59:58

#002 | Wie finden wir unser Glück?

by Ohmaha

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In dieser Folge geht es um das Thema „Glück“. Viel zu selten Fragen wir uns selbst, ob wir glücklich sind und was uns überhaupt glücklich macht. Folgende Themen bzw. Fragen besprechen wir: Was ist Glück? Was ist das Glück der Gesellschaft? Wie finden wir unser persönliches Glück? Wann sind wir glücklich? Welche Techniken und Methoden haben uns dabei geholfen, unser Glück zu finden? Außerdem geben wir Tipps für den Alltag.

Transkription

Bereit?

Let's do it!

Oh,

War ein bisschen laut.

Ja,

Hallo und herzlich willkommen zum Oma Podcast Nummer 2.

Mein Name ist Florian.

Hallo Jörg.

Hallo Florian,

Freut mich.

Wie geht's dir?

Ja,

Hör mal,

Könnte ich besser laufen,

Ne?

Sehr gut.

Ja,

In der heutigen Folge haben wir uns direkt einen ganz guten Brocken vorgenommen.

Und zwar geht es um das Thema Glück und was für uns Glück bedeutet,

Was für uns zum Glück führt,

Was nicht zum Glück führt,

Aus unserer eigenen Perspektive und wollen euch viele Beispiele nennen,

Wo wir gemerkt haben,

Das führt vielleicht nicht so sehr zum Glück,

Was aus unserer Erfahrung uns näher rangebracht hat und auch einfach so Tools und Tipps und Ideen näher bringen,

Wie man da vorgehen kann,

Wenn man da total planlos ist.

Und ja,

Um erstmal einzusteigen,

Es ist natürlich ein ganz guter Brocken,

Aber was bedeutet erstmal Glück so in dem,

Für den jetzigen Zeitpunkt einfach für uns?

Jörg,

Was würdest du sagen?

Was bedeutet für dich Glück oder wie näherst du dich diesem ganzen,

Diesem großen Thema so an?

Ja,

Heftig.

Also,

Ich finde das Thema super spannend,

Weil ich mich schon,

Ich würde mal sagen,

Längere Zeit damit intensiver auseinandergesetzt habe,

Habe auch einige Posts darüber geschrieben,

Schon auf meiner alten Webseite,

Aber jetzt auch auf der aktuellen gibt es einen Post dazu und meines Erachtens ist es so,

Dass man sich sehr selten diese Frage überhaupt stellt.

Also,

Wann stellt man sich mal die Frage,

Bin ich glücklich?

Also,

Wirklich offen die Frage ausgesagt.

Meistens ist es ja so,

Dass man hingeht und es fühlt.

Also,

Nach dem Motto sagt,

Hey,

Ich weiß ja schon,

Wann ich glücklich bin,

Das merke ich ja,

Ob ich glücklich bin,

Ja oder nein.

Dabei kommt es halt voll oft zu kurz,

Dass man überhaupt sich mal fragt,

Ja,

Was ist denn Glück überhaupt für mich?

Was bedeutet denn Glück für mich?

Und für mich persönlich hat Glück früher immer bedeutet,

Was heißt früher,

Es ist immer noch Teil des Glücks,

Aber früher war es noch mehr fokussiert auf zukünftige Sachen,

Die eintreten könnten.

Ich sage mal,

Es hat schon angefangen,

Glück ist,

Wenn du nach deiner Schulzeit oder in deinem Studium gute Noten schreibst und eine gute Klausur hast.

Dann fühlst du dich glücklich für eine kurze Zeit.

Das war bei mir so,

Ich habe immer auf die nächsten Glücksmomente darauf zugearbeitet.

Nach dem Studium war es zum Beispiel für mich,

Hey,

Ich brauche jetzt einen Job,

Wo ich einen guten Einstieg schaffe,

Schon ein bisschen Knete mache und danach gute Karriereaussichten habe.

Und wenn ich dann einmal meinen nächsten Karriere-Schritt gemacht habe,

Dann bin ich glücklich.

Oder sei es jetzt ganz simpel gefasst,

Wenn das Wochenende da ist,

Dann bin ich glücklich,

Weil dann habe ich meine Freizeit und kann machen,

Was ich will,

So nach dem Motto.

Also für mich war es immer so ein kleines Nachjagen dieser Glücksmomente.

Und meines Erachtens ist es so,

Dass diese Glücksmomente für jeden Menschen oberflächlich dieselben sind,

Weil sie irgendwie von der Gesellschaft vorgegeben werden.

Also die Gesellschaft sagt uns ja,

Hey,

Wenn du eine Familie hast,

Bist du glücklich.

Hey,

Wenn du ein Auto hast,

Bist du glücklich.

Hey,

Wenn du eine fette Karre fährst,

Bist du glücklich.

Wenn du Urlaub im Fünf-Sterne-Hotel machst,

Bist du glücklich.

So nach dem Motto.

Jeder verfolgt dieselben Glücksfaktoren.

Man kommt aber,

Oder ich bin dann irgendwann zu dem Entschluss gekommen,

Jo und jetzt,

Also jetzt habe ich meinen Urlaub und danach,

Jetzt brauche ich wieder was anderes,

Was mich glücklich macht.

Und das ist wie so ein Kreislauf oder so ein Nachjagen des Glücks,

Sage ich mal für mich.

Und ich habe nie das Glück in kleineren Dingen gesucht,

Also im Alltag,

Sondern eher immer in diesen größeren Sachen,

Die von der Gesellschaft auferlegt worden sind.

Also das war so meine erste frühere Definition von Glück,

War wirklich,

Ich möchte Karriere machen.

Ich möchte vielleicht ein hübsches Mädel kennenlernen,

Mit der ich glücklich bin.

Will in Berlin,

Keine Ahnung,

Einen Namen machen,

Aber im Sinne von,

Dass du irgendwas bist,

Eine Karriere gemacht hast.

Das war entsprechend meine Definition von Glück früher.

Ja,

Okay.

Also es geht vor allem um so einzelne Ziele und so einzelne Punkte,

Auf die man so hinarbeitet.

Also irgendwas,

Was man so in die Zukunft verlegt und was jetzt nicht so in diesem Moment stattfindet.

Und vor allem ist es auch ganz viel,

Also Ziel,

Was man,

Also was man meint,

Das wäre,

Das entspricht dann meinem Glück.

Also das finde ich auch total wichtig,

Ganz am Anfang,

Dass man natürlich aufwächst mit einem,

Mit bestimmten Werten und mit bestimmten Idealen und einer bestimmten Definition von Erfolg.

Also was muss irgendwie da sein,

Was muss ich erreichen,

Wie muss mein Leben aussehen,

Damit ich dann glücklich und irgendwie erfolgreich bin.

Und der Punkt ist dann natürlich,

Sich irgendwann zu fragen,

Was ist eigentlich meine Definition von Erfolg.

Weil da kommen wir gleich zu,

Was auf unserem Weg,

Was wir gemerkt haben,

Was nicht unserem Glück entspricht,

Hat meiner Meinung nach oft damit zu tun,

Dass wir einem Ziel hinterherjagen,

Was nicht unserem Glück entspricht.

Und dann sind wir da und merken dann,

Also als ganz logische Schlussfolgerung,

Dass wir dann nicht glücklicher sind,

Weil wir einem Ziel oder mit einer Definition von Glück hinterhergelaufen sind,

Die einfach nicht uns selber entspricht.

Und ja,

Ich finde,

Das merkt man ganz viel bei Menschen,

Auch bei sich selber,

Dass da nicht so klar ist,

Oder dass man sich einfach selber nicht so die Frage stellt,

Was ist so mein Glück.

Also da muss man sich erst mal hinsetzen und anfangen,

Sich selber zu beobachten oder das für verschiedene Bereiche so zu definieren.

Sonst läuft man halt so auf Autopilot dem Ziel hinterher,

Wo man meint,

Das ist jetzt mein Glück,

Aber es ist vielleicht gar nicht mein individuelles.

Ja genau,

Also das meint sich auch mit der Sache,

Dass die Gesellschaft dir eigentlich schon vorgibt,

Was denn die offiziellen Glücksfaktoren,

Die wurden jetzt veröffentlicht und diesen Sachen soll jeder hinterherlaufen und dann ist man glücklich.

