26:50

Willst du funktionieren oder leben? | Auf das eigene Gefühl vertrauen | "Peaceful Self Project" — Erfahrungen mit einer Angststörung

by Miriam Amavi

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In dieser Folge geht es darum wie ich beschlossen habe, wieder mehr meinem igenen Gefühl zu vertrauen und nicht immer auf die Erlaubnis und den Rat anderer zu warten und zu hören. Ich denke oft, dass ich nicht anders oder komisch aufgrund meiner Angststörung sein möchte. Aber wen interessiert es am Ende des Tages ob ich „funktioniert“ habe? Geht es nicht eigentlich darum glücklich zu sein — anstatt immer den Erwartungen anderer zu entsprechen? Natürlich meine ich nicht, ignorant dem Ratschlag deiner Liebsten gegenüber zu sein, sondern diesen immer mit den eigenen Bedürfnissen abzugleichen und zu schauen, ob sie einem wirklich gut tun würden und ehrlich dabei zu sein. Ich würde mich wahnsinnig über Feedback zu dieser Folge freuen, du kannst mir gerne bei Instagram unter @miriambrennig schreiben. Ich hoffe du konntest einen Impuls aus dieser Folge mitnehmen! Hab noch einen wunderschönen Tag! Liebst, Miriam

Transkription

Hi,

Ich freue mich,

Dass du dabei bist bei einer neuen Folge von meinem Podcast Peaceful Self-Project.

Ich freue mich total,

Dass du am Start bist,

Habe ich gerade schon mal gesagt,

Aber ich habe nämlich heute ein Thema,

Was ich mich freue zu teilen und wo ich mich freue darüber zu sprechen,

Weil ich es total wichtig finde und es für mich irgendwie gerade ein sehr wichtiges Thema ist und ja,

Das Thema ist der eigenen Meinung oder dem eigenen Gefühl mehr zu trauen und komplett zu sich selber zu stehen in all dem,

Was man isst,

Was man fühlt,

Wie man denkt und ja,

Ich hoffe,

Dass das den ein oder anderen interessiert.

Ich will auch in der ganzen,

Also in all dem,

Was ich sage,

Ist es natürlich auch nicht so ein,

Also wie immer,

Dass ich sage,

Ich weiß ja alles und das ist das einzige Richtige.

Ich kann einfach nur für mich sprechen und ich finde einfach,

Dass das gerade was ist,

Was mich sehr betrifft.

Ja,

Und ich fange einfach mal direkt an zu reden.

Ich rede ja schon,

Wow,

Also ja,

Ich habe mich für mich selber ein bisschen entschlossen,

Mehr auf mein eigenes Gefühl zu vertrauen und nicht immer so nach außen gehend suchen nach einer Lösung oder nach einer Meinung,

Die mir irgendwie helfen kann oder nach jemandem,

Der weiß,

Was mir gut tut,

Weil ich immer so ein Kandidat bin,

Der gerne,

Wenn irgendwas los ist,

Sofort zu allen Leuten rennt und irgendwie darüber redet und das auseinandernimmt und analysiert und gleich zum nächsten Arzt geht und ich habe schon alle möglichen Therapien ausprobiert und ja,

Ich glaube,

Ich war immer so ein bisschen auf der Suche nach jemandem,

Der weiß,

Wie es geht und der mir sagen kann,

So geht es und so musst du es machen und dann geht es dir besser und dann ist alles gut und ich glaube,

Dass man da von außen gar nicht so richtig diesen,

Also dass man diesen Schritt einfach auch alleine machen muss und auch wenn es jetzt ein bisschen trist klingt,

Man damit irgendwo auch alleine ist,

Was nichts Schlechtes ist,

Fühlt sich manchmal so an,

Ich weiß,

Oft,

Dass man dann nicht verstanden wird und irgendwie jeder hat irgendwie eine Meinung,

Wie es eigentlich sein sollte und sagt einem,

So musst du es machen und das ist irgendwie immer nicht das Richtige und dann macht man das und denkt sich so,

