
Neue Wege
Diese Folge von LebensLiebe handelt von neuen Pfaden, wie Du erkennst, dass Du sie schon gehst, und, wie Du mit Unsicherheiten auf dem Weg umgehen kannst. Aus diesem Podcast nimmst für Dich mit, wie wichtig es ist, Dir Zeit zu geben, in Deinen Weg hineinzuwachsen; wie Du Unsicherheiten kennst und ihnen den Raum nimmst, Dein Handeln zu steuern; wie wichtig es ist, Dich selbst zu lieben um wahre Größe zu leben.
Transkription
Hallo meine Lieben,
Wie schön,
Dass ihr da seid.
Mein Name ist Martina und ich freue mich sehr darauf,
Mich heute mit euch in meinem Podcast Lebensliebe über neue Wege zu unterhalten.
Im letzten Podcast ging es ja um heilen und der Chance für uns alle in unsere eigene Kraft zu treten.
Wer heilt,
Sieht auch neue Wege für sein Leben.
Auf dem Weg des Heilens steigen aber auch oft Themen auf,
Die wir längst schon als geklärt gedacht hätten.
Und diese Themen können auch mal zu Stolpersteinen werden.
Ein Thema,
Das mich zum Beispiel schon lange begleitet hat und das ich eigentlich als geklärt gedacht hätte,
War das Gefühl klein und unbedeutend zu sein.
Ja,
Genau darüber möchte ich heute in diesem Podcast über neue Wege sprechen.
Wir werden uns anschauen,
Wie man erkennt,
Auf einem neuen Weg zu sein,
In welcher Form sich Hindernisse präsentieren und wie wichtig eine Balance aus Liebe und Selbstliebe ist,
Um sich statt klein richtig groß zu fühlen.
Vielleicht kennst du das.
Du läufst durch dein Leben und kommst immer wieder an einen Punkt der Unsicherheit.
Und gerade auf neuen Wegen sind diese Unsicherheiten ganz oft präsent.
Sie kommen vielleicht in Meetings,
In welchen du einen wertvollen Beitrag zu einer Diskussion leisten könntest,
Dich aber trotzdem immer wieder zurückhält,
Weil du nicht so genau weißt,
Wann du in diese Diskussion einsteigen kannst.
Oder du bist auf dem Weg durch die Stadt,
Hast ein kurzes Gespräch mit einem flüchtigen Bekannten auf der Straße und fragst dich danach,
Ob du jetzt die richtigen Worte gefunden hast.
Vielleicht fällt dir jetzt auch gerade ein Moment ein,
In dem du dich in letzter Zeit klein oder unbedeutend,
Verloren oder verunsichert gefühlt hast.
Und wie ist es dir dabei gegangen?
Was ist in dir passiert?
Lass uns kurz gemeinsam innehalten und zu diesem Moment zurückgehen.
Ich halte dabei deine Hand in Gedanken und wir schauen einfach zusammen auf die Situation.
Du bist nicht allein.
Das versuche ich mir auch immer wieder selbst zu sagen,
Wenn ich mich plötzlich so schrecklich klein und verloren und unbedeutend fühle.
In den vergangenen Wochen war ich ganz oft erstaunt und verängstigt auch darüber,
Wie viel Macht dieses Gefühl des Kleinseins über mich hat.
Ich habe so oft an mir selbst gezweifelt,
An dem Weg,
Den ich beschritten habe,
An den Projekten,
Die ich angefangen habe,
An der Kraft ihrer Wirkung und ja auch an meinem eigenen Erfolg.
Ich habe an mir gezweifelt,
An mir als Mensch,
Als Frau,
Als Wirkende,
Als Schaffende.
Ich habe so sehr an mir gezweifelt,
Bis ich plötzlich an einem Selbstbild angekommen bin,
Da war eigentlich nur noch ein kleines Mädchen mit einem verunsicherten Blick,
Tiefer Traurigkeit und ja,
So ein bisschen Einzelheit.
Aber keine Sorge,
Das wird heute kein Podcast,
In dem du mit mir Mitleid haben sollst.
Ich versuche nur darzustellen,
Wie wir immer wieder an Punkte im Leben kommen,
An denen wir zweifeln und uns selbst fragen,
Ob der Weg,
Den wir so beschritten haben,
Wirklich der richtige ist.
