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Selbstverantwortung: Schlüssel zu innerer Freiheit & Frieden

by Sean Green

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Wenn du wahre Freiheit, Lebendigkeit und inneren Frieden erleben willst, musst du der Wahrheit in die Augen schauen: Niemand außer dir ist für dein inneres Erleben verantwortlich! Die Erkenntniss, dass du dein inneres Erleben selbst erschaffst kann bestärkend und befreiend sein. Denn nun hältst du den Schlüssel zu echter innerer Veränderung in der Hand. Wenn du auf diese Weise Selbstverantwortung übernimmst, wirst du immer unabhängiger von äußeren Umständen und kannst beginnen wirklich innerlich aufzuräumen. Lass dich also inspirieren, deinen Fokus nach innen zu richten und wahre Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu erleben. So kannst du dein Leben authentischer, freudiger und erfüllter gestalten…

Transkription

Hallo,

Ich möchte heute über das Thema Selbstverantwortung sprechen und damit meine ich,

Dass wir selber für unser eigenes inneres Erleben verantwortlich sind.

Und der Grund dafür oder das Versprechen darin ist,

Dass wenn du für dein Erleben Verantwortung übernimmst und nicht mehr probierst die Außenwelt zu verändern,

Sondern innen ansetzt,

Dass du dann mehr Selbstwirksamkeit erleben kannst,

Mehr Freude,

Freiheit,

Innere Freiheit und dich nicht mehr so abhängig fühlen wirst von äußeren Gegebenheiten.

Das heißt,

Das ist eine Erinnerung,

Weil es natürlich viele Lebensumstände gibt,

In denen es schwierig ist,

Sich daran zu erinnern und daran zu bleiben.

Gerade wenn man getriggert ist in Beziehungen,

Wenn die äußeren Umstände herausfordernd sind,

Bei Themen wie Politik oder Männer,

Frauen,

Corona,

Solchen Sachen,

Da ist es einfach oder kann schnell passieren,

Dass ich das Gefühl bekomme,

Die Welt da draußen tut das und das und das und deswegen geht es mir schlecht.

Und ich möchte,

Wenn ich sage Selbstverantwortung,

Möchte ich nicht verneinen,

Dass es herausfordernde Situationen gibt.

Ich selbst habe eine schwierige Zeit hinter mir,

Konflikte,

Beziehungskonflikte und mit der Mutter meiner Kinder und alles mögliche und in solchen Phasen ist es natürlich wirklich schwierig,

Das zu sich zu nehmen und sagen,

Was ist mein,

Was trage ich dazu bei und dann ist man vielleicht am Kämpfen und abwehren und so und das ist irgendwie natürlich,

Das geschieht in uns und gleichzeitig führt es aber leider auch dazu,

Dass wir uns noch hilfloser fühlen und noch weniger Selbstwirksamkeit erleben und da müssen wir noch mehr kämpfen und ärgerlicher werden und und so und das ist irgendwie der Normalzustand,

Wie wir die meiste Zeit leben.

Wir sind am struggeln und am kämpfen und wollen außen Dinge verändern,

Damit es uns endlich besser geht.

Genau,

Das heißt,

Ich möchte jetzt darauf eingehen,

Wie es denn dazu kommt,

Dass unsere Go-To-Lösung ist,

Auch wenn sie komplett daneben liegt und warum sie komplett daneben liegt und was es heißt,

Erwachsen zu werden und Selbstverantwortung zu übernehmen.

Genau,

Also wie kommt es dazu?

Als Kinder ist die Außenwelt für uns überfordernd.

Wir sind noch nicht equipped,

Emotional,

Körperlich mit allen äußeren Dingen umzugehen.

Wir wachsen dann als Babys sowieso nicht.

Wir können uns nicht bewegen,

Nicht selbst Nahrung zu uns nehmen.

