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Bewusstsein – die unsichtbare Grundlage des Lebens

by Meriç Bringmann

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In diesem Talk erforschst du, was Bewusstsein wirklich ist – jenseits von Gehirn, Körper und Materie. Er lädt dich ein, alte spirituelle Weisheit und moderne Wissenschaft neu zu verbinden und zu entdecken, dass Bewusstsein nicht in uns entsteht, sondern wir in ihm existieren. Mit einfachen Bildern, inspirierenden Geschichten und Gedanken aus östlicher und westlicher Philosophie führt dich dieser Podcast Schritt für Schritt in ein tieferes Verständnis des Lebens – ruhig, klar und für alle verständlich, die neugierig sind auf das, was hinter der sichtbaren Welt liegt.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Folge.

In dieser Folge möchte ich über das Buch Der Aufstieg der Seele sprechen von Swami Kriyananda.

Dort geht es über ein faszinierendes Thema,

Nämlich Bewusstsein,

Materie und das göttliche Bewusstsein.

Also die Frage,

Ob Bewusstsein die Grundlage der Welt ist und nicht umgekehrt.

Heute sprechen wir über ein Thema,

Das so alt ist wie die Menschheit und noch immer wieder neu gedacht werden muss.

Was ist Bewusstsein?

Und ist es möglich,

Dass Bewusstsein die Grundlage von allem ist?

Bevor Materie entstand,

Bevor es Raum und Zeit gab,

War da schon etwas – Bewusstsein.

So sagen es viele spirituelle Traditionen und einige moderne Physiker beginnen ähnlich zu denken.

Dieses ursprüngliche Bewusstsein war nicht irgendwo,

Es ist einfach.

Aus seinen Schwingungen entstand Energie,

Aus Energie schließlich Materie.

Ohne dieses Bewusstsein,

So heißt es,

Gäbe es keine Bewegung,

Keinen Raum,

Keine Zeit.

Stellt ihr das vor?

Nicht Bewusstsein entsteht aus Materie,

Sondern Materie entsteht aus Bewusstsein.

Das verändert alles.

Eine große indische Heilige,

Ananda Maima,

Wurde einmal eingeladen,

Nach Amerika zu kommen.

Ihre Antwort war schlicht,

Ich bin doch schon dort.

Für sie gab es keine Grenzen zwischen Orten und Körpern oder Zeiten.

Ihr Bewusstsein war überall.

Sie wusste,

In Wahrheit gibt es keine Trennung zwischen hier und dort.

Auch Paramhansa Yogananda,

Ein bekannter indischer Yogi,

Sagte,

Es ist für mich manchmal anstrengend,

Mich zu erinnern,

Welchen Körper ich gerade bewege,

Denn ich bin in allen Körpern bewusst.

Was,

Wenn Bewusstsein tatsächlich nicht an unseren Körper gebunden ist?

Wenn es ein Feld ist,

Das alles durchdringt,

Auch dich,

Mich,

Die Natur,

Sogar Steine.

Wenn sich Bewusstsein in die materielle Welt hinein projiziert,

Dann nimmt es nicht nur Formen an,

Es zeigt auch bestimmte Eigenschaften.

In Felsen wird es felsig,

In Blumen und Bäumen zeigt es sich als stille,

Träumende Bewegung,

In Tieren erwacht es zur Empfindung,

Zur Instinkt und im Menschen zu Denken,

Zum Selbstbewusstsein.

Doch das bedeutet nicht,

Dass der Mensch mehr Bewusstsein hat,

Sondern,

Dass Bewusstsein sich im Menschen anders ausdrückt.

Lange glaubte der Materialismus,

Nur Materie ist real,

Bewusstsein entsteht als Nebenprodukt des Gehirns.

Aber schon frühe Wissenschaftler wie G.

Z.

Bose zeigten,

Sogar Metalle und Pflanzen reagieren auf Reize,

So als wäre in allem eine Spur von Empfindung,

Ein Hauch von Bewusstsein.

Diese Erkenntnisse führen zu zwei Möglichkeiten.

Entweder ist nichts bewusst oder alles ist es auf seine Weise.

Und vielleicht,

So sagen Mystiker und moderne Denker gleichermaßen,

Ist das Zweite die Wahrheit.

Allen Dingen wohnt Bewusstsein inne.

Das göttliche Bewusstsein oder das Gottesbewusstsein,

Wie es manche nennen,

Unterscheidet sich vom menschlichen Bewusstsein.

Unser Gehirn ist dabei nicht der Ursprung,

Sondern eher ein Fenster.

Durch dieses Fenster fällt Licht,

Das Licht des Bewusstseins.

Aber das Fenster erzeugt das Licht nicht.

Wir könnten sagen,

Das Gehirn zeigt uns die Welt,

Aber das Bewusstsein erlebt sie.

Viele Menschen suchen nach Wegen,

Dieses tiefere Bewusstsein zu erfahren.

Meditation,

Achtsamkeit,

Gebet oder einfaches stilles Sein,

All das kann helfen,

Das Denken zu beruhigen.

Denn das Denken ist laut,

Bewusstsein ist still.

In dieser Stille kann man etwas ahnen,

Das immer schon da war,

Vor Raum,

Vor Zeit,

Vor Materie.

Vielleicht ist Bewusstsein kein Produkt des Gehirns,

Sondern das Meer,

In dem alle Gedanken schwimmen.

Vielleicht bist du nicht jemand,

Der Bewusstsein hat,

Sondern Bewusstsein,

Das gerade diese menschliche Erfahrung macht.

Lass diesen Gedanken einen Moment lang wirken.

Atme und spüre,

Dass du Meer bist.

Spüre,

Dass du Bewusstsein bist.

© 2026 Meriç Bringmann. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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