Diese Fragezeichen und Punkte der Unsicherheit verstärken sich gerade dann,
Wenn man Wege beschreitet,
Für die es keine vorgezeichneten Bahnen gibt.
Man kann sich an solchen Abzweigungen auf dem Lebensweg eigentlich nur auf das Gefühl der Intuition und auf die Schmetterlinge im Bauch verlassen,
Die hüpfen,
Wenn man den Ausblick auf den neuen Pfad betrachtet.
Ja,
Aber was sind eigentlich noch so Kennzeichen dafür,
Auf einem neuen Weg zu sein?
In meinem Podcast ging es bisher viel um Erfüllung,
Purpose und darum,
Den eigenen Weg zu gehen.
Lass uns mal darauf schauen,
Was diesen eigenen,
Vielleicht auch unbekannten Weg beschreibt.
Was denkst du,
Was fällt dir gerade ein oder bist du vielleicht selbst einem neuen Weg gegangen,
Der für dich komplett neu und unbeschrieben war?
Teil deine Erfahrung gerne,
Ich freue mich drauf.
Für mich hat dieser neue Weg zunächst ganz viele wundervolle Abenteuer ermöglicht.
Kennst du das Buch der Alchemist von Paolo Coelho?
Darin sagt der Autor,
Dass am Anfang jedes Abenteuer beflügelt ist und das kann ich absolut bestätigen.
Am Anfang dieser Reise haben sich Türen geöffnet,
An die ich selbst nie gedacht hätte.
So kam zum Beispiel schnell nach meiner Entscheidung,
Meine eigenen beruflichen Wege mit Achtsamkeit und Innovation zu verbinden.
Ein Auftrag von einem großen Kunden.
Dieser Auftrag war mit einem sehr bewegenden Auftragdebett verbunden,
In dem wir,
Also mein Co-Founder und ich,
Ganz offen mit den Kunden besprochen haben,
Was es denn für neue Ideen für das Unternehmen und für die Führung dieses Unternehmens gibt.
Wir haben mit diesen Leuten getanzt,
Wir haben meditiert,
Wir haben gesprochen,
Es war eine wundervolle Energie.
Bald danach kam für mich ein Gespräch mit einem tollen Startup zustande,
Das sich auf Meditationen konzentriert und ja,
Ich habe mich beschlossen,
Dieses Startup mit zu unterstützen.
Und ja,
Dann passierte noch viel mehr,
Das toll und zauberhaft und magisch war.
Um es kurz zu sagen,
Am Anfang dieses Jahres,
An dem ich mich entschieden habe,
Mich selbstständig zu machen und selbst ein Unternehmen zu gründen,
War ein Zauber,
Der mir ganz viel Optimismus und Mut zugesprochen hat,
Diesen Weg auch weiter zu gehen.
Ich war wie beflügelt und unendlich dankbar für die Möglichkeiten,
Zu lernen und einfach zu tun.
Ja,
Da war ich also auf diesem neuen,
Unbekannten Weg und wollte in voller Freude,
Aber auch ein bisschen Ungeduld gehen.
Ja,
Ich wollte am liebsten alles sofort machen.
Schreiben,
Schaffen,
Technologien entwickeln und dabei selbst noch ganz viel meditieren,
Yoga praktizieren und für meine Freunde und Liebsten da sein.
Ihr könnt euch wahrscheinlich schon vorstellen,
Wo das jetzt hingeht.
Der Mensch,
Der Achtsamkeit promotet,
Tendiert auch mal dazu,
Die Achtsamkeit gegenüber sich selbst zu vernachlässigen.
Und das passiert wahrscheinlich gerade,
Wenn man am Anfang scheinbar so viel magische Energie hat,
Die einen auf Händen trägt.
Das bringt mich zu meinem ersten Tipp für dich heute.
Teile dir deine Kräfte ein.
Wenn du dich auf einen neuen Pfad begibst,
Versuch diesen Schritt für Schritt zu gehen.
Gib dir immer wieder Zeit für Pausen,
Dafür auf dich zu achten und dir bewusst zu machen,
Wie viele Erfolge du bereits feiern kannst.