Das heißt,

Wenn wir innerliche Zustände,

Körperzustände oder später noch emotionale Zustände erleben,

Die für uns überfordert sind,

Dann brauchen wir die Unterstützung von draußen und weil wir die Unterstützung von draußen brauchen,

Von unseren Eltern,

Ist es dann ein naheliegender Schritt für unser System,

Irgendwie auch die Außenwelt als Auslöser zu erleben.

Der innere Hunger,

Ich bin hungrig oder mir geht es ungut,

Wird nach außen projiziert,

Weil es zu überfordernd für uns ist,

Das,

Was in uns innerlich geschieht.

Und dann geht es weiter,

Dass vielleicht unsere Eltern oder nicht vielleicht,

Sondern eigentlich fast immer nicht 100% gut auf uns eingestimmt sind,

Nicht 100% angemessen reagieren.

Und das geht auch gar nicht.

Wir können als Eltern nicht 100% immer perfekt reagieren,

Egal wie gut wir es meinen.

Erstens,

Weil wir unser eigenes Thema haben,

Unsere eigenen Herausforderungen und auch,

Weil wir nicht hell sehen können und auch,

Weil ein Kind in einer Situation so reagiert und so.

Das heißt,

Unsere Eltern konnten nicht voll passend auf alle Umstände reagieren und dann ist so ein Mismatch passiert,

So ich kriege nicht das,

Was ich brauche und dann und dann quasi Ursprungszustand,

Irgendwas in unserem Organismus passt für uns nicht und dann bringen unsere Eltern,

Lösen das nicht schnell genug oder nicht gut genug und dann sind natürlich die Eltern die Bösen.

Es ist schlechte Logik,

Weil der Hunger oder der Schmerz oder die Bauchkrämpfe oder irgendwelche inneren Umstände sind das wirkliche Problem,

Aber als Kinder können wir das halt noch nicht differenzieren.

Genau,

So bleiben dann Traumata übrig,

Bindungstraumata.

Irgendwelche Dinge passen nicht,

Ich passe nicht und so.

Und diese inneren Zustände,

Die uns überfordern,

Die projizieren wir dann nach außen.

Das ist genau das,

Was ich beschrieben habe und so gehen wir dann ins Leben hinein.

Wir machen so weiter,

Auch wenn es nicht mehr die Eltern sind,

Auch wenn es nicht mehr der Hunger ist,

Projizieren wir unsere inneren Probleme nach draußen.

Was früher die Eltern sind,

Sind dann später die Partner oder Mitbewohner oder Arbeitskollegen oder die Politiker oder das System,

Also irgendwelche großen oder die böse Welt,

Der böse Gott.

Also wir sind überfordert mit dem,

Was in uns geschieht und wollen es abschieben.

Wenn wir es abschieben,

Wenn wir es nach draußen schieben,

Haben wir so ein falsches Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Zumindestens können wir uns über etwas aufregen und dann probieren wir außen herum zu doktern,

An den Menschen herum doktern,

An der Existenz herum zu doktern,

Meinungen zu haben und glauben,

Wir können was bewirken,

Aber in Wirklichkeit können wir daraus sehr wenig bewirken und fühlen uns im Endeffekt nur noch hilfloser.

Es ist nur naheliegend,

Dass wir wenig draußen bewirken können.

Wir sind ein Mensch,

Ein Mensch von sieben Milliarden Menschen auf so einer riesen Welt und diese Erde ist in unendlichem Weltraum.

Also es ist alles so wahnwitzig groß und mannigfaltig und die Gründe,

Die dazu beitragen,

Dass unser Leben so wird oder so wird oder dass dies passiert oder jenes passiert,

Sind so viele Gründe,

Das ist so weit jenseits von dem,

Was wir als ein Individuum eigentlich bewirken können.

Also manchmal passieren die Dinge so,

Dass sie scheinbar passen zu dem,

Was wir machen wollen und unser Quäntchen Willenskraft trägt in die richtige Richtung bei und dann haben wir ein Erfolgserlebnis oder es ist nur ein Zufall,

Aber die meiste Zeit können wir die Außenwelt nicht bewirken,

Nicht positiv für uns beeinflussen.