Jetzt müsste es doch eigentlich besser sein und dann ist es nicht besser und dann denkt man sich so,

Was ist falsch bei mir und ich glaube,

Dass es auch,

Also ich glaube,

Dass man,

Also dass diese Weisheit oder dieser Ratschlag auch irgendwie so ein bisschen von innen kommen muss,

Also dass man selber sich die Erlaubnis geben kann,

Auf das eigene Vertrauen zu fühlen,

Auf das eigene Gefühl zu vertrauen und zu dem eigenen Befinden auch zu stehen und zwar meine ich damit,

Dass man,

Wenn zum Beispiel man irgendwas macht und man sich dabei nicht ganz wohl fühlt oder so,

Dass man das dann auch einfach lässt und nicht immer so in diesem,

Weil wir sind ja so ein bisschen so erzogen,

Man muss immer aushalten,

Man muss immer machen,

Machen,

Machen und es ist eigentlich voll,

Es ist schwach,

Auf sein eigenes Gefühl zu hören und es ist irgendwie schwach,

Man muss einfach durchhalten und durchziehen und das ist auch bei mir so ein großes Ding,

Dass ich immer mit der Angst immer denke,

Ich muss es so lange herauszögern,

Dass es irgendjemand merkt,

Damit ich irgendwie nicht komisch bin oder so,

Weil ich immer total Angst habe,

Dass es dann irgendwie komisch ist,

Wenn ich dann irgendwie rausgehe oder dass es komisch ist,

Wenn ich irgendwie in der Ecke sitze und irgendwie,

Keine Ahnung,

Auf meinem Gesicht rumklopfe,

Das ist EFT,

Eine Bewohnungstechnik,

Falls jemand interessiert,

Habe ich auch eine Folge darüber gemacht und das ist auch,

Also das ist einfach alles irgendwie,

Ja,

Mich so immer so beeinflusst hat,

Weil ich immer gedacht habe,

Gott,

Ich darf nicht anders sein,

Ich darf nicht komisch sein und dann ist die Frage natürlich auch,

Was ist eigentlich normal,

Das ist ja niemand wirklich normal und gerade,

Weil ja auch so viele Menschen das verstecken,

Sieht man dann das natürlich auch nicht und dann kann man die Diversität,

Die es eigentlich unter uns allen gibt,

Gar nicht so richtig sehen.

Jedenfalls,

Worauf ich eigentlich hinaus wollte,

Ist,

Dass man auf diesem Gefühl,

Was man gerade hat,

Was man gerade,

Dem Bedürfnis,

Was man gerade hat,

Dass man sich dem vollkommen widmen darf und dass man wieder komplett,

Ja,

Auf sich selber hört und für sich selber sorgt.

Ich habe nämlich auch oft das Gefühl,

Dass so von außen alle Menschen so ein bisschen so,

Die wollen einem natürlich helfen und haben dann bestimmte Ideen,

Was einem dann irgendwie gut tun könnte und wodurch es einem dann irgendwie besser gehen kann.

Aber ich denke,

Dass das,

Dass jeder,

Jeder hat ja irgendwo seine ganz eigenen Vorstellungen und niemand kann so richtig einem in den Kopf gucken.

Deswegen denke ich auch,

Dass so viele Ratschläge und so viel irgendwie,

Ja,

Du sollst das machen und dies machen,

Dass das alles so unhilfreich sein kann,

Weil man einfach selber vielleicht in einem ganz,

Ganz anderen Punkt ist und niemand anderes weiß so richtig,

Wo man gerade wirklich durchgeht.

Und vor allem,

Wenn Menschen noch nicht durch sowas ähnliches gegangen sind,

Dass,

Dass man von denen eigentlich auch gar nicht so richtig erwarten kann,

Dass die einem einen Ratschlag geben,

Der wirklich hilft.

