
Frieden für deine Gefühle
Endlich raus aus dem Gedanken- und Gefühls-Karussell und ganz nebenbei so tief entspannen, dass es wieder hell und friedvoll in dir wird. Diese Meditation führt dich dorthin. Alleine durch die Beobachtung von aufsteigenden Körperempfindungen geschieht etwas sehr erstaunliches, wenn du genau hinschaust. Ich wünsche dir viel Freude, tiefe Entspannung und eine erstaunliche Erkenntnis mit dieser Meditation.
Transkription
Sei ganz herzlich willkommen zu dieser Meditation,
Bei der wir uns spontan aufscheinende Körperempfindungen anschauen und ganz genau beobachten,
Was passiert,
Wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit bei der Körperempfindung bleiben.
Du kannst dich auf eine fast magische Meditation freuen.
Und für diese Meditation bitte ich dich jetzt erstmal einen aufrechten Sitz zu finden.
Du kannst diese Meditation im Liegen machen,
Kann passieren,
Dass du dabei einschläfst,
Was überhaupt nichts macht,
Aber wenn es dir möglich ist,
Eine aufrechte Sitzhaltung einzunehmen,
Dann bitte ich dich,
Das zu tun.
Idealerweise auf einem Meditationskissen etwas erhöht,
So dass die Knie nach unten sinken können,
Auch hier idealerweise am Boden ankommen.
Ansonsten setz dich noch ein bisschen höher.
Und nun streiche bitte zunächst erst einmal deine Oberschenkel nach hinten aus.
Das heißt,
Du packst mit beiden Händen einen Oberschenkel nach dem anderen und streichst ihn so nach hinten aus,
So dass du etwas mehr oben auf deinen Sitzbeinen zum Sitzen kommst und du gleichzeitig das Gefühl hast,
Dass die Lendenwirbelsäule etwas nach innen geht.
Das heißt,
Es könnte sich so ein bisschen wie ein Hohlkreuz anfühlen,
Das werden wir aber gleich wieder etwas verlängern.
Und jetzt,
Wenn du die Oberschenkel ausgestrichen hast,
Lass bitte dein Steißbein ganz sanft nach unten fließen,
So als würdest du es erden wollen und aus dieser Erdung heraus kann jetzt die Wirbelsäule ganz fein nach oben wachsen.
Es ist so ein feines Streben nach oben,
Bis die Krone des Kopfes so von unten etwas angestupst und angehoben wird.
Dann beginne so einmal ganz kleine,
Feine Kreise mit dem Oberkörper zu machen,
So ein bisschen nach vorn und hinten zu schwingen,
Nach links und rechts und so ganz fließend den Ort zu finden,
Wo der Kopf direkt über dem Becken ausgerichtet ist.
Also du weder vor- noch zurücklehnst,
Noch zu einer Seite tendierst,
Sondern ganz in deiner Mitte bist.
Du wirst merken,
In dem Moment,
Wo du den Punkt gefunden hast,
Wird es sofort ein bisschen ruhiger in dir.
Und ebenfalls ganz fein streben jetzt noch deine Schultern ein bisschen nach oben,
Mit der Intention,
Deine vier Körperseiten so von der Haut noch mal etwas nach oben zu heben.
Wenn die Oberarme jetzt sanft nach hinten fließen,
Wird deine Rückseite,
Die Schulterblätter auf deiner Rückseite noch einmal bewusst.
Und jetzt mit einer Ausatmung lass die Schultern ein bisschen nach außen fließen,
Ohne dass der Körper dabei wieder zusammensinkt.
Die Aufmerksamkeit fließt von einem langen,
Weichen Nacken jetzt nach oben,
So als würdest du den Hinterkopf in eine ganz weiche Kapuze hinein schmiegen.
Und diese Vorstellung entspannt die Haut deines Kopfes.
Es kribbelt fast ein bisschen.
Die Gesichtshaut wird glatt und weich.
Der Unterkiefer löst sich vom Oberkiefer.
Der Mundraum entspannt.
Die Augenlider liegen ganz glatt über den Augäpfeln und die Muskulatur rund um die Augen herum ist ganz weit und weich.
Und die Augenlider sind so glatt,
Dass du fast das Gefühl hast,
Die gehen gleich wieder auf.
Und dann gehen die Ohren auf,
Gehen etwas nach hinten und es ist,
Als würden sie sich öffnen,
Um nach innen zu lauschen.
Das Erste,
Was vielleicht im Bewusstsein jetzt erscheint,
Ist deine Atmung.
Ohne irgendetwas verändern zu wollen.
Beobachte,
Wie der Atem im Moment fließt.
Beobachte ganz genau,
Welche Teile deines Rumpfes er sanft mit der Einatmung von innen berührt und wie er dann sanft über die Nase wieder ausströmt.
