
Yoga des Herzens
Dieses Interview soll Dir einen Impuls geben, mit Yoga dein Leben aus dem Herzen zu führen bzw. mit deinem Herzen Yoga im Alltag zu praktizieren. Im Gespräch mit Dr. med. Adelheid Grünewald möchte ich darüber reden, wie du Dich mit deiner Herzenergie verbinden kannst und sogar wissenschaftliche Aspekte mit einbringen. Wir freuen uns auf dein Feedback. Namaste Adelheid & Stefanie
Transkription
Diese Episode soll dir einen Impuls geben,
Mit Yoga dein Leben aus dem Herzen zu führen.
Mit deinem Herzen Yoga im Alltag zu integrieren.
In dieser Folge möchten wir darüber reden,
Wie du dich mit deiner Herzenergie verbinden kannst und sogar wissenschaftliche Aspekte mit einbringen.
Das Herz ist mehr als nur ein Organ und unser Gehirn ist nur ein Organ.
Indem wir oftmals einen vielleicht viel zu hohen Stellenwert beimessen und alle Gedanken für bare Münze nehmen.
Und das nur,
Weil unser Herz ein bisschen leiser spricht als unser Verstand oder unsere Gedanken lauter sind.
Herzlich Willkommen und Namaste zur Tauche ein in die Welt von Yoga.
Mein Name ist Stefanie Busch.
Ich bin Yoga-Lehrerin und Heilpraktikerin und habe heute einen Gast.
Adelheid.
Hallo,
Herzlich Willkommen.
Hallo Stefanie.
Möchtest du dich vorstellen?
Gerne.
Ich bin Adelheid.
Fachärztin für Allgemeinmedizin,
Naturheilverfahren,
Ganzheitliche Therapien und etwas,
Was mir ein Herzensanliegen ist,
Ist alles rund ums Herz.
Das Herz ist so viel mehr als nur ein Sinnesorgan.
So viel mehr als nur ein normales Organ.
Es ist ein Sinnesorgan.
Es kann ganz,
Ganz,
Ganz viel und darüber wollen wir heute reden.
Sehr schön.
Ich freue mich schon sehr.
Ich bin ganz,
Ganz gespannt.
Du darfst loslegen.
Wir haben nachher auch noch ein paar Folien.
Du gibst mir auch immer so ein bisschen Rückmeldung,
Wann du welche Folie haben möchtest.
Dann blende ich die ein.
Das ist wunderbar.
Also ich sagte schon,
Das Herz ist viel,
Viel mehr als eine kleine Gartenteichpumpe,
Weil es einen ganz anderen Radius transportieren muss.
Alle Gefäße zusammen im Organismus sind so viel wie zweieinhalb mal Erdumfang und es kann niemals von einer kleinen Gartenteichpumpe durch den Organismus bewegt werden.
Es geht schon gar nicht.
Und dazu muss man einfach wissen,
Dass das Herz auch nicht eine Pumpe ist,
Sondern eigentlich auf dem Blut tanzt.
Schon der kleine Prinz in Antoine de Saint-Exupéry sagt,
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Der Verstand ist wahnsinnig gut geeignet zu sagen,
Wann muss ich was machen,
Wie komme ich von A nach B.
Aber die Stimme des Herzens oder das kleine Bauchgefühl spricht auch immer mit uns,
Nur viel leiser und nur einmal.
Und worum es geht,
Ist hinlauschen zu lernen,
Was man wunderbar mit Yoga kann,
Um dieser Stimme des Herzens zu folgen,
Weil die Sache ist die,
Diese hat immer recht.
Wenn wir uns jetzt das Herz als solches anschauen,
Hat es ein Feld,
Was 5000 mal größer ist als das Feld,
Was das Gehirn hat.
Kannst du mal die erste Folie zeigen?
Mit passender Gerätschaft kann man das nämlich messen und dann sieht das so aus.
Eigentlich wie so ein ganz besonderes edles Kostüm,
Aber durchaus in einer Entfernung von immer noch 50 Metern messbar.