Ich sage nicht,

Dass,

Dass das,

Dass man sich dann völlig abkapseln soll und irgendwie niemals mit jemandem reden soll,

Das ist auf gar keinen Fall,

Aber dass man sich gegenseitig ein bisschen mehr zuhört und,

Und dass man nicht immer den,

All diesen Ratschlägen dann folgt und immer genau das macht,

Was alle anderen für richtig halten,

Was einem selber anscheinend dann guttun soll,

Sondern dass man auch sich selber einfach hören darf und das auch radikal mit sein muss.

Also,

Dass man einfach in sich rein spürt,

Ist das gerade wirklich was,

Was mir,

Was mir gerade hilft,

Ist es wirklich gerade was,

Was ich gerade machen möchte.

Es muss auch gar nicht in Bezug sein auf irgendwelche Therapien oder sonst was,

Sondern auch ganz,

Ganz allgemein.

Habe ich gerade Spaß daran,

In die Uni zu gehen?

Habe ich gerade wirklich Spaß daran,

Diesen Job zu machen?

Warum mache ich das gerade?

Warum ist da irgendeine Erwartung dran geknüpft?

Und dass man da dann wieder so total auf sich selber hören darf,

Weil es bringt jede Anerkennung und jedes,

Jede,

Wie sagt man,

Jeder Zuspruch und jedes Kompliment bringt nichts von außen,

Wenn man nicht selber sich diese,

Diese Anerkennung gibt.

Das klingt jetzt irgendwie so,

Das sagt ja jeder und so,

Aber ich glaube,

Dass es auch einfach was ist,

Was man für sich selber verstehen muss und nicht irgendwie,

Dass sich als Quote in irgendwie,

In seinen Instagram-Freak schreibt und dann irgendwie sagt,

Man sei erleuchtet,

Sondern,

Dass man,

Das ist so was ganz,

Ganz Persönliches,

Was ganz Intimes ist,

Es einfach zu verstehen,

Dass es einfach alles im Inneren beginnt.

Und ich sage auch nicht,

Dass man das dann irgendwie einmal versteht,

Sondern man versteht es,

Glaube ich,

Öfters.

Ich glaube nicht,

Dass es,

Also kann es natürlich auch geben,

Aber für mich ist es oft so,

Dass ich Dinge dann höre und denke so,

Boah,

Ja,

Alter,

Es fällt mir so wie von Schuppen von den Augen und ich denke,

Ich habe ein Konzept komplett verstanden und denke so,

Wow,

Krass,

Aber dann kann ich es überhaupt nicht in mein Leben integrieren und denke einfach nur so,

Okay.

Aber ich glaube,

Dass man auch Sachen einfach öfters verstehen darf.

Ich glaube nicht,

Dass es da so schwarz und weiß ist wie irgendwie in der Schule,

Wenn man es dann in die Matheaufgabe begriffen hat,

Dass man dann so,

Ah,

Okay,

Jetzt weiß ich,

Sondern,

Dass man es immer und immer wieder verstehen darf und das ist auch sowas ist,

Was man,

Also dass man eigentlich gar nicht so wirklich irgendwelche Gurus und sowas braucht,

Sondern,

Dass es einfach sowas ganz Persönliches ist,

Was überhaupt nichts mit jemand anderem zu tun hat,

Sondern,

Dass man selber für sich versteht,

Okay,

Ich glaube,

Es wäre ganz gut,

In der Beziehung zu mir selber zu arbeiten bzw.

Die Sachen einfach zuzulassen,

Die da sind und mich so zu akzeptieren,

Wie ich gerade bin und zu mir selber zu stehen,

Zu all meinen Gefühlen zu stehen und nicht irgendwie zu denken,

Dass das jetzt falsch ist oder komisch ist und dann auch danach zu handeln,

Nach den eigenen Gefühlen und ich glaube,

Wenn man selber,

Ja,

Mit sich,

Also sich selber sozusagen liebevoll gegenüber ist,

Dass dann auch die Liebe von anderen Menschen viel besser zu einem ins eigene,

Also,

Also was ich meine ist,

Dass man,

Dass dann die Liebe von den anderen Menschen viel besser ins eigene Herz gelangen kann,

