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Diese Wahrheiten über Beziehung können Dein Leben verändern4

by Claudia Bechert-Möckel

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Beziehung. Dieses Wort klingt so einfach – und ist doch so unfassbar vielschichtig. Beziehung ist das, woran wir wachsen. Woran wir manchmal auch zerbrechen. Beziehung ist Glück – und Herausforderung. Nähe – und Spiegel. Und wenn wir glauben, sie verstanden zu haben, zeigt sie uns eine neue Facette. In dieser vierten Folge meiner Serie zu den Wahrheiten über Beziehung, die Dein Leben verändern können, teile ich fünf weitere Wahrheiten mit Dir, die sich in meiner Arbeit mit Klientinnen und Klienten immer wieder herauskristallisiert haben, wie eine Essenz. Sie sind eine lebendige Mischung aus Wissens- und Erfahrungserkenntnissen. Sie kommen vor allem aus dem echten Leben – aus Erfahrungen und Gesprächen mit Menschen, die ihre Beziehungserfahrungen mit mir geteilt haben und Veränderungsprozesse erlebt und gestaltet haben– und die ich auf Ihrem Weg begleiten durfte.

Transkription

Beziehung.

Ein schönes Wort,

Oder?

Und klingt eigentlich so einfach.

Aber Beziehungen sind unfassbar vielschichtig.

Beziehung ist das,

Woran wir wachsen,

Woran wir manchmal auch zerbrechen.

Beziehung ist Glück und Herausforderung,

Nähe und irgendwie auch ein Spiegel für uns selbst.

Und wenn wir glauben,

Sie verstanden zu haben,

Dann zeigt sie uns eine ganz neue Facette.

In dieser vierten Folge meiner Serie zu den Wahrheiten über Beziehung,

Die dein Leben verändern können,

Teile ich fünf weitere Wahrheiten mit dir,

Die sich in meiner Arbeit mit Klientinnen und Klienten immer wieder herauskristallisiert haben,

Wie eine Essenz,

Man könnte sagen,

Es sind Prinzipien von gelingender Beziehung.

Und diese Wahrheiten sind eine lebendige Mischung aus Wissens- und Erfahrungserkenntnissen.

Und vor allem sind sie gefüttert vom echten Leben,

Aus Erfahrungen und Gesprächen mit Menschen,

Die ihre Beziehungserfahrungen mit mir geteilt haben und die Veränderungsprozesse erlebt und gestaltet haben und die ich auf ihrem Weg begleiten durfte.

Und wie in den vergangenen drei Folgen auch,

Stehen diese fünf neuen Beziehungswahrheiten für sich allein.

Aber,

Und das wirst du merken,

Sie verbinden sich auch mit allen anderen in dieser Serie.

Denn auch in Beziehung hängt alles miteinander zusammen.

Es lohnt sich also,

Auch in die letzten drei Folgen über die Beziehungswahrheiten nochmal reinzuhören.

Leben,

Lieben,

Lassen – der Podcast zum Thema Persönlichkeit,

Beziehung und Selbstliebe.

Von und mit Claudia Bechert-Möckel.

Herzlich willkommen bei Leben,

Lieben,

Lassen,

Deinem Podcast für emotionales Wachstum,

Persönliche Entwicklung und echte Verbundenheit in Beziehungen.

Ich bin Claudia Bechert-Möckel,

Persönlichkeits- und Beziehungscoach.

Ich unterstütze Menschen dabei,

Sich selbst und andere besser zu verstehen,

Um gelingende Beziehungen zu führen.

Und in dieser neuen Folge von Leben,

Lieben,

Lassen sind wir beim gleichen Thema,

Teil 4 meiner Wahrheiten über Beziehungen,

Die dein Leben verändern können.

Diesmal geht's um Wandel und Veränderung,

Um Tiefe und Vertrauen.

Gleich.

Wahrheit Nummer 1 – Es gibt kein Happy End in Beziehungen,

Aber es gibt Entwicklung und einen gemeinsamen Weg.

Dieser Traum vom Happy End,

Ich glaube,

Wir kennen ihn alle.

Dieses Bild,

Das sich irgendwann in uns eingeprägt hat,

Sah ein bisschen wie ein Märchen.

Zwei Menschen,

Die sich finden,

Sich küssen und die sich versprechen,

Füreinander da zu sein.

Und ab dann ist alles gut,

Ruhig,

Sicher,

Voller Liebe,

Angekommen,

Für immer.

Und dann kommt der Abspann,

Die Welt bleibt stehen.

Nicht.

Denn leider,

Das Leben ist kein Film und Beziehungen haben keinen Abspann.

Es bleibt ein lebendiges Wachsen und Werden,

Mit wechselnden Phasen.