Feiere die kleinen Erfolge in deinem Geist und versuche die Energie,
Die durch diese Freude entsteht,
Auch ein wenig zu speichern.
Erlaub dir Tage,
In denen du keine 120 Prozent gibst,
Sondern vielleicht auch mal ganz bewusst den Tag in Langsamkeit und einer gewissen Entspannung angehst.
Neue Wege bergen auch Herausforderungen in sich.
Kennzeichen dafür,
Auf einem neuen Weg zu sein,
Sind für mich folgende.
Erstens,
Menschen hinterfragen immer mehr,
Was du denn eigentlich so machst.
Ganz oft nach meiner Entscheidung,
Meinen festen Job aufzugeben,
Wurde ich gefragt,
Was ich denn jetzt eigentlich mache.
Und je tiefer mein Co-Founder und ich in diesen Entwicklungsprozess von unserem Unternehmen eingetaucht sind,
Desto mehr Menschen haben wir mit unseren Erklärungen eigentlich verloren.
Man würde meinen,
Dass ein tiefes Befassen mit einem bestimmten Thema und in unserem Falle war das Führung,
Neue Organisationen,
Achtsamkeit und Innovation zu mehr Klarheit über das Geschäftsmodell führt.
Rückblicken kann ich aber sagen,
Dem war zunächst nicht so.
Denn wir haben unsere Themenbereiche nicht nur in aller Tiefe aufgearbeitet,
Sondern uns auch viel damit befasst,
Welche Werte hinter unserem Unternehmen stehen,
Wie wir zusammenarbeiten möchten und ja auch welche Bedarfe wir am Markt sehen.
Aus diesen Betrachtungen sind Lösungsansätze für uns selbst und für unser Unternehmen entstanden und viele dieser Lösungsansätze waren anfangs abstrakt und für viele Menschen von außen nur schwer greifbar.
Da ich aber zu diesem Zeitpunkt selber so tief in dem Thema drinnen gesteckt habe,
Habe ich oft gar nicht verstanden,
Warum andere unsere Ansätze nicht verstehen.
Mit dem Abstand der Zeit muss ich darüber jetzt fast ein bisschen lachen.
Zu der Zeit aber ist mir viel Kritik begegnet und ehrliche Fragezeichen in den Augen meiner Gegenüber.
Ich kann das jetzt besser einordnen.
Wir haben einfach unsere Zeit als Gründer und als Gründungsteam gebraucht,
Aus unseren abstrakten Erkenntnissen und Diskussionen klare Ableitungen für nützliche Methoden und Tools zu entwickeln,
Die wir in unserem Business nutzen können.
Und gleichzeitig gab es für uns am Markt wenig Orientierungspunkte und Blaupausen,
Die wir in Abwandlungen hätten für uns nutzen können.
Das heißt,
Wir mussten erstmal alles selbst für uns entwickeln und ich glaube eben,
Dass ist ein Zeichen dafür,
Sich auf einem neuen Weg zu befinden.
Wenn man immer weniger vorgezeichnete Schablonen für das eigene Tun findet und sich eben die Zeit nehmen muss,
Seine eigenen Rahmenbedingungen und Orientierungspunkte zu entwickeln.
Darum mein Tipp 2 für heute.
Hab den Mut,
Deine eigenen Maßstäbe und Rahmen zu entwickeln.
Wie du das tun kannst?
Zum Beispiel kannst du dir aufschreiben,
Was dir wirklich wichtig ist und wie du diese wichtigen Dinge in deinem Leben wahrmachen kannst.
Das müssen nicht immer große Schritte sein.
Vielleicht sind es auch einfach nur kleine Gesten,
Die du in deinen Alltag integrierst und dir mal für eine Woche lang sagst oder zwei Wochen lang sagst.
Das will ich jetzt genau so umsitzen.
Und dann guckst du einfach mal,
Was passiert.
Ja,
Ein zweites Kennzeichen für neue Wege.
Mögliche Kunden verstehen,
Dass sie dein Angebot brauchen,
Aber nicht,
Wie sie es genau nutzen können.
Damit hörte also unser Weg als junges Start-up und mein Weg der Verunsicherung nicht so ganz auf.