Man hinterfragt halt zu wenig und das sind halt auch falsche Erwartungen,

Die man meint erfüllen zu müssen.

Und wenn man halt einmal da ist,

Merkt man,

Oh so geil ist es vielleicht auch gar nicht.

Bei mir war das Beispiel halt wirklich mit meinem ersten Job.

Mein Ziel war wirklich,

Eine Karriere zu machen und immer weiter und Mitarbeiter zu führen und am besten noch mehr Verantwortung zu bekommen,

Weil das so mir vorgegaukelt wurde,

Auch während des Studiums,

Das ist so das Ziel,

Wo ihr hin könnt.

Also da müsst ihr hin und während der Zeit merkt man dann irgendwie,

Okay,

Aber das bin ich eigentlich gar nicht.

Das macht mich eigentlich gar nicht so glücklich und das ist eigentlich gar nicht so cool.

Wie ich es mir vorgestellt habe und erst dann fängt man glaube ich an,

Sich damit zu beschäftigen.

Nichtsdestotrotz diese Frage,

Bin ich glücklich,

Ist natürlich auch gefährlich.

Also wenn man mal überlegt,

Wenn ich mir die Frage stelle,

Bin ich glücklich und komme dann zum Entschluss,

Nein,

Scheiße,

Jetzt muss ich was machen.

Ja,

Weißt du,

Dann bist du ja gefragt,

Du musst ja dann arbeiten oder irgendwas dran ändern und das ist natürlich irgendwie für die meisten Menschen uncool,

Weil ey,

Ich bin nicht glücklich,

So eine Kacke,

Ich muss jetzt was tun.

Ja genau,

Also du würdest sagen,

Dass das Glück einem nicht einfach so passiert,

Entweder ist es da oder es ist nicht da.

Also ich hatte früher auch so die Einstellung oder irgendwie so ganz unterbewusst die Einstellung,

Ja manche Leute,

Die sind einfach irgendwie,

Sind die einfach glücklich,

Die haben irgendwie oft gute Laune,

Die sind einfach so ein Typ,

So ein Typ,

Dem es irgendwie meistens ganz gut geht und andere sind halt so Typen,

Die sind irgendwie dann meistens ein bisschen pessimistisch oder bei denen läuft es immer so mittelgut.

Ich glaube,

So ganz unterbewusst war das so in mir drin,

So bei manchen klappt es halt und bei manchen dann halt weniger und das ist dann so eine Art Schicksal oder wie auch immer.

Also irgendwie hat das nicht mit demjenigen selber zu tun,

Das passiert dem so,

Entweder passiert dem so viel Glück oder Unglück,

Also dass man da nicht so Herr der Sache ist und da bin ich auf jeden Fall bei dir,

Dass es in irgendeiner Art auf jeden Fall eine Arbeit ist,

Sich da so dran zu begeben,

Um nicht mehr so unbewusst zu leben und dann mal ist man irgendwie glücklich und mal überhaupt nicht und lässt das alles einfach so mit sich passieren.

Ja,

Es ist meines Erachtens eine Entscheidung auch,

Also wenn ich sage,

Ganz lustig,

Noch eine kleine Anekdote,

Ist aktuell gewesen,

Da war jemand,

Der hat mir gesagt,

Also der war immer sehr unzufrieden und hat irgendwie nie mit den Leuten gequatscht und das war im Berufsumfeld und hatte nie irgendwie Bock darauf,

Wirkte voll unzufrieden und unglücklich,

Wurde gedacht,

Alter,

Was ist das für ein mieser Peter und dann von dem einen auf den anderen Tag hat er sich komplett geändert und hat so jedem die Faust gegeben,

Weißt du,

So den Check morgens,

Wenn er reinkam und hatte so voll die gute Laune und irgendwann,

Ja,

Hat man sich mal mit ihm unterhalten und er meinte so,

Ja,

Früher war ich unglücklich und dann von dem einen auf den anderen Tag,

Also sind natürlich Sachen auch passiert,

Aber von dem einen auf den anderen Tag habe ich mich entschieden,

Morgen bin ich einfach mal glücklich.

Und von da an hat er auch dafür was getan,

Weißt du,

Also er hat nicht nur gesagt,

Ich gaukel mir vor,

Ich bin jetzt glücklich,

Friede,

Freude,

Eierkuchen,

Sondern er hat aktiv dann auch daran gearbeitet und dass es dann auch authentisch ist,

Das ist halt das Problem,

Es gibt auch viele Leute,

Die einem vorgaukeln,

Wie glücklich sie doch sind und setzen sich dann wie Gollum in seine kleine Höhle abends und verkriechen sich da und fangen an zu heulen,

So nach dem Motto.

Also es gibt es ja auch,

So ist es ja.

Und deshalb,

Wie du gesagt hast oder wie wir beide der Meinung sind,

Ist Glück kein Schicksal,

Zufall,

Sondern jeder hat da Zugang zu.

Man muss halt daran arbeiten,

Man muss ein paar Voraussetzungen dafür erfüllen,

Was die Selbstfindung,

Was die Selbsterkenntnisse angeht.

Ja,

Auf jeden Fall und ich würde auch sagen,

Dass bei Glück ganz wichtig ist,

Dass es viel mehr ein Dauerzustand ist und viel weniger so eine Anreihung von fetten Highlights im Leben,

Von irgendwelchen Events oder wie du meintest Urlaub oder ein besonders schöner Ort,

Wo man hinfährt oder fliegt oder die bessere Position im Job.

Also Glück ist für mich nie so eine Abfolge von Highlights,

Sondern so ein dauerhafter Zustand,

Auch viel mehr so ein innerlicher Zustand,

Der dann auch nicht mehr auf so äußere Highlights angewiesen ist oder viel weniger angewiesen ist.

Also klar,

Die sind immer schön und die machen das Leben natürlich auch reizvoll,

Aber man ist dann einfach weniger angewiesen,

Sage ich mal darauf,

Damit die Laune so einigermaßen in der Woge bleibt.

Ja,

Aber wo wir schon beim Thema sind,

Was führt nicht zu meinem Glück,

Da hatte ich das auch,

Ähnlich wie bei dir wahrscheinlich,

So Thema Beruf und Job.

Da geht es viel,

Finde ich,

Darum,

Also vor allem um Geld.

Es geht in irgendeiner Art auch so um eine gewisse Position,

Vielleicht um Macht,

Aber auch um so eine Anerkennung und Respekt.

Und da habe ich auch gemerkt,

Das war früher,

War das,

Ich glaube,

Auch relativ unterbewusst,

Irgendwie so ein Ziel,

So wenn ich so an dem Punkt bin,

Dann sehen die Leute,

Was ich mache.

Ich habe in irgendeiner Farbe,

Werde ich so anerkannt.

Die Leute respektieren mich dann mehr als vorher und ich habe immer gemerkt,

Wenn ich an so einem Punkt angekommen war,

Also ein Ziel X,

Also bei mir war das zum Beispiel,

Ich mache Musik und dann dachte ich früher,

Okay,

Wenn du irgendwie auf dem und dem Label was veröffentlichst oder du machst dann was auf Vinyl und das wird dann so und so angenommen,

Dann respektieren dich Leute und dann bist du irgendwie was.

Irgendwie hast du dann was geschafft und ich habe jedes Mal gemerkt,

Wenn ich so einen Punkt erreicht habe,

Wo ich vorher gedacht habe,

Okay,

Wenn du da bist,

Dann ist cool,

Dass das auch wieder so ein ganz kurzer Moment ist,

Der nicht lang anhält und dass auch diese vermeintliche Anerkennung und Respekt einem auch echt irgendwie nichts bringt,

Weil das ist auch wieder so ein reines äußeres,

So ein reiner äußerer Einfluss.

Ich bin davon abhängig,

Dass Leute mir sagen oder auf die Schulter klopfen,

Wie toll ich bin oder wie cool ich bin,

Weil ich es mir wahrscheinlich dann in dem Moment innerlich selber nicht sagen konnte oder selber nicht so den Respekt vor mir selber hatte und dann irgendwie so darauf angewiesen bin,

Dass andere sagen,

Hey,

Du machst irgendwie cooles Zeug.