Beziehung ist ein Prozess,

Ein immer wieder an neuen Etappen ankommen und ein Weitergehen,

Bei dem man im besten Falle mehr Vertrauen entwickelt,

Dass man zusammen diesen Weg gehen kann.

Und dieses Vertrauen und diese Tiefe kommt oft genau deswegen,

Weil man eben schon viele Phasen und Probleme miteinander überwunden und gemeistert hat,

Krisen als Paar überstanden und sich daran entwickelt hat.

Das stärkt.

Beziehung ist kein statischer Zustand,

Sie ist dynamisch.

Und wenn ich jungen Menschen irgendwas über Beziehung mitgeben könnte,

Dann das.

Es geht nicht darum,

Irgendwen zu finden,

Der einfach nur passt.

Es geht um die Bereitschaft,

Eine Reise miteinander anzutreten,

Einen Weg miteinander zu gehen.

Und das wird euch ziemlich viel abverlangen und es wird euch aber auch Erfahrungen ermöglichen,

Die größer sind,

Als ihr beide zusammen.

Wunderbar,

Mit intensiven Glücksmomenten,

Aber auch mit schwierigen Phasen und mit der Möglichkeit,

Vertrauen zu finden und Sicherheit.

Und ja,

Es lohnt sich auf jeden Fall,

Gemeinsam loszugehen und diese Abenteuerreise anzutreten.

Denn wenn wir gar nicht erst losgehen,

Wenn wir es nicht versuchen,

Können wir auch nirgendwo ankommen.

Da sind zum Beispiel meine Klienten Carolin und Stefan.

Zwölf Jahre zusammen,

Zwei Kinder,

Beruflich läuft super,

Nach außen hin ein echtes Vorzeigepaar.

Und dann sagt Carolin in der ersten Sitzung,

Ich bin so unzufrieden und ich weiß nicht mal,

Womit genau.

Und Stefan schaut betretend zur Seite.

Ich dachte eigentlich,

Bei uns läuft's gut,

Es funktioniert doch,

Wir haben doch alles.

Ich glaube,

Wir haben uns aus den Augen verloren,

Sagt Carolin,

Weil wir geglaubt haben,

Wir wären angekommen.

Und dann haben wir vergessen,

Uns weiter zu entdecken.

Und genau das war hier das Problem.

Es lief,

Aber es lebte nicht mehr.

Sie funktionierten perfekt,

Aber sie begegneten sich nicht.

Es war so,

Als liefen sie in einem Trott nebeneinander her.

Was fehlte,

War nicht die Liebe.

Es war die Lebendigkeit,

Neugier,

Die Bereitschaft,

Sich gegenseitig immer wieder neu zu begegnen,

Gemeinsam unterwegs zu sein,

Sich und das Leben zu entdecken.

Ihre Beziehung war in einen Wartemodus geraten,

So als sei alles gesagt,

Alles getan und jetzt muss man nur noch zusammen zufrieden und glücklich sein.

Theoretisch klingt das schön,

Aber so ist das Leben nicht.

Es bleibt nicht stehen,

Da ist Bewegung drin,

In uns und im Miteinander und auch um uns herum.

Das Leben hatte sich für Carolin und Stefan weiter bewegt,

Nur die Beziehung nicht.

Sie war im Funktionsmodus erstarrt.

Wir wollen die Liebe festhalten,

Sagt Esther Perel,

Die berühmte Bartherapeutin und Autorin,

Aber sie ist lebendig und alles,

Was lebt,

Verändert sich.

Beziehung ist kein Stellstand,

Sie ist ein sich ständig verändernder Raum,

Ein lebendiger Prozess,

Den wir gestalten.

Durch das,

Was wir tun und durch das,

Was wir nicht tun.

Und sie braucht unsere Aufmerksamkeit,

Unser uns mitbewegen wollen,

Unsere Erlaubnis,

Dass sie sich wandeln darf,

Genau wie wir.

Aber dazu kommen wir gleich.

Und hier sind die Impulse für deine Beziehung.

Frag dich mal ganz ehrlich,

Wie viel Bewegung ist nach in eurer Beziehung?

Hast du noch das Gefühl,

Dass ihr zusammen unterwegs seid oder steht ihr eher auf der Stelle oder stolpert vielleicht planlos hier und dahin?

Jeder für sich,

Ohne gemeinsame Richtung?

Und wenn du gerade kannst,

Schließ mal deine Augen und lass ein inneres Bild aufsteigen.

Siehst du euch in eine gemeinsame Richtung gehen?

Wohin schaust du und wohin schaut sie oder er?

Ist da vielleicht ein großer Abstand zwischen euch oder spürst du Verbundenheit?

Was nimmst du wahr?

Solche inneren Bilder können sichtbar machen,

Was der Verstand nur schwer greifen kann.

Und es macht total Sinn,

Miteinander darüber zu sprechen.