Bleib für einen kleinen Moment wirklich mal ganz genau dabei,
Deiner von alleine einströmenden Atmung in den Körper hinein zu folgen.
Beobachte,
Ob unter deiner achtsamen Betrachtung,
Unter der liebevollen Betrachtung deiner Atmung,
Die Atmung beim nächsten Atemzug andere Räume von innen berührt.
Und vielleicht unter deinem sanften Blick die Ausatmung etwas tiefer wird und den inneren Körper jedes Mal ein klein wenig mehr entspannt,
Wenn die Atmung ausströmt.
Das Steißbein zieht sanft nach unten,
Die Krone des Kopfes strebt nach oben und in dem großen Raum des Körpers dazwischen atmet es.
Und jetzt lass uns beginnen.
Betrachte die jetzt am intensivsten aufscheinende Körperempfindung.
Das kann wirklich nur irgendwo eine Erfahrung von Wärme sein,
Von Kribbeln.
Vielleicht ist es ein Druck irgendwo.
Irgendwo zieht jetzt dein Körper deine Aufmerksamkeit hin.
Vertraue darauf,
Dass genau das der Ort ist,
An dem der Körper jetzt möchte,
Dass du deine Aufmerksamkeit ruhen lässt.
Bleibe ganz interessiert und aufmerksam bei der Empfindung und betrachte,
Wie sie sich unter dem Blick deiner Aufmerksamkeit verändert.
Dann merkst du vielleicht,
Wie die Empfindung sich auflöst und eine andere Empfindung in deinem Bewusstsein erscheint.
Dann bring deine Aufmerksamkeit zu der neu erscheinenden Körperempfindung und beobachte,
Wie sie sich verändert.
Vielleicht wird sie für einen Moment intensiver.
Sollten andere Dinge in deinem Bewusstseinsraum im Hintergrund erscheinen,
Bleibe noch für eine Weile bei der Körperempfindung,
Die du jetzt in deinem Blick hast und beobachte sehr geduldig und doch ganz entspannt,
Was passiert,
Wenn du deine Aufmerksamkeit dort hältst.
Vielleicht bemerkst du jetzt,
Wenn sich die Körperempfindung auflöst,
Dass ein Raum des Lichtes bleibt,
Dass der Bereich um die Körperempfindung herum und die Körperempfindung selbst einem Licht weicht,
Vielleicht in Form von einem Lichtnebel.
Wenn es dann deutlich hell geworden ist,
Öffne ruhig dein Bewusstsein wieder und warte auf die nächste Körperempfindung,
Die deine Aufmerksamkeit möchte.
Schenke dann dieser Stelle,
Die erscheint,
Deine liebevolle Aufmerksamkeit und egal,
Ob sie für einen Moment intensiver wird,
Du bist einfach da,
Schenkst ihr deine Aufmerksamkeit und durch welche Phasen der Veränderung die Körperempfindung auch gehen mag,
Am Ende löst sie sich in dem erscheinenden Licht auf.
Das kann hier und da ein Weilchen dauern.
Schenk der Körperempfindung ganz geduldig und entspannt diese Zeit und so gebe ich dir jetzt noch einige Minuten ganz für dich,
Um die erscheinenden Körperempfindungen bis zu dem Moment,
Wo sie sich in Licht auflösen,
Zu beobachten.
Und nun für die letzten Momente öffne dein Bewusstsein in deinem Körper,
So dass du das Licht,
Das jetzt durch deine sanfte Beobachtung im ganzen Körper entstanden ist,
Diesem Licht einfach noch einmal einen Moment Raum gibst,
Sich auszudehnen und dich ganz zu durchtränken.
Saug dieses Licht ganz genüsslich auf,
So wie einen guten Geschmack oder einen guten Duft oder eine schöne Berührung.
Und erlaube,
Dass unter diesem Genießen der Körper noch mehr entspannt und es noch heller in dir wird.
Diese Meditation möge dir die Erkenntnis schenken,
Dass jegliche Form von Kontraktion,
Denn die Körperempfindungen,
Die spontan irgendwo erschienen sind,
Das wirst du wahrscheinlich bemerkt haben,
Sind wie eine Form von Kontraktion,
Die sich lediglich danach sehnt,
Im Licht deines Bewusstseins gesehen zu werden.
Und unter dem Licht deines Bewusstseins sich in Licht auflöst.
Und so ist es mit allen Kontraktionen,
Ob es ein Gedanke ist oder eine Körperempfindung oder ein Gefühl,
Das aus einem Gedanken entsteht und dann eine Körperempfindung verursacht.
Gleichgültig,
Wie wir das Gefühl bewerten.
Es ist einfach eine Kontraktion,
Die von deinem Herzen,
Von deinem ganzen Bewusstsein wahrgenommen werden möchte.
Namaste
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