1:01:33

#001 | Erfahrungen mit Meditation

by Ohmaha

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Meditation
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Unsere allererste Podcastfolge ist live. Wir sind ganz aus’m Häuschen Freunde! Heute geht es direkt ans Eingemachte. Und zwar um einer der wichtigsten Methoden, um Achtsamkeit zu praktizieren: die Meditation. Wir plaudern aus dem Nähkästchen wie wir zur Meditation gekommen sind, was unsere ersten Erfahrungen mit Meditation waren, was uns die Meditation im Alltag bringt und welche Tipps und Tricks wir für den Einstieg haben.

Transkription

Ja,

Liebe Freunde und Verwandte,

Willkommen beim allerersten Podcast von OMAHA oder OMAHA,

Wissen wir noch nicht so ganz.

Heute am Start zum allerersten Mal der Florian Florian.

Hallo Florian.

Hi Jörg.

Willkommen,

Willkommen und mit mir habt ihr die Ehre mit dem Jörg und das wird ein allererstes Experiment.

Wir haben vor kurzem unsere Seite OMAHA ins Leben gerufen und werden darüber auch später nochmal berichten.

Wir wollen aber in dieser Folge direkt schon rein starten und von unseren Erfahrungen ĂĽber die Meditation berichten.

Kurzer Hintergrund,

Wir wollen mit dem Blog über Bewusstheit und Achtsamkeit aufklären,

Beziehungsweise welche Erfahrungen wir damit sammeln konnten im Alltag und auch generell,

Damit es zu mehr oder zu einem besseren Leben fĂĽhrt.

Heute wollen wir über die Meditation quatschen und dazu wollen wir vielleicht ein bisschen über unsere eigenen Storys erzählen,

Sprich wie hat das bei uns angefangen,

Was waren unsere BeweggrĂĽnde,

Unsere Motivation mit der Meditation zu starten,

Weil wir eigentlich wissen,

Dass so viele,

Also es wird super gehypt das Thema gerade und es ist ein groĂźes Interesse drauĂźen.

Nichtsdestotrotz ist es immer noch so als esoterisch abgestempelt.

Wir haben aber ganz andere Erfahrungen damit gemacht und wollen die mit euch im Rahmen dieses Podcasts teilen.

Wir wollen da auf jeden Fall die persönliche Note nicht verlieren und unsere eigenen Storys euch mal erzählen,

Aber auch,

Was so Probleme fĂĽr uns waren,

Welche BeweggrĂĽnde,

Welche Motivationen und welche Vorteile es auch fĂĽr den Alltag nachher gebracht hat.

In dem Sinne wĂĽrde ich sagen,

Starten wir einfach mal.

Flo,

Schön,

Dass wir es geschafft haben heute.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Zur Info,

Wir haben uns gerade vorher erstmal ordentlich beömmelt,

Weil ja,

Wie gesagt,

Wir sind schon ein bisschen aufgeregt.

Es ist unser erstes Mal hier,

So eine Präsentation zu führen in der Schule.

Stell dir einfach nicht vor,

Dass irgendjemand zuhört.

Wir sitzen einfach nur hier vor unserem Mikro und keiner da.

Ja,

So muss es sein.

Mal gucken,

Ob das so klappt.

Aber wir versuchen unser Bestes.

Ja genau,

Also wir wollen das so ein bisschen quatschen,

Wie wir Bock haben und wie es so kommt.

Flo und ich,

Wir haben uns echt viel unterhalten in letzter Zeit ĂĽber die Themen und wĂĽrde sagen,

Wir starten einfach mal rein.

Flo,

Wollen wir uns nicht mal deine Story anhören,

Wie du zur Meditation gekommen bist?

Ja,

Gerne.

Also da muss man natĂĽrlich weit ausholen.

Ich glaube,

Ich habe so vor zwei,

Drei Jahren angefangen.

Ich glaube,

So Sommer 2015 oder 2016,

Ich weiĂź nicht mehr so genau.

Und ja,

Also erstmal bevor ich angefangen habe zu meditieren,

Habe ich schon so ein Jahr oder zwei Yoga gemacht.

Das fing mir damit an,

Dass ich immer Rückenschmerzen hatte und dann beim Physio war und Übungen gemacht habe und alles Mögliche ausprobiert habe.

Und dann meinte irgendjemand,

Geh doch mal zum Yoga und mach so einen RĂĽckenkurs.

Und das habe ich dann seitdem gemacht und das hat mir am besten geholfen.

Und beim Yoga lernt man ja schon so die Achtsamkeit für den Körper,

Dass ich z.

B.

Merke,

Was ich gerade fĂĽr eine Haltung habe,

Ob ich mich ständig in der U-Bahn irgendwo anlehne und so total kraftlos stehe oder ich werde aufmerksamer dafür,

Wie ich mich so innerlich fĂĽhle oder wo vielleicht gerade mir was wehtut oder ein Druck ist oder wie auch immer.

Also diese körperliche Achtsamkeit lernt man da und teilweise gibt es ja auch dann in Yogastunden am Ende irgendwie kurze Meditationen,

Dass man so in sich geht und so langsam rangetastet wird,

Dass man auf seinen Atem achtet,

Auf seinen Körper achtet,

Auf Gedanken achtet und so weiter.