Denn diese inneren Bilder können sehr,

Sehr unterschiedlich sein,

Aber sie wirken in uns und auf die Beziehung,

Auch dann,

Wenn wir gar nicht darüber nachdenken.

Und auch das ist ein Impuls zum Nachdenken.

Was habt ihr euch mal zusammen gewünscht und vorgestellt für eure Beziehung,

Für euer gemeinsames Leben?

Und wo steht ihr heute?

Gibt es da noch eine gemeinsame Vision,

Eine Richtung,

Ziele,

Träume?

Und was tut ihr aktiv dafür?

Oder läuft alles irgendwie vor sich hin,

Weil ihr nun zusammen seid und nun ist es,

Wie es ist?

Am Anfang der Beziehung gibt es so viel,

Was man sich zusammen erschaffen will,

Was man erträumt,

Was einen verbindet,

Worauf man sich zubewegt.

Familie zum Beispiel für viele,

Aber auch gemeinsame Projekte,

Gemeinsame Erfahrungen wie eine besondere Reise,

Eine Firma hochzuziehen,

Was auch immer.

Oder einfach nur die Vision von zusammen durchs Leben zu gehen und zusammen zu leben?

Schön,

Und dann ist man dort angekommen und jetzt?

Stillstand?

Es lohnt sich zu schauen,

Wo man jetzt miteinander hin will.

Zu träumen,

Zu entdecken und etwas zusammen zu kreieren.

Ideell oder ganz praktisch?

Gemeinsame Ziele,

Träume oder Visionen zu haben,

Das ist ein ganz wunderbarer Verbindungsstoff für lebendige Beziehungen.

Und noch ein Impuls.

Wo hat sich dein Partner im Laufe der Zeit verändert oder deine Partnerin?

Hast du es bemerkt?

Was ist heute anders als früher?

Und wie hast du dich verändert in deinen Vorstellungen,

In Sehnsüchten,

In deinem Blick aufs Leben?

Was ist das Bild von der Beziehung,

In dem du euch in der Zukunft siehst?

Über sowas zu reden ist kein Problemgespräch,

Es ist ein Entdeckungsgespräch.

Und es kann neue Seiten an euch und der Beziehung sichtbar machen und eine Einladung sein,

Was ganz Neues miteinander zu beginnen.

Der Psychologe John Gottman,

Von dem ich schon in den letzten Folgen gesprochen habe,

Der spricht davon,

Dass Paare,

Die einander regelmäßig Fragen stellen,

Wie etwa,

Was beschäftigt dich gerade,

Eine tiefere emotionale Verbindung entwickeln.

Beziehung lebt von diesen kleinen Momenten,

In denen wir sagen,

Ich sehe dich,

Immer wieder neu.

Wahrheit Nummer zwei,

Zu viel Sicherheit killt die Leidenschaft.

Stabilität,

Planung,

Vertrauen,

Rituale,

Klar,

Das schenkt uns Sicherheit.

Und das ist wichtig in einer Beziehung,

Dass wir ankommen können,

Festen Boden unter den Füßen haben,

In unserem gemeinsamen Beziehungsraum,

Denn du weißt ja nur,

Wenn wir uns sicher fühlen,

Können wir uns wirklich öffnen und so zeigen,

Wie wir sind.

Vertrauen ist also für gute Beziehungen elementar.

Und Vertrauen kommt von sicheren Beziehungserfahrungen und Verlässlichkeit,

Gerade in einer Welt,

Die sich oft ganz unsicher anfühlt und wo sich ständig alles ändert.

Liebe sehnt sich nach Sicherheit und vertrauter Nähe,

Nach Gewohnheit und Ritualen.

Und danach streben wir alle in Langzeitbeziehungen.

Und das ist wertvoll und gut so.

Aber,

Und das ist die andere Seite,

Diese Sicherheit hat eine Schattenseite.

Sie kann nämlich,

Wenn es zu viel davon gibt,

Genau das ersticken,

Was Beziehung am Anfang so magisch macht.

Das Neue,

Das Ungewisse,

Das Spannende.

Und damit die Anziehungskraft und die Leidenschaft.

Das Begehren,

Also dieses ich will dich,

Das folgt einem ganz anderen Weg.

Es braucht nämlich den Unterschied,

Die Distanz,

Das Fremde.

Nichts lockt das Begehren und das Verlangen,

Dieses ich will dich,

In sexueller Hinsicht so sehr heraus,

Wie die Unsicherheit.

Das ist es ja genau,

Was in der Anfangsphase einer Beziehung passiert.

Es zieht uns deshalb so zueinander hin,

Weil wir uns nach der Nähe sehnen,

Weil das Neue fremd ist,

Das Unbekannte,

Das Spannende.

Und das kickt uns so richtig.

Und damit haben wir in Langzeitbeziehungen ein echtes Problem,

Wenn wir nicht aufpassen.

