25:03

Gott ist mein Licht und mein Heil

by Henning Porrmann

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Meditation
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Einen Schutzschild aus Licht im Körper entstehen lassen. Christliche Meditation zum Bibelvers: Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten. Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen. Psalm 27,1-2

Transkription

Der Herr ist mein Licht und mein Heil,

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft,

Vor wem sollte mir grauen?

Dieser Vers aus Psalm 27 wird uns heute in der Meditation begleiten.

Ich stelle mir vor,

Dass Gott,

Die Kraft des Lebens in allem Leben,

Wie ein Schutzschild aus Licht,

Sich um meine Seele legt,

Um meinen inneren Wesenskern,

Um den Raum in mir,

In dem ich unversehrt und heil bin,

In dem mir Gott begegnet.

In diesem Raum aus Licht kann ich mich selbst wohlwollend annehmen und mich jetzt für diesen Moment der Meditation erfüllen lassen von seinem Licht.

Ich werde die Meditation mit dem Klang der Klangschale beginnen und ganz am Ende nach einem Segen wird die Klangschale dreimal zu hören sein,

Um die Meditation zu beenden.

Ich lade dich jetzt ein,

Eine gute Haltung im Sitzen für die Meditation einzunehmen,

Entweder auf einem Stuhl aufrecht sitzend oder auf einem Kissen oder Bänkchen.

Wenn du magst,

Kannst du dir noch eine Kerze anzünden.

Und nun lade ich dich ein,

Mir in der Meditation in die Stille zu folgen.

Um jetzt gut auf meinem Platz anzukommen,

Nehme ich noch einmal die Erde wahr,

Spüre sie unter meinen Füßen oder auf der Unterlage,

Auf der ich sitze.

Ich gebe jetzt ganz bewusst mein Gewicht an die Erde ab,

Die mich trägt.

So bin ich gehalten und getragen von der Erde.

Aus diesem Halt heraus richte ich meinen Körper gut auf und verbinde mich über meinen Scheitelpunkt mit dem Himmel.

Meine Hände ruhen auf meinen Oberschenkeln,

Entweder geöffnet nach oben mit den Handflächen oder mit den Handflächen nach unten.

Und um jetzt gut in die Stille zu finden,

Nehme ich noch einmal alles wahr,

Was ich im Außen hören kann.

Und auch diese Geräusche lasse ich jetzt so sein,

Wie sie sind und richte mein Hören und mein Sehen und mein Spüren ganz nach innen und lasse vor meinem inneren Auge ein warmes,

Strahlendes,

Mir angelehmes Licht entstehen.

Vielleicht sieht es so aus wie die Kerze vor mir,

Vielleicht wie die Sonne,

Vielleicht auch noch ganz anders.

Ich stelle mir dieses Licht mit all meiner Aufmerksamkeit vor und nun lade ich dieses Licht ein in meinen Körper.

Ich nehme dieses Licht wie ein kostbares Samenkorn und schicke es jetzt mit meiner ganzen Konzentration zu meinen Füßen.

Bei jedem Einatmen strömt Licht ein in meine Füße und bei jedem Ausatmen fließt Dunkelheit ab.

Einatmen,

Licht strömt ein.

Ausatmen,

Dunkelheit fließt ab.

Ich gehe weiter zu meinen Unterschenkeln und lasse das Licht weiter wachsen bis zu meinen Knien.

Licht strömt ein und Dunkelheit fließt ab.

Das Licht steigt weiter bis zu meinen Oberschenkeln.

Licht strömt in meine Hüftgelenke und von dort aus breitet es sich aus in meinem gesamten Bauch- und Beckenbereich.

Mit jedem Einatmen breitet sich das Licht mehr aus in meinem Bauch- und Beckenbereich und mit jedem Ausatmen fließt Dunkelheit und Anspannung ab.

Nun sammle ich Aufmerksamkeit,

Konzentration und Licht bei meinem Becken,

Mitte meines Körpers.

Ich erspüre mein Kreuzbein,

Das meine Mitte mit meiner Aufrichtung verbindet und lasse nun das Licht ganz langsam und allmählich steigen in meiner Wirbelsäule.

Wirbel für Wirbel wächst das Licht in meiner Wirbelsäule.

Ich nehme dabei auch die Räume zwischen den einzelnen Wirbeln wahr.

Licht strömt ein,

Dunkles fließt ab.

Von meiner oberen Wirbelsäule aus erspüre ich auch meinen Brustraum,

Lasse das Licht mit jedem Atemzug einströmen.

Licht strömt in meine Lunge,

Dunkles fließt mit dem Atem ab.

Licht erfüllt meinen Brustraum und umgibt mein Herz.

Mit jedem Atemzug strömt dieses wunderbare Licht ein und Dunkles kann mit dem Ausatmen abfließen.

Und ich lasse das Licht noch weiter steigen bis zu meinen Schultern,

Die jetzt während dieser Meditation nichts zu tragen haben.

Licht fließt in meine Oberarme,

Meine Ellenbogen und meine Unterarme und schließlich in meine Hände.

Licht strömt ein in meine Hände und Dunkles fließt ab,

Sodass meine Hände selber wie zwei kleine Sonnen sind,

Erfüllt vom Licht.

Über meine Arme gehe ich wieder zurück zu meinen Schultern und lasse das Licht weiter steigen in meine letzten Wirbel,

In meine Halswirbel und schließlich bis zu meinem Hinterkopf.

Warmes,

Helles Licht strömt in meinen Hinterkopf und steigt weiter bis zu meinem Scheitelpunkt.