Jetzt ist es so,
Wenn du die nächste Folie dazu nimmst,
Dass das Herz eine ganze Eigenständigkeit hat,
Eigentlich unser Zentrum ist.
Das Herz beginnt sich embryonal zu formen und zu schlagen noch lange,
Bevor das Gehirn überhaupt entwickelt ist.
Dann ist es so,
Dass es viel,
Viel mehr Nervenverbindungen vom Herzen zum Gehirn gibt,
Als vom Gehirn zum Herzen.
Das unterschätzt man auch immer.
Ja,
Das ist,
Glaube ich,
Gar nicht so bekannt.
Nee,
Das denkt man gar nicht.
Im Herzen werden sogar Hormone gebildet,
Also so Kuschelhormone,
Glückshormone werden tatsächlich im Herzen gebildet und jeder weiß,
Dass man bei Stress oder wenn man sich erschrickt,
Geht das Herz viel schneller plötzlich.
Ganz im Gegenteil dazu,
Wenn man tiefenentspannt ist,
Schlägt das Herz viel langsamer.
Das kann man auch gezielt üben mit einer bestimmten Atemtechnik,
Auch aus dem Yoga,
Um die Herzfrequenz zu senken.
Kann man langsamer ein- und ausatmen mit einer verbundenen Atmung und kann damit die Aktivität im Gehirn unmittelbar regulieren und kontrollieren.
Jetzt ist es so,
Dass der Abstand von Herzschlag zu Herzschlag immer Millisekunden unterschiedlich ist,
Je variabler das System ist,
Umso gesünder ist es.
Und diese Herzratenvariabilität ist auch ein Maß für die Gesundheit des Menschen.
Ich sagte schon,
Das Feld des Herzens ist 5000 Mal größer als das des Gehirns und damit nimmt das Herz ganz anders wahr als unser Gehirn.
Wir sind,
Gehirn ist mit unseren fünf Sinnesorganen mit vielen Dingen dabei,
Die wir so haben.
Davon kommen von diesen 11 Millionen Inputs,
Impulsen kommen so fünf bis sieben ins aktive Bewusstsein.
Das Herz verarbeitet ruckzuck auf ganz andere Art und Weise diese 11.
000 Bits an Einheiten zu einem gesamten Bild und deswegen kann man Probleme eigentlich nur auf Herzebene lösen.
Schon Einstein hat gesagt,
Man kann Probleme nicht dort lösen,
Wo sie entstanden sind.
Das Herz hat ganz viele Gefühle,
Moduliert alle Gefühle.
Der Verstand hat schon auch ein Gefühl,
Das ist nämlich die Angst und kann dann Bedenken äußern,
Zweifel äußern,
Das ist alles immer Verstand,
Auch ganz hilfreich.
Aber wenn man etwas tiefer geht und mehr dem Leben anteilig sein möchte,
Ist es immer gut,
Das Herz im Blick zu haben.
Okay,
Was mir besonders gut gefallen hat,
Dass das Herz Kuschelhormone produziert.
Genau,
Also müssen wir viel,
Viel mehr mit dem Herzen leben und dann ganz viel Kuschelhormone.
Ja,
Das ist tatsächlich ganz einfach,
Wenn wir uns vorstellen,
Wir würden mit der Atmung auf Herzensebene gehen,
Mit der Ein- und Ausatmung und uns vorstellen,
Wir atmen durch unser Herz ein und aus.
Schon sind wir mit diesem Feld verbunden und schon hat das den Raum und schon aktiviert sich das und schon haben wir davon mehr.
So einfach ist das im Grunde genommen,
Wie alle großen Sachen im Leben einfach sind.
Und manchmal,
Wie atme ich denn mit dem Herzen und vielleicht kann man dann einfach so die Hände auflegen,
Dass man da sogar noch ein bisschen mehr spürt,
Okay.
Weil wenn man sich so fragt,
Wie atme ich denn mit dem Herzen und dann ist es vielleicht noch gar nicht so offensichtlich,
Aber wenn man jetzt so die Hände vielleicht aufs Herz legt,
Dann kann man schon mehr spüren,
Okay,
Da atme ich.
