
Atemmeditation für Konzentration und Fokus
Unser Geist ist sehr unstet: Ständig lässt er sich ablenken und ein Gedanke löst den nächsten ab. Konzentriertes Arbeiten ist somit kaum möglich! Aber: Wir können es lernen, den Geist zu beruhigen, die Gedanken zu bündeln und uns so zu fokussieren, dass wir eine Weile konzentriert an einer Sache arbeiten können - willkommen im Flow! Mit dieser Atem-Meditation möchte ich dich genau dabei unterstützen, so dass du dich konzentriert und fokussiert deiner Aufgabe zuwenden kannst, die jetzt ansteht. Ich wünsche dir viel Freude und anschließend viel Fokus, Konzentration und Flow! Musik: „In The Echo“ von VOLO auf UppBeat
Transkription
Namaste.
Unser Geist hat leider die Eigenschaft,
Sehr unstet zu sein.
Ständig lässt er sich ablenken und ein Gedanke löst den nächsten ab.
Und konzentriertes Arbeiten ist so natürlich kaum möglich.
Aber wir können es durchaus lernen,
Unseren Geist zu beruhigen,
Die Gedanken zu bündeln und uns so zu fokussieren,
Dass wir zumindest eine Weile konzentriert an einer Sache arbeiten können.
Willkommen im Flow,
Könnte man dazu sagen.
Mit dieser Art Meditation möchte ich dich genau dabei unterstützen,
Sodass du dich konzentriert und fokussiert deiner Aufgabe zuwenden kannst,
Die jetzt als nächstes ansteht.
Und ich wünsche dir viel Freude und anschließend viel Fokus,
Konzentration und Flow.
Zu Beginn setze dich in einen aufrechten Sitz,
Gerne auf ein Kissen oder direkt auf den Boden bzw.
Eine Unterlage,
Wie zum Beispiel eine Yogamatte.
Dann lade ich dich ein,
Die Augen zu schließen und als erstes deine Sitzhaltung wahrzunehmen.
Spüre die Teile deines Körpers,
Die auf dem Boden aufliegen.
Spüre die Erdung,
Die entsteht.
Spüre die Wirbelsäule,
Richte sie auf und nimm auch einen Moment bewusst deine Atmung wahr.
Ich möchte dich zunächst zu einem kleinen Warm-up einladen,
Um den Oberkörper ein wenig weich zu machen und zu öffnen für die anschließenden Atemübungen.
Beginne am unteren Ende der Wirbelsäule im Uhrzeigersinn zu kreisen.
Wirklich so,
Dass nur am unteren Ende der Lendenwirbelsäule eine kleine kreisende Bewegung entsteht.
Dann breite die Bewegung auf den mittleren Teil der Wirbelsäule aus,
Sodass die Bewegung größer wird und nimm nun auch den oberen Teil der Wirbelsäule hinzu.
Lasse die Brustwirbelsäule mit in die Bewegung einfließen,
Genauso wie die Halswirbelsäule.
Mache große Kreise im Uhrzeigersinn,
Die sogenannten Sufi-Kreise.
Hier die Wirbelsäule und wie gesagt den Brustraum,
Die Lungen ein wenig zu öffnen und zu dehnen.
Lasse ganz langsam wieder Ruhe im oberen Ende der Wirbelsäule einkehren,
Werde kleiner in deinen Kreisen,
Werde dann auch ruhiger im mittleren Teil der Wirbelsäule,
Bis zum Schluss wieder nur das untere Ende der Wirbelsäule ein wenig kreist und lasse dann Ruhe einkehren,
Auch in diesem Bereich.
Spüre einen Moment nach und dann beginne mit den Sufi-Kreisen genau in die andere Richtung.
Fange wieder am unteren Ende der Wirbelsäule an,
Mache kleine kreisende Bewegungen entgegen des Uhrzeigersinns.
Spüre die Kreise in der Lendenwirbelsäule.
Werde dann langsam größer und integriere den mittleren Teil der Wirbelsäule in die Bewegung und schließlich auch die Brust- und Halswirbelsäule,
Sodass du große Kreise machst im gesamten Oberkörper und die gesamte Wirbelsäule hier mobilisiert wird und deine Energie ins Fließen kommt.
Und dann bringe als erstes wieder Ruhe in den oberen Teil der Wirbelsäule.