Helles,

Warmes Licht strömt ein,

Anspannung und Dunkelheit fließen ab.

Von meinem Scheitelpunkt aus spüre ich auch hinein in den weiten Raum aus Licht,

Der mich umgibt.

Mein Licht verbindet sich mit dem Licht des Himmels.

Mit diesem Licht kehre ich zurück zu meinem Körper und nehme mein Gesicht wahr und lasse Licht einfließen in meine Stirn.

Licht fließt ein,

Dunkelheit und Anspannung fließen ab mit dem Atem.

Ebenso lasse ich meine Augen erleuchtet sein von diesem Licht und den Raum hinter meinen Augen.

Ich streiche mit diesem warmen Licht sanft über meine Wangen,

Ich spüre meine Ohren und lasse Licht in meine Kiefergelenke fließen.

Licht strömt ein,

Dunkles und alle Anspannung fließen ab,

So dass meine Lippen nur noch ganz leicht aufeinander liegen und Raum in meinem Mund entsteht,

In dem meine Zunge ruht.

Und nun nehme ich meinen Körper noch einmal im Ganzen wahr,

Durchströmt von warmem,

Hellem Licht und wende mich nun mit all meiner Aufmerksamkeit meinem Atem zu,

Licht war,

Wie er ganz in meinem eigenen Rhythmus einfließt und wieder ausströmt.

Mit jedem Einatmen lasse ich in meiner Vorstellung immer noch mehr Licht ein und lasse Dunkelheit abfließen.

Licht strömt ein,

Erfüllt meine Lungen und umgibt mein Herz.

Und um mich noch mehr mit diesem Licht um meinem Herzen zu verbinden,

Kann ich eine Hand oder auch beide Hände auf mein Herz legen.

Ich spüre das Licht und die Wärme,

Die mich durchfließt.

So verbunden mit meinem Atem und durchströmt von meinem Licht wende ich mich an den größeren Atem und das größere Licht dieser Welt.

Gott,

Du Atem und Licht dieser Welt,

In deinem Lichtschein kann ich so sein,

Wie ich bin.

Bei dir finde ich Ruhe,

Durchstrahle mich und durchfließe mich mit deinem Licht.

Mit diesem Schutzschild aus Licht kann ich mich meinen Ängsten und Sorgen stellen.

Mein Inneres Sein,

Mein Herz,

Meine Seele wird nicht berührt von den Sorgen und Ängsten.

Sie dürfen sein und mein Inneres bleibt geschützt von diesem Licht.

Wenn Gedanken und Sorgen mich ablenken,

Mich ängstigen wollen,

Dann nehme ich dies wahr und sehe mir meine Gedanken und Ängste im Licht der Liebe Gottes an und lasse sie dann mit dem nächsten Atemzug abfließen und wende mich wieder dem Licht zu.

Dabei helfen kann mir immer wieder der Vers aus dem Psalm.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil,

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft,

Vor wem sollte mir grauen?

So verweile ich für einen Moment in der Stille.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil,

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft,

Vor wem sollte mir grauen?

Der Herr ist mein Licht und mein Heil,

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft,

Vor wem sollte mir grauen?

Mit diesem Bewusstsein,

Dass ich verbunden bin mit dem Licht dieser Welt,

Dass ich umgeben bin in meinem Innersten von diesem hellen Lichtschein,

Kehre ich nun wieder zurück.

Wenn du magst,

Kannst du nun für den Segen die Hände vor dich geöffnet halten oder als Schale geformt und dir vorstellen,

Wie dort hineinfließt,

Was Gott dir an Licht und an Kraft und Ermutigung geben will durch seinen Segen.

Und so spüre ich jetzt noch einmal die Erde,

Die mich trägt,

Die immer da ist,

So wie Gott als mein Halt immer da ist,

Immer da war und immer da sein wird und mich trägt.

Ich spüre,

Wie ich verbunden bin durch meinen Atem und die Liebe.

Über alle Mauern und Grenzen dieser Zeiten hinweg,

Mit den Menschen,

Mit allem,

Was lebt und atmet,

Mit allen,

Die jetzt mit mir meditieren,

Durch die menschgewordene Liebe sind wir verbunden.

Und ich spüre noch einmal in den weiten Raum über mir,

In den ich aufgerichtet bin in meiner Würde und lasse mich noch einmal erfüllen von Gottes Licht und seiner Kraft.

So segne uns nun der eine,

Die schöpferische Kraft allen Lebens,

Die verschwenderische Liebe,

Die helle,

Klare Weisheit,

Gott,

Vater,

Sohn und Heiliger Geist.

Amen.

4.8 (66)

Neueste Bewertungen

Steffi

February 14, 2026

Dankeschön 🙏🏻

Uwe

March 15, 2024

Geistliche Stärkung

Ulrike

January 21, 2024

Danke für Licht und Segen

Torben

October 12, 2022

Eine ganz wunderbare Meditation. Danke dafür. 🥰🙏

ChrisTine

November 11, 2021

Vielen Dank! Die gute Botschaft und deine sanfte Stimme haben mir gut getan. 🙏 💕

Cibi

July 15, 2021

💫

Maja

July 23, 2020

Ich bin tief berührt. Danke!

NANA

June 3, 2020

Punktgenau das, was I C H und was VIELE von uns -gerade jetzt- brauchen! HERZlichen Dank!

Jo

April 13, 2020

Vielen Dank, ein toller Einstieg in den Tag.

Sibylle

April 12, 2020

Vielen Dank für diese wundervolle geführte Meditation, die mich sehr berührt hat💖Frohe Ostern euch Allen

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