Also das war so mein allererster Einstieg so in das Thema,

WĂĽrde ich sagen.

Genau,

Ich weiĂź nicht,

Wie das bei dir war.

Ich glaube,

Du hattest so mit Yoga nicht so die Erfahrung vor dem Meditieren,

Oder?

Nee,

Eigentlich nicht,

Aber ich musste mich,

Als du das erzählt hast,

Gerade noch mal erinnerst du dich,

Als wir zusammen zu dieser RĂĽckenklasse gegangen sind,

Die auch ganz lustig war.

Vielleicht waren wir da zusammen?

Ja,

Das war mein erster wirklicher Yogakurs und ich erinnere mich an die Schlussmeditation.

Da ist doch die Yogalehrerin rumgelaufen mit so einer Triangel,

Glaube ich,

Und hat gesungen,

Oder?

Erinnere ich mich da nicht richtig.

Hat gesungen.

Ja,

So gepiepst,

Keine Ahnung.

Nee,

WeiĂź ich nicht mehr,

Keine Ahnung.

Aber das war fĂĽr mich auch,

Deshalb muss ich mich gerade daran erinnern,

So ein sehr entspannter Moment,

Gerade nach dem Yoga eine Meditation zu machen.

Ein guter Anfangspunkt,

Um bei der Meditation mal anzusetzen.

Ja,

Total,

Total.

Also bei dir ging es ĂĽbers Yoga dann?

Ja,

So ganz am Anfang,

Also das war so der Start fĂĽr dieses ganze Feld,

So achtsam zu werden.

Und ja,

Mit dem Meditieren,

Das ging dann bei mir so los.

Also ich hatte so,

Ich weiĂź nicht mehr,

Ab 2015 so eine Phase,

In der ich immer wieder depressive Phasen hatte.

Also das ist auch so der Hauptgrund,

Wie ich in die ganzen Themen reingekommen bin und was auch die Motivation ist,

Das so weiterzugeben.

Weil ich da viel fĂĽr mich entdeckt habe,

Was mir geholfen hat in schwierigen Phasen.

Also ich hatte halt viel zu tun mit Selbstzweifeln,

Habe mich viel verglichen mit anderen Leuten,

Niedriger Selbstwert.

Und ja,

Habe mir einfach viel Druck gemacht,

War damals zu der Zeit auch sozial irgendwie nicht so zufrieden oder angekommen,

Wo ich da damals in Berlin war.

Und ja,

Das war so ein Paket von verschiedenen GrĂĽnden,

Die dann dazu gefĂĽhrt haben.

Ja,

Da werde ich noch so in den nächsten Folgen dann noch auf jeden Fall mehr darauf eingehen wollen.

Auf jeden Fall hatte ich immer wieder diese Phasen und dann habe ich halt mit Freunden darĂĽber gesprochen und auch mit meiner Family darĂĽber gesprochen,

Also speziell mit meinem Vater.

Und ja,

Vater meinte dann,

Florian,

Setz dich doch mal hin und wir meditieren mal 5 Minuten oder mal 10 Minuten.

Also er hatte mir dann so eine Liste gegeben von Dingen,

Die ich mal ausprobieren kann.

Also zum Beispiel auch Glaubenssätze,

Die man sich mal durchlesen kann und einfach schauen,

Welche bei einem selber dazutreffen,

So negative Glaubenssätze.

Und ja,

Das waren so zwei,

Drei Sachen und eine davon war halt meditieren und ich habe dann einfach angefangen,

Mich zu Hause hingesetzt und dann,

Keine Ahnung,

3 Minuten,

4 Minuten halt die Augen zugemacht,

Auf den Atem geachtet,

So basic wie es geht.

Und das dann am Anfang vielleicht so einmal die Woche,

Dann zweimal,

Dann dreimal und ich habe dann halt so mit der Zeit gemerkt,

Wie mir das irgendwie hilft.

Am Anfang finde ich,

Kann man das gar nicht so richtig benennen,

Was das mit einem macht oder inwiefern das hilft,

Aber irgendwie habe ich da so den Wert oder so den Benefit fĂĽr mich da erkannt daraus.

Okay,

Also was der Papa sagt,

Das wird gemacht und das hat dir dann auch geholfen am Ende,

Ja?

In dem Fall schon,

Also mein Vater macht das echt schon lange,

20 Jahre und ich weiĂź noch,

Als ich jĂĽnger war,

Bin ich auch mal bei dem irgendwie ins Wohnzimmer oder ins BĂĽro und dann saĂź der da,

Musik oder gar nichts,

Augen zu und saĂź da einfach und ich habe mir einfach nichts dabei gedacht.

Du hast dir nichts dabei gedacht?

Ich habe immer gedacht,

Meine Mutter ist bekloppt,

Als sie das gemacht hat,

Die hat da so Rudelmusik,

Ich dachte,

Oh Gott,

Was ist denn hier falsch?

