14:34

Worauf es beim Yoga ankommt

by Stefanie Busch

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.9
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
340

Diesen Beitrag widme ich dem Weltyogatag. Dieser wurde erstmals 2015 und seither jährlich am 21. Juni gefeiert. Ich spreche darüber, worauf es beim Yoga ankommt, was mir als Übende & Lehrende wichtig ist. Erkläre dir den Begriff Viniyoga. Was kannst du mit Yoga alles erreichen?

Transkription

Wusstest du,

Dass Yoga seit 2016 als immaterielles Kulturerbe der Menschheit von der UNESCO aufgenommen wurde?

Hallo,

Namaste,

Mein Name ist Stephanie.

Die heutige Episode widme ich dem Welt-Yoga-Tag.

Der 21.

Juni wurde von den Vereinten Nationen zum offiziellen Welt-Yoga-Tag,

Zum International Day of Yoga erklärt.

Damit soll die indische Lehre als ganzheitlicher Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden gewürdigt werden.

Der Welt-Yoga-Tag soll jedes Jahr auch ein Tag des Friedens sein,

Ein Tag der Verbundenheit und Einheit.

Das Wort Yoga wurde vor mehr als 2500 Jahren das erste Mal in den Sanskrit-Schriften erwähnt.

Zu dieser Zeit noch ein rein spiritueller Weg.

Die Körperübungen,

Die Asanas,

Kamen erst später dazu.

Und die dritte Säule,

Die Atemübungen,

Im Yoga sagen wir auch Pranayama.

Also aus diesen drei Säulen besteht Yoga.

Und im Idealfall überlegen wir uns,

Immer bevor wir mit der Praxis beginnen,

Was wir eigentlich erreichen möchten.

Dazu spüren wir in unsere aktuelle körperliche,

Geistige und seelische Verfassung hinein,

Um die Asanas,

Atem- und Meditationsübungen entsprechend anzupassen.

Jede Yoga-Einheit sollte mit dem Bewusstsein über dich selbst und dem Atem beginnen.

Der ruhige Atem führt zur geistigen Klarheit und der ausgerichtete Geist zu müheloser Konzentration,

Die wir dann als Flow-Erfahrung wahrnehmen können.

Im Flow sind Herzschlag,

Atmung und Blutdruck im größtmöglichen Einklang,

Sowie Verstand und Emotionen in Harmonie.

Mit dem Zurückziehen der Sinne,

Also Pratyahara,

Und dem Loslassen von den Geschichten,

Die in unserem Kopf kreisen,

Erfahren wir,

Die Kunst in jenem Nichts zu verweilen,

Das zwischen zwei Gedanken liegt.

Und das hat Gültigkeit für alle Yoga-Stile.

Egal ob du Power-Yoga,

Bikram,

Astanga-Yoga,

Iyengar,

Kundalini oder Shivananda übst.

Beim Yoga geht es nicht darum,

Besonders akrobatische Positionen auf der Matte einzunehmen.

Es geht beim Yoga darum,

In Einklang mit der Seele zu kommen.

Sobald du dich verstellen oder verbiegen müsstest,

Entspricht es nicht mehr deiner Seele.

Natürlich lernen wir in den Gruppenkursen ganz unterschiedliche Übungen.

Manche sind etwas anstrengender oder schwieriger einzunehmen.

Manche wird man mehr,

Manche weniger spüren.

Doch solltest du immer deine individuelle Position finden,

Immer angepasst an deine augenblickliche Situation.

In dem Fall sprechen wir von Vini-Yoga.

Eine Form,

Die sich an deine individuellen Möglichkeiten orientiert.

Iyengar sagte einmal,

Wir dehnen nicht nur die Glieder,

Wir dehnen auch das Bewusstsein.

Und die Yogis nennen das Transformation.

Das Ziel im Yoga sollte also nicht sein,

Die Nasenspitze zu den Knien zu bringen bei durchgestreckten Beinen.

Es wäre viel schöner zu wissen,

Wer man ist und was das Authentische selbst auszeichnet.

Das sollte unser Ziel im Yoga sein.