Das wird natürlich bei Naturkatastrophen oder so besonders klar und da würden die meisten wahrscheinlich auch nicht den Finger draus zeigen bei einer Naturkatastrophe,

Aber bei anderen Umständen,

Wo andere Menschen involviert waren in der Gesellschaft,

In der Politik,

Das schaffen wir irgendwie nicht,

Das wie eine Naturkatastrophe zu sehen.

Aber die gesunde Einstellung oder die vernünftige Einstellung wäre zu sagen,

Die ganze Existenz passiert so,

Wie sie passiert,

Ob es nun ein Hochwasser ist oder ein Hurricane oder eine gesellschaftliche Situation oder ein Autofahrer,

Also ob es jetzt ein Mensch ist oder kein Mensch ist,

Der dazu beigetragen hat,

Dass das passiert,

Was in meinem Leben passiert,

Tut eigentlich nichts zur Sache.

Es ist alles äußerlich und es ist alles außerhalb von unserer Gewalt oder Möglichkeiten zu beeinflussen.

Man kann da länger noch drüber reden und erklären und probieren,

Kognitiv zu verstehen und das wirklich reinzubekommen,

Wie wenig Einflusskraft wir haben.

Und damit meine ich nicht nur manuell,

Sondern auch in unserem Aufbegehren,

In unseren Worten,

So wie wenig wir das außen eigentlich verändern können und wie blödsinnig es ist,

Das zu probieren.

Und alle spirituellen Lehren und auch therapeutische Ansichten zielen darauf ab,

Zu sagen,

Hey,

Das wahre Glück,

Die wahre Zufriedenheit und der wahre innere Frieden und auch äußere Frieden sind dann zu finden,

Wenn wir lernen zu akzeptieren und loszulassen.

Und das heißt,

Unsere inneren Reaktionen loszulassen,

So dass ich will das und ich will nicht das.

Das heißt,

Nicht immer wie eine Crouch-Potato da zu sitzen.

Ich kann mich schon einbringen,

Aber akzeptieren,

Dass ich es nicht in der Hand habe,

Was fruchtet und was nicht fruchtet und dass auch die anderen es nicht in der Hand haben und dass es deswegen herzlich wenig bringt,

Den Finger so raus zu zeigen.

Man könnte sagen,

Dass die meisten Menschen noch kindlich oder pubertär sind.

Die Art und Weise,

Wie wir auf die Außenwelt reagieren,

Hat sowas Pubertäres an sich,

So äh,

Jammernd und immer aufregend und die bösen Eltern haben das gemacht und das gemacht.

Es sind nicht mehr die Eltern,

Weil uns das schon bewusst wird,

Dass es nicht mehr unsere leiblichen Eltern sein können,

Die Schuld haben.

Aber wir wollen trotzdem die Schuld draußen finden.

Das ist,

Weil es angenehmer ist.

Es geht uns so schlecht und es ist so unangenehm zu sagen,

Boah,

Das ist in mir,

Auch wenn,

So ich habe das irgendwie gemacht,

Auch wenn ich es nicht bewusst gemacht habe.

Unser Organismus hat es gemacht.

Aus verschiedensten Gründen,

Die kann man therapeutisch aufarbeiten,

Herausfinden.

Manche findet man heraus,

Manche nicht.

Aber schon allein diese Sache,

So irgendwie habe ich das gemacht oder mein Organismus hat das irgendwie gemacht und drum ist die Lösung auch in mir,

In meinem Organismus.

Solange wir nämlich versuchen,

Außen so viel zu verändern,

Werden wir immer wieder gegen Widerstände stoßen und noch mehr Konflikt und noch mehr Frust und uns noch hilfloser fühlen und noch weniger Selbstwirksamkeit erleben.

Wo wir wirklich Selbstwirksamkeit erleben können,

Ist im Inneren.

Und das Paradoxe ist,

Wenn wir uns nach innen wenden und da richtig aufräumen,

Dann klappt auch außen mehr.