Nee,

Ich habe mir irgendwie ganz wenig dabei gedacht,

Ich dachte so,

Okay,

Jetzt sitzt der hier und ich weiĂź gar nicht,

Ob mir das Wort meditieren mir dazu denn schon geläufig war.

Auf jeden Fall,

Ich habe da nicht nachgefragt,

Warum oder was bringt das,

Also meistens muss man in die Situation kommen,

Dass man es selber braucht,

Um dann das irgendwie fĂĽr sich selber mal so kennenzulernen und abzuchecken.

Aber damals war das so,

Der meditiert,

Okay,

Aber mehr Interesse war da auf jeden Fall nicht bei mir da.

Okay,

Also du bist kurz gefasst zur Meditation gekommen,

Am Anfang durchs Yoga,

Weil du halt körperliche Schmerzen hattest und danach,

Ich sag mal,

Probleme hattest,

Psychische Probleme,

Hattest einen an der Klatsche.

In Berlin hattest du halt verschiedene Sachen,

Die dir gegen den Strich gelaufen sind,

Wo du dich nicht wohl gefĂĽhlt hast und dann hast du einfach mal auf Rat deines Vaters die Meditation ausprobiert und bist da direkt am Ball geblieben oder was?

Ja,

Genau,

Also ich weiĂź nicht mehr genau,

Wie sehr ich am Ball geblieben bin,

Aber es braucht dann so eine Zeit,

Ich weiĂź nicht,

So ein paar Monate.

Da habe ich es halt so immer wieder ganz lose gemacht und irgendwann habe ich dann angefangen,

Das wirklich so voll straight zu integrieren,

Aber das hat auch gedauert,

Vielleicht so ein Jahr oder anderthalb Jahre,

Bis ich dann mich auch so fast jeden Tag hingesetzt habe.

Ja,

Das ist halt immer so eine Sache,

Also man fängt an,

Ist voll begeistert,

Feuer und Flamme und dann,

Ja,

Okay,

Lassen wir es mal und dann merkt man auf einmal,

Was dir fehlt.

Ja,

Genau,

Wenn man irgendwann so dafĂĽr bewusst wird,

Was einfach im Kopf so ständig abgeht und wie distracted man den ganzen Tag ist und wie viel Chaos man so mit sich rumschleppt die ganze Zeit,

Hatte ich irgendwann einfach so das BedĂĽrfnis,

Mich unbedingt hinzusetzen,

Um wieder so klar zu werden und diese ganzen Vorteile zu haben,

Zu denen wir dann irgendwie nochmal jetzt gleich kommen.

Aber erzähl du mal,

Wie dein Einstieg war.

Ja,

Jetzt darf ich auch erzählen,

Das ist schön.

Ja,

Wie kam es dazu?

Ich war tatsächlich auch in Berlin,

Anscheinend hat Berlin sowas,

Man sagt ja nicht umsonst,

Dass die Leute hier gefressen werden in Berlin und untergehen.

Eventuell.

Ja,

Ich hatte auch eine harte Zeit in Berlin und das war während meines ersten Praktikums.

Alles war neu,

Alles war super top am Anfang fĂĽr mich und ich fand,

Ja,

Berlin war halt the place to be.

War dann aber eine Zeit lang unglĂĽcklich und auch so ein bisschen unglĂĽcklich verliebt,

Wie man es so kennt,

Das ist oft auch so der Auslöser,

Wie du gesagt hattest,

Man muss oft ein wenig leiden,

Damit man bemerkt und damit man diesen Arschtritt bekommt überhaupt daran was zu ändern.

Warum sollte ich sonst was ändern,

So nach dem Motto.

Und genau,

Mir ging es dann scheiĂźe und ich habe mich wie in so einem Kreislauf befunden,

So habe ich es empfunden und so hilflos.

Sprich negative Gedanken,

Negative GefĂĽhle,

Die ganze Zeit wieder,

Am Wochenende wurde dann wieder gefeiert,

Unter der Woche ein bisschen gearbeitet,

Abends aber auch wieder rausgegangen,

Also alles getan,

Um diesen Schmerz zu ĂĽbertĂĽnschen.

Aber trotzdem jedes Mal in diesem negativen Kreislauf zu hängen,

Sobald man dann wieder alleine ist oder sobald man mit dem Kater am Sonntag aufwacht oder sonstiges.

Und habe mir dann irgendwann gedacht,

Jörg,

Jetzt reicht es,

Das kann jetzt nicht alles sein.

Hier hängst du wie so ein armseliges Häufchen Elend und es hört einfach nicht auf.

Und habe dann angefangen,

Mich mit Büchern zu beschäftigen.

Ich weiĂź gar nicht mehr,

Was mein allererstes Buch war,

Ich glaube ein Buch ĂĽber Buddhismus,

Ăśber Meditation,

Praktische Meditation,

Genau.

Und hatte dann darĂĽber gelesen,

Fand das Thema irgendwie voll spannend,

Die Theorie hat sich alles super gut angehört und vor allem hat sich,

Ja das war so ein bisschen deckungsgleich,

Das hat sich so ein bisschen wie die Lösung von meinem Problem angehört,

Was da auch beschrieben worden ist.

