein paar motivierende Worte,
Oder wie wir Yogis das nennen,
Ein Mantra für den Tag.
Und indem du dich auf diese Weise motivierst,
Fühlst du eine innere Sicherheit.
Diese Sicherheit trägt dich,
Sie gibt dir Kraft und sie gibt dir auch die Energie,
Souverän mit Herausforderungen umzugehen.
Für mich ist diese Kombination aus Selbstbewusstsein,
Leichtigkeit und Optimismus Erfüllung.
Ja,
In anderen Worten,
Wenn du an einen Punkt im Leben kommst,
An dem du dich weitestgehend optimistisch fühlst,
Die Aufgaben zu meistern,
Die dir auf deinem Weg begegnen,
Dann bist du wahrscheinlich der Erfüllung gar nicht mehr so weit entfernt.
Ja,
Und wenn du dich jetzt fragst,
Naja,
Und wie geht das jetzt mit dieser Kombi aus Selbstbewusstsein,
Optimismus und Leichtigkeit,
Möchte ich ganz ehrlich sein.
Ich habe heute kein Rezept für dich und ich will es auch gar nicht haben.
Ich will mir nicht anmaßen,
Dir zu sagen,
Dass ein einziger Weg für dich der richtige sein kann.
Aber was ich ganz gern tun möchte,
Ist,
Mit dir zu teilen,
Wie ich zu dem Punkt gekommen bin.
Darum lass uns erst mal auf Selbstbewusstsein schauen.
Wir leben in einer Zeit,
In der meiner Meinung nach alles möglich ist.
Ich glaube,
Immer schon war alles möglich,
Aber heute ist es noch nicht mehr möglich.
Aber das ist uns immer gar nicht so sehr bewusst.
Und oft hören wir in Arbeits- und Privatleben Sätze wie,
Das schaffe ich nie,
Oder ich kann das nicht,
Oder mir wird es alles zu viel.
Vielleicht kennst du ja solche Sätze auch.
Denk mal einen Moment nach,
Wie oft hörst du diese Sätze,
Wo hörst du sie und von wem?
Mein erster Tipp an der Stelle ist,
Ruf dir mal einen ganz normalen Wochentag in deinem Leben vor dein inneres Auge und gehe diesen Tag von morgens bis abends durch.
An welchen Orten und zu welchen Zeitpunkten begegnen dir diese Sätze von,
Ich kann nicht,
Ich glaube nicht,
Ich schaffe nicht?
Welche Menschen,
Die dich umgeben,
Nutzen diese Sätze?
Versuch zumindest gedanklich,
Wenn auch nicht gleich in Aktion,
Dich von diesen entsprechenden Orten,
Zeitpunkten und Menschen ein wenig zu entfernen.
Schaff für dich Raum für positive Affirmationen und Mantras.
Schaff Raum für deine Träume.
Denn das Wichtigste ist es,
Glaube ich,
Schon an dich selbst zu glauben.
Ich habe immer schon davon geträumt,
Ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Seit ich denken kann,
Habe ich davon geschwärmt,
Eines Tages selbstständig zu sein.
Dabei war mir aber nie richtig klar,
Was das bedeutet,
Beziehungsweise wie dieses Unternehmen aussehen wird.
Tief in mir drin habe ich immer gespürt,
Dass meine Leidenschaften Reisen und Schreiten sind.
Und außerdem wollte ich seit jeher Menschen dabei unterstützen,
In ihrer eigenen Liebe und Kraft zu treten.
Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sich mein Fokus dann auf Gründer und Führungskräfte gerichtet.
Und ich habe mich zunehmend mit dem Thema Management von Innovationen und Führung beschäftigt.
Da war dann also so ein Tablett aus ganz vielen verschiedenen Interessen und Ideen.
Einerseits war da der Wunsch des Schreibens und Reisens und Unterstützens.
Und andererseits gab es die Forschung zu Innovationen und zu Startups.
Meine größte Herausforderung dabei war,
Eine Ahnung davon zu bekommen,
Wie das alles zusammenkommen kann.
Denn zu den meisten Zeitpunkten machte dieses Tablett aus Interessen und Ideen eigentlich überhaupt keinen Sinn.
Und als ich dann meine tiefe Leidenschaft für Yoga und Achtsamkeit entdeckt habe,
War ich ehrlich gesagt anfangs total verloren.
So happy ich mit diesem ganzen Yoga war und auch irgendwie dem Workout Aspekt und dem Mindfulness Aspekt,
Hat es mich doch auch irgendwie total verwirrt.
