22:00

Der Hypnodrift | Synthese von Hypnose und Meditation

by Ingo Komenda

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Meditation
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Erfahrene
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Liebe HörerInnen, heute zeige ich eine bisher unveröffentlichte Ebene des Hypnodrifts, nämlich in der Synthese mit der Meditation. Diese Übung kann gerade Stillstand in der Meditation neu beleben und auf tiefster Ebene die Präsenz des Bewusstseins klarer erlebbar machen. Diese Übung ist besonders für Menschen geeignet, die Angst vor dem Tod haben (aber mutig sind), die eigene Meditationspraxis vertiefen wollen oder auch eine Synthese von Meditation und Hypnose erleben wollen. Wichtig ist eine gewisse psychische Grundstabilität, sonst geht diese Übung einfach zu tief.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen in meinem Hypno-Blog.

Mein Name ist Ingo Komenda und heute möchte ich mal eine,

Ja wollen wir es mal,

Spirituellere Dimension des Hypno-Drifts vorstellen.

Und das ist schon eine Übung,

Die von dir schon auch eine gewisse Stabilität braucht,

Weil sie wirklich sehr sehr stark ist.

Es gibt ja seit Menschengedenken immer wieder Berichte von Menschen,

Die eben bestimmte Bewusstseinszustände erleben.

Und in der Hypnose kann man natürlich auch Bewusstseinszustände erleben.

Alles was wir erleben,

Ist eben durch das Medium Bewusstseinszustand zu erreichen.

Und unser Alltagsbewusstsein ist ja eher ein Bewusstsein,

Das in Verbindung ist mit der Welt,

Mit dem was wir sehen,

Mit unserem Körper,

Mit unserem Erleben.

Und ganz oft ist das natürlich sehr stark gefiltert durch alles.

Aber gleichzeitig haben wir so eine tiefe Sehnsucht zu erleben,

Wer wir eigentlich wirklich sind.

Und das ist natürlich alles als andere eins einfacher.

Also viele Menschen meditieren und erleben dann eine bestimmte Achtsamkeit oder irgendeine andere Form.

Aber oft erleben sie dann doch nur ihre Gedanken.

Und heute möchte ich dir einmal vorstellen,

Wie man den Hypnotriff tatsächlich auch nutzen kann,

Um einfach nochmal tiefer zu erleben,

Wer oder was du bist.

Und bei den Indern gibt es ja das Konzept von Maya.

Das gibt es auch bei den Tibetern in der Form.

Da ist es Mara,

Glaube ich.

Und das ist eben sozusagen die Welt,

Wie sie ist,

Samsara.

Und ja,

Das ist eigentlich eine Vorspiegelung eines falschen Selbst oder eines falschen Erlebens,

Wer wir sind und wo wir sind,

Mit wem wir in Kontakt stehen.

Und manchmal ist es eigentlich ganz wunderbar auch,

Sozusagen sich davon zu entfernen.

Diese Übung,

Die jetzt kommt,

Wie gesagt,

Solltest du machen,

Wenn du stabil bist und auch nur,

Wenn du ein bisschen abenteuerlustig bist.

Denn du wirst einfach alles zurückgeben,

Was du erlebst und was du hast,

Bis nur das übrig bleibt,

Was du selber bist.

Unser Körper ist ja in der Welt und erlebt über die Sinne die Welt,

Aber wir sind eben nicht unser Körper.

Das können wir aufgrund von Nahtodforschung etc.

Sehr gut sehen.

Natürlich sind wir,

Wie so dieser Spruch so schön heißt,

Ein spirituelles Wesen,

Das eine menschliche Erfahrung macht,

Aber es ist eben auch nur eine Erfahrung.

Und auf der Ebene von Maya,

Also des illusorischen Erlebens,

Ist das eben einfach eine eigene Ebene.

Was wäre nun mal für den Moment,

Wenn du dir vorstellst,

Du bist tatsächlich in der Lage,

Maya diese Illusion zurückzugeben,

So wie wir auch in der Lage sind,

Andere Dinge zurückzugeben.

Und dann such dir doch einfach mal einen Platz für die nächsten zehn Minuten oder so.

Besser im Sitzen,

Wo du den Arm aufstellen kannst und einfach mal so den Arm hoch nimmst und einfach mal spürst,

Was ist jetzt in deinem Erleben dominant.

Ist es dein Körper oder sind es deine Gedanken oder Gefühle oder die Welt da draußen.

Wenn du dir einfach mal vorstellst,

Da draußen gibt es tatsächlich sowas wie die Matrix,

Zu der dein Körper gehört,

Zu der dein Erleben gehört,

Das mit dem Körper verbunden ist.