Und da habe ich auf jeden Fall dann schon so für mich herausgefunden,

Dass diese Anerkennung oder Stellung,

Position,

Dass das irgendwie ganz nett ist,

Aber ja,

Schon auch so ein sehr oberflächliches Ding und dass das zum Beispiel bei mir nicht dazu geführt hat.

Ja,

Also krass,

Also mit der Anerkennung,

Also danach strebt man vor allen Dingen und man kann es ganz gut zusammenfassen,

Dass man sagt,

Dass es vergänglich einfach ist,

Diese Momente.

Also man nimmt sie nicht mit,

Sondern man hat diesen Moment,

Ja,

Das war es jetzt.

Okay,

Jetzt bin ich wieder unglücklich,

So nach dem Motto oder jetzt geht es wieder ganz normal weiter.

Ich hoffe,

Bald kann ich wieder glücklich sein.

Aber krass,

Das wusste ich gar nicht.

Also ich fand immer bei dir so ein bisschen beeindruckend,

Dass du ja dich nie irgendwie ins Rampenlicht gestellt hast oder deine Sachen so groß gespreadet hast,

Sondern eher,

Also so war mein Gefühl,

Mit wenig Anerkennung glücklich war es,

Sage ich mal so.

Das war interessant jetzt zu hören.

Ja,

Also ich war ja,

Ich war noch nie so ein extrovertierter Typ,

Der so überall irgendwie so voll zeigt und laut ist,

Aber trotzdem war bei mir jetzt,

War das auf jeden Fall in irgendeiner Art so ein Ziel,

Dass ich so respektiert werde,

Dass ich so anerkannt werde und irgendwie so eine gewisse Position irgendwie habe.

Auf jeden Fall.

Also vielleicht war dann mein Weg da so leiser oder subtiler als andere,

Die dann,

Keine Ahnung,

So voll irgendwie im Internet so voll laut rumpreschen.

Aber auf jeden Fall so ein Ziel.

Ich glaube,

Das haben ganz viele,

Also so im,

Ja,

Vor allem so beruflichen Job-Kontext.

Stimmt,

Jetzt,

Sorry.

Ja,

Nee,

Das war's.

Achso,

Nee,

Jetzt wo du es sagst,

Stimmt,

Ich erinnere mich noch daran,

Als du zu mir gesagt hast,

So,

Ja,

Ich brauche diesen einen großen Track,

Dann öffnen sich ganz andere Sachen so nach dem Motto,

Weißt du?

Ja,

Ja,

Zum Beispiel,

Ne,

Läuft halt wieder irgendwas hinterher und.

.

.

Ja,

Ja,

Genau.

Davon gesprochen,

Was du auch gesagt hast,

Dass man sich halt abhängig macht von diesem externen Faktor,

Also ich nenne es immer das externe Glück,

Wo nach die meisten Menschen streben,

Wir alle,

Aber was vergänglich ist und du manchmal gar nicht so krass beeinflussen kannst.

Das ist halt auch so der Punkt,

Ne?

Du machst dich von Sachen abhängig,

Die du nicht wirklich beeinflussen kannst zum Teil oder nur im gewissen Rahmen.

Ja,

Total.

Was ich dann spannender finde und das ist so ein bisschen auch so der Übergang,

Nachdem ich mich mit dieser Fragestellung beschäftigt habe,

Bin ich glücklich,

Bin ich nicht glücklich,

Ist so das innere Glück auch.

Ich sag mal,

Die Inspiration,

Die mir dazu kam,

Mich mit diesem Thema überhaupt zu beschäftigen,

War ein Retreat,

Also ein Wochenendkurs wieder in Berlin und da hatten wir so One-on-One Gespräche mit einem anderen Partner und der Partner hat dich nur angeguckt,

Hat aber nichts gesagt und durfte auch keine Mine verziehen.

Und die Fragestellung,

Die dann halt der Lehrer reingeschmissen hat,

Also fünf Minuten hat der eine geredet,

Fünf Minuten der andere,

War dann,

Wann verspürst du Freude und wann verspürst du Frust.

Okay,

Also ihr habt euch gegenüber gesessen und jeder hat nacheinander fünf Minuten geredet.

Genau und der andere hat nichts gesagt,

Hat einfach nur aufgenommen,

Zugehört.

Okay,

Das Thema war egal,

Ihr habt über irgendwas.

.

.

Ne,

Ne,

Das Thema war,

Die Fragestellung war,

Wann verspürst du Freude.

Ah,

Okay,

Okay,

Naja.

Und dann hast du halt kurz und überlegst und dann hab ich mir mal gedacht,

Scheiße,

Du hast dir noch nie darüber Gedanken gemacht,

Wann verspürst du überhaupt Freude,

Ne,

Also wann bist du happy?

Und dann sind so langsam die ersten Sachen so gekommen,

So,

Bei mir war es dann oft in der Situation,

Wenn ich Musik höre,

Ne,

Also auch beim Feiern,

Wenn man rausgeht und total in der Musik drin ist,

Das,

Dann verspüre ich Freude.

Oder wenn ich mit Menschen unterwegs bin,

Die ich gerne mag oder auch wenn ich Leuten mal was gegeben habe,

Habe ich Freude verspürt in mir selber.

Das ist nochmal ein anderes Thema,

Aber auf jeden Fall,

Wenn man Leuten was gegeben hat,

Hat man sich auch Freude gespürt.

Und das war interessant,

Das hat mich voll geflasht danach,

Als ich mit der Bahn dann wieder nach Hause gefahren bin und hab mir so gesagt,

Krass,

Du hast dich echt noch nie gefragt,

Wann du wirklich,

Woran hast du denn überhaupt Freude?

Was macht dich überhaupt glücklich?

Und das war wirklich so für mich die erste Inspiration,

Mich mit dem Thema genauer zu beschäftigen.

Hattest du auch sowas?

Ja.

Oder kam das so gerade?

Ja?

Also ich weiß nicht mehr,

Wie ich darauf gekommen bin,

Ich hatte da nicht so,

Ich kann mich nicht mehr dran erinnern.

Aber bei mir,

Also bei mir ist auch so genau das Thema Freude,

Vor allem in so Zeiten,

Wo man vielleicht mal weniger Freude hatte,

Da war es für mich so,

Da hab ich mich irgendwann,

Hab ich mich hingesetzt und probiert das einfach so bewusster wahrzunehmen und an mir zu beobachten.

Wann ich so Freude verspüre und wann weniger,

Mit dem Ziel,

Diese Freude einfach zu vermehren.

Und dann hab ich einfach angefangen zu beobachten,

Mit welchen Leuten,

Mit denen du dich triffst,

Genießt du so richtig die Zeit,

Fühlst dich so richtig,

Fühlst dich irgendwie wohl,

Hast irgendwie Spaß,

Wirst vielleicht inspiriert und bist einfach irgendwie auch bei dir.

Und machst das voll gerne und mit wem triffst du dich vielleicht,

Wo du eher meinst,

Ich müsste mich mal mit dem treffen oder ja,

Wir kennen uns schon so lange,

Deswegen sehen wir uns halt öfter,

Aber das ist,

Vielleicht gibt es ja eher nicht so viel und dann ist die Freude nicht so groß.

Einfach im Alltag oder im Berufsalltag,

Man macht ja auch verschiedene Sachen,

Da finde ich es zum Beispiel auch wichtig,

Bei welchen Dingen habe ich so innerlich irgendwie so einen Enthusiasmus,

Was mache ich total gerne,

Wofür verspüre ich Freude und welche Sachen arbeite ich eher so weg oder was ist eher so Job,

Job,

Was ich mir jetzt aber niemals freiwillig zu Hause machen würde.

Und das kann man ganz viel im Alltag beobachten,

Also man hat jetzt,

Ich würde mal sagen,

Am Tag nicht so viele Momente,

Wo man so eine richtig große Freude empfindet.

Auch wieder so ein Thema,

So einen Dauerzustand erreichen,

Aber ich habe mich irgendwann einfach hingesetzt und mir das immer aufgeschrieben,

Wenn ich irgendwas total gefeiert habe,

Irgendwas,

Wenn ich mit Leuten war oder wenn ich irgendwie draußen oder keine Ahnung,

Irgendwas gelesen,

Was mich dann total inspiriert hat oder irgendwas gehört.