Und wie war so ganz am Anfang der Impuls,

Okay ich habe hier ein Problem und ich suche jetzt eine Lösung in so philosophischen oder spirituellen Büchern,

Das kam so aus dir heraus,

Dass da vielleicht so Potenzial ist,

Was zu finden.

Ja,

Also da muss ich echt sagen,

Also es war irgendwie,

Ich hatte schon mal irgendwo davon gehört,

Aber das war jetzt nicht jemand anderes,

Der gesagt hat,

Hey guck es dir mal an oder sonst was,

Sondern es war eher,

Meine Mutter ist immer schon spirituell gewesen,

Also deshalb habe ich so ein paar Sachen da schon mitbekommen.

Nichtsdestotrotz war wirklich so innerlich der Wunsch,

Das muss jetzt aufhören,

Der ganze ScheiĂź und ich muss da raus aus dem Sumpf.

Und habe dann gedacht,

Das war ein groĂźer Fehler oder das heiĂźt Fehler,

Aber es war so das erste Learning,

Dass durch Lesen meine Probleme besser werden.

Also ich habe dann super viele Bücher darüber gelesen und fand das alles toll und hat sich gut angehört und habe auch erste kleine Änderungen gemerkt,

Im Sinne von,

Dass ich mir bewusst geworden bin,

Also dass ich in diesem Problem stecke,

Dass ich da identifiziert habe,

Diese Gedanken,

Negative Gedanken,

Negative GefĂĽhle,

Das war mir vorher gar nicht so bewusst.

Und irgendwann habe ich dann aber auch mal gesagt,

Jetzt reicht es,

Jetzt musst du es auch mal ausprobieren.

Ja,

Dann saĂź ich halt so in meinem Zimmer,

WeiĂźt du noch,

Meine Herberge,

Bei den Herbergseltern.

Ach,

In Prenzlberg war das noch?

Genau,

In Prenzlberg.

Dann habe ich mir auf dem Boot,

Da war nur ein Bett drin und ein Schrank und ja,

Das war es eigentlich.

Einladend fand ich es jetzt nicht,

Sich da irgendwie niederzulassen.

Auf jeden Fall saß ich dann auf dem Teppich und habe mich versucht in diesen Schneidersitz rein zu zwängen,

Was natĂĽrlich ĂĽberhaupt nicht geklappt hat,

Das schaffe ich heute noch nicht mal.

Und habe mir dann so eine kleine Teekerze vor mir ausgebreitet und habe die dann angezĂĽndet.

Ja,

Und dann saĂź ich da und wusste auch nicht so wirklich,

Was ich eigentlich zu tun hatte.

Ich hatte halt die Theorie gelesen,

Aber ich saĂź dann da und habe das,

Glaube ich,

Schon relativ lange gemacht,

Aber mir war auch nicht bewusst,

Was das da ĂĽberhaupt ist und was das mit mir tut.

Habe das aber dann nochmal ein,

Zwei Mal wiederholt und mir ist eigentlich nur bewusst geworden,

Diese Gedankenflut,

Die einen ĂĽberrascht.

Und das ist eigentlich,

Ja,

Also ich fand der erste Schritt war darĂĽber nochmal im Klaren zu sein,

Dass genau das mein Problem ist.

Negativen Gedanken,

Negative GefĂĽhle befĂĽttern sich und ich habe gedacht,

Dass ich dann nicht mehr rauskomme,

So nach dem Motto.

Und dadurch ist mir dann auch klar geworden,

Hey,

Das ist nun eine temporäre Sache.

Also das war nicht nach der ersten Meditation,

Aber später.

Genau,

Aber das war so meine InitialzĂĽndung und meine erste Meditation mit meiner kleinen Teekerze bei Herbergseltern.

Das war wirklich so der Startschuss und du kennst es ja,

Das ist immer so ein Auf und Ab und das ist nicht,

Es geht nur bergauf oder bergab,

Sondern es ist ein Auf und Ab,

Auch mit der Disziplin.

Ja,

Aber immerhin hast du es mit dem Schneidersitz probiert.

Ich habe immer im Stuhl gesessen,

Einfach immer im Schreibtisch.

Du hast es gut gesagt,

Ich habe es probiert,

Aber es hat nicht lange gehalten,

Wirklich.

Ich habe gedacht,

Oh Gott,

Wie sitzen die Leute denn so die ganze Zeit,

Das macht doch keinen SpaĂź.

Ja,

Ja,

Heute noch.

Dann hattest du da ganz am Anfang,

Hattest du da so eine Art Anleitung oder wusstest du,

Worauf du jetzt achten solltest oder hast du dich einfach hingesetzt und Augen zu und dann einfach beobachtet?

Ja,

Das ist interessant,

Das wĂĽrde mich bei dir auch immer interessieren.

Bei mir war es wirklich so,

Dass ich Augen zu und noch nicht mal beobachte.

Also ich habe versucht nichts zu denken,

Das was in jedem Guide am Anfang drinsteht und das was man am Anfang auch versteht.

Ich muss mich jetzt hinsetzen und denke nichts,

So nach dem Motto.