Bei den Indern heißt das eben Maya,

Seine Göttin,

Die ist ziemlich gut in dem,

Was sie macht,

Ohne Frage.

Und als allererstes gibst du ihr mal die ganze Welt zurück.

Alles,

Was in dieser Welt ist,

Das ist der erste Schritt.

Da geht deine Hand langsam runter,

Nur solange die Hand runter geht,

Gibst du einfach Maya,

Diese Welt zurück und sagst danke für deine Illusion,

Die brauche ich nicht mehr.

Nun kannst du wieder haben,

Wenn deine Hand unten ist,

Kannst du einmal durchatmen,

Bis deine Hand wieder hoch geht und dann schaust du wieder,

Was ist jetzt dominant.

Welches Erleben ist dominant?

Sind es Gefühle,

Sind es Gedanken,

Sind es Geräusche?

Und nur für diese Übung tun wir mal so,

Als wenn das alles nicht du wärst.

Was immer du gerade dominant hast,

Das gibst du in Maya zurück.

Bei mir ist das zum Beispiel gerade so ein dunkles,

Aber angenehmes Gefühl im Herzen,

In der Mitte der Brust.

Unbewusstes schickt mir die Information,

Okay,

Das ist sowas wie die Verbindung.

Ich gebe einfach das,

Was ich erlebe,

Nämlich dieses Dunkle in der Brust zurück.

Meine Hand geht langsam runter.

Es ist so,

Als wenn ich alles dieser Welt zurückgebe und gleichzeitig eben mich davon distanziere,

Mein Bewusstsein klarer wird.

Und vielleicht spürst du schon,

Deine Hand wird ja nicht nur von deinem Unbewussten geführt,

Sondern auch von deinem tiefsten Selbst,

Was immer das sein mag.

Und als nächstes kannst du mal so spüren,

Den Willen der Welt,

Den Willen von Maya,

Wie er will,

Dass du dich damit vollständig identifizierst.

Wenn du das spürst,

Kannst du dafür eine Farbe suchen oder ein Symbol.

Ich persönlich sehe jetzt zum Beispiel so eine große,

So ganz viele Menschenmassen,

Aber auch Tiermassen,

So im Dunkeln,

Weit weg,

Weil die mich so umringen.

Und die gebe ich auch Maya zurück.

Die Hand geht langsam runter und ich fasse den Willen,

Das einfach Maya zurückzugeben,

Während die Hand runtergeht,

Geführt von meinem Unbewussten.

Und er gibt nur Drift,

Von alleine.

Du kannst alles Mögliche gerade erleben.

Und das ist etwas,

Was du auch zurückgeben kannst.

Ich erlebe den Kern meines Seins,

Er als etwas,

Was leuchtend und mir unglaublich nahe ist.

Das sind nur Worte.

Ich spüre so die Welt um mich herum,

Weil sie ist nicht mehr ganz bei mir.

Und es ist so etwas wie so eine Glaskugel.

Das ist nur,

Was mein Unbewusstes sagt.

Du darfst gucken,

Was dein Unbewusstes sagt.

Das sind nur Bilder.

Das Unbewusste schickt dir immer die beste Passung.

Und du gibst einfach diese Glaskugel oder was immer du gerade siehst,

Auch zurück an Maya,

An die Welt,

Wenn die Hand runtergeht und du einfach wahrnimmst.

Ja,

Was ist da jetzt in deinem Leben?

Vielleicht nimmst du jetzt stärker deinen Körper wahr.

Vielleicht auch was anderes,

Was immer dominant ist.

Ich nehme jetzt bei mir mal als Beispiel den Körper,

In dem so in der Welt war,

Aber ich bin nicht so ganz dabei und trotzdem sehr präsent,

Hoch präsent,

Über meine Person hinaus.

Ich gebe jetzt den Körper und auch das,

Was über die Person hinaus ist,

Zurück an Maya,

An die Matrix,

An das Universum,

So wie die Hand langsam runtergeht.

Und wenn die Hand unten ist,

Dann kannst du einmal durchatmen und spürst vielleicht auch jetzt schon diese Bewusstseinspräsenz,

Die du bist,

Deutlich stärker.

Und gleichzeitig passiert diese Welt parallel dazu.

Jetzt spür mal den Teil in dir,

Der sich stark mit der Welt identifiziert.

Wenn du willst,

Den Teil,

Der glaubt,

Dass du ein Mensch bist,

Dass du Fleisch und Körper bist.

Der Skeptiker ist das auch oft.

Der Materialist,

Der ist ja für den Alltag auch wichtig.

Aber in diesem Moment kannst du den mal spüren.