Weil man ja oft dann so,

Wenn man selber nicht der Meinung ist,

Zum Beispiel,

Wenn jetzt immer jemand zu dir sagt,

Oh,

Du bist so schön,

Dabei ist man selber so der Überzeugung,

Oh,

Ich bin so krank,

Hässlich und dann ist es schon fast wie so,

Als würde die Person einen ärgern,

So von wegen,

Nein,

Kannst du mir bitte sowas nicht sagen,

Aber wenn man selber von der Überzeugung ist,

Dass man schön ist und das meine ich auch überhaupt nicht in so einem selbstverliebten Sinne,

So von wegen,

Ich bin so hübsch und ich bin so toll,

Sondern,

Dass man einfach selber die eigene Schönheit wirklich wahrnimmt,

Die wir alle haben und dann kann man so ein Kompliment oder so eine Anerkennung auch viel besser überhaupt annehmen und dann fühlt sich,

Denke ich,

Auch viel schöner und,

Und was ich auch noch sagen wollte ist,

Dass,

Also das mit den Meinungen,

Dass so viele Menschen immer über einen so eine bestimmte Meinung haben und man über andere Menschen immer so eine Meinung hat,

Man weiß ja immer ganz genau,

Wie der andere Mensch das tun soll,

Wie es dem besser gehen soll,

Wie er sein Leben zu leben hat,

Aber im Grunde genommen weiß man einfach nicht,

Wie es dem Menschen gerade geht,

Was der gerade durchmacht und dass man,

Dass eigentlich wahre Liebe so eigentlich bedeutet,

Denjenigen sein zu lassen,

Denjenigen so wirklich sein zu lassen,

Wie er ist und ihn nicht immer versuchen zu verändern und irgendwie versuchen,

Demjenigen irgendwelche Interventionen zu unterziehen und irgendwie dem die ganze Zeit irgendwelche Vorschläge zu machen,

Wie er sein soll,

Sondern einfach denjenigen in seinem eigenen Sein zu unterstützen und also mich berührt dieses Thema irgendwie so,

Weil ich finde es so,

Also ich finde,

Was einen da vielleicht so ein bisschen näher rankommen lässt,

Ist die Frage,

Wenn man jetzt 90 ist und man neigt sich langsam dem Lebensende zu und man schaut zurück und man denkt sich so,

Okay,

Wie will ich,

Was will man dann sagen und will man dann irgendwie sagen,

Ja,

Ich habe immer so gut funktioniert.

Ich war immer um 9 Uhr auf der Schwelle und ich habe mein ganzes,

Ich habe nie gefehlt in meiner Arbeit.

Ich habe immer funktioniert und immer genau das gemacht,

Was andere wollten und das war total,

Ich habe das immer geschafft und da will man sagen,

Ich habe gelebt,

Ich habe geliebt,

Ich habe wirklich geliebt und ich habe einfach mein Leben so geführt,

Wie ich es gerne wollte und dadurch einfach so schöne Dinge erlebt und war so glücklich dadurch und bin es dann hoffentlich immer noch und es ist doch einfach,

Also ich weiß nicht,

Mich berührt das irgendwie so diese Frage,

Weil wen interessiert es,

Ob man irgendwie funktioniert am Ende des Tages oder am Ende des Lebens.

Es ist doch einfach so,

Warum ist es denn so schlimm,

Einfach mal sich selber so zu akzeptieren,

Wie man ist und das ist doch so was Schönes,

Für das eigene Glück und für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und mit sich selber eine gute Beziehung zu führen,

Sich selber eine Freundschaft zu haben und im Grunde genommen steht auch das eigene Glück an erster Stelle und wenn das dem Leben entspricht,

Was von einem erwartet wird,

Gut,

Wenn es dem Leben aber überhaupt nicht entspricht,

Was von einem erwartet wird,

Sondern mit einem ganz anderen Weg,

Mit ganz,

Ganz anderen Facetten und Leuten und Menschen und Art und Weise,

Wie man irgendwie,

Auch wenn man irgendwie den Wald zieht und irgendwie den ganzen Tag auf dem Kopf steht oder so,