Wir streben nach Nähe,

Vertrautheit und Sicherheit,

Weil das die Basis für die Beziehung ist.

Machen wir aber zu viel von dieser Nähe,

Ist die Beziehung wie ein paar gemütliche Hausschuhe.

Bequem,

Aber unsexy.

Und mit der aufregenden Leidenschaft ist es dann ziemlich schwierig.

Wie soll man denn jemanden begehren,

Der immer schon da ist und von dem man alles weiß und der einem ganz sicher ist,

Mit dem alles wie am Schnürchen läuft?

Ich weiß schon,

Dass das niemand so gerne hören will,

Aber genau das ist doch das Problem in vielen Beziehungen.

Und das war auch bei Amelie und Tobias so.

Anfang 40,

Zwei Kinder,

Gemeinsames,

Hausgeriegeltes Leben.

Wir funktionieren super,

Haben sie gesagt,

Aber wir haben keinen Sex mehr.

Es gab keinen Streit,

Es gab keine Affären,

Nur eben Flaute.

Amelie hat gesagt,

Ich weiß so genau,

Was er denkt,

Was in ihm vorgeht,

Ich kenne ihn in allen Lebenslagen,

Sodass ich mich kaum noch für ihn interessiere.

Und damit hat sie es auf den Punkt gebracht,

Sie waren sich zu vertraut.

Und zu viel Nähe kann genauso trennen wie zu viel Distanz.

Sie macht uns nämlich blind für das Geheimnis des Anderen.

So drückt es David Snark aus,

Der berühmte amerikanische Paar- und Sexualforscher.

Begehren,

Leidenschaft,

Das braucht Spiel,

Fremdheit,

Fantasie,

Auch etwas Abstand.

Es braucht die Erlaubnis,

Den Anderen immer wieder neu zu sehen und sich selbst auch.

Neugierde,

Entdecken und vor allem die Fähigkeit von Balance zwischen Sicherheit und Lebendigkeit,

Zwischen ich und du.

Und das geht am besten,

Indem wir auch jeder für uns selbst noch einen Bereich in unserem eigenen Leben haben,

In dem nicht alles in wir Zwängen versinkt.

Gerade die Sicherheit gibt uns ja die Möglichkeit,

Uns auch selbst zu entwickeln,

In unserem eigenen Ich-Leben auch noch was zu entdecken.

Und wenn das für beide möglich ist,

Dann wird auch immer wieder Neues,

Spannendes in den Beziehungsraum getragen.

Dann gibt es wieder was zu entdecken,

Da ist wieder Inspiration da.

Wenn ich nur im Rahmen der Beziehung existiere und für mich selbst gar keinen Raum mehr habe,

In dem ich mich und mein Leben entdecken kann,

Wenn ich nur nach Einklang,

Harmonie und Gemeinsamkeit und Vertrautheit strebe,

Dann ist das zwar sehr,

Sehr sicher,

Ganz,

Ganz eng,

Aber wenig lebendig.

Und im Umkehrschluss bedeutet das ja auch zuzulassen,

Und das geht nur,

Wenn ich genug Vertrauen habe,

Dass meine Partnerin oder mein Partner auch ein Recht darauf hat,

Einen eigenen Lebensbereich für sich zu haben.

Und was ich auch sehr,

Sehr wichtig finde und meinen Klienten auch immer wieder empfehle,

Raus aus den gewohnten Routinen und Gewohnheiten im gemeinsamen Alltag.

Dinge hinterfragen,

Neu denken,

Zusammen etwas Neues ausprobieren,

Auch sexuell.

Das Gewohnte ist sicher und vertraut,

Aber es ist eben auch weniger spannend.

Und ich erlebe auch oft,

Dass gerade Menschen,

Die sehr eifersüchtig sind,

Weil sie sich eben unsicher fühlen in der Beziehung,

Am liebsten ganz,

Ganz nahe am anderen dran sein wollen,

Am besten mit Partner oder Partnerin verschmelzen wollen.

Sie spüren Begehren und Lust,

Weil die Unsicherheit in ihnen enorm kickt.

Aber der Beziehungspartner oder die Beziehungspartnerin,

Die durch diese emotionale Eifersucht,

Umklammerung,

Nähe,

Überflutung erleben,

Für sie oder ihn ist das eher ein Lustkiller.

Es ist alles viel zu eng,

Um Leidenschaft zu spüren,

Und damit wird ein Teufelskreis in Gang gesetzt.

Es gibt ein wunderschönes poetisches Gedicht von Kahlil Gibran,

Und es heißt Von der Ehe,

Und vielleicht kennst du es auch schon,

Aber da gibt es einen Ausschnitt,

Der mir sehr gefällt.

Und er geht so.