Nach tiefen Entwicklungs- und Reflexionsphasen habe ich deshalb beschlossen,
Mit unseren neuen Ideen und den neuen Gedanken nach außen zu treten und mit möglichen Kunden und Partnern in Kontakt zu kommen.
Das war vorher schon leicht der Fall,
Aber nicht so explizit.
Und auf Events und Konferenzen habe ich dann immer wieder gemerkt,
Wie wichtig unser Angebot aus Bewusstsein und Innovation und Führung für den Markt ist.
Ich habe mit Innovationsmanagern gesprochen,
Die ratlos im Umgang mit neuen Herausforderungen waren.
Ich habe mich mit Referatsleitern unterhalten,
Die nicht genau wussten,
Wie sie Veränderungsfreude in ihrem Unternehmen kultivieren könnten.
Und ich bin jungen Unternehmern begegnet,
Die sich für die Ausgestaltung ihres Unternehmens-Purpose interessiert haben,
Sich aber bisher ganz wenig Zeit genommen haben,
Über ihren eigenen Purpose nachzudenken.
Und über all dem stand immer wieder die Frage,
Wie man eigentlich mehr Achtsamkeit ins Unternehmen bringen kann.
In solchen Gesprächen habe ich viel Bestätigung für unseren Ansatz bekommen,
Aber ich habe auch viel gelernt,
Denn ganz oft hatte ich das Gefühl,
Die Menschen zu verlieren,
Wenn ich ihnen unsere Lösungen vorgestellt habe.
Heute denke ich,
Viele Menschen gerade in Organisationen waren und vielleicht sind es auch nicht bereit,
Unsere Lösungen zu hören.
Und vielleicht ist es auch so,
Dass viele von uns wissen,
Dass eine Veränderung und Öffnung diesbezüglich,
Also in Bezug auf Achtsamkeit und bei sich sein,
Im Arbeitsbereich zwar unglaublich wichtig wäre,
Aber ja,
So eine Art von Veränderung bedeutet Präsenz und Bewusstsein,
Und das fängt immer bei mir selbst an.
Und da tritt der eine oder andere vielleicht auch lieber erst mal weg,
Als sich noch eine weitere Aufgabe aufzubürden.
Letztlich würde ich auch behaupten,
Der Weg vom Abstrakten zum Greifbaren ist auch der Weg,
Die richtigen Worte für die richtigen Probleme zu finden und die dann mit Selbstbewusstsein zu vertreten.
Gerade dieses Selbstbewusstsein aber entsteht zumindest für mich mehr,
Je länger ich tue,
Was ich tue.
Wenn du also mit einem möglichen Kunden sprichst und noch nicht ganz die richtigen Worte für deinen Business findest,
Kannst du es eigentlich auch als eine Bestätigung für deinen neuen Weg sehen.
Gib dir einfach die Zeit,
In diesen neuen Weg hineinzuwachsen.
Mein Tipp 3 für heute.
Veränderung kommt über die Zeit und sie ergibt sich in kleinen,
Bewussten Schritten.
Wenn du das Gefühl hast,
Der Weg,
Der vor dir liegt,
Bringt Schönheit und Glück und Leuchten in dein Leben,
Weißt du,
Du bist genau auf deinem Weg.
Gib dir die Zeit,
Ihn auch zu genießen.
Ein drittes Kennzeichen für den neuen Weg kann sein,
Dass du an dir zweifelst und auch an dem Weg,
Den du beschritten hast.
Unsicherheiten gehören auf neuen Wegen mit dazu.
Die Frage ist nur,
Wie man damit umgeht und wie viel Raum man diesen Unsicherheiten gibt.
In den vergangenen Wochen habe ich viel gearbeitet und mir wenig Zeit für mich genommen.
Ich habe etwas gelernt,
Was ich eigentlich in der Theorie schon wusste,
Aber im Wirbel der vielen To-Dos vergessen habe.
Auch erfülltes Tun kostet Kraft.
Wer voller Erfüllung jeden Tag seine Aufgaben startet,
Ist super fokussiert und geht total auf,
In dem,
Was er tut.
Doch bei der Gründung eines Unternehmens,
Wie es bei uns der Fall war und vielleicht auch bei dir der Fall ist oder du hast ein sehr ausgefülltes Leben,
Eine sehr ausgefüllte Karriere.