Oder wir sind einfach zufriedener mit dem,

Was außen klappt.

Wichtig ist aber auch zu sehen,

Dass nur weil wir selbstverantwortlich sind,

Also Verantwortung heißt ja,

Ich muss darauf reagieren,

Antworten,

Heißt nicht,

Dass wir schuld sind oder sowas.

Also nicht so ein Sünden-Idee,

Christliches Zeug und Selbstflagellation.

Es ist so,

Wie es ist.

Wir sind so,

Wie wir sind.

Unsere Kindheit war so,

Wie sie war und die Gesellschaft ist,

Wie sie ist und unsere vorherigen Generationen waren so,

Wie sie sind und da können wir auch nicht wirklich was dafür.

Und doch ist die Lösung in uns zu suchen.

Also dieses Ich-Kann-Nichts-Dafür,

Das nicht als Ausrede zu verwenden,

Um draußen die Schuld wieder zu suchen.

Genau.

Wie schaut das also jetzt aus?

Was heißt es,

Ich übernehme Verantwortung?

So,

Ich möchte zum einen darauf eingehen,

Was das innerlich heißt in meiner persönlichen Praxis,

Aber auch was es heißt in der Kommunikation mit anderen Menschen.

Innerlich heißt es zunächst,

Dass ich Abstand nehme von meinen inneren Reaktionen und zunächst einmal sehe,

Da sind Anteile in mir,

Stimmen,

Die lehnen sich auf,

Die haben immer eine Meinung,

Die wollen das,

Die wollen nicht das.

Das kann ich durch Meditation machen beispielsweise,

Das ist eine ganz klassische Methode oder ich gehe in Therapie und spreche diese Stimmen aus.

Dann haben wir mal zu sehen,

Was für ein wahnwitziges Kino da drinnen abläuft.

Und auch zu sehen,

Was für herrschaftliche Gedanken wir haben,

Was wir glauben,

Auch ihm als Erwachsene glauben,

Was die ganze Welt und alle anderen Menschen nach unserer Pfeife tanzen sollen.

Das ist so ein erster wichtiger Schritt,

Das innerlich sehen und diesen inneren Abstand zu nehmen und zu sehen,

Ich bin nicht meine Gedanken,

Ich bin nicht meine Gefühle,

Ich bin auch nicht dieser physische Organismus,

Ich bin der innere Beobachter oder Beobachterin von dem Ganzen.

Und aus dieser Position kann ich dann auch durchatmen und das alles ein bisschen mit mehr Leichtigkeit sehen.

Wenn ich drinnen verhaftet bin und so ist das ganz schwer,

Wie schon gesagt,

Wenn ich getriggert bin und so und dann kämpfe ich ja um meine Existenz mehr oder weniger,

Weil ich glaube,

Dass ich das bin und ich halte mich sogar an meinen Reaktionen fest und baue das sogar in mein Selbstbild ein,

So ich bin ein jähzorniger Mensch,

Ich bin so,

Ich bin so.

Also Abstand nehmen,

Beobachten und dann kann es ausschauen,

Dass ich lerne zu fühlen und loszulassen,

Innerlich fühlen und loslassen,

Diese Energien,

Die Zustände in meinem Körper,

In meinem Organismus geschehen zu lassen,

Anstatt es raushauen zu müssen oder unterdrücken zu müssen,

Geschehen lassen.

Da können verschiedene Methoden helfen,

Atemübungen,

Yoga,

Tönen,

Mich auf eine gewisse Weise an anderen Menschen gegenüber ausdrücken,

Bewegen oder eben auch wieder in Meditation.

Aber die Grundlage ist immer die,

Ich bleibe still,

Ich lasse es zu.

Ich space mich auch nicht weg,

Nur dissoziieren,

Sondern ich bleib schon so irgendwie drinnen und im Kontakt damit,

Aber ich lasse es zu,

Ich lasse es geschehen.