Ja,

Auch bei Musik oder Filmen so viel pickier geworden und echt dann so geschaut,

So was,

Was gibt mir so Freude,

Was tut mir so richtig gut und das dann probiert so langsam einfach zu vermehren beziehungsweise mich in den Beobachtern einfach so zu üben.

Das ist geil.

Ja,

Voll.

Also gerade,

Ich finde interessant,

Habe ich jetzt gerade mal überlegt,

Ob ich das so intensiv gemacht habe,

Also so Beobachtungen im Alltag einfach durchzuführen,

Wie man sich fühlt und einfach nachwirken zu lassen.

Und ich glaube,

Deshalb gibt es wahrscheinlich auch diese Bücher,

Die man abends dann,

Diese Journals,

Wo man dann schreibt,

Wann hat es so Freude,

Was ist dir Gutes passiert,

Dass man sich vielleicht daran auch so ein bisschen erinnert.

Ja,

Das mache ich auch.

Also ich bin da,

Wenn ich mir so etwas vorstelle,

Bin ich ja irgendwie immer sehr akribisch und das mache ich jetzt auch schon so,

Keine Ahnung,

So zwei Jahre,

Dass ich mir fast jeden Tag eigentlich so etwas aufschreibe.

Aber das reicht auch,

Wenn man da irgendwie so eine kleine Notiz im Handy macht,

Wenn man gerade merkt,

Okay,

Das war gerade voll nice.

Das einfach mal so festzuhalten und wenn man sich das dann nach ein paar Wochen mal durchliest,

Ist das echt sehr interessant,

Was du auch am Anfang meintest,

Dass das oft so ganz kleine Sachen sind.

Also zum Beispiel bei mir bei der Arbeit war das so,

Das hat alles so Mittelbock gemacht und da war ein Highlight immer voll,

Wenn ich so in der Pause mal rausgegangen bin,

So in der Sonne stand,

Irgendwie einen Tee getrunken habe.

Und sonst war da irgendwie nichts,

Also so ein ganz einfacher Moment,

Der mir aber dann,

Wenn ich so abends mal nachgedacht habe,

Ist mir das so hängen geblieben,

Als ein kleines Highlight am Tag.

Und ich habe auch echt beobachtet,

Dass es so ganz selten damit zu tun hat,

Dass man sich irgendwas gekauft hat oder dass es irgendwas war,

Wovon man so lange erzählen kann oder was so voll das Event ist.

Du erzählst jetzt nicht deinen Freunden,

Wie geil du gestern mit deinem Tee in der Sonne standest.

Warum das denn nicht?

Ey Bro,

War richtig geil.

Aber es sind echt so diese ganz kleinen Sachen,

Also oft auf jeden Fall.

Also lustig,

Dass du das jetzt sagst,

Weil ich musste mich gerade erinnern,

Ich habe während meiner Reise zwei Sachen pro Tag auch in mein Handy immer notiert.

Und eins war,

Wofür war ich dankbar,

Also an diesem Tag.

Und das andere war so für mich das Picture of the Day und das musste kein Bild sein,

Sondern das kann auch ein Moment gewesen sein.

Und was ich bemerkt habe,

Was cool war,

Ist,

Dass man abends den Tag auch gut abgeschlossen hat damit,

Weißt du.

Also wenn man es abends macht oder am nächsten Morgen ist auch gut,

Dann startet man gut in den Tag.

Also ich habe es jetzt nicht komplett durchgezogen,

Aber ich habe gemerkt,

Das ist eine Methode vielleicht für andere,

Die es probieren wollen,

Womit man den Tag gut abschließen kann.

In dem positiven Sinne.

Weil dann habe ich mir diesen Moment gehabt und da gab es natürlich auch kuriose Momente und dann musste ich halt nochmal darüber nachdenken oder grinsen,

Egal was es ist.

Und oft waren es auch dieselben Sachen,

Wofür ich dankbar war.

Das sind so Kleinigkeiten auch gewesen.

Dann war es der Kaffee heute Morgen oder sonstige Sachen.

Das müssen nicht immer für den Urlaub,

Den ich von Manfred geschenkt bekommen habe oder sonstige Sachen.

Es kann auch so kleine Sachen sein und entsprechend,

Das ist so ein Punkt,

Da sind wir beide uns einig.

Wichtig ist,

Dass man das Glück in seinen Alltag integrieren kann und in verschiedenen Dingen das Glück finden kann,

Das aber nicht abhängig von externen Faktoren ist,

Sondern eher von uns selber.

Da war jetzt dieser Post,

Den habe ich auch bei Instagram gemacht und den fand ich ganz gut,

Weil das halt die Geschichte von meinem Partneronkel war.

Deinen eigenen Post fandst du gut?

Ja,

Fand ich geil,

Habe ich erstmal geliked.

Ich habe überlegt,

Ihn nochmal zu kommentieren.

Auf jeden Fall saß mein Partneronkel draußen,

Hat so seine Pocke rausgeholt,

Hat sich so gesonnen,

Hat sich seinen Garten so angeschaut.

Bin dann dazugekommen und ich habe mich beschwert über das Wetter.

Also hab gesagt,

Boah,

Viel zu heiß,

Es wird kein Regen geben.

Und er meinte so,

Ach,

Das Wetter ist mir eigentlich ziemlich scheißegal,

Immer.

Und dann bin ich auf diesen Spruch gestoßen,

Reaktive Menschen richten sich nach dem Wetter,

Proaktive Menschen haben ihr eigenes Wetter in sich.

Und ich finde,

Das drückt es ganz gut aus.

Das ist so eine Entscheidung,

Die du dann triffst,

Zu sagen,

Hey,

Ich nehme die Sachen,

Sag jetzt einfach mal,

Es passieren bestimmte Dinge in deinem Umfeld,

Aber ich nehme die Sachen irgendwie positiv.

Ich gebe einen positiven Gefühl raus.

Und ich richte mich jetzt nicht nach externen Dingen oder laufe diesem externen Glück die ganze Zeit hinterher,

Um glücklich zu sein.

Sondern es ist eine Entscheidung für mich selber,

Die ich treffen muss.

Ja,

Ja,

Total.

Man kann auch mal schlechtes Wetter haben,

So ist es nicht,

Auch für sich selber.

Aber darum geht es ja nicht.

Es geht sich darum,

Dass du selber verantwortlich bist für dein Glück und nicht ein Opfer,

Würde ich jetzt mal sagen,

Des Glücks oder des Unglücks bist.

Ja,

Vor allem,

Dass man generell so äußere Zustände nicht,

Also sich nicht zu sehr zu Herzen nimmt,

Sich nicht da so zu stark von beeinflussen lässt und da einfach so locker bleibt und so eine gewisse Gleichmut entwickelt.

Mit allem,

Was einem passiert,

Was jetzt super positiv ist oder negativ,

Dass man alles mit so ein bisschen Abstand sieht.

Und wie du sagst,

Dass das nicht über das innere Wetter so überkommen lässt oder dass das äußere Wetter nicht stärker sein lässt.

Und ja,

Was du vorher gesagt hast,

Mit dem Abends die Freude aufschreiben oder nochmal durchgehen,

Kann ich auch total empfehlen.

Das ist echt so ein schöner Abschluss vom Tag,

Weil man auch dazu neigt,

Abends nochmal drüber nachzudenken,

Was ist am nächsten Tag,

Was hat heute nicht geklappt oder was steht noch alles an.

Und dieser kurze Fokus darauf,

Was war heute so richtig nice,

Das ist auf jeden Fall so ein ganz anderer Abschluss,

Ein ganz anderes Gefühl.

Man wird sich einfach darüber bewusst,

Dass an jedem Tag irgendwie auch schöne Sachen passieren,

Die so vom Verstand automatisch nicht abends so wieder ins Gedächtnis gerufen werden.

Oder ja,

Eher weniger,

Würde ich sagen,

So aus eigener Beobachtung.

Und deswegen muss man auch wieder so selber aktiv rangehen und das selber,

Ja,

Also selber sich das durchlesen oder einfach so aktiv nochmal drüber nachdenken.