Aber lasst Raum zwischen euch,

Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

Liebt einander,

Aber macht die Liebe nicht so fessel.

Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seele sein.

Füllt einander den Becher,

Aber trinkt nicht aus einem Becher.

Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich,

Aber lasst jeden von euch auch allein sein.

Gebt eure Herzen aber nicht in des anderen Obhut.

Und steht zusammen doch nicht zu nah,

Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,

Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Und hier sind die Impulse für deine Beziehung.

Denk mal nach,

Was wäre denn ein kleiner spielerischer Regelbruch im Alltag?

Wann hast du zuletzt was Neues über deine Partnerin,

Deinen Partner erfahren?

Nicht organisatorischer Art,

Sondern menschlich?

Wann wart ihr beide zusammen mal auf einem völlig neuen Gelände unterwegs,

Auf dem ihr beide noch Newbies wart?

Wenn du keine Angst hättest,

Was würdest du gerne mal zusammen ausprobieren?

Was wäre das Wildeste und Frecheste,

Das du dir vorstellen könntest?

Welche Seiten lohnt es sich an deiner Partnerin und deinem Partner zu entdecken,

Die du vielleicht noch nicht so gut kennst?

Wer ist sie oder er im Job,

Im Sport oder in Lebensbereichen,

Die nichts mit der Beziehung zu tun haben?

Und was wünschst du dir,

Was du gerne nur für dich noch gerne leben und entdecken möchtest,

Außerhalb des Beziehungsraumes?

Erlaubst du dir,

Auch dich selbst zu leben?

Oder steckst du fest in diesen Wir-Zwängen?

Und damit kommen wir schon zur dritten Wahrheit.

Veränderung macht Angst,

Aber sie zeigt uns,

Was echt ist.

Eine der häufigsten Sätze,

Die ich in meiner Arbeit mit Klienten höre,

Ist der,

Er ist nicht mehr wie früher,

Oder ich erkenne sie nicht mehr wieder.

Und meine Antwort ist,

Und meine Antwort ist oft,

Ja,

Vielleicht hat sie sich verändert.

Vielleicht wächst da was auseinander oder ineinander.

Wenn sich was verändert in der Beziehung,

Das kann richtig Angst machen,

Denn das rüttelt an dem,

Was wir für sicher gehalten haben.

Lea Mitte 30 war zu mir gekommen,

Weil sie das Gefühl hatte,

Irgendetwas stimmte nicht mehr mit ihr.

Sie hatte plötzlich das Gefühl,

Ihren Partner nicht mehr zu wollen.

Dabei war er liebevoll,

Zuverlässig,

Intelligent.

Ich sollte ihn lieben,

Sagte sie,

Aber irgendwas in mir sträubt sich seit längerem.

Als wir da tiefer reingegangen sind,

Wurde deutlich,

Nicht er hatte sich verändert.

Er war genauso geblieben,

Wie er war.

Lea hatte sich verändert.

Sie war innerlich erwachsener geworden.

Sie hatte ihre Bedürfnisse und ihre Wünsche,

Ihre Verletzlichkeit neu entdeckt.

Und sie war dabei mehr zu sich selbst vorgedrungen und hatte einige der Hüllen abgestreift.

Und plötzlich passte das alte Beziehungsmodell nicht mehr.

Nicht,

Weil es falsch war,

Sondern weil sie nicht mehr dieselbe war.

In ihrem Wesenskern natürlich schon,

Aber sie war über sich hinausgewachsen.

Ich liebe meinen Mann,

Aber ich bin nicht mehr die,

Die ich war,

Als wir uns kennengelernt haben.

In ihrer Stimme konnte man ein Schuldgefühl hören und Zweifel und auch einen Funken Wahrheit.

Und so ging es nicht um die Frage,

Will ich ihn noch,

Sondern,

Wer bin ich heute und wer kann ich mit ihm sein?

Systemisch betrachtet ist das so,

Die Beziehung,

Und darüber haben wir auch schon in der letzten Folge gesprochen,

Ist ein dynamisches Feld.

Wenn sich eine Person verändert in ihrer Haltung,

In ihrem Verhalten,

Verändert sich das System und es kann verunsichernd sein erst einmal.

Es ist aber nicht zwangsläufig ein Scheitern.

Das ist die natürliche Lebendigkeit von Entwicklung und die steckt in uns drin.

Es bleibt nicht,

Wie es ist,

Auch wenn wir das mit Krampf versuchen,

Denn genau das kollidiert mit unserem Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle.

Es gibt so einen Satz aus der Paartherapeuten-Szene,

Den habe ich mal in meiner Ausbildung gelernt und ich muss immer wieder ein bisschen darüber schmunzeln.

Und er lautet so,

Frauen wollen,

Dass ihre Männer sich verändern.

Männer wollen,

Dass ihre Frauen bleiben,

Wie sie sind.