Das heißt im Endeffekt,

Ich lasse die Lebensenergie durch mich fließen wieder.

Je mehr ich fließen lasse,

Desto mehr Freiheit erlebe ich dann auch im Endeffekt.

Und da passiert eine innere Reinigung,

Die manchmal so wie ein Feuer oder so erlebt wird,

Weil die Energie auf verschiedene innere Verspannungen,

Blockaden trifft und das kann ich lernen durchzufühlen.

Voraussetzung dafür ist natürlich,

Dass ich ein gewisses Maß an Regulation habe,

An innerliche Festigkeit,

Ich-Festigkeit,

Eben die Wahrnehmung,

Die ich in Meditation oder so kultivieren kann.

Also dass ich es überhaupt wahrnehme,

Was da geschieht,

Nicht.

Dass ich lerne,

Meinen Körper zu spüren,

Die Energie zu spüren und dass ich eben,

Wie schon gesagt,

Meine Gedanken nicht so ernst nehme.

Diesen Abstand braucht es.

Wenn ich meine Gedanken glaube und ernst nehme,

Dann bin ich drin.

Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind,

Dann brauchen wir äußere Unterstützung,

Methoden,

Praktiken oder tatsächliche Menschen,

Also Ko-Regulation,

Zur Therapie gehen,

Eine hilfreiche Gruppe wie in einer Gruppe,

Wie ich sie zum Beispiel anleite.

So neben bewusst wahrnehmen und fühlen und loslassen,

Gibt es auch diesen Punkt von wiederkehrenden Themen erkennen.

Zu sehen,

Das passiert mir immer wieder,

Das wird dann ja wohl was mit mir zu tun haben.

Immer wieder reagiere ich so oder erlebe ich so was und wenn ich wiederkehrende Themen erkenne,

Dann weiß ich auch so,

Da wäre es vielleicht gut,

Daran zu forschen und sich zu fragen,

Wie mache ich mir das persönlich?

Wie erschaffe ich mir das auch?

Wie kreiere ich mir das?

Manches mag von vor meiner Geburt kommen oder so und manches habe ich auch tatsächlich in diesem Leben,

In den letzten Jahren auch mit kreiert.

Wie habe ich das gemacht?

Und eben aufpassen,

Dass ich mir nicht das wieder kreiere.

Je reaktiver ich handel,

Desto mehr kreiere ich mir dieselben Umstände wieder,

Die jetzt schon da waren.

Eine weitere gute Methode,

Mit der ich viel arbeite,

Ist mich mitzuteilen.

Das Wichtige an diesem Mitteilen ist,

Aber warum teile ich mich mit?

Nicht,

Um den anderen Menschen zu verändern.

Nicht,

Um mein Zeug loszuwerden.

Das kann zwar erleichternd sein,

Aber das ist nicht der primäre Grund.

Der primäre Grund ist,

Ich teile mich mit,

Um damit gesehen und gehört zu werden und um das noch besser wahrnehmen zu können und durchlassen zu können.

Das heißt,

Ich werde von dem anderen gesehen,

Das ist total regulierend.

Wer anders unterstützt mich auch,

Gibt mir Raum und dann kann ich es mir füllen und loslassen.

Es ist eben nicht ein Auskotzen,

Ich haue das auf den anderen rauf oder ein Beschuldigen,

Du hast das gemacht.

Selbst,

Wenn ich innerlich diese Stimme habe und diesen Ärger habe und das gerne würde,

Ist es gut,

Dieses Bewusstsein zu wahren und oftmals geht man daneben und dann kann man aber nachher aufräumen und sagen,

Okay,

Wie ich vorgeredet habe,

Was ich vorgesagt habe,

Das war daneben.

Es gibt auch Methoden,

Die sagen,

Bewusst sich zu entladen oder mal Kathasis zu erleben und so,

Wie ein Dittmar,

Bewusst sich zu entladen oder klassische therapeutische Methoden auf den Polster hauen oder auch Radical Honesty hat manchmal so ein,

Boah,

Ich haue das raus.