Und das war mein Ziel meiner ersten Meditation.

Das ist natĂĽrlich komplett in die Hose gegangen mit dem Nichtsdenken,

Aber Learning war ja Nummer eins.

Ah,

Ich denke,

Ich denke so viel und da kommt so viel Bullshit in meinem Gehirnschmalz raus.

Was stimmt denn davon,

Was stimmt davon nicht oder solche Sachen waren halt die Erkenntnisse.

Aber ich hatte keine andere Anleitung jetzt.

Also ich habe schon auf den Atem geachtet,

Das schon aus praktischer Sicht und halt versucht nichts zu denken.

Ja,

Okay.

Ja,

Ich habe ganz am Anfang,

Also ich kann mich nicht mehr so richtig daran erinnern.

Ich glaube auch auf den Atem geachtet,

Weil das ist ja auch so ein bisschen das Einzige,

Was dann bleibt,

Wenn man die Augen zu macht.

Und die meisten Sinnesempfindungen oder so der wichtigste,

Wichtigste Sinnesempfindung der Augen fällt weg und dann bleibt noch so der Atem auf den man achten kann.

Ich habe auch relativ frĂĽh angefangen mit Musik,

Also mit so Klangschalen Musik oder so Meditationsmusik.

Einfach so ein Ton,

Der eine Stunde so steht oder mit so Naturatmos,

Irgendwelchen so FlĂĽssen,

Regenwaldatmos,

Was man bei YouTube da alles findet.

Und habe mich dann praktisch auf diese Sinneswahrnehmung so konzentriert.

Und während ich dann so voll bei der Musik oder bei so Naturatmos war,

Sind dann meine Gedanken einfach weniger geworden.

Dadurch,

Dass so der komplette Fokus dann einfach darauf war,

Wurden dann die Gedanken so weniger.

Also das hat mir am Anfang total geholfen.

Das ist auch fĂĽr mich heute noch immer so der leichteste Einstieg.

Also mit Musik,

Das kann ich zum Beispiel,

Ich habe es getestet,

Das konnte ich nie wirklich gut mit Musik.

Also gefĂĽhrte Meditation war eigentlich nicht mein Ding.

Das sind aber nochmal Themen,

Die wir auf jeden Fall später nochmal paddeln,

Bestimmt auch mit Musik.

Generell finde ich es ja auch eine Art von Meditation.

Kennt man ja,

Wenn man Feier geht und dann komplett in der Musik versunken ist.

Das ist auch nochmal was anderes.

Nichtsdestotrotz,

Lass nochmal zurĂĽckgehen.

Deine erste Meditation,

Nach deiner ersten Meditation,

Was waren so deine Empfindungen,

Wie hast du dich gefĂĽhlt?

WeiĂźt du das noch?

Also nach der allerersten,

WeiĂź ich nicht mehr.

Aber ich weiĂź noch so von den ersten Wochen,

Wo ich das so gerade angefangen habe,

Was da so bei mir hängen geblieben ist.

Und das fand ich schon ziemlich deutlich,

Obwohl das echt jeweils dann immer nur so fünf Minuten waren und auch nicht so regelmäßig.

Aber ich habe das irgendwie da schon gemerkt,

WofĂĽr man das macht.

Und bei mir war das vor allem,

Dass ich danach irgendwie innerlich so mehr Vertrauen,

So mehr Selbstvertrauen verspĂĽrt habe.

Dass ich auf jeden Fall ein StĂĽck weit fokussierter war.

Also sobald man so die ganzen Gedanken reduziert,

Kommt man auch viel schneller zu so einer Klarheit oder weiĂź,

Was jetzt gerade zum Beispiel beruflich oder im Alltag oder was einen halt so rumtreibt,

Kommt man viel schneller so zu dem Kern der Sache,

Was da jetzt wichtig ist und was alles so keine Prio hat.

Also Klarheit,

Das habe ich da relativ schnell gemerkt.

Und ich finde auch so bei der Meditation selber kommt man häufiger an so einen Punkt,

Wo man sich einfach irgendwie so in seinem Körper wohl fühlt.

Also das hatte ich,

Glaube ich,

Auch relativ schnell.

Wenn so die Gedanken einfach weniger werden und man fĂĽhlt sich dann irgendwie auf so eine Art auch bewusster.

Und das ist wie so ein Nest,

Oder?

In so einem kleinen warmen Nest,

Wo du dann auf einmal sich so fĂĽhlst.

Also so habe ich es gefĂĽhlt.

Das ist nicht bei jeder Meditation so,

Aber zwischendurch hat man diese Geborgenheit,

Die man dann einfach hat und diese Ruhe und Gelassenheit,

Wo man dann drin sitzt.

Man sitzt da einfach drin.

Ja,

Genau.

Man schaut so in sich rein und irgendwann fühlt man sich einfach nur so mit sich selber total wohl und total gut und ist völlig egal,

Was jetzt so auĂźerhalb von einem so ist,

Wo man gerade sich befindet oder was man gerade so in seiner Woche so vorhat oder was auch immer einen rumtreibt.