Beide bekommen es nicht.

Natürlich,

Das ist nicht genderneutral und es kann genauso in gleichgeschlechtlichen Beziehungen vorkommen,

Aber da ist schon was dran.

Wenn sich eine oder einer in der Beziehung verändert,

Wenn die gemeinsame Form nicht mehr so passt,

Ist es nicht zwingend ein Zeichen von Katastrophe.

Es kommt erst mal was ins Wanken,

Das ist richtig,

Aber es ist eine Chance,

Sich neu und authentisch auszurichten.

Es ist das natürliche Ergebnis von lebendiger Entwicklung.

Wir verändern uns.

Das Leben verändert uns.

Nicht in unserem Wesenskern,

Aber in unserem Ausdruck von uns selbst.

Und ob wir mehr von uns selbst geworden sind oder noch immer in alten Rollen und Schablonen stecken,

Ob wir wollen oder nicht.

Und je mehr wir das unterdrücken,

Unserem eigenen wachsen Raum zu geben,

Weil wir Angst haben,

Dass dann die Beziehung nicht mehr passt oder wir nicht mehr hineinpassen,

Desto enger wird es.

Desto mehr halten wir zurück,

Desto weniger fühlen wir uns verbunden.

Und ja,

Es ist nicht das einfachste festzustellen,

Dass einem vielleicht heute andere Dinge wichtiger sind als früher,

Sich die eigenen Bedürfnisse auch verändern.

Da ist so oft eine Angst,

Dass man abgelehnt werden könnte.

Und wenn ich die habe,

Kann ich mich ja nicht zeigen,

Wie ich bin.

Oder es gibt Partner oder Partnerinnen,

Die jede eigene Entwicklung ihres Beziehungsmenschen oder alles,

Was außerhalb der Beziehung stattfindet,

Gleich als Bedrohung ansehen und dann mit heftiger Eifersucht reagieren.

Doch das alles hilft nicht,

Denn wir können niemanden festhalten im Status quo.

Wir brauchen ja immer die Freiwilligkeit von Partnerinnen oder Partner,

Sich zu der Beziehung zu positionieren und zu bekennen,

Aus eigener Motivation,

Immer wieder neu.

Ich weiß nicht,

Ob es dir hilft,

Aber wenn ich mal Angst bekommen habe vor einer Veränderung,

Dann hat mir in Gedanken diese Haltung geholfen.

Ich lasse dich los,

Weil ich dich liebe.

Und das meint,

Fühl dich frei,

Du selbst zu sein.

Ich bin an deinem Wachsen interessiert und ich möchte dich nicht einengen.

Wenn du mit mir sein möchtest,

Wirst du dich aus freien Stücken dafür entscheiden und ich vertraue dir.

Das Fazit dieser Wahrheit ist also,

Wir ändern uns,

Ob wir wollen oder nicht.

Die Frage ist,

Tun wir das nebeneinander her,

Jeder für uns oder miteinander?

Und hier sind die Impulse für deine Beziehung.

Was in dir möchte sich gerade oder noch entfalten?

So wie du heute bist und sein willst,

Passt das noch in den Rahmen eurer Beziehung und darf sich das okay anfühlen?

Oder hast du das Gefühl,

Dass wichtige Aspekte deines Lebens und deiner Art zu sein gar keinen Platz im Beziehungsraum haben,

Nicht da sein dürfen?

Welche Seiten an dir sind das und was befürchtest du?

Wo passt dein altes Beziehungs-Selbstbild vielleicht nicht mehr?

Und traust du dich,

Diese Fragen deiner Partnerin,

Deinem Partner zu stellen?

Vielleicht brauchst du gar keinen neuen Partner,

Sondern eine neue Erlaubnis,

Du selbst zu sein in der Beziehung.

Wahrheit Nummer 4.

Familie ist nicht Paarbeziehung.

Wir sind drei Paare in einem.

Eigentlich läuft es ganz gut zwischen uns,

Wir kommen sehr gut klar,

Nur haben wir keinen Sex und wir reden auch kaum noch miteinander.

Und oft klingt da schon so eine gewisse Resignation mit.

So ist das eben nach vielen Jahren,

Der Alltag,

Die Kinder,

Der Stress.

Irgendwann bleibt das Paarsein auf der Strecke.

Viele glauben tatsächlich,

Dass es normal ist,

Wenn Leidenschaft und Nähe mit der Zeit einfach verschwinden.

Aber ganz ehrlich,

Das ist nicht normal und schon gar nicht unvermeidbar.

Viele Menschen wünschen sich eine Familie und wenn das passiert,

Wenn Kinder dazukommen,

Ist das ja auch erstmal ein riesengroßes Geschenk,

Ein Wunder.

Ein neues Leben beginnt,

Für alle.