Sieh sie.

Ja,

Und was ich auch wichtig finde zum Thema Glück und zum Thema Freude,

Dass man sich klar macht,

Dass das Glück am Ende immer so ein Gefühl ist.

Also wenn man jetzt so von sehr weltlichen Zielen ausgeht,

Wie Haus,

Auto,

Position,

X,

Geld,

Keine Ahnung,

Urlaub,

Dann sind das meist,

Also viel so materielle Dinge,

Die man sich so vorstellt.

Aber es hat selten mit dem Gefühl dabei zu tun und ich finde das Gefühl ist immer viel wichtiger.

Also Glück ist am Ende,

Wie wir uns fühlen und wichtig ist dann halt,

Was zu diesem Gefühl dazu beiträgt.

Und vielleicht,

Ja,

Können materielle Dinge zu diesem Gefühl beitragen.

Aber dieses Auto,

Haus an sich ist erstmal halt nur so ein Gegenstand,

Aber nicht,

Also ich brauche ein entsprechendes Gefühl und wir versprechen uns halt von so Sachen ein Gefühl.

Also das finde ich ganz wichtig,

Dass ja für viele so Glück,

Das findet so im Verstand statt und am Ende ist es aber ja so ein Gemütszustand vielmehr.

Also Glück,

Genau,

Glück ist,

Da fällt mir jetzt ein,

Also wenn du es so sagst,

Weil es macht total Sinn,

Ich habe noch gar nicht so darüber nachgedacht,

Aber es ist wirklich ja ein Bewusstsein,

Ein Zustand,

Den man fühlt.

Und was es ja dann auch zur Folgerung hat ist,

Man will ja eigentlich im Leben glücklich werden,

Richtig?

Also das Glück ist eigentlich die oberste Priorität von deinem Leben und wenn du jetzt nicht weißt oder für dich nicht definiert hast,

Was überhaupt dein Glück ist,

Dann läufst du vielleicht dein ganzes Leben lang diesen falschen Glückssachen hinterher,

Was vielleicht nur diesen Materialismus ist.

Also Dinge,

Die du kaufst oder Urlaube,

Die du machst,

Aber du hast dich noch nie wirklich damit auseinandergesetzt und da kommen wir auch zu der Sache,

So zu den Prozessen,

Um irgendwie das Glück zu verfolgen.

Du hast dich in dem Punkt dann noch nie mit dir selber auseinandergesetzt und für dich selber herausgefunden,

Was du überhaupt willst und was für dich überhaupt Glück bedeutet.

Und dann ist dein,

Hört sich so hart an,

Aber dein ganzes Leben laufst du irgendwelchen utopischen Glücksfaktoren hinterher oder Momenten,

Die dich aber gar nicht erfüllen.

Ja,

Ja total.

Also ja,

Finde ich auch super wichtig,

Dass halt dieser Prozess der Selbstfindung oder wenn ich zum Beispiel meine Freude aufschreibe,

So der Selbstbeobachtung,

Dass der da anfangen muss und dass man ja so Stück um Stück einfach sich kennenlernt und merkt,

Was einem gut tut,

Wo man irgendwie Zufriedenheit oder Freude verspürt und was es vielleicht nicht ist.

Also ich finde,

Das ist ein totaler Prozess,

Den man ganz bewusst anfangen muss und zu dem man dann am Ende auch stehen muss.

Also so die Ergebnisse,

Die dabei rauskommen,

Da muss man dann auch so stehen.

Also es kann auch natürlich sein,

Dass die eigene Freude bei Dingen entsteht,

Die bei ganz vielen anderen Leuten überhaupt nicht entsteht.

Was willst du damit sagen?

Das hört sich crazy an.

Ich will es glaube ich nicht wissen.

Nee,

Aber zum Beispiel wenn,

Ja zum Beispiel kann ein Glück auch sein,

Nicht ständig,

Also ständig mit Familie und Freunden zu sein und bei Events und ja immer Halli Galli.

Das habe ich zum Beispiel so als introvertierter Mensch so für mich gelernt.

Sorry,

Du meinst das Glück,

Das nicht von der Gesellschaft als Glück anerkannt wird,

Würde ich jetzt mal sagen.

Ja genau.

Und das normale ist.

Ja,

Dass man zum Beispiel bei Dingen Glück empfindet,

Ja wo man meint,

Das ist für sonst nie mein Glück.

Also dass man zum Beispiel auch gerne vielleicht Zeit alleine verbringt und das total feiert.

Oder dass man zum Beispiel nicht im Urlaub die dicke Hotelanlage braucht,

Sondern merkt,

Okay,

Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und man macht irgendwie so ein ganz minimalistisches,

Minimalistischen Campingurlaub mit ganz wenig dabei und nicht viel Luxus,

Aber irgendwie so ganz viel Freiheit und ganz viel,

Ja so Spontanität dabei,

Dann ist das zum Beispiel viel mehr meins als zum Beispiel irgendwie große Hotelanlage und endlos zu essen und dicker Pool und keine Ahnung.

Oder zum Beispiel auch Thema Minimalismus wieder irgendwie ganz wenige Kleider oder Klamotten zum Beispiel zu haben.

Hast du Kleider zu Hause?

Bitte?

Hast du Kleider zu Hause?

Also ja,

Klamotten.

Kleidung.

Also Kleider,

Wo man merkt,

Okay,

Wenn ich ganz wenig habe,

Was ich aber total feiere,

Dann bin ich damit viel zufriedener als irgendwie so drei große Kleiderschränke voll zu haben.

Oder ja,

Also man lernt sich selber kennen und muss dann auch dazu stehen oder das so annehmen und akzeptieren,

Was dann dabei rauskommt,

Was vielleicht nicht dem entspricht,

Wie das bei vielen anderen sein kann.

Also das finde ich ganz wichtig,

Da auch dann so dazu zu stehen.

Obwohl ich finde,

Die Erfahrung habe ich jetzt gemacht,

Dass sich echt immer mehr Leute damit auseinandersetzen.

Ich glaube aber auch in einem gewissen Alter wahrscheinlich dann kommen,

Ihr alte Säcke.

Aber dass man sich damit wirklich auseinandersetzt und sich die Frage stellt und dann finde ich,

Dass diese Arbeit auch,

Was wir am Anfang mathematisiert haben,

Ist ja eine Arbeit,

Sich auseinanderzusetzen.

Ich muss sagen,

Ich finde,

Das macht auch super viel Spaß dann,

Wenn man einmal drin ist und angefangen hat und auf einmal so ein,

Zwei Sachen rausfindet und denkt,

Boah geil,

Das wusste ich nicht.

Also voll nice diese Erkenntnis und darauf basierend hat sich mein allgemeiner Glückszustand verbessert und darauf basieren kann ich jetzt auch weitere Entdeckungen anstreben.

Und das ist irgendwie auch nochmal so eine Erkenntnis,

Die man dann bei den ersten Erfolgserlebnissen hat.

Meines Erachtens ist es auch für mich persönlich,

Hat sich das Glück so gewinnet,

Dass ich vor allen Dingen Glück im Alltag finde,

In alltäglichen Situationen.

Ich hatte es schon mal geteasert,

Öfter gesagt,

So ein selbstverantwortliches Leben führen,

Dass man selber bewusste Entscheidungen trifft und sich selber danach auch dafür verantwortlich fühlt,

Aber auch weiterzieht.

Und das hat mir unheimlich Glück gebracht,

Weil ich dann nicht jedes Mal Reue zeigen musste für meine vergangene Entscheidung oder auch scheiße,

Ist das schon wieder passiert oder hätte ich das mal nicht gesagt,

Das ist dann nicht mehr passiert.

Und sowas führt für mich im alltäglichen Leben zum Glück.

Oder auch,

Dass man,

Du hast es gesagt,

Sanft und gleichgültig auch zum Teil,

Dass man nicht in Ekstasen verfällt,

Sondern dass man Dinge akzeptiert,

So wie sie sind und sich nicht ständig darüber aufregt,

Weil man eh nicht ändern kann.