Man sitzt einfach nur mit sich und fĂĽhlt sich da irgendwie total gut dabei und braucht sonst nichts.

Das habe ich auch frĂĽh gemerkt.

Das kam bei mir eigentlich relativ spät,

Muss ich sagen.

Das ist auch so eine interessante Sache,

Finde ich.

Es kommt auch nicht darauf an,

Wie viel du meditierst,

Wann du meditierst,

Sondern jeder hat individuelle Erfahrungen von der Meditation her immer.

Also der eine da stärker und der andere da stärker.

Bei mir ist es zum Beispiel so,

Das Erste war wirklich diese Gedanken,

Dass ich so viel Bullshit-Gedanken in meinem Kopf habe,

Denen ich mir bewusst werden sollte.

Und die zweite Sache war,

Ja,

Was war die zweite Sache?

Jetzt habe ich es wieder vergessen.

Naja,

Auf jeden Fall mit den Gedanken,

Dass man sich das bewusst wird.

Das hatte zum Beispiel auch praktische Implikationen auf meinen Job.

Ich glaube,

Das ist ganz interessant.

Was ich dann nachher gemerkt habe,

Ist,

Dass man so viele Sachen denkt,

Die sein könnten,

Hätten,

Man weiĂź es aber nicht.

Also zum Beispiel in einem Meeting dann da zu sitzen und ein Projekt zu haben und dein Chef kritisiert das Projekt,

Konstruktiv aber.

Aber du handelst direkt,

Ja,

Ohne zu denken heraus und denkst,

Du bist das Projekt und der denkt,

Du bist inkompetent,

Du weiĂźt nicht,

Was du da tust und sagst direkt,

Nee,

Das kann doch nicht sein.

Also diese Reaktion,

Die ich frĂĽher immer gezeigt habe,

Die sind mir dann nachher bewusst geworden,

Auch auf Basis dieser Meditation,

Die ich vorher gemacht habe.

Das war so ein Vorteil im Alltag,

Den ich dann gemerkt habe.

Dass ich dann mir kurz Zeit genommen habe und ĂĽberlegt habe,

Okay,

Der greift gar nicht mich jetzt an,

Sondern der will das Projekt verbessern und ist ja auch in seinem Interesse,

Das Unternehmen nach vorne zu bringen,

Das Projekt.

Und das war fĂĽr mich ein ganz,

Ganz groĂźer Schritt,

Ein ganz groĂźes Learning,

Wo ich gedacht habe,

Boah,

Krass,

Also die Meditation bringt mir richtig was,

Auch im Alltag und nicht nur beim Sitzen.

Ja,

Voll,

Ich finde das total der wichtige Punkt,

Weil man einfach sich dieser ganzen Stories bewusst wird,

Die einem diese Stimme im Kopf ständig erzählen will.

Man sieht irgendwas,

Man hört irgendwas,

Irgendeine Art von Empfindung,

Die erstmal so ganz objektiv betrachtet werden könnte,

Aber der Kopf fängt an eine endlose Story zu erzählen,

Die meistens irgendwie negativ endet.

Also ich weiĂź auch noch,

Dass zum Beispiel bei uns in der WG,

Dann ist irgendwie mal so eine TĂĽr geknallt,

Wir sitzen im Zimmer,

Irgendwo knallt eine Tür und dann kann dein Kopf halt sofort dir die Story erzählen.

Okay,

Fuck,

Ist der,

Ist mein Mitwohner,

Ist der jetzt irgendwie pissig,

Fuck,

Hat der irgendeinen schlechten Tag oder habe ich irgendwas gemacht?

Dann ĂĽberlege ich,

Ah,

Was haben wir so die letzten Tage gemacht?

Habe ich ihm irgendwie einen Schlips getroffen?

Und schon geht der Gedankenkarussell los.

Ja,

Habe ich irgendwie meinen Putzdienst vergessen?

Habe ich mein Kram aufgeräumt?

Muss ich vielleicht noch einkaufen?

Oder,

Ach,

Habe ich vergessen,

Ihm irgendwie das oder das mitzubringen?

Oder wie auch immer,

Das fängt so,

So viel Konstrukt und Story fängt irgendwie an,

Mit diesem kleinen,

Mit diesem Reiz,

Die TĂĽr knallt.

Vielleicht war es auch einfach ein Fenster,

Was auf dem stand,

Was fĂĽr einen Durchzug gesorgt hat und dann ist dadurch irgendwie die TĂĽr geknallt oder wie auch immer.

Und das kann man halt,

Wenn man dafĂĽr bewusst wird,

Einfach beobachten und dann Abstand dazu bekommen und einfach die Story beenden,

Weil man halt auch so viel Energie in so Stories reinsteckt.

Ja,

Oder du nimmst es danach auch noch mit nach Hause.

Ich sage jetzt mal,

Ne,

Vor dem Fall bei der Arbeit,

Du nimmst es danach noch mit nach Hause und denkst immer noch darĂĽber nach und kannst vielleicht deshalb auch nicht gut schlafen.

Also das hat echt ja weitreichende Sachen dann immer zur Folge.

Ja,

Genau.