Wenn wir diesen Weg aus den Augen verlieren,

Dann ist Yoga,

Also nur mit den Asanas,

Nichts anderes als Gymnastik,

Vielleicht mit Räucherstäbchen.

Es geht darum,

Dir Gedanken zu machen zu deinen persönlichen Werten im Leben.

Werte sind tiefe Überzeugungen oder auch Eigenschaften,

An denen wir unser Verhalten ausrichten.

Wir sind authentisch,

Wenn wir nach diesen Überzeugungen leben.

Und wir verlieren uns,

Wenn wir uns von Fremden für uns nicht wichtigen Überzeugungen leiten lassen.

Wie finden wir denn nun zu unserer Balance,

Zu unserer Harmonie?

Wir finden sie,

Indem wir uns selbst näher kommen.

Indem wir lernen,

Uns so zu lieben und anzunehmen,

Wie wir sind.

Und vielleicht müssen wir uns auch mal die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen.

Mehrere Studien bestätigen es sogar,

Wenn du einen Sinn in deinem Dasein erkennst,

Bist du glücklicher und zufriedener.

Die Realität ist jedoch leider so,

Dass viele Menschen heutzutage zum Beispiel in einem Job sind,

In dem sie keinen Sinn sehen.

Trotzdem geben sie dort alles in der Hoffnung,

Wenigstens ein wenig eine Erkennung zu bekommen,

Wenn die Arbeit schon inhaltlich keinen Sinn macht.

Aber es gibt eine gute Nachricht.

Ein Lebenssinn ist nichts,

Was du hast,

Sondern du bist es,

Die den Dingen einen Sinn gibt oder ihnen eine Bedeutung beimisst.

Nur wer sein Ziel kennt,

Findet seinen Weg.

Mit dem 8-litrigen Pfad von Patanjali haben wir einen wunderbaren Begleiter auf unserem Weg.

Abseits von unserer Yogamatte können wir diese Lehre einsetzen im Umgang mit unserer Umwelt,

Mit anderen Menschen,

Aber auch im Umgang mit uns selbst.

Wenn wir uns mit den Yamas und Niyamas beschäftigen,

Finden wir unsere Harmonie und unsere Balance.

Im Augenblick befinde ich mich mit einer Gruppe von Teilnehmern in diesem Prozess.

Schritt für Schritt gehen wir die einzelnen Yamas und Niyamas wöchentlich durch.

Wir sind bei Swadhyaya angekommen,

Das Gebot der Selbsterforschung und dem Selbststudium,

Die tägliche Beschäftigung mit den Yogatexten.

Meine Teilnehmer sind gerade aufgefordert,

Bücher zu finden oder Filme und Texte,

Die sie auf ihrem spirituellen Weg weiterbringen.

Swadhyaya,

Das Selbststudium,

Ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt des Yoga.

Es hilft mir,

Als Übende und Lehrende tief in die Erfahrungen des Yoga einzutauchen,

Die Aspekte des Yoga zu vermitteln und zu zeigen,

Dass Yoga ein Weg ist,

Der in der Tiefe der eigenen Erfahrung mündet.

Yoga wird zu einem Weg,

Wenn er beginnt,

Uns zu verwandeln,

Wenn wir mehr über uns selbst erfahren,

Über unsere Unbewusstheiten und Getriebenheiten,

Die unser Verhalten prägen,

Aber auch über unsere Möglichkeiten,

Diese zu lösen,

Um zu geistiger Klarheit und ganzheitlicher Heilung zu gelangen.

Die Lehre von Patanjali ist so alt und doch ist dieser Weg zeitlos und universell anwendbar.

Es geht immer um die Lebensthemen aller Menschen.

Im Zusammenhang mit den Yoga Sutren,

Ziehen sie sich wie ein roter Faden durch die sorgfältig ausgewählten Themen.

Ein Weg der Inspiration,

Eine Reise zu Dir selbst.

Wichtig ist,

Dass Du diese schrittweise Anwendung ganz in Deinem eigenen Rhythmus durchführst,

Also Vini-Yoga,

Immer an Deine augenblickliche Situation angepasst.

