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Körperwahrnehmung: Verbunden mit dem Planeten

by Martin Föhn SJ

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Meditation
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Alle
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Hinsetzen, die Augen schließen, bewusst atmen, Gedanken und Gefühle vor dem inneren Auge anschauen und dann ziehen lassen, ohne dass sie sich festsetzen – das sind die Grundprinzipien der Meditation. Diese geführte Meditation leitet dich durch deinen Körper und gibt dir die Möglichkeit, in deinem gesamten Körper anzukommen. Du spürst bewusst in Dich hinein, erdest dich und lässt los. Dabei bindest du die Umwelt mit ein und fühlst Dich getragen.

Transkription

Hallo,

Ich begrüsse dich zu dieser Körperwahrnehmung,

Die dir helfen soll,

Dich mit dir selbst,

Aber auch mit dem Planeten,

Mit dem grösseren Ganzen zu verbinden.

Ich lade dich ein,

Platz zu nehmen und dich bequem hinzusetzen.

Ich lade dich ein,

Deinen Körper zu entspannen.

Angefangen beim Kopf.

Nimm wahr,

Wie dein Kopf locker auf den Schultern sitzt.

Vielleicht bewegst du ihn nochmal ein bisschen hin und her.

Er pendelt sich ein in der Mitte der Schultern.

Entspanne deine Schultern.

Lasse sie einfach hängen und stelle dir vor,

Wie nun die Entspannung den Armen entlang nach unten fließt,

Hin zu deinen Händen,

Die vielleicht in deinem Schoß liegen oder auf den Knien aufliegen.

Sie sind ganz entspannt da.

Nimm nochmal deine Schultern wahr,

Wie sie auf der Wirbelsäule aufliegen.

Vielleicht streckst du nochmal die Wirbelsäule,

Richtest sie auf,

Bewegst auch die Wirbelsäule nochmal hin und her,

So dass auch sie sich einpendeln kann und nun aufrecht da ist.

Und nun stell dir vor,

Wie die Entspannung von den Schultern der Wirbelsäule entlang nach unten fließt.

Die Wirbel entspannen sich,

Einer nach dem anderen,

Runter bis zum Gesäß.

Die Wirbelsäule ist aufrecht und doch entspannt.

Die Schultern und Arme sind entspannt.

Nun nimm dein Gesäß wahr und spüre zur Sitzfläche hin.

Spüre,

Wie dein Gesäß aufliegt und getragen ist.

Nun spüre hin zu deinen Oberschenkeln,

Doch da fließt die Entspannung durch.

Hin zu den Unterschenkeln,

Zu den Füßen.

Nimm wahr,

Wie die Füße die Fußsohlen den Boden berühren.

Spüre hin zum Boden,

Der dich trägt und hält.

Nun nimm deinen Atem wahr,

Wie er kommt und geht,

Wie er durch die Nasenlöcher einströmt und wieder ausströmt.

Mit jedem Ausatmen entspannt sich dein ganzer Körper.

Nimm wahr,

Wie dein Körper mit dem Einatmen sich ausdehnt und mit dem Ausatmen wieder ein bisschen in sich zusammenfällt.

Nimm wahr,

Wie dein Körper als ganzer da ist,

Entspannt und doch aufrecht.

Gehe nun mit deiner Aufmerksamkeit hinunter zu deinen Füßen und stell dir vor,

Wie aus den Füßen kleine Wurzeln anfangen zu wachsen hinein in die Erde.

Stell dir vor,

Wie sich deine Füße mit den Wurzeln verbinden mit der Erde immer tiefer hinunter.

Die Wurzeln wachsen in die Tiefe des Planeten.

Wenn du nun einatmest,

Dann atme durch die Wurzeln ein,

Als würde Nährstoff durch die Wurzeln hochkommen in deinen Körper.

Atme die Nährstoffe,

Die Energie aus dem Planeten in deinen Körper hinein.

Und beim Ausatmen lässt du die verbrauchte Energie raus in den Kreislauf des Planeten.

Stell dir vor,

Wie dein Körper durchflutet wird von der Kraft,

Die von unten kommt.

Und beim Ausatmen lässt du das CO2 in den Planeten hinaus,

Damit es andere Pflanzen ernähren kann.

Du bist eingebunden in einen großen Kreislauf des Planeten.

Stell dir vor,

Wie die Kraft von unten durch dich hindurchströmt.

Und durchs Ausatmen,

Gleich so wie in einer Leitung der Atem,

Lässt die Energie wieder laufen und speist sie in den grösseren Kreislauf ein.

Stell dir diesen Kreislauf ganz bildlich vor,

Wie wenn Kraft von unten kommt,

Oben aus dir ausströmt,

Vielleicht von einem Baum wieder aufgefangen wird,

Von seinen Blättern den Stamm entlang nach unten geht,

Über seine Wurzeln in die Erde hinein verlagert wird,

Und wie es über die Erde wieder zu dir,

Zu deinen Wurzeln kommt und in deinen Körper hinein.

Zwischendurch entspanne immer wieder deinen Körper.

Lass los.

Achte ganz auf deinen Atem.

Oder bleibst mit der Aufmerksamkeit auf dem sich bewegenden Bauch.

Und dann lade ich dich ein,

Die Wurzeln wieder langsam zurückzuziehen zu deinen Füßen.

Lade dich ein,

Drei tiefe Atemzüge zu machen,

Wieder ganz zurückzukommen in deinen Körper,

Die Augen dann langsam aufzumachen,

Wenn du bereit bist,

Und wieder ganz im Raum anzukommen.

Wenn du willst,

Kannst du dich dann dehnen und strecken,

Um wieder ganz da zu sein.

© 2026 Martin Föhn SJ. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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