Und einerseits entstand in mir so viel Freude durch das,
Was ich durch Yoga und Achtsamkeit lernen durfte.
Und andererseits schien das Yoga so weit weg von den Themen,
Die mich eigentlich im Alltag bewegt haben.
Ja,
Zu der Zeit war aber schon die Gründung eigentlich ein großer Traum.
Wie gesagt,
Es war ein Traum.
Es stand irgendwo am Horizont,
Aber es war noch nicht da.
Und dann kam ich noch aus der Entrepreneurship-Forschung,
Aus der Berliner Startup-Szene sozusagen,
Aus einer Forschungsperspektive.
Und die funktionierte ja schon sehr unter der Prämisse,
Schnell Unternehmen wachsen zu lassen,
Auf Basis von innovativen Technologien.
Und ja,
Auch immer dieser Gedanke,
Eng mit Investoren zusammenarbeiten,
Schnell Geld generieren,
Um das Business zu skalieren und letzten Endes einen super geilen Exit zu erreichen.
Und ich,
Im Gegensatz dazu,
War dann plötzlich Yogi,
Achtsam,
Hatte diese ganzen Skalierungsideen im Kopf,
Aber eigentlich keine Idee von einem Produkt,
Das ich anbieten könnte,
Um ein Unternehmen zu gründen.
Das Yoga hat mir dann nach den ersten Momenten der Verwirrung und dem Gefühl der Verlorenheit bewusst gemacht,
Dass es okay ist,
Sich von Rahmen zu lösen.
Dann würde ich eben kein fancy Berliner Gründer werden,
Sondern eine Unternehmerin in meinem eigenen Stil,
Die ihren Fokus auf Nachhaltigkeit,
Langsames Wachstum,
Eigenes Investment und vermutlich auch kein Exit legen würde.
Und als ich damit zunehmend mehr einverstanden war,
Habe ich auch gemerkt,
Ich kann mich von meinem Ideal bezüglich Startup und Gründung lösen,
Das sehr lange mein Weltbild dominiert hatte.
Dieses Annehmen hat Ruhe gebracht und es hat mir auch Raum gegeben,
Wahrzunehmen,
In was ich gut bin.
Denn,
Wenn ich jährlich bin,
Ähnlich wie die meisten Gründer,
Bin ich ein Workaholic,
Ich arbeite gern.
Ich bin aber eben auch immer noch so ein bisschen mindful in Bezug auf das,
Was ich mache und tendiere eher dazu,
Menschen zu kritisieren,
Die zu viel arbeiten.
Und ich liebe es auch,
Meine Ideen aufzuschreiben,
Mit Menschen darüber zu sprechen,
Daran zu arbeiten,
Sie real zu machen.
Das war mir aber leider nicht immer bewusst.
Wer schon mal eine Bachelor-,
Master- oder Doktorarbeit geschrieben hat,
Weiß,
Wie sehr diese langwierigen Schreibarbeiten auch an der Lebenskraft und so ein bisschen auch am Selbstbewusstsein zehren.
Nach drei Jahren Promotion hatte ich auch so ein bisschen verlernt,
Mir meine eigenen Stärken vor Augen zu halten.
Als ich das wieder angefangen habe und mir auch immer wieder bewusst lobend zugestanden habe,
Dass ich meine Sachen eigentlich ganz gut mache,
Dass ich kreativ bin,
Dass ich Kraft aus dem Schreiben ziehe,
Dass ich wirklich nützliche Kenntnisse auch über die Jahre aufgebaut habe,
Ist zunehmend mehr Selbstbewusstsein in mir entstanden.
Viele dieser Tricks habe ich ja auch schon in anderen Podcast-Folgen erwähnt.
Darum will ich an der Stelle gar nicht mehr tiefer darauf eingehen.
Was mir nur super wichtig ist,
Dir heute mitzugeben,
Ist,
Halte dir immer wieder vor Augen,
Wie toll du bist,
Was du alles kannst,
Was du schon erreicht hast.
Egal was es ist,
Freu dich darüber.
Es ist vollkommen in Ordnung,
Sich ab und zu mal lobend auf die Schulter zu tropfen.
Und hör auf,
Dich mit anderen zu vergleichen.
Du bist deine eigene Person.
You are a legion,
Wie die Amis sagen würden.
Du bist einfach super.
Seit ich denken kann,
Steht an meiner Kinderzimmerwand auf einem mittlerweile total vergebten Blatt Papier ein Zitat von Goethe.
So,
Jetzt aufpassen,
Es wird ein bisschen länger.
Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten,
Die in uns liegen.
Vorboten desjenigen,
Was wir zu leisten imstande sein werden.
Was wir können und möchten,
Stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar.
Wir fühlen eine Sehnsucht nach dem,
Was wir schon immer im Stehen besitzen.
So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausergreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches.
Ja,
Dieses Blatt Papier gibt es immer noch und das hängt heute an meinem Kühlschrank.
Als ich das aufgeschrieben habe,
Dieses Zitat,
War mir nicht so 100% klar,
Was es für mich bedeutet.
Aber ich habe immer wieder drauf geschaut und mir immer wieder gesagt,
Glaub an deinen Weg.
Irgendwann wird das alles einen Sinn machen.
Deine Träume sind deine Wegweiser,
Es sind deine Vorgefühle und du hast bereits alle Fähigkeiten,
Die du brauchst,
Um diese Träume zu verwirklichen.
Und du hast deine Träume aus einem bestimmten Grund.
Du hast deine Träume aus einem bestimmten Grund.
Es sind deine Träume,
Weil du dir diese Dinge vorstellen kannst.
Mir ist absolut klar,
Dass wir alle an einen Punkt kommen,
An welchem wir diesen Vorgefühlen zweifeln und uns eben nicht ganz sicher sind,
Was sie bedeuten.
Gerade wenn man so ein total buntes Mix an Vorgefühlen und Träumen hat,
Ist es nicht immer leicht,
Daraus Klarheit zu ziehen.
Und ich bin heute auch der Überzeugung,
Dass diese Unsicherheit,
Die Unklarheit vollkommen okay ist.
Denn Träume ändern sich,
Sie entwickeln sich weiter.
Nichts ist in Stein gemeißelt.
So wie du als Mensch und Persönlichkeit jeden Tag ein bisschen wächst,
Bewegen sich auch deine Träume weiter.
Mir hat dabei vor allem das Grundvertrauen auf die Verbundenheit mit dem Großen Ganzen sehr geholfen.
Und ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich mir auch immer wieder liebevoll und ganz ohne Druck gesagt,
Du hast einen Grund.
Dein Leben hat einen Grund und du bist was Besonderes.
Vielleicht waren es diese Mantras,
Vielleicht das Yoga,
Vielleicht die Kombination.
Auf jeden Fall hatte ich eines Tages diese Idee,
Yoga und Achtsamkeit einfach mit Innovation und Entrepreneurship zu kombinieren.
Und plötzlich hat alles Sinn gemacht.
Und je mehr Innovationsworkshops ich damals gegeben habe,
Desto mehr konnte ich auch sehen,
Dass die Menschen vor allem die Barrieren in ihrem Kopf überwinden müssen,
Um sich kreativ und offen innovative Technologien und Produkte vorstellen zu können.
Und als diese Idee in mir gewachsen ist,
Habe ich auch gemerkt,
Wie so ein Feuer angefangen hat zu lodern.
Und ich dachte mir immer öfter,
Wow,
Das fühlt sich einfach richtig an,
Das ist super.
Ich glaube,
Dieses Feuer,
Genau dieses Feuer,
Der Leidenschaft,
Das brennt in jedem von uns.
Und darum bitte ich dich,
Vertraue auf deine Kraft,
Vertraue auf dein Feuer,
Vertraue auf deine Träume und Vorgefühle.
Mein dritter Tipp heute,
Frag dich voller Vertrauen,
Wovon träumst du?
Was siehst du?
Wo siehst du dich?
Nimm dir die Zeit,
Diese Fragen zu erforschen.
Schreib oder male auf,
Was du siehst.
Häng dir dieses Bild,
Das du aufgemalt,
Aufgezeichnet hast,
An die Wand und nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit,
Das Bild zu betrachten.
Vielleicht ergänzt du es auch irgendwann.
Ist okay,
Mach das einfach.
Hab Vertrauen drauf,
Dass du die Dinge aus einem bestimmten Grund fühlst und siehst.
Dein Unterbewusstsein leitet dich.
Es wird dir auch die Vorstellungskraft und Kreativität geben,
Die nötig sind,
Um deine Wünsche in die Realität umzusetzen.
Wie fühlt sich das an,
Wenn du dir zuflüsterst?
Hey,
Glaub an deine Träume,
Du kannst es,
Du darfst es,
Du darfst deine Flügel ausbreiten und fliegen.
Ich finde,
Das klingt toll.
Und wenn ich das sage,
Schlägt mein Herz gleich so ein bisschen schneller und es fühlt sich fast an,
Als wären da kleine Schmetterlinge in meinem Bauch.
