
Meditation zur 13. Rauhnacht-Rauhmorgen
by Tanja Köster
Die Rauhnächte sind zu Ende - eine magische Zeit voll mit subtilen Energien. Somit schließen sich auch wieder die Tore zur feinstofflichen Welt. Es ist die Zeit der Ganzheitlichkeit. Heute ist ein guter Tag die Süße des Lebens willkommen zu heißen, zu feiern und zu segnen, was kommen wird.
Transkription
Die 13.
Raunacht oder besser gesagt mein Raumorgen.
Ich habe jetzt die 12 Raunächte zelebriert.
Nun an diesem Morgen nach der 12.
Raunacht öffne ich meinen letzten Zettel und erfahre,
Was das jahresübergreifende Thema ist.
Das erwarte ich immer mit großer Spannung,
Denn ich kann mir nie merken,
Was ich mir aufgeschrieben habe und so ist jeder Zettel,
Auch wenn ich die in den Raunächten lese,
Immer wieder eine Überraschung.
Doch auch wenn du dieses Ritual nicht durchgeführt hast,
Ist dieser Morgen wunderbar dazu geeignet,
Die Raunächte abzuschließen,
Endgültig gehen zu lassen.
Und besonders schön finde ich das,
Es frühmorgens zu machen,
Wenn man noch den ganzen Tag vor sich hat.
Das gibt mir dann die richtige Aufbruchstimmung.
Die Raunächte sind zu Ende eine magische Zeit,
Voll mit subtilen Energien.
Somit schließen sich auch wieder die Tore zur feinstofflichen Welt.
Dies spiegelt sich auch in unserem Alltag wieder,
Die Schulferien sind zu Ende,
Die Kinder gehen morgens wieder aus dem Haus,
Wenn du welche hast.
Auch wenn du zwischen den Feiertagen und nach Neujahr schon wieder angefangen hast zu arbeiten,
Kehrt nun mit dem 6.
Januar der Alltag endgültig zurück.
Dies ist die Zeit der Ganzheitlichkeit,
Heute ist ein guter Tag,
Die Süße des Lebens willkommen zu heißen,
Zu feiern und zu segnen,
Was kommen wird.
Spätestens heute Morgen solltest du dir aus deinen Zielen eins aussuchen und zumindest den ersten kleinen Schritt auf den Weg bringen.
Und sei es nur,
Dass du aufstellst,
Welche Schritte jetzt zu unternehmen sind,
Was du als erstes tun möchtest.
Zum Abschluss dieser Raunechte-Serie gibt es noch eine kurze Morgenmeditation.
Lass uns diesen Tag und dieses Jahr willkommen heißen.
Suche dir einen Platz,
Einen Raum,
Wo du die nächsten Minuten möglichst ungestört bist.
Richte dich nochmal gut ein,
Sitzend oder liegend.
Komme mit der Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Spüre,
Wie es dich atmet,
Ein und aus,
Ein und aus,
Ganz von allein.
Stell dir vor,
Du bist heute Morgen aufgebrochen,
Um den Sonnenaufgang zu sehen.
Der Morgen ist noch kühl,
Die Luft frisch.
Obwohl die Sonne noch nicht aufgegangen ist,
Kannst du in der Vordämmerung schon gerade genug sehen.
Der Himmel ist dunkelblau mit einem Hauch von Lila.
Du entdeckst den weltbesten Platz und lässt dich dort nieder.
Es ist ganz still um dich herum,
Die Stille der Natur.
Ein paar Vögelchen fangen vorsichtig an zu piepen.
Neben dir plätschert vielleicht ein Bach.
Der Wind rauscht sanft.
Du hast einen großartigen,
Produktiven Tag vor dir und bist voller Tatendrang und Vorfreude.
Gleichzeitig ist da eine große innere Ruhe in dir,
Ein innerer Frieden und Gelassenheit.
Du weißt,
Dass du die Aufgaben und Herausforderungen des Tages gut meistern wirst.
Du weißt,
Dass du dich daran erinnern wirst,
Zwischendurch immer mal wieder durchzuatmen,
Stehen zu bleiben,
Inne zu halten und so deine Aufgaben in aller Ruhe und mit Freude bewältigst.
Genauso kannst du jetzt den Sonnenaufgang genießen,
Bist im Hier und Jetzt,
Bevor deine Arbeit beginnt.
Du bist ganz bei dir und deinem Atem.
Du atmest mit und in der Natur.
Ganz langsam wird es ein bisschen heller.
Der Himmel nimmt eine leicht orange Farbe an.
Das Orange breitet sich aus.
Es wird heller und die erste Spitze der Sonne lugt über den Horizont.
Du bist hier in der wunderbaren Natur und für diesen Moment,
In diesem Augenblick gibt es nichts weiter zu tun,
Als hier zu sitzen,
Zu sein und der Sonne beim Aufsteigen Gesellschaft zu leisten.
Ich überlasse dich deinem ganz speziellen Sonnenaufgang und melde mich gleich wieder.
Die Sonne steht nun über dem Horizont und du bist bereit,
Mit ihr in den Tag zu starten.
Beginne mit ein paar tiefen Atemzügen.
Lasse kleine Bewegungen zu,
Wackele mit den Zähnen und den Fingern.
Ganz natürlich werden sie raumgreifender,
Größer,
Gehen über in ein genüssliches Reckenstrecken,
Dehnen,
Gehen und stöhnen.
Wenn du soweit bist,
Stehst du auf und schreitest in den neuen Tag.
Vielen Dank,
Dass du mich durch die Raunächte begleitet hast.
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