Wenn es das ist,

Was einem das Gefühl gibt,

Zu leben und glücklich zu sein und dem eigenen Gefühl,

Wenn es dem völlig entspricht und den eigenen Bedürfnissen,

Dann ist es doch perfekt,

Dann hat da auch niemand irgendwas zu melden,

Da hat auch niemand einem irgendwie reinzureden und wenn,

Dann ist es auch völlig egal,

Weil man sich selber einfach darüber sicher ist,

Was man gerade macht und ich finde es irgendwie so berührend,

Wieder so zum eigenen Kern zurückzukommen und sich nicht immer so zu verlaufen in all diesen anderen Leben,

Die man gerne leben möchte,

Weil man immer so viel denkt,

Die Person ist irgendwie so toll,

Die Person ist irgendwie so reich und die Person ist irgendwie so berühmt und die Person ist irgendwie so liebenswert und ich bin das irgendwie alles nicht und ich bin irgendwie ein Loser und so weiter,

Das ist doch alles,

Das ist alles eine Perspektiven-Sache,

Aber wenn man auf sich selber schaut und sich selber denkt,

Dass man einfach da ist und dass das allein schon das einfach das Krasseste ist,

Was es überhaupt gibt und man sich immer wieder darüber klar wird,

Dass es eigentlich gar nichts braucht,

Sondern einfach nur die eigene Zustimmung,

Die eigene Liebe und dass dann auch von ganz alleine all die Dinge kommen,

Dass von ganz alleine all die Menschen kommen,

All die Dinge,

Die man gerne tun möchte und dass all dieses Gegen-sich-gehen und dieser Widerstand und das ist alles so ungemein aufhält und beschwert und ja,

Ich glaube,

Dass man am Ende einfach schon genug ist und auch dieses,

Ich habe das auch so oft,

Dass ich dann,

Wie schon gesagt,

So von einer Sache so total berührt bin und total überzeugt bin und so und dann am nächsten Tag ist es irgendwie wieder komplett weg,

Der Kontakt ist weg und dann denke ich mir so,

Ja,

Das bringt doch irgendwie eher das Nächste und bin dann wieder voll in meinem negativen Rollercoaster so drin und dann ist es aber im Grunde auch völlig okay,

Weil es dann eben in dem Moment einfach die Dinge auch wieder sind,

Die man komplett sich anerkennen darf und sich dann nicht sagt,

Oh,

Ich bin so falsch und warum,

Warum,

Warum kann ich das nicht einfach mal verstehen,

Sondern auch genau das liebevoll ansieht und immer wieder die Perspektive wechselt und ich denke,

Dass es dann mit der Zeit einfach auch immer leichter wird,

Immer leichter und ja,

Ich finde es einfach so wichtig,

Sich immer wieder zu fragen,

Was eigentlich wirklich wichtig ist,

Ob das jetzt wichtig ist,

Irgendwie die Anerkennung von anderen zu haben,

Wenn man sie von sich selber nicht hat,

Weil was bringt die dann,

Wonach arbeitet man,

Wonach strebt man dann am Ende,

So warum,

Warum das ganze Leben irgendwie in einem Job festhängen oder funktionieren,

Für was und wenn man sich das selber geben kann,

Dann ist es ja wieder,

Dann hat man doch das Lotto gewonnen,

Dann braucht man doch nicht mal irgendwelche anderen Leute davon zu überzeugen,

Weil die werden dann von ganz alleine überzeugt sein und auch wenn ich das alles jetzt noch nicht so erlebe,

Wie ich das jetzt erzähle,

Ist es einfach ein Konzept,

Was mich einfach irgendwie total,

Was mir wieder so total die Sicherheit und das eigene,

Also ich weiß nicht,

Es berührt mich irgendwie total darüber nachzudenken,

Dass man einfach auch lieb zu sich sein darf und dass man sich selber vertrauen darf und das ist eigentlich immer,