Und natürlich ist das auch eine besondere Form von Glück,

Nur hat das eben auch seine Tücken.

Denn in dem Moment,

In dem du Mama oder Papa wirst,

Beginnt eine völlig neue Lebensphase.

Und auch die Paarbeziehung verändert sich.

Radikal.

Die ganze Energie fließt nun in das Funktionieren des Familienalltags.

Die Kinder sind das neue Zentrum.

Alles kreist plötzlich um sie.

Was dabei oft untergeht,

Ihr als Paar.

Ihr funktioniert gut als Team,

Plant,

Organisiert,

Wickelt und erzieht gemeinsam.

Ihr zieht an einem Strang,

Wenn es um die Kinder geht,

Um die Familie,

Um alles,

Was da so dran und drum hängt.

Aber mal Hand aufs Herz.

Wann hattet ihr eigentlich das letzte Mal ein richtig gutes Gespräch,

Das mal nichts mit Kita,

Schule,

Wäsche oder Zahnarzttermin zu tun hatte?

Wann war das letzte Mal Zeit nur für euch zwei?

Nähe zwischen euch.

Nicht nur körperlich,

Sondern emotional.

Und wann war da dieses Gefühl,

Wir zwei sind auch noch ein liebes Paar?

Mir sagen Paare dann in der Raschauer des Lebens,

Wir haben einfach keine Zeit dafür.

Und meine Antwort lautet,

Gerade weil ihr keine Zeit habt,

Ist es so wichtig,

Dass ihr euch welche nehmt.

Ein bisschen davon.

Denn eure Beziehung,

Eure Paarbeziehung lebt nicht davon,

Dass sie mal gut war,

Sondern davon,

Dass ihr euch ein bisschen um sie kümmert.

Auch und gerade,

Weil ihr Eltern seid.

Weil ihr eben nicht nur Vater und Mutter seid oder Freunde.

Ihr seid auch immer noch ich und du.

Zwei Menschen,

Die ein Paar sind,

Die sich mal gefunden haben aus Liebe.

Und ohne dieses Paarsein gäbe es eure Familie gar nicht.

Die Liebe,

Also die Paarbeziehung,

Die euch zusammengeführt hat,

Ist die eigentliche Sonne in eurem Sonnensystem.

Sie hält nämlich alles zusammen und wenn die Paarbeziehung stirbt,

Bricht auf lange Sicht irgendwann auch die Familie auseinander.

Vielleicht nicht sofort,

Aber schleichend.

Deshalb erlaubt euch kleine Inseln im Alltag,

Rituale,

Auch wenn es nur wenig Zeit gibt,

Dann sind es eben kleine Momente,

Aber macht sie.

Ein Abend zu zweit in der Woche,

Ein Spaziergang im Wald,

Ein Glas Wein auf dem Balkon,

Ein Date im Lieblingsrestaurant oder macht die Umarmung ein bisschen länger.

Lest euch gegenseitig was vor.

Nehmt euch 15 Minuten am Nachmittag,

Um mal nur kurz miteinander in der Beziehung einzuchecken.

Das ist nicht egoistisch,

Sich Paarzeit zu nehmen.

Das ist klug und notwendig für euch und für eure Kinder.

Denn die brauchen keine perfekten Eltern,

Sie profitieren von Eltern,

Die sich lieben.

Von einem Paar,

Das sich auch noch was zu sagen hat,

Das Nähe lebt,

Zärtlichkeit zeigt,

Konflikte klärt und sich gegenseitig sieht.

Und hier kommen die Impulse für deine Beziehung.

In jeder Beziehung leben drei Paare miteinander.

Das leidenschaftliche,

Das freundschaftliche und das funktionale,

Also das familiäre.

Ihr seid ein Liebespaar,

Ihr seid Freunde und ein Team oder eine Familie.

Auf welcher Ebene seid ihr denn gerade am stärksten verbunden?

Als Liebespaar,

Als Freunde oder als Familienteam?

Und auf welcher Ebene fehlt etwas?

Was habt ihr früher anders gemacht und wie könnt ihr ein kleines Stück davon zurückholen?

Wahrheit Nummer fünf,

Es geht nicht um Schuld,

Es geht um Verantwortung.

Schuld ist eine der größten Blockaden in Beziehung.

Du hast,

Weil du,

Immer machst du,

Das kennst du,

Oder?

Dieses aber du,

Aber du Kampfspiel?

Jeder schiebt sein Paket von sich weg zum anderen hin.

Sobald wir in Schuld denken,

Machen wir nämlich den anderen zum Täter und uns selbst zum Opfer.

Und wenn beide das tun,

Sind wir nur in Abwehr und Kampf verstrickt und verlieren dabei aus dem Blick,

Dass Beziehung kein Gerichtsprozess ist,

Sondern ein Miteinander.

Es geht nicht ums Recht haben,

Es geht ums Lösungen finden.