Also bei uns war es so,
Bei der Gründung unseres Unternehmens fallen und fielen ganz,
Ganz viele Aufgaben an und das alles gleichzeitig.
Und oft habe ich das Gefühl gehabt,
Die Zeit reicht nicht für alles,
Was ich zu tun habe und das tut sie auch wirklich nicht.
Ich muss also damit leben,
Immer noch ein paar Dinge auf morgen zu verschieben.
Gleichzeitig gibt man dabei diese Gratwanderung aus tief fokussiertem Arbeiten,
Das viel Zeit braucht und dem Druck,
Vieles schnell erledigen zu müssen.
Und irgendwo dazwischen bin ich,
Bist du,
Sind wir alle noch Mensch und Freund und Partner und ich.
Ich glaube,
Das sind eben nicht Erfahrungen,
Die man nur in einer Gründungsphase macht,
Sondern auch im ganz normalen Leben.
Egal,
Ob wir lieben,
Was wir tun oder das Gefühl haben,
Unser Tun ist ein Kompromiss,
Es gibt Phasen,
In denen die Aufgaben uns mehr dirigieren als die Liebe für uns selbst.
Und obwohl ich persönlich in dieser Phase immer weiter regelmäßig meditiert habe und bewusst weiter die Werte,
Die für mich aus der Achtsamkeit kommen,
Gelebt habe,
Haben doch auch Dinge Raum eingenommen,
Die nicht so wirklich gut für mich waren.
Zum einen gab es da Menschen,
Die mich wiederholt bewusst verletzt haben und das hat mich tief an mir selbst zweifeln lassen.
Zum anderen gab es Absagen und Rückschläge,
Die mich bezüglich des Unternehmens und unseres Angebots verunsichert haben.
Heute,
Jetzt und hier würde ich zu mir selbst sagen,
Unsicherheiten sind normal.
Nur wenn man ihnen zu viel Raum gibt,
Verstärken sie sich gegenseitig.
Vielleicht kennst du das auch von dir,
Eines kommt zum anderen,
Der Kopf ist voller Aufgaben und man vergisst sich so ein bisschen selbst.
Ja,
Letztlich bin ich mir selbst wieder begegnet und ich sah plötzlich eine Frau vor mir,
Die ganz viel Schmerz mit sich getragen hat,
Gelitten hat und sich eigentlich vergessen hat,
Ab und zu zu sagen,
Ich habe dich lieb,
Du bist toll,
Geh deinen Weg einfach weiter Schritt für Schritt.
Damit können wir vermutlich auch festhalten,
Unsicherheiten sind Teil neuer Wege.
Wir sollten ihnen nur ganz bewusst wenig Raum einräumen.
Da kann es schon helfen,
Mit anderen darüber zu sprechen und sich so eine neue Perspektive auf die Dinge einzuholen.
Darum mein nächster Tipp für heute,
Richte deine Energie auf das,
Was dir wichtig ist und was dich zum Leuchten bringt.
Auf neuen Wegen wird es Menschen geben,
Die dich nicht verstehen.
Es wird vielleicht auch solche geben,
Die dein Leuchten und deine Freude an deinem Weg mit Neid erfüllt.
Es wird vielleicht auch noch solche geben,
Die eigentlich auch gerne so ein Leuchten in ihrem Leben haben würden und auch gerne ihren Weg gehen würden,
Aber eben noch nicht bereit dazu sind.
Lass dich nicht von ihnen aufhalten,
Richte deinen Fokus auf deinen Weg,
Anstatt deine Energie an diese Menschen zu verlieren und halte dir immer ein wichtiges Motto vor Augen.
Unsicherheiten sind Teil neuer Wege,
Das haben wir jetzt ausführlich besprochen.
Schau dir also diese Unsicherheiten immer wieder an und frag dich ganz bewusst,
Wie viel Raum gebe ich diesen Unsicherheiten?
Wie sehr bestimmen sie mein Handeln und Tun?
Tut mir das wirklich gut?
Und besprich diese Fragen auch gerne mit einem Freund oder einem Vertrauten und gib dir die Chance,
So eine neue Perspektive auf die Dinge zu gewinnen.