Dass es,

Wonach man sucht oder ich beziehe es auf mich jetzt,

Wonach ich irgendwie suche,

Ist mir irgendjemand,

Ich weiß nicht,

Sagt,

Was ich jetzt tun soll,

Irgendwie was richtig ist und was falsch,

Dabei ist es einfach,

Dabei ist meine eigene Meinung so viel mehr wert für mich als die von anderen,

Weil andere das einfach nicht genau wissen,

Durch was man selber geht und dass man auch im Gegenzug zu anderen,

Die auch einfach ihren eigenen Freiraum geben darf und ihnen vertrauen darf und dass die es auch selber für sich rausfinden dürfen und man nicht allen immer so einen Stempel aufdrückt und sagt,

So musst du das machen oder so musst du sein.

Ja,

Ich glaube,

Das ist halt auch,

Alles,

Was ich hier sage,

Ist irgendwie auch so ein bisschen so was,

Was jetzt auch,

Wenn man gerade nicht so in diesem Mindset ist,

Dass es auch einen so ein bisschen nerven kann und einen so ein bisschen so,

Ja,

Das sagt irgendwie jeder.

Ich meine,

Ich habe das auch schon in so vielen Sachen,

In so vielen Podcasts gehört und in so vielen Sachen gelesen und es kommt immer wieder dieses,

Es kommt von innen und man muss sich selber lieben und so weiter.

Ich glaube,

Dass das alles erst so ein bisschen eine Bedeutung gewinnt,

Wenn man das bei sich selber findet,

Weil es ist ja auch genau das,

Was ich gerade die ganze Zeit sage.

Es bringt jetzt auch nichts,

Irgendwie dem hinterher zu rein und zu sagen,

Oh Gott,

Ich muss mich selber lieben,

Ich muss mich selber lieben.

Und da halt ein total so ein,

Wieder in so ein Ding gehen,

So von wegen,

Ah ja,

Okay,

Die sagen das alle und deswegen muss es auch richtig sein und deswegen ist das so und so und so.

Aber solange das nicht das ist,

Was sich gerade richtig anfühlt oder was gerade,

Gerade dem entspricht,

Was man gerade braucht,

Dann ist das auch nicht das Richtige.

Es kann sich am nächsten Tag ändern,

Es kann dann plötzlich genau das Richtige sein,

Es kann in zehn Jahren das Richtige sein,

Es kann nie das Richtige sein.

Das war jetzt dumm ausgedrückt.

Ich meine,

Dass das,

Was heute nicht das Richtige für dich ist,

Kann morgen das Richtige sein.

Aber auch das Leben,

Dem Leben lang nichts für dich sein.

Das heißt nicht,

Dass es nichts,

Was anderes gibt,

Was Richtiges.

Ich hoffe,

Das hat jetzt irgendwie Sinn ergeben.

Jedenfalls denke ich,

Dass man sich selber hören darf und dass auch dieses Konzept aus einem selber heraus irgendwie kommen muss,

Dass es überhaupt,

Dass man überhaupt seiner eigenen Meinung vertrauen darf.

Und das ist auch was,

Wie ich vorhin schon mal gesagt habe,

Was man auch immer wieder und immer wieder verstehen darf.

Und das ist einfach alles ein Prozess.

Es ist einfach so neutral.

Es ist einfach ein Prozess,

Durch den man geht.

Und der hat nichts,

Der ist nicht irgendwie schlecht oder besonders gut oder so,

Sondern es ist einfach ganz neutral.

Einfach was,

Durch was man geht und was man daraus macht,

Ist ganz die eigene Sache.

Und dass man auch immer wieder in dem Moment,

Was gerade ist,

Dass man das erlauben darf,

Dass man dem komplett,

Zu dem komplett stehen darf,

Wenn man irgendwie rausgehen muss oder wenn man irgendwie einen Flug absagen muss oder so,

Dann ist das auch in Ordnung.

Es geht ja im Leben nicht darum,

Irgendwie perfekt zu sein und allen Erwartungen zu entsprechen,

Sondern es geht einfach darum,

Das eigene Glück kennenzulernen,

Zu lernen,

Was das bedeutet.