Wenn einer gewinnt,

Ist der andere der Verlierer,

Oder?

Und wie soll das helfen auf Dauer?

Yvonne und Patrick hatten sich über Jahre hinweg gegenseitig verletzt.

Kleine Sticheleien,

Fiesigkeiten,

Viel Kritik,

Rückzüge,

Nie ausgesprochene Wünsche.

Und als sie zu mir kam,

Wollten sie herausfinden,

Wer Schuld ist.

Aber das war die falsche Frage.

Die richtige Frage war die,

Wer ist bereit,

Verantwortung zu übernehmen für das,

Was ist?

Verantwortung heißt,

Ich bin Teil der Dynamik,

Also kann ich sie auch mit verändern.

Das ist von der berühmten Familientherapeutin Virginia Satir.

Und das ist,

Woran ich mit Paaren arbeite und wofür es wirklich eine innere Bereitschaft braucht,

Miteinander von einer Meta-Ebene zu schauen,

Welchen eigenen Anteil man an der Dynamik hat am Problem und diesen Teil der Verantwortung selbstehrlich zu sich zu nehmen.

Denn darauf haben wir Einfluss.

Den anderen können wir nicht verändern.

Und wie du schon von den anderen Beziehungswahrheiten weißt,

Wir haben immer einen Anteil und wenn der nur darin besteht,

Dass wir etwas geschehen lassen,

Das schon lange unsere Grenze überschreitet.

Als Yvonne und Patrick also endlich aufhörten,

Sich gegenseitig zu analysieren,

Zu kritisieren,

Urteile und Schuldzuweisungen über den anderen zu machen,

Um selbst frei von ihren Schuldgefühlen zu sein.

By the way,

Diese Schuldabwehr ist nämlich der eigentliche Grund für unsere Kämpfe.

Als sie jedenfalls beide anfingen,

Über sich selbst zu sprechen,

Da wurde plötzlich Raum frei und sie konnten aus ihren Schützengräben klettern,

In die sie sich während der Streits eingemauert hatten.

Der Schlüssel war,

Dass es nicht mehr um Schuld ging.

Niemand macht mit Absicht seine Beziehung schwierig und doch hatten sie es getan.

Die Verantwortung dafür zu übernehmen war einfacher,

Als sich schuldig und schlecht zu fühlen.

Verstehst du?

Und so konnten sie ihre größte Angst,

Die sich hinter ihrem Kampfmodus verbarg,

Voreinander aussprechen.

Yvonne sagte,

Ich war oft so enttäuscht,

Aber ich habe nie klar gesagt,

Was ich brauche.

Ich habe mich nicht gesehen gefühlt und ich habe resigniert und dann habe ich mich hart gemacht und dich innerlich abgelehnt,

Als wärst du mein Feind.

Und Patrick sagte,

Ich hatte Angst,

Nicht zu genügen.

Also habe ich mich in die Arbeit geflüchtet.

Ich bin vor dir ausgerissen.

Und da saßen nicht mehr Ankläge und Angeklagte,

Sondern zwei Menschen,

Die sich in ihrem Schmerz sehen konnten.

Dem Schmerz,

Der hinter ihrer Abwehr und ihrem Kampfverhalten lag.

Denn das ist der eigentliche Grundkonflikt in Beziehungen.

Psychologisch betrachtet ist das so,

Der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung ist gigantisch.

Schuld lähmt,

Verantwortung ermächtigt uns.

Und hier kommen die Impulse für deine Beziehung.

Frag dich mal,

Egal was du gerade deinem Partner,

Deiner Partnerin innerlich vorwirfst.

Was trage ich selbst zum Zustand unserer Beziehung bei,

Wie sie jetzt ist?

Was ist mein Anteil am Problem,

Wenn ich ganz ehrlich bin?

Was habe ich vernachlässigt,

Übersehen?

Habe ich dem,

Der anderen keinen Raum gelassen?

Habe ich mich selbst ehrlich gemacht?

Habe ich meine Wahrheit gesprochen oder mich einfach nur angepasst und innerlich Frust angestaut?

Was kann ich heute tun,

Nicht um den anderen zu verändern,

Sondern um mich viel klarer einzubringen?

Zum Beispiel den ersten Schritt zu machen,

Auf die oder den anderen zu.

Und vielleicht hilft dir dieser Satz.

Ich merke,

Dass ich dir oft Vorwürfe mache,

Aber vielleicht geht es mir eigentlich um etwas anderes.

Darf ich dir sagen,

Was mir wirklich fehlt?

Und ich wünsche dir allen Mut dazu,

Für diese und für die anderen Wahrheiten.

Alles Liebe,

Deine Claudia

4.9 (10)

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Denise

June 29, 2025

Danke für diese wertvollen Impulse.🙏🏽

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