Da war auch jemand,

Der der gleiche,

Von dem ich gesagt habe,

Der unglücklich war und nachher sein Glück gefunden hat,

Er meinte auch,

Was hat er gesagt,

Irgendwelche 50er Regel,

Ich reg mich nicht mehr als 5 Minuten über Sachen auf,

Die in 50 Jahren nicht mehr relevant für mich sind.

Fand ich ganz gut,

Also ob es jetzt praxisbezogen ist oder nicht,

Das muss jeder selber für sich ausmachen,

Aber ich fand es interessant,

Diesen Ansatz und meines Erachtens ist der genau richtig für mich persönlich,

Dass man sich halt von diesen externen Umständen,

Gegebenheiten,

Die einen beeinflussen,

Eine eigene Reaktion zeigt,

Also die innere Einstellung,

Da kann man ja immer noch dran arbeiten und dann schauen,

Wie man darauf reagiert.

Und das beeinflusst bei mir sehr mein Wohlbefinden,

Wie ich mich fühle über den Tag und wie glücklich ich bin und die Summe dieser kleinen Alltagsmethoden,

Die macht es irgendwie so spannend und so wirkungsvoll für mich,

Dass ich dieses innere Glück so wichtig finde.

Und was auch aus diesem inneren Glück entspringt oder was dieses innere Glück dann noch beeinflussen kann,

Ist das äußere Glück,

Diese Faktoren.

Guck mal,

Wir sitzen jetzt hier,

Das hätte ich jetzt vor einem Jahr auch nicht gedacht und bin happy,

Dass wir diese ganzen Salat hier machen,

Weißt du,

Aber man muss vorher auch diese Selbstfindungsreise machen,

Um es rauszufinden,

Worauf man Bock hat und das Risiko auch einzugehen,

Hey wir geben jetzt einfach mal diesen Salat von uns preis hier.

Es ist ja auch nicht so einfach am Anfang,

Aber das sind auch so Sachen,

Die dann dazu beitragen,

Dass du freier rausgehen kannst und dein Glück suchen kannst,

So würde ich es jetzt mal formulieren,

Für mich persönlich.

Ja,

Auf jeden Fall,

Das ist ein guter Punkt,

Also wenn man diese Verantwortung selber für sich selber aufnimmt und auch so ein Selbstvertrauen daraus entsteht,

Dann ist man auch viel freier,

Dann machst du halt viel mehr dein Ding und kannst auch viel mehr Abstand davon nehmen,

Was jetzt andere zum Beispiel davon denken oder meinen,

Was du da gerade machst,

Also dass so ein Selbstbewusstsein und so eine Freiheit daraus entsteht,

Aber wenn ich mir halt erstmal ganz klar darüber bin,

Was ich für ein Typ bin,

Was irgendwie so mir und meiner Natur entspricht,

Was ich gerne mache,

Also nur aus diesem Wissen oder aus diesem Bewusstsein über mich selbst entsteht dann auch so diese Stärke,

Finde ich.

Und ja,

Als du so diesen Prozess begonnen hast oder auch jetzt noch,

Ist das so,

Dass du dann auch so strukturiert da reingehst und dann vielleicht so verschiedene Lebensbereiche abgehst und dann vielleicht,

Ich weiß nicht,

Vielleicht zu Hause sogar so Tabellen erstellst oder immer mal so Ideen,

Wo du beobachtest,

So das taugt mir total,

Das mache ich total gerne.

Also hast du da auch so eine Struktur dabei?

Früher nein,

Während meiner Reise am Ende habe ich angefangen und habe fünf Lebensbereiche aufgeschrieben,

Die mir wichtig sind und habe dann pro Lebensbereich aufgeschrieben,

Was der Status Quo,

Also nur kurz,

Keine Romane geschrieben,

Sondern nur in Stichpunkten und kurz runtergeschrieben,

Was ist der Status Quo,

Was ist mein Zielbild,

Das hört sich zwar so analytisch an,

Aber das hat es echt für mich gebracht und was sind meine größten Hindernisse oder Probleme auch dabei,

Das können externe Sachen sein,

Das kann aber auch vor allen Dingen,

Woran ich arbeiten kann,

Wo stehe ich mir eigentlich selber dabei im Wege oder was hindert mich eigentlich daran,

Das zu machen und manchmal gar nichts,

Aber ich mache es einfach nicht.

Und dann habe ich konkrete To-Dos aufgeschrieben,

Die ich mir vornehme in Zukunft zu machen,

Um an mein Zielbild zu kommen bzw.

Diese Probleme zu überwinden.

Als Beispiel sage ich jetzt einfach mal,

Freizeit und Reisen war so ein Bereich und Ziel ist irgendwie,

Hey,

Ich möchte neue Sachen lernen,

Ich möchte inspiriert werden,

Möchte mehr Sport machen und was hindert mich daran,

Ist irgendwie so neue Menschen oder ich habe niemanden,

Der Spanisch spricht und dann habe ich als ein To-Do dann konkret verfasst,

Suche dir einen Tandem Partner in Berlin,

Mit dem du einmal die Woche Spanisch sprichst oder du machst einmal im Monat einen Abenteuertag,

Wo du halt rausgehst und irgendwas Neues entdeckst und das sind so konkrete To-Dos,

Die sich dann auch einbrennen in deinen Gedanken.

Nicht,

Dass du tagtäglich daran denkst,

Aber es ist einfach gut,

Die Sachen runterzuschreiben und dann in deinen Gedanken zu verfestigen und dann machst du die Sachen eher,

Also so war es bei mir,

Ich habe noch bei weitem nicht alles umgesetzt,

Aber peu a peu,

Schritt für Schritt nähere ich mich.

Ja,

Welche fünf Bereiche waren das?

Achso,

Freizeit und Reise,

Beziehungen und Liebe,

Job und Geld,

Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung und,

Ich weiß es nicht mehr.

Okay,

War nicht so wichtig.

Achso,

Ich habe Beziehungen und Liebe nochmal getrennt.

Okay,

Ja,

Da habe ich ganz ähnlich die Bereiche und da kann ich auf jeden Fall auch total empfehlen,

Sich die verschiedenen Lebensbereiche einfach mal aufzuschreiben,

Auch wieder so derer bewusst werden.

Bei mir auch,

Also Beruf,

Beziehungen,

Also Liebesbeziehungen und dann Beziehungen zu Freunden und Familie.

Ich finde auch Beziehungen zu sich selbst,

Finde ich auch noch einen wichtigen Lebensbereich.

Ja,

Finanzen kann man zum Beruf dazunehmen,

Ich finde die Wohnsituation ist noch wichtig,

Sport,

Gesundheit,

Spiritualität auch.

Also da gibt es auf jeden Fall ein paar Bereiche,

Die bei jedem einfach sehr wichtig sind und wo man sich einfach mal,

Wo man so ein bisschen in sich geht und sich dann mal fragt,

Okay,

Was ist jetzt hier mein Ziel oder was meine ich vielleicht ist mein Ziel,

Aber ist dann vielleicht doch nicht mein eigenes.

Also zum Beispiel Thema Beziehung,

Also was für eine Art von Beziehung will ich zum Beispiel zu meinen Freunden führen,

Will ich irgendwie 20,

30 Freunde haben,

Die ich alle so mittelregelmäßig sehe oder habe ich lieber so 5,

6,

Die ich so ganz regelmäßig sehe und wo man sich so ganz viel austauscht und ja,

Wie beschreibt man die Beziehung?

Man ist irgendwie so ganz nah und ehrlich und ja,

Man fühlt sich so sehr vertraut und ja,

Es basiert so auf Vertrauen und ja,

Man genießt die Zeit immer oder ja,

Man kann auch irgendwie viele Bekanntschaften und Freunde haben,

Wo es irgendwie immer oberflächlich bleibt und man akzeptiert das dann irgendwie so,

Dass irgendwie so Treffen und Gespräche immer so mittelspannend bleiben.

Und da ja einfach für sich so definieren,

So was für eine Art von Beziehung will ich da zu Freunden haben oder was für eine Art von Beziehung will ich zu meiner Familie haben?

Also viele haben ja auch echt nicht so eine gute Beziehung.

Das ist irgendwie auch einfach so Arbeit,

Dann doch mal irgendwie seine Mom anrufen und sich irgendwie bei Oma und Opa mal melden.