Würde ich zumindest im Moment so sagen.

Es kann auch wieder anders sein,

Morgen oder übermorgen oder in drei Jahren.

Und dass man ein bisschen flexibler bleibt.

Oder ich.

Wie auch immer.

Was du machst,

Ist komplett deine Sache.

Ich finde nur,

Dass es immer wieder ein bisschen helfen kann,

Wenn man sich so die richtigen Impulse sucht.

Aber im Grunde genommen ist alles so da,

Wie es in uns drin schon ist.

Weil du bist genug,

So wie du bist.

Es ist alles,

Was irgendwie,

Wenn man sich die ganze Zeit sagt,

Was ist falsch mit mir und ich bin so dumm und ich kriege das alles nicht hin.

Es sagt ja alles nichts darüber aus,

Wie es wirklich ist.

Weil in Wirklichkeit ist man mit all seinen Macken,

Auch wenn das im Grunde genommen keine Macken sind,

Dass man trotzdem genug ist und dass man trotzdem liebenswert ist und dass man es verdient hat,

Geliebt zu sein und dass man sich selber so lieben darf,

Wie man ist.

Und jedes Gefühl alles so annehmen darf.

Weil heutzutage ist es ja immer so,

Alles ist so Positivity und man muss irgendwie positiv sein.

Aber ich glaube,

Im Grunde genommen geht es gar nicht darum,

Die ganze Zeit positiv zu sein,

Weil wir fühlen auch manchmal Ärger,

Wir fühlen manchmal Traurigkeit und so weiter.

Aber dass man in dem Moment diese Gefühle nicht verurteilt,

Sondern dass man sie annimmt und sagt,

Okay,

So ist es eben gerade.

Und dass man sich selber trotzdem noch lieb hat,

Auch wenn man gerade so fühlt und sich dafür nicht fertig macht,

Dass man gerade so fühlt.

Weil dann ist es doch keine echte Positivität,

Wenn man die ganze Zeit seine negativen Gefühle wegdrückt.

Dann kann man doch nicht wirklich glücklich sein.

Ich glaube,

Dass die Gefühle auch einfach alle neutral sind,

Aber wir sie so ein bisschen als negative und positive gelernt haben,

Wahrzunehmen.

Und dass das auch am Ende einfach total dazugehört,

Auch mal Wut und Trauer und Angst und sowas zu fühlen.

Und das dann eben auch als das anzunehmen,

Was sie sind,

Einfach Gefühle und nicht da so mega gegenzugehen.

Aber das ist auch was total Persönliches,

Was man jetzt nicht einfach so lehren kann,

Sondern was man für sich selber einfach verstehen muss.

Jedenfalls mein Fazit daraus ist,

Dass ich jetzt gerne mehr lernen will,

Auf mein eigenes Gefühl zu hören,

Auch frühzeitig für mich zu sorgen und nicht immer so lange rauszögern,

Bis es gar nicht mehr geht,

Damit ja ja keiner bemerkt,

Dass ich irgendwie Panik habe oder komisch in Anführungsstrichen bin.

Und es dann vielleicht auch in dem Moment,

Wo ich gerade denke,

Genau das tun,

Was ich gerade denke,

Was ich eigentlich gerne machen will,

Aber was ich nicht mache,

Weil ja die Person gerade da ist und mich irgendwie komisch anschaut.

Und dass das vielleicht so ein kleines Spiel ist oder so ein kleines Challenge irgendwie.

Und ja,

Ich denke,

Ich werde jetzt,

Also was heißt jetzt,

Aber ich glaube,

Dass ich so ein bisschen in Zukunft einfach auch dann leichter den Dingen widersprechen kann,

Die mir gesagt werden,

Die ich jetzt machen soll oder so,

Wenn sich das irgendwie nicht richtig anfühlt.

Weil ich habe zum Beispiel,

Mir hat mein Arzt gesagt,

Ja,

Du brauchst irgendwie mehr Druck,

Weil dann funktioniert das auch irgendwie alles besser und so.

