
Yoga Nidra zur Tiefenentspannung
by JULOVEYOGA
Yoga Nidra ist der yogische Schlaf — eine Tiefenentspannung, die irgendwo zwischen schlafen und wach sein verortet ist. Man nennt sie auch den bewussten Schlaf. Beim Yoga Nidra taucht man in tiefe Schichten des Bewusstseins ein. Erfahre so dein wahres Ich und verspüre friedliche Ruhe in dir. Nach dem Üben ist man erfrischt, klar, ausgeruht.
Transkription
Mach dich bereit für Yoga Nidra.
Komm in eine entspannte Lage auf dem Rücken.
Egal ob das auf deinem Bett ist,
Auf deiner Yogamatte oder wo auch immer du dich gerade befindest.
Mach es dir noch ein paar Momente so richtig bequem.
Vielleicht möchtest du dich zudecken.
Oft wird es einem nämlich ein bisschen kalt während des Yoga Nidra.
Wenn du deine Position gefunden hast,
Dann lass die Füße noch mal ganz entspannt nach außen fallen.
Lass Spannung in den Beinen los.
Rückt die Arme ein Stückchen weg vom Körper.
Lass die Handflächen nach oben zeigen.
Befreie vielleicht die Schultern noch einmal.
Hol das Kinn minimal Richtung Brust,
Sodass dein Nacken schön lang ist.
Schließ die Augen.
Spür dich hier in deiner Entspannungsposition.
Während des Yoga Nidra musst du gar nichts tun.
Du folgst einfach nur meiner Stimme.
Nimm jetzt noch einmal deinen ganzen Körper wahr.
Nimm wahr,
Wie du hier in Ruhe und Entspannung daliegst.
Nimm deinen ganzen Körper von der Kopfkrone bis zu den Zehenspitzen wahr.
Lege jetzt deinen Sankalpa für die heutige Übung fest.
Ein Sankalpa ist wie eine Intention.
Etwas,
Wonach du deine Praxis ausrichtest.
Ein Sankalpa ist ein sehr einfacher Satz.
So etwas wie ich bin vollkommen gesund oder ich bin ruhig und gelassen oder auch ich bin erfolgreich in dem,
Was ich tue.
Hör mal in dich hinein,
Was deine Intuition dir als Satz heute mitgeben möchte.
Wenn du deinen Satz,
Deinen Sankalpa für heute gefunden hast,
Sag ihn dir im Geiste dreimal vor.
Lös dich gedanklich jetzt wieder von deinem Sankalpa und komm mit deinem Bewusstsein in deinen Körper.
Wir fangen mit der Bewusstseinsrotation an.
Geh in deine rechte Hand,
Rechter Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Rechter Ellenbogen,
Oberarm,
Rechte Schulter,
Achsel,
Rechte Taille,
Rechte Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Wade,
Rechtes Fußgelenk,
Ferse,
Rechte Fußsohle,
Fußrücken,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Fünfter Zeh.
Spüre jetzt in die linke Hand hinein.
Linker Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Achsel,
Linke Taille,
Linke Hüfte,
Linker Oberschenkel,
Knie,
Wade,
Fußgelenk,
Ferse,
Linke Fußsohle,
Fußrücken,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Fünfter Zeh.
Gehe jetzt in den Rücken.
Spüre in dein rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Der mittlere Rücken,
Der untere Rücken,
Rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Wirbelsäule,
Der gesamte Rücken.
Gehe jetzt in deine Kopfkrone.
Kopfkrone,
Stirn,
Beide Seiten des Kopfes,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Der Punkt zwischen den Augenbrauen,
Rechtes Augenglied,
Linkes Augenglied,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Nase,
Nasenspitze,
Oberlippe,
Unterlippe,
Zunge,
Kinn,
Hals,
Rechte Brust,
Linke Brust,
Mitte der Brust,
Bauchnabel,
Bauch.
Nimm jetzt das ganze rechte Bein wahr,
Das ganze linke Bein,
Beide Beine,
Der ganze rechte Arm,
Der ganze linke Arm,
Beide Arme,
Der ganze Rücken,
Die ganze Vorderseite,
Ganze rechte Körperhälfte,
Die ganze linke Körperhälfte,
Die ganze Vorder- und Rückseite,
Der ganze Kopf,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper auf dem Boden.
Spüre deinen Körper auf dem Boden liegen.
Du liegst in absoluter Ruhe und Entspannung auf dem Boden.
Nimm jetzt deinen Atem wahr.
Spüre,
Wie die Luft in dich hinein strömt.
Und wieder hinaus strömt.
Versuche deine Atmung nur zu beobachten und nicht zu verändern.
Nimm einfach nur wahr,
Was du jetzt gerade wahrnehmen kannst.
Beobachte den Atem.
Ein und aus.
Beobachte jetzt die Bewegung deines Bauchnabels.
Beobachte,
Wie sich dein Bauchnabel hebt und senkt mit jedem Atemzug.
Beobachtung des Atems.
Jetzt ist es Zeit,
Deinen Sankalper,
Deine Intention zu wiederholen.
Wiederhole das gleiche Sankalper wie zu Beginn der Übung.
Wiederhole es dreimal und spüre mit deinem ganzen Herzen hinein.
Lass die Übung jetzt gehen.
Bring deine Aufmerksamkeit wieder nach außen.
Nimm das Geräusch deiner Atmung wahr.
Dieses sanfte Rauschen,
Das du mit jeder Ein- und Ausatmung erzeugst.
Dein Körper liegt vollkommen entspannt auf dem Boden und du atmest langsam und ruhig.
Nimm noch einmal deinen ganzen Körper von der Kopfkrone bis in die Zehenspitzen wahr.
Spüre die Kontaktpunkte deines Körpers mit der Unterlage,
Mit dem Boden.
Spüren die Fersen,
Die Waden,
Dein Gesäß,
Deine Schultern,
Oberarme,
Handrücken und Hinterkopf.
Stell dir jetzt den Raum vor,
In dem du dich befindest.
Fange an,
Kleine Bewegungen zu machen.
Vielleicht möchtest du mit den Zehenspitzen wackeln,
Die Finger bewegen.
Lass die Bewegungen in deinem eigenen Rhythmus größer werden.
Hol dich so langsam wieder zurück.
Wenn du bereit bist,
Kannst du dich auf eine Seite abrollen,
Dich hier noch bei dir bedanken für deine Praxis.
Komm wieder nach oben ins Sitzen und öffne deine Augen.
Vielen Dank fürs Praktizieren mit mir.
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.
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