Und die folgenden Gedanken,

Die bauen halt irgendwie darauf auf oder haben irgendwie so eine ähnliche Qualität.

Also,

Dass es in irgendwie so eine negative Richtung geht,

Dass man das irgendwie auf sich bezieht.

Bin ich jetzt daran schuld?

Und dann fangen halt darauf auf,

Man hat auch keine positiven Gedanken.

Und dann fängst du vielleicht an,

Dich ĂĽber noch jemand anderes aufzuregen oder ĂĽberlegst gerade,

Was irgendwie bei der Arbeit oder im Studium irgendwie nicht geil läuft.

Also diese Qualität der Gedanken geht dann halt auch genauso weiter.

Und ja,

Was man dann mit der Zeit halt irgendwie so lernt,

Das ist einmal im Erstmeditieren natĂĽrlich auch nicht klar,

Dass die Gedanken,

Die man hat,

Dass die ganz viel fĂĽr das eigene GefĂĽhl dann sorgen.

Also ich mache mir irgendwie schlechte Gedanken völlig unbewusst und darauf folgt dann einfach ein Gefühl bei mir.

Und wie wir uns fĂĽhlen,

Ist im Prinzip so die Qualität unseres Lebens.

Also das ständige Level unseres Gefühls,

Das ist einfach völlig ausgleichgebend dafür,

Was für eine Qualität unser Leben so hat.

Und da kommt man der Sache also ein StĂĽck weit auf den Grund und kann praktisch ein StĂĽck weit auf jeden Fall Herr darĂĽber werden.

Also ich glaube,

Es gibt immer noch viel so ganz unterbewusste Emotionen,

Geschichten,

Die auch hochkommen,

Wo man manchmal einen schlechten Tag hat und man weiĂź nicht warum.

Aber es gibt auf jeden Fall auch ganz viele Gedanken,

Von denen man so ganz bewusst Abstand nehmen kann und dann auch das GefĂĽhl daraus positiver wird.

Also diese ganzen Gedankenskonstrukte,

Ich glaube,

Das ist einer der Hauptvorteile,

Also fĂĽr mich jedenfalls,

Der Meditation,

Das zu erkennen und zu durchschauen,

Dass wir uns mit diesen Gedanken jedes Mal identifizieren und daran kleben bleiben.

Hast du da noch ein Beispiel fĂĽr eine Story,

Wo du auch so am Ende ĂĽber dich selber lachen musst,

Was da wieder alles in deinem Kopf so abging,

Obwohl so der Auslöser.

.

.

Also ich weiĂź jetzt gerade kein Beispiel,

Aber ich weiĂź,

Wo es bei mir zum Beispiel mal gefunkt hat,

Wo ich gesagt habe,

Ach,

Das ist gar nicht so schlimm und habe mir gar keine Storys mehr gemacht so krass daraus.

Und das war,

Als ich bei meinem ersten Job gearbeitet habe und war ja im E-Mail-Marketing und habe dann eine E-Mail aus Versehen an eine Million Leute geschickt als Praktikant.

Aber ich habe gemerkt danach so,

Ich kann da jetzt nichts dran ändern,

So ist das jetzt halt.

Und was bringt mir das,

Mich da jetzt reinzuschrauben und ich werde gefeuert und in Gedankenkarusselle oder sonst was zu verstricken,

Sondern habe dann einfach zu der Zeit mir vier Kippen geraucht und danach war das Thema so ein bisschen gegessen fĂĽr mich.

Also ich bin dann relativ ruhig geblieben,

Weil mir bewusst war,

Ich kann jetzt nichts tun,

AuĂźer abzuwarten.

Oder habe das gemacht,

Was ich tun kann und das war es,

Aber bringt jetzt nichts irgendwie in den Chaos zu verfallen oder sich negative Gedanken zu machen,

Sich fertig zu machen,

Bringt dich ja auch nicht nach vorne.

Dann gehe ich doch eher proaktiv hin,

Hey,

Was kann ich nächstes Mal besser machen,

Also was ist jetzt der nächste Job,

Der anfällt.

Aber wenn man sich dann die ganze Zeit an so Sachen aufhält,

Das bringt einen generell im Leben auch nicht nach vorne.

Es ist dasselbe mit Entscheidungen,

WeiĂźt du,

Also wenn du Entscheidungen triffst und deine Gedanken bleiben immer wieder an dieser Entscheidung hängen und sagen,

Fuck,

Hättest du das mal nicht gemacht oder fuck,

Hättest du das mal nicht gemacht.

Dann hast du nie Zeit,

Davon loszulassen und dann nächste Türen zu öffnen oder weiterzuziehen in deinem Leben und weitere Entscheidungen zu treffen,

Weil du auch wieder Angst hast,

Falsche Entscheidungen zu treffen.

Ich glaube,

Das ist auch so eine Sache,

Die sich gut von der Meditation nachher in den Alltag integrieren lässt.