Glaub,
So fühlt sich eine Kombination aus Optimismus und Selbstbewusstsein an.
Wer weiß,
Vielleicht sind diese zwei Zutaten ja auch eine Wegweise zu mehr Erfüllung im Leben.
Ich fühle mich gerade erfüllt in meinem Leben.
Ich bin so dankbar für mein Leben.
Letzte Woche lag ich auf einer Bank in einem wunderschönen Park und hab den ziehenden weißen Wolken im blauen Himmel zugeschaut.
Und dabei musste ich einfach plötzlich weinen.
Nicht,
Weil ich traurig war,
Sondern weil ich einfach so dankbar und so glücklich war.
Ich war glücklich,
An diesem Ort sein zu dürfen.
Ich war glücklich,
Mir einfach so eine Pause erlauben zu können und voller Freude Teil dieser schönen Welt sein zu dürfen.
Lächelnd ist mir dann dieses Lied eingefallen von Pharrell Williams.
Und ja,
Da stand ich einfach so da und musste so ein bisschen schicken.
Und das wollte ich jetzt einfach mal mit dir teilen.
Ja,
So ging es mir dann in dem Moment,
Dass ich mir dachte,
Ich bin einfach nur so happy.
Come along if you feel that's what you wanna do.
Ist es das,
Was du tun möchtest?
Möchtest du happy sein?
Ja,
Dann tu es einfach.
Sei happy,
Sei erfüllt in deinem Leben.
Und vor allem sei du selbst.
Vertrau auf deinen Weg,
Deine Wünsche und auf deinen Grund.
Du bist hier aus einem bestimmten Grund.
Erlaub dir die Leichtigkeit.
Ja,
Für mich ist Leichtigkeit sehr eng verbunden mit Glück und Dankbarkeit.
Leichtigkeit bedeutet,
Über mich selbst lachen zu können.
Zum Beispiel gerade jetzt,
Wenn ich hier dumm rumschalke und wahrscheinlich aussehe wie ein Esel.
Ja,
Und nicht immer alles so ernst zu nehmen und nicht so viel nachzudenken.
Einfach machen,
Einfach tun.
Die Fragen des Lebens kommen lassen und sie wieder ziehen lassen im Vertrauen,
Dass auch die richtigen Antworten kommen,
Wenn man sie benötigt.
Bei mir schwankt das Gefühl der Leichtigkeit natürlich auch bis heute.
Und je anstrengender manchmal der Alltag ist,
Desto schwieriger ist es,
Leichtigkeit zu wahren.
Trotzdem ist die Leichtigkeit zu einem unterschwerlichen Leitmotiv geworden.
Das hilft,
Die Herausforderungen nicht immer ganz so ernst zu nehmen.
Wenn ich so auf meinen Lebensweg zurückblicke und vielleicht geht es dir ja ähnlich,
Dann habe ich schon so einige Herausforderungen gemeistert und du wahrscheinlich auch,
Oder?
Und irgendwie ging es immer weiter.
Ich glaube,
Meistens ziehen wir gerade aus den besonders großen Schwierigkeiten neue Erkenntnisse und Kraft.
Auch das Wissen,
Das du aus diesen tiefen Tälern gezogen hast,
Die du durchschritten hast,
Die bringt uns weiter,
Die bringt jeden Einzelnen von uns weiter.
Und ich glaube,
Irgendwie schafft es auch Leichtigkeit.
Diese Täler sind wie wunderbare Lehrer.
Auch wenn wir es im Moment der harten Wanderung durch das Tal nicht immer so empfinden.
Im Gegenteil,
Dann ist alles hart und anstrengend und man sehnt sich einfach nur nach dem Ende des Pfades.
Aber das Ende kommt eigentlich immer und danach geht es aufwärts.
Leider vergessen wir meistens im Tal uns auf die tolle Aussicht auf dem Gipfel zu freuen.
Wir vergessen noch mehr,
Uns daran zu erinnern,
Dass wir ein Recht haben,
Ganz viel Zeit auf diesem Gipfel zu verbringen.
Geht so,
Ich habe das selbst auch hin und wieder vergessen.
Als ich im letzten Jahr nach Abgabe meiner Dissertation in eine recht tiefe Phase von Burnout und Depression gefallen bin,
Habe ich tagelang das Gefühl gehabt,
In der Dunkelheit zu sitzen.
Da war kein Licht,
Da war kein Ende des Tals.
Ich habe mich absolut gefangen gefühlt in dieser Situation.
