09:03

Meditation zur Wintersonnenwende

by Tanja Köster

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Am kürzesten Tag des Jahres lassen wir uns auf die Dunkelheit ein, auch auf unsere eigene, und sehen hoffnungsvoll dem neuen Licht, dem neuen Jahr, entgegen. Was empfinde ich als Dunkelheit in mir und was als lichtvoll? Wer bin ich?

Transkription

Meditation zur Wintersonnenwende An diesem Tag,

Dem dunkelsten Tag des Jahres,

Wird das Licht neu geboren.

Er birgt eine tiefe Sehnsucht in uns,

Nach Geborgenheit,

Nach Heilung alter Wundern,

Nach Verweilen,

Stehenbleiben.

Und gleichzeitig treibt es uns schon dem neuen Licht entgegen.

Es ist ein Tag der Selbstwahrnehmung.

Man sagt,

Die Tore der Dimensionen öffnen sich.

Es ist die Zeit der Wunder,

Euphorisch und auch gleichzeitig von Melancholie geprägt.

Man möchte stillstehen,

Verharren und gleichzeitig ins Neue aufbrechen,

Das alte Jahr gehen lassen.

Man sagt,

Diese Zeit liegt zur Hälfte im Alten und zur Hälfte im Neuen Jahr.

Mach es dir bequem.

Schau,

Wie du diese Meditation beginnen möchtest,

Ob im Liegen,

Im Sitzen,

In einen Sessel gekuschelt.

Schau,

Was gerade für dich gut ist.

Komme zum Anfang zu deinem Atem.

Spüre,

Wie es dich atmet.

Und dann lass die Augen sich sanft schließen,

Falls nicht schon geschehen.

Wie fühlt sich dieser Tag,

Diese Stunde,

Diese Minute,

Das Jetzt an für dich?

Bist du eher mit deinen Gedanken in der Vergangenheit oder rasen deine Gedanken in die Zukunft?

Es ist ja auch kurz vor Weihnachten.

Vielleicht gibt es noch ganz,

Ganz viel zu tun.

Hier und heute,

Im Jetzt,

Wo sich Dunkelheit und neues Licht begegnet,

Möchte ich dir gerne drei Fragen stellen.

Ich werde dazwischen immer eine Minute Stille halten,

Bevor ich dann die nächste Frage stelle.

Wenn deine Gedanken abwandern,

Ist das gar nicht schlimm.

Das passiert mir auch immer und ständig,

Um ehrlich zu sein.

Aber versuche wieder und wieder zu der Frage zurückzukommen.

Die erste Frage lautet,

Was in mir ist Dunkelheit?

Oder was empfinde ich als Dunkelheit in mir?

Und versuche das mal mehr auf der Spürebene zu beantworten,

Als mit dem Verstand,

Der springt immer sehr,

Sehr gerne sofort ein.

Spüre diesen Worten nach und akzeptiere auch all das,

Was Dunkelheit ist,

Ohne das zu analysieren,

Abzuschwächen oder zu verstärken.

Was in mir ist Dunkelheit?

Dann lass diese Frage ganz einfach ziehen.

Und die zweite Frage lautet,

Was ist in mir Licht?

Und auch hier versuche das auf der Spürebene zu beantworten,

Ganz tief in dich hineinzufühlen und zu fühlen,

Was ist lichtvoll in mir,

Ohne es abzuschwächen,

Zu analysieren oder besonders herauszustellen.

Und auch diese Frage darf nun einfach wieder gehen.

Unsere dritte Frage ist,

Wer bin ich?

Höre tief in dich hinein,

Schau,

Dass dein Verstand stets bereit einzuspringen,

Nicht die Überhand nimmt und frage dich,

Wer bin ich?

Lasse auch diese Frage nun gehen,

Komme mit der Aufmerksamkeit zu deinem Atem zurück,

Spüre,

Wie es dich atmet und spüre auch nochmal,

Wie es dir jetzt geht.

Hat sich etwas verändert?

Und auch wenn alles gleich geblieben ist,

Ist das genauso gut,

Als wenn es sich irgendwas verändert hat.

Weil es geht darum,

Mit der Aufmerksamkeit da zu sein,

Was jetzt gerade ist.

Und das ganz besonders am heutigen Tag der Wintersonnenwende.

Ich wünsche dir einen guten Tag und natürlich,

Dass du das neue Jahr und die Weihnachtszeit auf die Art verbringst,

Wie du das gerne möchtest.

4.1 (36)

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Tanja

December 22, 2025

Liebevoll aufgenommen

Ellen

December 21, 2021

Danke, ein wunderbarer Einstieg in den kürzesten Tag des Jahres🙏

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