Und ich habe irgendwie so gedacht,

Ja,

Vielleicht hat er irgendwie recht,

Aber ich weiß eigentlich,

Dass Druck gar nichts für mich ist.

Aber nein,

Bei mir ist Druck einfach Gift und das ist auch vielleicht okay so.

Da muss ich überhaupt nicht groß so rumreden und irgendwie mich dann dafür schlecht fühlen,

Dass ich irgendwie so und dann denken,

Ach ja,

Aber irgendwie das ist ja ein Arzt,

Der weiß das ja besser und Psychologe und so weiter.

Ich bin selber immer das Allerbeste und deswegen,

Ja.

Okay,

Ich wollte auch nochmal sagen,

Dass das alles jetzt auch irgendwie gar nicht so was Belehrendes sein sollte,

Sondern einfach nur so ein Impuls,

Einfach nur,

Was gerade bei mir so los ist.

Und dass das vielleicht für den einen oder anderen irgendwie ein kleiner Impuls sein kann,

Mal ein bisschen in sich reinzuhören.

Aber es ist natürlich auch wieder,

Genau wie ich gesagt habe,

Etwas total Eigenes,

Persönliches,

Was zur ganz eigenen Zeit irgendwie kommt.

Und dass man auch froh sein kann,

Dass man gerade in einem Prozess ist,

Weil ein Prozess sein ja immer weiterbringt.

Eine Entwicklung entwickelt sich und ich würde mich total freuen,

Wenn du mir bei Instagram unter dem Post zu dieser Folge ein kleines Kommentar hinterlässt,

Was du aus dieser Folge mitgenommen hast oder irgendeine Meinung oder so.

Weil ich finde es immer total hilfreich und schön zu wissen,

Wie das ankommt und was du dir dabei denkst.

Oder ob du vielleicht irgendwelche Anregungen hast oder irgendwelche Vorschläge oder eine Kritik oder ein Fazit oder Feedback,

Whatever.

Ich würde mich einfach total freuen,

In den Austausch zu kommen.

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Wenn du dazu kurz Zeit hast.

Und ansonsten wünsche ich dir einen ganz,

Ganz tollen Tag.

Und wenn der Tag nicht so toll ist,

Dann ist das auch vielleicht okay.

Denn man kann dazu auch stehen,

Dass man nicht so tollen Tag hat.

Ja,

Okay,

Ich hoffe wir hören uns beim nächsten Mal wieder und dann tschüssi!

4.5 (20)

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Clemens

November 26, 2022

... im Loslassen sich entdecken und sein Ich-Sein geniessen 🤗 Du machst das richtig gut, Miriam. 😍 Wie hast Du für Dich diesen wundervollen Weg gefunden?

pamela

June 10, 2020

Ich kann das sehr gut nachempfinden! Leben aus vollem Herzen ist hier das Stichwort 🙏❤️🧘‍♀️ Alles Liebe für Dich!

Pascal

September 12, 2019

Wieder wahr liebe Miriam! Danke, dass du deine Gefühle und Gedanken hier teilst. Ein wichtiger Beitrag zu Beginn des Zeitalters der künstlichen Intelligenz. Lasst die Computer das meiste Denken übernehmen, dann bleibt uns mehr Zeit zu fühlen, richtig? Ich frag mal schnell meine innere Weisheit :-))

Simone

July 30, 2019

Sehr hilfreich. Danke

Mark

July 19, 2019

Sehr schöner Titel...und wertvolles Thema... kann man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen....🍀🙏☯️

Ilona

March 24, 2019

Danke für den Beitrag, hat mir sehr gefallen.

Malte

November 29, 2018

Hat mir gut gefallen. Viele Dinge drin, über die ich auch schon gestolpert bin und die mir durch den Kopf gehen. Danke für Deine Gedanken dazu. Super angenehme Stimme übrigens. Viele Grüße

Maiya

November 19, 2018

Danke 🌸

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