Mir helfen solche Gespräche immer sehr,
Meinen Blick auf mich selbst auch so ein bisschen zu verändern oder eben so ein bisschen weiter auch wieder zu machen,
Wenn er ein bisschen enger geworden ist.
Manchmal wünsche ich mir auch ganz bewusst vom Universum mir einen ehrlichen und liebevollen Gesprächspartner zu schicken,
Der mir auf meinem Weg wieder ein Stückchen weiterhilft.
Diese kleinen Engel kommen dann in ganz unterschiedlichen,
Oft unerwarteten Momenten und schenken mir ganz neue Gedanken.
Oft sind wir uns über diese Engel gar nicht so bewusst und wir überhören auch mal ihre Botschaften.
Je mehr wir lernen hinzuhören,
Desto mehr lernen wir auch über uns selbst.
Zwei dieser Engel kamen in den vergangenen Wochen mit Botschaften,
Für die ich sehr,
Sehr dankbar bin.
Der erste Engel spiegelt mich als Person aus ihrer ganz persönlichen Sichtweise und sie hat mir Eigenschaften an mir selbst aufgezeigt,
Die ich lange nicht,
Vielleicht auch noch nie wahrgenommen habe.
Und so hat sie mir zurückgeholfen,
Mich selbst wieder ganz liebevoll wahrzunehmen und auch schöne und gute Eigenschaften an mir zu sehen,
Die ich sonst vielleicht noch nicht so gesehen habe.
Ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen,
Dass das ein Gespräch mit viel Lachen und viel Weinen und dicken Umarmungen war.
Und ja,
Ich denke jetzt daran zurück und bin einfach nur sehr,
Sehr dankbar dafür.
Dann kam ein weiterer Engel in mein Leben,
Der mich auf eine Weise reflektiert hat,
Wie ich es eigentlich noch nie erlebt habe.
Und er zeigte mir sehr klar auf,
Dass ein Kernelement der Achtsamkeit die Balance ist.
Eine Balance aus Yin und Yang,
Aus Sanftheit und Bestimmtheit.
Und er hat sich dabei darauf bezogen,
Dass Liebe bei Selbstliebe anfängt.
Das ist jetzt nicht wirklich neu,
Doch diese Liebe ist eine sanfte Liebe aus einem offenen Herzen.
Und dieses Herz wiederum macht ganz viel Raum für Verständnis und Liebe und Mitgefühl für andere.
Manchmal aber sind unsere Herzen so ein bisschen zu weit offen.
Und dann sollten wir an einen Punkt kommen,
Wo wir die Liebe so ein bisschen anschauen und sie nicht nur sanft ausgestalten,
Sondern auch bestimmt darin sind.
Er machte mir also klar,
Dass wir es eigentlich selbst in der Hand haben,
Uns groß oder klein zu fühlen,
Unser Herz zu öffnen oder es vielleicht auch mal wieder ein bisschen zuzumachen.
Und dass das nicht vom Außen bestimmt wird.
Deine eigene Größe bestimmst du.
Deinen Weg bestimmst du.
Und du bestimmst,
Wie viel Raum du Gefühlen,
Anderen Menschen und Schmerz und Leid einräumen möchtest.
Ich hatte mich eine Weile lang so sehr dem Druck,
Den Aufgaben und dem Außen gebeugt und dabei vergessen,
Mit liebevoller Bestimmtheit auch mal Nein zu sagen und mein Herz wieder für mich selbst zu öffnen.
Ja,
So bin ich dann wieder mal zurückgekommen zu diesem Weg des Spiritual Warriors,
Der bewusst und mit Liebe,
Mitgefühl und Freundlichkeit auf seinen Pfaden wandert.
Doch dieser Spiritual Warrior,
Der steht auch für seine Wünsche ein und auch für seine Intuition.
Das tut er nicht durch harte Verteidigungstaktiken und Bosheit und Zorn,
Sondern durch ein Bewusstsein über die Bedeutung seiner Träume.
Er drückt Mitgefühl aus,
Indem er auch anderen mal sagt,
Wann sie zu weit gehen.
Und er lebt Freundlichkeit,
Indem er sich zurückzieht und auf seine Wege fokussiert,
Wenn es die Zeit erfordert.