Guter Punkt.

Finde ich zum Beispiel wichtig,

Dass man sich austauscht und sich so nah bleibt.

Also das ist für mich zum Beispiel so eine Sache,

Die so zu einem Glück dazu beiträgt.

Also einfach so schön und gesunde Beziehungen.

Ich glaube,

Darüber machen wir auf jeden Fall auch nochmal einen kompletten Podcast,

Oder?

Beziehungen,

Weil ich finde es auch super interessant und super wichtig.

So Family Time oder?

Ja,

Komplettbeziehungen,

Weißt du?

Also welche Bedeutung das hat,

Weil ich bin deiner Meinung.

Also es hat auf jeden Fall einen starken Einfluss auf das Glück und ich glaube,

Ich musste meiner Mom auch nochmal schreiben.

Ja,

Machen wir gleich beide danach.

Ja,

Mama.

Ja,

Dann habe ich bei mir,

Habe ich mir auch zum Beispiel überlegt,

Wie so mein Alltagsgefühl oder vor allem auch so ein Beruf aussehen soll.

Also mein Ziel ist zum Beispiel,

Oder ein Erfolg ist für mich zum Beispiel auch,

Wenn ich in meinem Berufsalltag so ständig auch wieder Freude habe,

Wenn ich inspiriert bin,

Wenn ich mich an dem Ort und mit den Leuten wohlfühle.

Ich finde auch ganz wichtig,

Dass man so eine gewisse Ruhe im Alltag hat.

Also für mich ist es auf jeden Fall ein Erfolg,

Dass ich keinen total gestressten Berufsalltag habe oder der so ständig von ganz vielen äußeren Einflüssen oder auch so viel Druck von außen irgendwie lebt oder so funktioniert.

Das habe ich zum Beispiel für mich so relativ früh festgelegt,

Dass das nicht so meinem,

Meinem,

Ja,

Angestrebten Zustand so entspricht.

Und das finde ich zum Beispiel auch wichtig,

Dass man sich so dessen einfach auch wieder so klar wird,

Dass man auch so viele Zustände,

Die man bei anderen oder bei ganz vielen sieht,

Nicht so akzeptiert.

Dass man dann sagt,

Okay,

Das kann ich mir jetzt nicht so vorstellen,

Dass ich immer so arbeite,

Dass ich immer gestresst bin,

Dass ich ständig irgendwie tausend Anrufe bekomme,

Dass ich immer so ein bisschen Druck habe und irgendwie immer Zeitdruck und dann alles immer nur so halbherzig mache.

Sondern ich zum Beispiel für mich so festgelegt habe,

Okay,

Ich will immer so eine gewisse Ruhe haben und ich will an Sachen irgendwie vernünftig arbeiten und irgendwie an was wertvollem Arbeiten und was sinnvollem Arbeiten,

Was dann auch wieder ganz viel so zu meinem Glück beiträgt,

Weil Beruf natürlich aufgrund der Stunden am Tag ganz viel Raum im Leben so einnimmt.

Mega,

Also ich glaube,

Da haben wir das nächste Podcast Thema,

Also es sind riesige Bereiche,

Wie du gesagt hast,

Aber die zahlen einfach auf das Glückskonto ein,

Ja,

Und wenn man sich da keine Gedanken darüber macht und das sieht man jetzt halt häufiger,

Das Voraussetzung für das Ganze ist wirklich sich selber zu beobachten,

Was du gesagt hast im Alltag oder auch durch Meditation selber zu entdecken,

Was denn überhaupt die Potenziale sind und was will ich kommen.

Konkret überhaupt davon und nicht planlos rauszugehen,

Also Beispiel bei mir ist jetzt mein Job Anforderungen,

Also bin jetzt auf Jobsuche,

Leute,

Ich bin arbeitslos,

Ich bin auf jeden Fall auf nach meiner Reise auf Jobsuche gegangen und hab gesagt,

Halt Stopp.

Ich schreib mir jetzt vorher erstmal konkret auf,

Was ist mir eigentlich wichtig in meinem Job und was sind die Bilder,

Die ich ablegen muss,

Die ich vorher aber immer hatte von mir selber,

Was mich denn glücklich macht oder was ich im Job anstreben sollte.

Das hast du eben auch gesagt,

Dass man orientiert sich dann an externe Leute oder an andere Schablonen.

Wenn man dann aber wirklich ehrlich,

Das ist auch wieder echt wichtig,

Was du immer wieder herausgestellt hast,

Dass man ehrlich zu sich selber ist,

Hab ich dann ganz andere Sachen rausgefunden,

Wo ich dann gedacht habe,

Okay,

Meine Job Anforderungen,

Mir ist ein Team super wichtig,

Mir ist die Atmosphäre super wichtig vom Unternehmen,

Die Unternehmenskultur,

Wie das Unternehmen geführt wird,

Welchen Zweck es erfüllt,

Welchen Sinn es erfüllt,

Das ist mir viel wichtiger,

Als zum Beispiel in einem großen Konzern zu arbeiten,

Wo du ein kleines Zahnrad bist,

Wo es um Konsum geht,

Da hab ich gar keinen Bock drauf.

Anstatt dessen dann lieber in einem kleinen Schachtel da zu arbeiten,

Aber du weißt,

Dass du eine Wirkung hast,

Eine Daseinsberechtigung und einen krassen Impact auch schaffen kannst und was Gutes tust oder in dem Job aufgehst,

Den du hast und nicht die Sachen dich leiten,

Die halt von der Gesellschaft auferlegt werden.

Das kann dann halt oft Geld sein,

Möglichst tollen fancy Titel zu haben,

Weit oben in der Karriereleiter zu sein,

Ein großes Team zu leiten,

Viel Verantwortung zu haben,

Da kommt auch wieder ins Spiel,

Was du gesagt hast.

Du bist auch nicht so,

Also du würdest gerne einen weniger stressvollen Job haben und viel Zeit für dich selber auch zu haben und für andere Dinge zu haben,

Was ich absolut so unterstützen kann,

Es sei denn,

Es ist halt ein Job und das soll das Ziel sein,

Den du absolut liebst und das ist eigentlich so dein Hobby,

Dein Job,

Das wäre der perfekte Fall.

Aber ich glaube,

Job,

Wie gesagt,

Ist,

Glaube ich,

Nochmal ein komplett anderes Thema,

Weil es halt auch sehr aktuell ist und sehr viele Leute,

Wie ich es empfinde,

Unglücklich mit ihrem Job sind nach kurzer Zeit,

Aber oft nicht wissen,

Wie es dann weitergeht.

Das trägt natürlich auch zum Unglück bei.

Ja,

Total.

Ja,

Ich finde da so das Stichwort Gefühl ist wieder ganz wichtig.

Also dieses Geld und Position,

Das kommt alles so aus dem Verstand,

Also das hat aber nichts mit dem Gefühl zu tun und mein Gefühl,

Während ich da sitze,

Ist viel wichtiger.

Also wie ist irgendwie so der Vibe von meinen Kollegen?

Gehe ich gerne zu denen?

Kommt da irgendwie Spannendes von denen zurück,

Wenn man sich unterhält?

Wie ist irgendwie die Räumlichkeit?

Ist es hell oder ist es irgendwie eine dunkle Kammer oder so ein anonymes,

Ganz steriles,

Verglastes,

Teures Büro?

Da wird ja zum Beispiel mein Gefühl auch nicht so aufkommen.

Wie behandelt man sich?

Ist man irgendwie rücksichtsvoll oder ist es so Ellenbogenmäßig und keiner interessiert sich für den anderen,

Was,

Glaube ich,

Bei ganz vielen auch einfach so akzeptiert wird.

Das ist okay,

Das ist Arbeitswelt,

Da findest du keine Freunde.

Das muss ein bisschen wehtun,

Ist halt so.

Und schon akzeptiert man so diesen ganzen Missstand.

Also nimmt sich da nicht heraus,

Zu sagen,

Okay,

Das ist nicht meins,

Ich gehe hier raus oder ich suche mir so das,

Was mir entspricht,

Wo ich mich einfach gut fühle.

Ja,

Voll.

Ja,

Riesiges Thema,

Auf jeden Fall.