Bis ich eines Tages beschlossen habe,
Dass es reicht und dass ich stark genug bin,
Meine Träume anzugehen.
Diese Phase war so zehrend und manchmal habe ich nicht mehr daran geglaubt,
Dass sie irgendwann aufhört.
Aber wenn ich heute drauf zurückschaue,
Gibt mir dieser dunkle Abschnitt in meinem Leben sehr viel Kraft.
Ich habe in dieser Zeit super viel über mich selbst gelernt.
Ich habe gelernt,
Dinge loszulassen und sie anzunehmen.
Ich habe gelernt,
Die guten Augenblicke im Leben noch mehr wertzuschätzen.
Und ich habe gelernt zu lachen,
Wenn ich eigentlich nur noch weinen wollte.
Darum mein letzter Tipp für heute.
Schöpf Kraft aus deiner eigenen Leichtigkeit.
Nimm dich selbst und vielleicht auch die anderen nicht immer so ernst.
Das beziehe ich besonders auf Herausforderungen und Schwierigkeiten.
Nicht jedes Problem,
Nicht jede Sorge ist es wert,
Direkt angegangen zu werden.
Manchmal kann man auch einfach mal abwarten und schauen,
Ob sich eine Schwierigkeit wieder auflöst,
Wenn man ihr positive Gedanken anstatt großer Sorgen schenkt.
Ich glaube auch daran,
Dass du auswählen kannst,
Welche Täler du durchschreitest.
Das ist ganz eng verbunden mit dem nächsten Punkt,
Nämlich erlaubt dir Nein zu sagen und Grenzen aufzuzeigen.
Ich beziehe das Nein sagen auf Herausforderungen und auch auf Menschen,
Die dich umgeben.
Oft verbinden wir unsere sozialen Beziehungen mit vielen Verpflichtungen.
Und diese Verpflichtungen zehren und die können uns auch von unseren Träumen ablenken.
Versuch dich darum bewusst mit starken Menschen zu umgeben,
Die mit dir deine Leidenschaften feiern und voller Freude zusammen mit dir wachsen.
Sprich mit anderen über deine Ideen,
Egal wie verrückt es sind deine Ideen.
Und je mehr und je verrückter,
Umso besser.
Das ist dein Leben.
Du bist dein eigener Künstler.
Nimm dir deine Farbpalette und erlaub dir,
Deinen eigenen Gestaltungsraum komplett auszukosten.
Denn es ist absolut okay,
Glücklich und erfüllt zu sein.
Für manche bedeutet es,
Glück in der Erfüllung ihres Tuns zu finden.
Für andere bedeutet es auch,
Nichts zu tun.
Egal wie oder was,
Erfüllung ist deins.
Es kann deins sein.
Du hast die freie Entscheidung darüber.
Für mich ist Erfüllung eine wundervolle Kombination aus Selbstbewusstsein,
Optimismus,
Leichtigkeit und Dankbarkeit.
Und wie du da hinkommen kannst,
Fasse ich noch einmal in den Tipps zusammen.
Erstens,
Umgib dich mit Menschen,
Die dich stärker machen.
Und geh voller Selbstbewusstsein durch dein einzigartiges Leben.
Zweitens,
Du bist toll.
Du bist super.
Und das darfst du dir immer wieder sagen,
Indem du dir all deine wundervollen Stärken vor Augen hältst.
Drittens,
Verbinde dich voller Vertrauen mit deinen Träumen,
Jeden Tag wieder.
Mal sie dir auf,
Häng sie dir an die Wand.
Und viertens,
Schöpfe Kraft aus deiner Leichtigkeit.
Nimm dich selbst nicht so ernst und sei einfach mal happy.
Lache,
Lebe,
Liebe.
Es ist dein Leben und du bist dein eigener Künstler.
Wenn dir die Folge heute gefallen hat,
Teile sie gerne mit deinen Lieben.
Ich freue mich auch auf deine Rückmeldungen und Gedanken zum Thema Erfüllung.
Ich danke dir von ganzem Herzen,
Dass du heute Teil dieser Lebensliebe-Folge zur Erfüllung warst.
Ich fand es toll,
Mit dir reden zu dürfen,
Mit dir tanzen zu dürfen,
Mit dir lachen zu dürfen.
Vielen,
Vielen Dank dafür.
Ja,
Und ich freue mich jetzt schon darauf,
Wenn wir uns wiedersehen in der nächsten Podcast-Folge zur Lebensliebe.
Love and Light.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (17)
Neueste Bewertungen
More from Martina Lucia
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