Das war fĂĽr mich ein ganz wichtiger anderer Schritt,

Sprich von dieser Meditation,

Also von dieser Bewusstheit,

Von dieser Klarheit,

Bewusste Entscheidungen auch zu treffen und die auch so zu akzeptieren,

Wie ich sie getroffen habe,

Ohne mich fertig zu machen und mich verrĂĽckt zu machen,

Ob das denn auch alles so richtig war.

Sondern es ist so ein Vertrauen da,

Was du auch gesagt hattest am Anfang,

Das Selbstvertrauen,

Was dir die Meditation auch geben kann.

Man kann es eigentlich schwer beschreiben,

Weil es halt wieder so eine Erfahrung fĂĽr jeden ist,

Also individuell.

Es ist nicht Theorie,

Sondern man muss es erfahren,

Damit man weiĂź,

Was es ist.

Aber auf Basis dieses Vertrauens kann man dann,

Also für mich persönlich konnte ich dann bessere und einfachere Entscheidungen treffen,

FĂĽr die ich mich nachher nicht mehr fertig gemacht habe.

Und die Qualität von den Entscheidungen,

Die ich getroffen habe,

Ich war am Ende weniger in Situationen,

Wo ich gesagt habe,

ScheiĂźe,

Hättest du das mal nicht gesagt oder scheiße,

Hättest du das mal nicht getan.

Was man frĂĽher dann aus dem Affekt vielleicht heraus direkt gemacht hat,

Aus den Gedankenkonstrukten heraus und nachher gedacht hat,

Ach kacke,

Also jeder kennt es,

Oh nee,

Hätte ich das mal nicht gesagt.

Das kommt eigentlich nicht mehr wirklich vor,

Also ich weiĂź jetzt nicht.

Klar,

Immer mal wieder,

Aber nicht in dem Stile,

Dass es mir auffällt.

Ja,

Man wird so ein StĂĽck weit lockerer mit sich selber einfach.

Oder nimmt sich dann auch nicht zu ernst.

Also man hat irgendwas verkackt,

Aber sieht das irgendwie so leichter.

Okay,

Ist halt schief gelaufen,

Wird noch viel schief laufen und sich dann auch daran wieder nicht zu lang aufzuhalten,

Sondern wie du sagst,

Einfach dann weiterzumachen,

Hilft einem total im Job oder in Beziehungen im ganzen Leben,

Um auch irgendwie voranzukommen und auch ein StĂĽck weit so effizient zu sein.

Also du kannst dich ja tagelang an irgendwas aufhalten,

Was du irgendwie hättest anders machen können,

Aber dadurch,

Dass man sich der Gedanken bewusst wird,

Wird man sich auch dessen bewusst,

Dass das halt einfach zu nichts mehr fĂĽhrt.

Also was mir auch ganz oft Leute erzählen,

Zum Beispiel,

Dass die abends im Bett liegen und nicht einschlafen können,

Weil die ĂĽber den Tag irgendwie reflektieren oder sich ĂĽberlegen,

Was am nächsten Tag passiert,

Was man alles machen muss.

Und irgendwann ist mir dann auch bewusst geworden,

Ich liege da und ich kann mir jetzt irgendwie drei Stunden,

Ich kann mir die ganze Nacht Gedanken machen,

Aber ich liege da.

Genau.

An allem,

WorĂĽber ich mir Gedanken mache,

Wird sich einfach nichts 0,

0 ändern.

Du kannst es gerade auch nicht ändern und du musst es einfach akzeptieren und es bringt dir einfach nichts,

Sich die ganze Zeit darĂĽber Gedanken zu machen,

AuĂźer,

Dass du nicht schläfst und einen scheiß Morgen hast.

Aber es ist schwer,

Finde ich,

Diesen ersten Punkt,

Also diese Erkenntnis zu haben,

Weil man halt die ganze Zeit so in diese Gedanken ist und das ist Routine,

Das sind Gewohnheiten,

Das sind Sachen,

Die man immer schon gemacht hat.

Ja,

Total.

Also da auf jeden Fall auch nicht verrĂĽckt machen.

Also das hat man natĂĽrlich immer wieder,

Aber das wird halt mit der Zeit dann einfach weniger.

Man ist sich währenddessen vielleicht auch bewusst,

Obwohl man sich immer noch Gedanken macht,

Aber so der erste Schritt ist dann getan,

Wenn man das selber bei sich einfach beobachtet.

Ja,

Manchmal reicht auch einfach eine To-Do-Liste am Abend zu machen.

Das habe ich echt erfahren.

Ich habe mir die ganze Zeit Gedanken gemacht und dann bin ich irgendwann zu dieser glorreichen Idee gekommen,

Mir doch einfach mal eine To-Do-Liste zu machen.

Aber nichtsdestotrotz ist es gerade mit Stress so,

Dass man sich auch an Sachen auffällt,

Wenn man zum Beispiel Diskussionen mit jemandem hatte,

Einer Person,

Die einem wichtig ist.

Das zeugt ja auch davon,

Dass diese Person wichtig ist.

Nichtsdestotrotz kann man da gerade nichts machen,

Man muss auch einfach mal Abstand gewinnen davon.

Ich wollte gerne nochmal,

Du hast nämlich gesagt,

Mit diesen Gedanken am Abend,

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