Das ist kein Egoismus,
Sondern eine ganz liebevolle Art,
Sich um sich selbst zu kümmern,
Wenn es nötig ist und dann auch wieder die Kraft zu haben,
Sich um andere zu kümmern.
Daraus entsteht wahre Größe,
Die sich aus einem authentischen Ich und einem bewussten Leben von Liebe und Mitgefühl für sich und andere ergibt.
Und so komme ich zum letzten Tipp für heute.
Du darfst dich lieben.
Manchmal ist unser Herz ganz weit offen und wir sind uns darüber gar nicht bewusst.
Das sind Momente,
In denen alle Emotionen aus unserer Umgebung auf uns einprasseln und wir das Gefühl haben,
Nicht mehr filtern zu können.
Wenn du das merkst,
Wenn du das Gefühl hast,
Irgendwelche anderen Emotionen fangen an,
Dich zu dirigieren oder du leicht weinen musst und gar nicht weißt,
Warum,
Dann ist dein Herz relativ weit offen und wenn du das merkst,
Erlaubt dir,
Dich zurückzuziehen und dein Herz ganz auf dich zu richten.
Nimm dich dann einfach mal in den Arm,
Wickle dich dabei vielleicht in die kuschelige Decke ein und flüstere dir ein paar mal liebevoll zu.
Ich liebe dich so du bist.
Du bist ein einzigartiges Geschenk an die Welt.
Dein Erfolg und dein Leuchten sind unaufhaltbar.
Wenn du diese Form der Selbstliebe noch ein wenig vertiefen magst,
Kannst du auch ein kleines Morgenritual starten.
Stell dich dafür jeden Morgen vor den Spiegel,
Vielleicht machst du erst mal ein paar witzige Grimassen und schaust dir danach tief in die Augen.
Sag dir dabei wie oben drei bis vier mal,
Ich liebe dich so wie du bist.
Du bist ein einzigartiges Geschenk an die Welt.
Dein Erfolg und dein Leuchten sind unaufhaltbar.
Fühle danach,
Wie dieses Gefühl durch deinen ganzen Körper fließt,
Deinen Kopf,
Dein Herz,
Deinen Bauch,
Deinen Unterkörper bis hin zu den Füßen und Zehen.
Nimm dieses Gefühl mit und lass es dich den ganzen Tag über begleiten.
Ich danke dir von ganzem Herzen,
Dass du heute Teil dieses Podcasts zu neuen Wegen warst.
Egal wo du gerade in deinem Leben stehst,
Ob du schon den neuen Weg gehst oder erst dabei bist herauszufinden,
Wo es dich hinzieht,
Hör nie auf dir Mut zuzusprechen.
Denn du hast alles,
Was du brauchst,
Um die Unsicherheiten zu überwinden bereits in dir.
Und es ist vollkommen okay,
Deinen Weg in kleineren und mal größeren Schritten zu gehen.
Lass mich noch mal kurz zusammenfassen,
Was wir uns heute angeschaut haben.
Wer auf seinem eigenen Weg ist,
Hat manchmal das Gefühl,
Dass Unsicherheiten die Überhand gewinnen.
Das passiert und ist ganz normal.
Wichtig ist nur,
Dass du dir die Zeit gibst,
Immer wieder Perspektive zu gewinnen.
Neue Perspektiven kommen oft von Menschen,
Die dir ihr Herz schenken.
Hör ihnen zu und erlaub dir selbst,
Dich aus ihren Augen zu sehen.
Geh deinen Weg mit Geduld und ja,
Eben auch mal in kleinen Schritten.
Genieß ihn und vergiss dabei nie,
Liebe fängt mit Selbstliebe an.
Gönn dir immer wieder Momente mit dir und all deinen wunderbaren Facetten.
Ich danke dir,
Dass es dich gibt.
Die Links,
Die ich heute so erwähnt habe,
Findest du in den Shownotes.
Falls heute was sehr Persönliches für dich aufgekommen ist,
Schreib mir gerne auch eine direkte Nachricht über meine Webseite martinadopfer.
Com oder Facebook Lebensliebe bei Martina.
Ich freue mich auf dich.
Jetzt wünsche ich dir erstmal noch einen wundervollen restlichen Tag.
Love and Light,
Deine Martina.
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