Ich würde sagen,

Abschließend,

Ich glaube,

Wir sind schon wieder soweit von dem ganzen Quasseln.

Abschließend würde ich sagen,

Wenn ich mich jetzt entscheide,

Ich möchte was an meinem Glück tun,

Was wäre dein Tipp,

Wie sollte ich vorgehen oder wie würdest du vorgehen?

Gibt es da sowas?

Ja,

Also natürlich sind wir auch nicht am Ende der Weisheit angekommen.

Nein?

Ich würde sagen nicht.

Aber ganz wichtig finde ich einfach,

Sich selber zu beobachten,

Sich selber Notizen zu machen,

Wenn man merkt,

Okay,

Das,

Was hier gerade irgendwie ist,

Das mag ich total,

Das feiere ich total.

Einfach irgendwie kurz eine Notiz machen,

Vielleicht auch jeden Abend oder am Ende der Woche einfach mal durchlesen,

Dann wird irgendwie schon viel klar.

Auf der anderen Seite genauso sich auch immer wieder klar machen oder auch eine Notiz machen,

So was ist in meinem Alltag ganz regelmäßig,

Was ich irgendwie überhaupt nicht feiere,

Was irgendwie gar nicht so meins ist.

Also den man auch so ganz klar,

Also das so erkennen und dem auch viel mehr so aus dem Weg gehen und dann einfach so eine Entscheidung treffen und das verändern,

Finde ich super wichtig.

Und das einfach,

Ja,

Das einfach dieses Bewusstsein so entwickeln,

Sich immer so klar werden,

Wie ich mich gerade in Situationen fühle und ja,

Dann auf jeden Fall auch erkennen,

Dass das ein Prozess ist.

Also man kann sich jetzt nicht so zwei Wochen hinsetzen,

So jede Minute aufschreiben,

Okay,

Wie fühle ich mich gerade,

Ist gerade irgendwie geil oder nicht so geil,

Sondern das ist,

Glaube ich,

So ein langer,

Stetiger Prozess.

Und ich glaube auch,

Dass sich jetzt so über das ganze Leben verschiedene Sachen natürlich auch verändern.

Also Sachen,

Die ich jetzt mit 20,

Die ich total gut fand,

Die mein Leben so positiv gemacht haben,

Die machen mein Leben natürlich mit 30 oder 40 dann vielleicht nicht mehr positiv.

Also es ist auf jeden Fall,

Ich glaube,

Das ändert sich auf jeden Fall auch ganz viel.

Hoffentlich.

Bei manchen nicht.

Ja,

Bei manchen nicht.

Und ja,

Was man dann so dabei herausfindet,

Finde ich mega wichtig,

Das annehmen und akzeptieren,

In irgendeiner Art im Alltag vermehren und auf jeden Fall so dazu stehen.

Also wenn man auf manche Sachen irgendwie nicht so Bock hat,

Auf die irgendwie alle Kumpels Bock haben,

Dann ist das okay,

Wenn man dann jedes Mal sagt,

Nee,

Heute bin ich heute raus.

Das ist hart.

Ich finde,

Du hast damit sehr früh angefangen und ich hab's früher auch nie akzeptieren können.

Ich hab gedacht,

Boah,

Was geht denn bei dem?

Aber mittlerweile weiß ich es sehr zu schätzen,

Lieber Florian.

Ja.

Das ist stark,

Ja,

Auf jeden Fall.

Ja,

Hast du noch was oder?

Nee,

Mach du mal.

Ja,

Ich finde,

Du hast schon alles abgedeckt,

Was jetzt diese großen Bereiche oder die großen Sachen angeht.

Meine zwei Tipps wären noch vielleicht einmal den Spieß umzureden und dich zu beobachten abends,

Wenn du im Bett liegst.

Was lässt dich nicht schlafen?

Welche Gedanken lassen dich nicht los?

Oh ja.

Obwohl ich überhaupt nichts an dieser Situation ändern kann.

Ist es jetzt nötig?

Was triggert in mir irgendwas an Emotionen,

Also Unglücksemotionen oder sonst was,

Wenn ich zum Beispiel mit Menschen,

Anderen Menschen unterwegs bin oder Sachen sehe oder Sachen denke?

Was passiert da in mir und wo fühle ich irgendwie Hass,

Sag ich jetzt mal,

Trauer,

Hass,

Wut oder sonstige Sachen oder aber auch das Gegenteil,

Glück und darauf dann nochmal näher einzugehen.

Wichtig ist,

Wie du eben auch schon sagtest,

Das bewusste Beobachten und das ist wirklich nicht leicht am Anfang,

Meines Erachtens,

Weil es sehr viele unbewusste Sachen einfach ablaufen und du bist da so drin,

Dass dir das gar nicht bewusst wird,

Was da mit dir passiert.

Und ja,

Da kommt man dann wieder zurück zu den Basics,

Wo man sagt,

Mit der Meditation ist sowas einfacher später zu entdecken.

Ja,

Ja voll.

Also ich mache das oft so,

Dass ich echt so in meinen Körper auch so reinfühle.

Bei mir,

So Emotionen sind bei mir eigentlich immer im Magen und da mache ich irgendwie einfach mal die Augen zu und fühle mal so einfach echt so meinen Körper rein.

Und das kann ich auch total empfehlen und in manchen Situationen hat man dann echt so einen Krampf,

Einen Druck,

Irgendwas fühlt sich echt nicht so gut an und das kann man auf jeden Fall beobachten.

Und in anderen Situationen fühlt man sich vielleicht so total leicht und einfach so physisch vom Körper so total gut und da drückt gerade nichts oder rückt sich irgendwie zusammen.

Das merkt man auf jeden Fall auch so körperlich,

Wenn man darauf achtet.

Ja,

Was ich auch noch total wichtig fand,

Was du gesagt hast,

Wie man halt mit äußeren Umständen umgeht.

Also man kann jetzt die Freude oder Glück im Leben vermehren und negativen Dingen aus dem Weg gehen,

Aber es wird immer,

Können wir irgendwie krank werden oder irgendjemand in unserem bekannten Familienkreis stirbt oder ich weiß nicht.

Also irgendwas,

Es kann immer was,

Es wird auf jeden Fall immer in irgendeiner Art was Negatives oder irgendwie ein Leid auf uns,

Also werden wir damit konfrontiert und dafür finde ich total wichtig,

Was du gesagt hast,

Wie sehr lasse ich mich da so von vereinnahmen und ja,

Wie sehr steige ich dann auf so sehr negative Emotionen ein und ja,

Wie sehr kann ich das vielleicht dann doch nach ein paar Stunden oder nach ein paar Tagen irgendwie abschließen und dann ja,

Weitermachen.

Auf jeden Fall sowas halt nie leicht ist,

Aber ich finde,

Man kann da auch so entscheiden.

Ja,

Wie sehr begebe ich mich da rein und wann sage ich vielleicht,

Okay,

Jetzt passt das und ich arbeite dann aktiv daran,

Da so wieder rauszukommen.

Ja,

Ja,

Voll.

Also in diesem Sinne würde ich sagen,

Sind wir am Ende mit Tod und Trauer.

Wir haben jetzt auch schon wieder 58 Minuten.

Hey,

Yeah,

Yeah,

Yeah.

War oder hast du sonst noch irgendwas oder sind wir durch für heute?

Nee,

Mir fällt ansonsten nichts mehr ein.

Ja,

Wir werden auch,

Wir haben jetzt schon einige Themen wieder beschlossen,

Worüber wir quatschen.

Ja,

Ich finde,

Am Ende hinten raus war es ganz gut,

Am Anfang vielleicht ein bisschen kreuz und quer.

Ja,

Wir sollten uns jetzt nochmal verabschieden.

Genau.

Ja,

Liebe Zuhörer,

Schön,

Dass ihr wieder eingeschaltet habt heute und ich würde sagen,

Es war mir ein inneres Blumenpflücken,

Mit dir zu sprechen,

Florian.

Ich hoffe,

Euch hat es auch gefallen und wir hören uns beim nächsten Mal.

Weiter geht es mit der McDonalds Werbung.

Genau,

Bis demnächst.

Tschau,

Tschau.

Tschüssi.

Untertitel von Stephanie Geiges

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