
Was will ich mit meinem Leben machen
Dies ist eine geleitete Kontemplation über den Sinn des Lebens. Was will in meinem Leben machen oder erreichen? Welche Ziele habe ich? Und vor allem: Welche Antwort(en) kommt in uns während dieser Meditation spontan auf?
Transkription
Und um mit der Kontemplation anzufangen,
Richten wir die Achtsamkeit für ein paar Momente auf den Atem.
Und jetzt wollen wir die Frage in uns rein sinken lassen,
Was will ich mit meinem Leben machen?
Was habe ich für Ziele im Leben?
Und spüren,
Was spontan hochkommt an Antwort.
Vielleicht ist die Antwort sehr klar,
Vielleicht fallen uns einige Dinge ein und vielleicht ist nur ein nebulöser Zustand zu finden.
Was will ich mit meinem Leben machen?
Sind es äußere Dinge,
Die ich erreichen will?
Eine bestimmte Familiensituation,
Eine bestimmte berufliche Situation,
Eine Wohnsituation.
Wir können vielleicht ganz gut erkennen,
Wie wenig klar uns diese Dinge sind,
Wo es doch die wichtigste Frage für uns ist.
Was möchte ich mit meinem Leben machen?
Haben wir uns überhaupt schon mal Gedanken über das Thema gemacht?
Ist es Besitz,
Den ich anstrebe,
Beruflicher Erfolg,
Anerkennung und sich reinspüren und ehrlich zu sich sein?
Oder ist es mehr ein Seinszustand,
Den ich anstrebe,
Der mir wichtig ist im Leben.
Glücklich zu sein,
Zufrieden zu sein,
Erfüllt zu sein,
Spüren von was unser Herz am meisten berührt ist,
Wo am meisten Zustimmung zu spüren ist.
Sich möglichst klar darüber werden,
Was wir mit unserem Leben machen wollen.
Möglichst konkret formulieren,
Damit wir wegkommen von dem nebulösen Zustand,
Von dem Zustand ich weiß nicht genau oder von dem Zustand mal schauen.
Ist uns klar,
Dass nur wenn wir ein Ziel haben,
Wir auch einen Weg beschreiten können.
Je klarer das Ziel,
Desto klarer der Weg.
Wie immer das Ziel ist,
Nicht bewerten,
Nicht beurteilen oder verurteilen,
Sondern in sich erkennen und dann sich überlegen,
Was für Schritte notwendig sind,
Um dieses Ziel zu verwirklichen,
Um diesem Ziel näher zu kommen und auch hier wieder versuchen,
Möglichst konkret zu sein.
Nicht ich versuche mein Bestes,
Das ist zu ungenau.
Was ist mein Bestes?
Wie schaut das aus?
Und jetzt wollen wir einmal auf unser Leben zurückblicken.
Wie alt sind wir?
Auf was für eine Art und Weise haben wir bisher versucht,
Unsere Ziele zu erreichen?
Wenn wir das Ziel haben,
Glücklich zu sein,
Zufrieden zu sein,
Wie haben wir das bis jetzt versucht zu erreichen?
Durch Bekommen,
Durch Haben,
Durch Besitzen oder durch Geben,
Verschenken,
Verströmen,
Loslassen und sich Reinspüren.
Können wir uns vorstellen,
Dass alles,
Was wir bisher in unserem Leben gesucht haben,
In unserem Inneren schon vorhanden ist,
Vollkommenes Glück,
Tiefster Frieden,
Erfüllt sein,
Unendliche Liebe,
Verständnisvolles Mitgefühl.
Können wir erahnen,
Dass dem so ist?
Wie kommen wir diesem Potenzial nahe?
Ein Text von Nelson Mandela,
Unsere tiefste Angst.
Unsere tiefste Angst ist es nicht,
Ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es,
Dass wir über die Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht,
Nicht unsere Dunkelheit,
Das am meisten Angst macht.
Wir fragen uns selbst,
Wer bin ich?
Von mir zu glauben,
Dass ich brillant,
Großartig,
Begabt und einzigartig bin?
Aber in Wirklichkeit,
Warum solltest du nicht so sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dein Kleinmachen dient nicht der Welt.
Es zeugt nicht von Erleuchtung,
Sich zurückzunehmen,
Nur damit sich andere um dich herum nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
Um die Herrlichkeit Gottes,
Die in uns liegt,
Auf die Welt zu bringen.
Sie ist nicht in einigen von uns,
Sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
Geben wir anderen Menschen unbewusste Erlaubnis,
Das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
Befreit unser Dasein automatisch die anderen.
Und für ein paar Momente diesen Text auf uns wirken lassen,
Haben wir Angst vor dieser Wahrheit,
Dass wir alles Licht dieser Welt in uns tragen.
Wenn Widerstand zu spüren ist,
Diesen Widerstand liebevoll annehmen,
Nicht sich dafür tadeln oder kritisieren,
Sondern nur erkennen,
Wahrnehmen,
Annehmen,
Heilen lassen,
In sich rein spüren,
Ist eine Bereitschaft zu finden,
Sich diesem Potenzial,
Das wir in uns tragen,
Zu nähern,
Uns dafür zu öffnen,
Voller Demut und Hingabe.
Mit was für Erwartungen,
Vorstellungen sind wir zu diesem Retreat gekommen?
Möchten wir was erreichen,
Was bekommen,
Oder sind wir bereit zu geben,
Loszulassen,
Uns selbst zu geben?
Diese innere Wahrheit,
Das innere Licht ist verdeckt durch unsere Identifikationen,
Durch unsere Meinungen,
Anschauungen,
Reaktionen,
Emotionen.
Nicht durch noch mehr Anschauungen und Meinungen kommen wir dem Licht nahe,
Sondern indem wir loslassen,
Ganz ins Hier und Jetzt kommen,
Indem wir anfangen,
Ja zum Leben zu sagen,
Indem wir anfangen,
Zu erleben,
Anstatt zu erdenken.
Was will ich mit meinem Leben machen?
Ein Ziel wäre vielleicht,
Unser Leben zu erleben.
Wir können jetzt diese Kontemplation noch nachwirken lassen,
Vielleicht einzelne Punkte nochmal in uns rein sinken lassen und dann übergehen zur Meditation.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
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