Die sind vielleicht manchmal gut,

Aber es ist heikel.

Wenn das nicht unterstützt ist,

Wenn da nicht der richtige,

Gute,

Gehaltene Rahmen ist,

Wenn die andere Person,

Wenn ich wem anderen sage,

Nicht auch Unterstützung bekommt,

Das kann ja bei der Person wieder was anträgen und dann geht es so im Kreis.

Also mit auskotzen würde ich vorsichtig sein.

Und gleichzeitig natürlich dieses vorsichtig sein und sich zurückhalten,

Das ist auch nicht die Lösung.

Weil dann erlebe ich so ein Alleinsein und ich muss meine Themen alle allein lösen,

Da kommen wir auch tendenziell nicht voran.

Und wenn ich das alles mache,

Also bewusst wahrnehmen,

Gefühle zulasse,

Mich eventuell mitteile,

So mit diesen Energien arbeite,

Wenn ich dann ein gutes Stück gelöster bin und gelandet bin,

Dann kann es vielleicht gut sein,

Sich mitzuteilen oder etwas zu tun,

Um die Situation zu verändern.

Das heißt,

Dieses Zulassen,

Von dem ich rede und diese Selbstverantwortung übernehmen,

Heißt nicht,

Dass wir alle äußeren Umstände beibehalten müssen.

Es heißt nur,

Dass es nicht gut ist,

In einer reaktiven,

Getriggerten Situation zu handeln.

Und dass wir viel seltener die äußeren Umstände ändern müssen,

Als wir glauben.

Unser inneres System ist so panisch,

Ich muss da was machen.

Und tatsächlich ist es aber so,

Sehr oft reicht das Durchfühlen und Erleben.

Und sehr oft müssen wir weniger machen,

Als wir glauben.

Oftmals reicht es auch,

Zum Beispiel einem anderen Menschen,

Sich nur mitzuteilen und zu sagen,

Wie es einem geht.

Und dadurch empfängt der andere Organismus schon und das ändert schon was an der Situation.

Das heißt,

Eine ganz klare Anfrage oder Bitte oder Wunsch braucht es manchmal auch gar nicht.

Und wenn ich einen klaren Wunsch oder Bitte habe,

Dann eben schauen,

Ist mein Verstand ruhig,

Hat sich das gelegt,

Ist mein Herz offen und klar,

Kann ich auch die andere Person empfangen oder bin ich nur in mir und ihr?

Und dann gut mitteilen und konkret mitteilen,

Worum es mir geht,

So wie es in der gewaltfreien Kommunikation zum Beispiel gemacht wird.

So,

Wenn ich den Socken auf dem Boden sehe,

Dann wird sie mir eng und habe ich unangenehme Gedanken und ich wünsche mir von dir,

Dass du deine Socken aufheben würdest.

Würdest du das für mich tun?

So,

Mehrere Schritte,

Konkrete äußere Situation,

Innere Reaktion,

Beschreiben,

Was das mit mir macht,

Einen Wunsch formulieren.

Und ein Wunsch ist keine Anforderung.

Das heißt,

Ein Wunsch heißt immer,

Es ist wirklich in Ordnung,

Wenn der andere Mensch es nicht macht.

Natürlich kann das wieder in mir was auslösen und dann können irgendwelche weiteren Reaktionen passieren,

Aber es ist schon wichtig für uns zu sehen,

Was ist ein Wunsch und was ist eine Anforderung.

Ja,

Ich glaube,

Das ist schon relativ ausführlich über Selbstverantwortung und mit den inneren Umständen Situationen umzugehen.

Ich stelle mir vor,

Dass wir so mehr inneren Frieden erleben können und auch die äußere Welt friedlicher wird,

Wenn wir nicht so viel an den anderen Menschen herumdoktern wollen und an den äußeren Umständen herumdoktern wollen.

Danke dir fürs Zuhören.

Tschüss,

Baba.

© 2026 Sean Green. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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