
Liebevolle Güte Metta Meditation, die 1. der 4 Brahmaviharas
Die Liebende-Güte-Meditation (Metta / Maitri) ist die 1. von den vier Brahmaviharas oder auch "die vier himmlischen Verweilzustände“. Eine traditionelle Meditationsform, die uns hilft, emotionale Stabilität, Positivität und Wohlwollen uns selbst und anderen gegenüber zu entwickeln. Es ist eine Haltung von Wohlwollen, der von Eigeninteressen freie Wunsch nach dem Wohlergehen anderer Lebewesen.
Transkription
Brahma-Vihara Es ist aus der alten Yoga-Philosophie.
Die vier Brahma-Vihara kann man auch übersetzen mit die vier himmlischen Verwaltzustände.
Sie sind universelle innere Haltungen uns selber,
Anderen Menschen oder dem Leben gegenüber.
Sie werden systematisch in der buddhistischen Geistesschule geübt.
Du kannst diese Übung in der liegenden Position machen oder im Sitzen ausführen.
Das überlasse ich dir.
Richte dich in deiner Position ein.
Diese vier Geisteshaltungen sind unsere Grundnatur.
Sie sind uns innewohnend,
Werden aber immer wieder von negativen Zuständen verdeckt.
Bei der Brahma-Vihara-Praxis geht es darum,
Sich wieder mit dieser inneren Haltung vertraut zu machen,
Uns für das Wohltuende,
Heilende neu zu öffnen und uns darin niederzulassen.
Die erste der vier Qualitäten heißt Meta oder Maitri und sie umfasst verschiedene Bedeutungen,
Zum Beispiel liebende Güte,
Freundlichkeit,
Verbundenheit,
Akzeptanz.
Die Metameditation entfaltet die Kräfte der Liebe und des Mitgefühls.
Wenn du möchtest,
Kannst du nun deine Augen schließen.
Gehe nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Herzen,
Dem Ort der Liebe und des Mitgefühls und wiederhole folgende Affirmationen.
Möge ich Sicherheit und Gesundheit erfahren.
Möge ich glücklich sein.
Spüre,
Wie sich die liebende Güte in deinem Herzen und in deinem Körper bemerkbar macht.
Wenn diese Affirmationen am Anfang noch schwierig für dich sind,
Dann nimm einfach auch dieses Gefühl an.
Lass es zu und mach einfach weiter,
Bis es sich aufgelöst hat.
Diese Meditation ist eine machtvolle Praxis.
Es hat eine reinigende Wirkung auf unseren Geist.
Es wird dir mit der Zeit immer leichter fallen,
Auch andere Personen zu akzeptieren und anzunehmen.
Beachte aber immer deine eigenen Grenzen,
Genau wie beim Yoga.
Wenn es sich für dich stimmig anfühlt und du diesen Zustand verinnerlicht hast,
Dann kannst du beginnen,
Andere Personen in deine Meditation einzubeziehen.
Personen,
Die dir etwas Gutes tun.
Als nächstes Menschen,
Die du liebst,
Deine Freunde,
Familie,
Aber auch neutrale Personen,
Die du gar nicht so richtig kennst,
Aber immer wieder begegnest,
Dem Postbote,
Der Verkäuferin und vielleicht sind auch Personen dabei,
Die du nicht so sympathisch findest.
Hier besteht auch die Möglichkeit,
Jemandem zu vergeben.
Ein weiterer Aspekt wäre vielleicht,
Hast du jemanden verletzt oder gekränkt und so gibt es auch hier die Möglichkeit,
Dir diese Person vorzustellen und um Vergebung zu bitten.
Die letzte Stufe,
Weite es aus auf alle Menschen,
Tiere,
Pflanzen,
Dem Planeten,
Bis schließlich alle Wesen in alle Himmelsrichtungen angesprochen werden.
Kehre nun wieder zu dir zurück,
Zu deinem Körper,
Zu deinem Atem.
Bewege die Füße,
Die Zehen,
Die Finger,
Deine Hände.
Atme tief durch,
Beginne dich zu strecken,
Zu dehnen.
Öffne auch deine Augen wieder.
Ich bedanke mich bei dir und wünsche dir eine wundervolle Zeit.
Namaste,
Deine Stephanie
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