Werde kleiner mit den Kreisen im mittleren Teil der Wirbelsäule,
Sodass nur noch im Lendenwirbelbereich eine kleine kreisende Bewegung übrig bleibt,
Die du nun ebenfalls völlig zur Ruhe bringst.
Und dann spüre einen Moment den Sufi-Kreisen nach.
Nimm dann Kontakt wieder zur Atmung auf und spüre erst mal den ganz natürlichen Atemfluss.
Beobachte das Ein- und Ausströmen des Atems.
Die erste Atemübung für Konzentration und Fokus,
Die ich mit dir machen möchte,
Ist für heute Brahmari,
Das Bienensummen.
Dafür nimmst du gleich einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und in einem Summton mit geschlossenem Mund atmest du aus.
Ich mache mal eine ganz kurze Variante.
Atme ein,
Ausatmen,
Summen.
Atme so lange aus,
Wie es nötig ist und beginne jetzt mit dem Bienensummen und mache fünf Runden eigenständig.
Und sobald du mit den fünf Runden durch bist,
In deinem Tempo ganz in Ruhe,
Spüre der Vibration in deinem Körper nach.
Beginne nun die Aufmerksamkeit zu lenken auf dein sogenanntes drittes Auge.
Das ist der Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Dort wo die Inder ganz oft diesen roten Punkt haben.
Das dritte Auge symbolisiert viele unterschiedliche Dinge,
Unter anderem auch ist es ein sogenanntes Drishti,
Ein Konzentrationspunkt im Yoga,
Um eben die Konzentration zu bündeln.
Schau mit geschlossenen Augen von innen auf diesen Punkt und stelle dir nun vor,
Wie die Atmung durch das dritte Auge in den Körper einströmt und aus dem dritten Auge auch wieder heraus.
Atme durch das dritte Auge ein und dort auch wieder aus,
In deiner Vorstellung.
Ich gebe dir etwas Raum,
Um diese visualisierte Atemtechnik nun zu üben,
Zu praktizieren und hierzu mehr Konzentration und Fokus zu finden.
Bleibe bei der Atmung durch das dritte Auge und ergänze sie gerne durch eine Atempause nach der Einatmung.
Mache dies bitte nur,
Wenn du gesunde Augen hast,
Einen normalen oder niedrigen Blutdruck,
Nicht bei hohem Blutdruck und auch nicht,
Wenn du schwanger bist.
Falls einer der drei Zustände auf dich zutrifft,
Bleib einfach bei der Atmung durchs dritte Auge und in allen anderen Fällen hältst du den Atem jetzt nach der Einatmung an,
Solange es sich für dich richtig anfühlt und auch nur,
Solange du den Atem auch entspannt halten kannst und dann atme durch das dritte Auge wieder aus.
Atme durch das dritte Auge ein,
Halte den Atem,
Solange du möchtest und kannst,
Schicke dann die Atmung durch das dritte Auge wieder raus und auch hierfür gebe ich dir nun etwas Raum,
Um diese Atemtechnik zu praktizieren und für dich zu üben.
Löse dich nun vollständig von dieser Atemtechnik,
Indem du nach der nächsten Ausatmung die Vorstellung loslässt,
Durch das dritte Auge ein- und auszuatmen und auch die Atempause entfallen lässt.
Lasse den natürlichen Atem zurückkehren,
Bleib aber mit dem Fokus noch einen Moment auf dem dritten Auge,
Um den Fokus und die Konzentration noch einmal in diesem Bereich zu bündeln.
Dann führe die Hände vor deinem Herzen zusammen,
Bleib in der Aufmerksamkeit auf dem dritten Auge.
Wenn du magst,
Kannst du jetzt auch einen Leitsatz,
Einen Mantra für dich hinzunehmen,
Wie zum Beispiel,
Ich bin heute konzentriert und fokussiert oder ich arbeite fokussiert an meinen Aufgaben oder einen ähnlichen Satz.
Wenn du einen solchen Satz nutzen möchtest,
Sag ihn dir nun dreimal hintereinander in voller Überzeugung und mit klarem Fokus auf.
Nimm noch einen tiefen Atemzug durch die Nase ein,
Öffne den Mund,
Atme entspannt aus,
Öffne deine Augen wieder und ich wünsche dir nun ganz viel Fokus,
Konzentration und hoffentlich auch ganz viel Flow bei deinen anstehenden Aufgaben.
Namaste.
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