Werde Dein größter Lehrmeister und lass Dich inspirieren von der spirituellen Weltliteratur.

Das können Bücher sein,

Wie Licht auf Yoga,

Die Bhagavad Gita,

Oder nimm Dir auch ein Buch mit dem achtgliedrigen Pfad von Patanjali.

Wenn Du im Augenblick noch nicht so weit bist,

Diese Yoga-Literatur zu lesen,

Wir leben in einer Zeit,

Wo wir hervorragende Bücher haben,

Die Dich inspirieren.

Und ich bin auch schon gespannt,

Was meine Kursteilnehmer an Büchern erwähnen,

Welche ihnen helfen,

Sich zu entwickeln.

Diese Auflistung werde ich auf meinem Blog veröffentlichen.

Ich setze Dir einen Link unter diesem Beitrag.

Der Welt-Yoga-Tag – ein Tag,

An dem weltweit viele Menschen Yoga üben,

Als Beitrag zu einem friedlicheren Miteinander und einem gesünderen,

Sinnerfüllten Lebensstil.

Nimm in Deiner Übungspraxis immer die zentrale Bedeutung des Atems wahr.

Als Brücke zwischen Körper und Geist.

Der Atem als Freund.

Als Ausdruck des Lebens.

Als Begleiter durch Aktivität und Ruhe.

Als transformierende,

Stärkende und heilende Kraft.

Und finde auch abseits der Mathe Deinen Weg zur Wahrheit und Weisheit.

Denke auch an die Meditation,

Die Dir helfen wird,

Dich tiefgreifend um Dein Wohlbefinden zu kümmern und die Qualität Deiner Energie zu verbessern.

Je mehr wir diese Praxis zur Gewohnheit machen,

Desto mehr wird jeder Bereich unseres Lebens mit Harmonie erfüllt sein.

Wir können sowohl in der Gemeinschaft,

Also in den Kursen,

Als auch unsere ganz individuelle und persönliche Reise der Erneuerung unternehmen.

Diese Wege werden uns immer gut tun.

Sie führen uns zur Quelle.

Und es ist ein Abenteuer der Selbsterkenntnis.

Vielleicht hast Du nun sogar Lust bekommen,

Den 8-litrigen Pfad von Patanjali zu folgen.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern,

Schaue Dir gern meinen Kurs an,

Was Yoga wirklich ist.

Auch dazu setze ich Dir unten den Link.

Ich begleite Dich bei diesem Kurs über 10 Wochen.

Es handelt sich dabei um einen Online-Kurs.

Das bedeutet,

Du kannst es ganz bequem von zu Hause aus machen.

Der Einstieg dazu ist jederzeit möglich.

Vielleicht übst Du schon länger Yoga.

Oder Du möchtest es erst starten.

Ich hoffe,

Ich konnte Dich motivieren,

Die Tradition des Yoga auf eine ganz besondere Weise zu üben,

Individuell auf Deine Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst.

Denn nur so kann diese uralte indische Weisheitslehre eine Kraft in Dir entwickeln,

Die es sanft,

Subtil und heilsam auf Deinen Körper,

Geist und Seele wirkt.

Ich bedanke mich bei Dir für Deine Aufmerksamkeit und wünsche Dir einen wundervollen Tag.

Namaste Deine Stephanie

4.9 (24)

Neueste Bewertungen

Regina

April 30, 2025

Danke für deinen informativen Vortrag zum Thema Yoga. Ich fand den Satz schön, der besagt, dass man beim Yoga nicht nur den Geist, sondern auch das Bewusstsein dehnt. Das ist eine gute Umschreibung für all das, was man beim Yoga erfahren kann - wenn man es zulässt. Ich versuche also weiterhin mir selbst ein guter Lehrmeister zu sein und übe geduldig und achtsam weiter 🧘‍♀️ Namasté

Evelyn

July 8, 2024

Wunderbar interessant erklärt, Dankeschön!

Jasmin

March 17, 2022

tolle sanfte Stimme, super erklärt 🙏❤️

neka

June 29, 2020

Namaste 🙏

Ähnliche Meditationen

© 2026 Stefanie Busch. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else