Vielleicht siehst du ein Bild.

Du gibst diesen Skeptiker zurück an Maya,

Weil er auch ein Teil dessen ist.

Indem Maya dich sozusagen an den Körper bindet,

Die Hand geht langsam runter,

In dem Maß,

Wie die Hand runtergeht.

Gibst du diesen Skeptiker zurück in diese Welt.

Du spürst dein Bewusstsein noch klarer,

Noch präsenter.

Genieß einfach mal diese innere Freiheit,

Dass du dein Bewusstsein klarer wahrnehmen kannst.

Du nimmst wieder die Hand und jetzt gibt es hier etwas,

Was sozusagen wahrnimmt und etwas,

Was wahrgenommen wird.

Jetzt spür mal genau das,

Was dazwischen ist.

Also was sozusagen Wahrnehmung und das,

Was wahrgenommen wird,

Trennt.

Das kann ich nicht viel besser beschreiben,

Aber solange du etwas wahrnimmst,

Ist ja eine Dualität da.

Diese Dualität gibst du einfach Maya zurück.

Okay,

Diese Illusion,

Dass das Wahrgenommene und das,

Was ich bin,

Unterschied ist,

Das gebe ich dir jetzt zurück.

Nimm einfach mal wahr,

Wer oder was bist du jetzt.

Nimmst du nochmal wieder die Hand und schau mal,

Ist das,

Was wahrnimmt und das,

Was wahrgenommen wird,

Jetzt näher beieinander oder unschärfer verschwommen.

Durch diesen letzten Schleier gibst du einfach Maya zurück,

Der Welt zurück.

Die Welt darf sein,

Aber du bist eben nicht diese Welt,

Sondern erlebst dich selbst.

Dein Bewusstsein,

Deine Bewusstheit,

Die Hand geht langsam runter,

Ganz alleine geführt.

Und was natürlich auch noch sehr stark ist,

Ist die Wahrnehmung der eigenen Konzepte und der Vorstellung,

Was ist die Welt,

Was uns die Menschen so mitgeben,

Was in unserem eigenen Kopf ist.

Das ganze Abstrakte,

Die ganze Gedankenwelt und Konzeptwelt.

Nur für den Moment gibst du das jetzt auch einfach mal zurück.

Sagst okay,

Ist auch ein Teil der Illusion,

Ein Teil von Maya.

Deine Hand geht runter.

In dem Maße,

Wie die Hand runter geht,

Gibst du sie ganz zurück.

Und wenn du dich traust,

Machst du jetzt einfach mal so als letzten Schritt,

Gibst du auch einfach das Bewusstsein,

Die Präsenz,

Die du jetzt erlebst an Maya zurück und lässt dich einfach mal überraschen,

Was dann übrig bleibt.

Die Hand geht runter,

Wenn die Hand unten ist,

Nimmst du dir jetzt einfach Zeit,

Diesen Zustand zu genießen,

Zu atmen und einfach diese wunderbare Präsenz wahrzunehmen,

Die du bist.

Sogar diese Grenze kannst du driften.

Wenn du willst,

Kannst du die Hand nochmal hoch nehmen.

Auch diese Grenze,

Die du wahrnimmst zwischen dir und der Welt,

Zwischen der Präsenz und dem Ende deiner Präsenz einmal ganz zu driften,

Ganz zurückzugeben.

Diese Erweiterung wahrzunehmen.

Du kannst diesen Zustand so lange genießen,

Wie du ihn brauchst,

Bis du dich wieder mit dieser Welt verbindest und einfach annimmst,

Dass ein Teil von dir mit dieser Welt verbunden ist,

Klar,

Und gleichzeitig ein anderer eben kraftvoll und präsent ist und die wieder so zusammengehen,

Verschmelzen,

Aber eben mit mehr Kraft und mehr Präsenz dein Leben berühren.

Mehr Fokus,

Mit größerer Freiheit,

Der Flamme des Willens einfach in dieser Welt zu sein.

Okay,

Ich hoffe es hat dir gefallen und das kannst du natürlich üben und selber erweitern,

So wie du magst.

Ich freue mich über Rückmeldungen und wünsche dir einfach eine gute Präsenz,

Einen schönen Tag und bis bald,

Euer Ingo.

4.1 (45)

Neueste Bewertungen

Agnieszka

February 7, 2020

Sehr ungewohnt, sehr tief, ein sehr schönes erleben war das für mich. Danke lieber Ingo

Lisa

July 21, 2019

Ich fand diese meditation sehr sehr gut! Bin sehr tief gekommen und es war ein wunderschönes gefühl am ende!!!! Danke dafür💕

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