Also tatsächlich,
Sich vorstellen,
Man atmet ein und aus mit einer verbundenen Atmung,
Also durch die Nase ein,
Durch den Mund wieder ausatmen und dann geht man mit eben jener Atmung,
Wie im Herbst ein Blatt zu Boden segelt,
Auf Herzebene und hält die Hand dahin,
Atme durch das Herz ein und aus und dann kann man das Gefühl von Dankbarkeit ein- und ausatmen und plötzlich entsteht ein unglaublicher Raum.
Dauert nicht lange,
Kann man in der U-Bahn machen,
Kann man am Frühstückstisch machen,
Kann man im Bad machen,
Kann man immer machen und schon ist man in einer gänzlich anderen Energie.
Die Energie der Dankbarkeit,
Das ist auch was sehr,
Sehr Schönes,
Super schön,
Da kann man auch tolle Meditationen auch machen.
Da fußt ja auch viel vom Yoga mit drauf.
Insofern trifft sich das auch so gut.
Wenn du mal die nächste Folie zeigen würdest,
Da sehen wir nämlich,
Dass das Herz über ganz viele verschiedene Schienen mit dem Körper kommuniziert.
Einmal über Blutdruck und Puls gibt es Informationen weiter.
Dann,
Wie wir schon sagten,
Über Nervenverbindungen.
Dann muss man sich mal klar machen,
Ein EKG,
Also wenn man so in der Praxis ein EKG schreibt,
Dann macht man so Saugnäpfe hier hin und dann misst man aber schon am Handgelenk und am Fußgelenk,
Also schon ziemlich weit weg vom Herzen.
Und diese elektrischen Impulse gibt das Herz mit einer bekannten Geschwindigkeit,
300.
000 Kilometer pro Sekunde durch den Körper,
Das Lichtgeschwindigkeit.
Daran sieht man schon,
Wie kosmisch angebunden im Grunde genommen das Herz auch ist.
Kann man sich fast gar nicht vorstellen mit Lichtgeschwindigkeit.
Okay,
Doch so.
Wenn du die nächste Folie mal zeigst,
Da sieht man nämlich,
Was das Gehirn kann.
Das Gehirn in Verbindung mit dem Herzen kann man das Gefühlszentrum,
Den Mandelkern im Gehirn modulieren,
Kann also gucken,
Dass sich das ein bisschen berückt.
Wenn man Angst hat zum Beispiel,
Kann man einfach langsamer atmen,
Weil dann der Herzschlag langsamer wird und damit das Gehirn die Information kriegt,
Alles gut,
Wir sind im sicheren Bereich.
Dann ist es so,
Dass die Aktivität im Gehirn,
Wenn wir mit der Herzebene verbunden sind,
Können wir viel besser denken,
Also wir können uns viel besser konzentrieren.
Wenn wir uns nur vorstellen,
Die Dankbarkeit oder wenn wir uns vorstellen,
Was ist jetzt gerade hier schön im Raum,
Können wir die Aufgaben mathematischer Art oder Vokabel oder was auch immer wesentlich besser lösen,
Als wenn wir uns das nicht vorstellen.
Dann noch mal eine Folie weitergehen.
Dann sieht man nämlich,
Was ich vorhin schon sagte,
Dass die Botschaft zwischen den Herzschlägen eine ganz besondere ist,
Dass alle Rhythmen,
Die im Organismus sind,
Der Einatmen-Rhythmus,
Der Ausatmen-Rhythmus,
Dann der Herzschlag-Rhythmus,
Dann gibt es noch viele andere Rhythmen,
Verdauungssystem hat einen eigenen Rhythmus,
Alle möglichen Zellen haben unterschiedliche Frequenzen,
All das ist im Herzen Frequenz gekoppelt,
Sagt die Physik,
Also fasst sich im Herzrhythmus zusammen und deswegen ist die Botschaft zwischen den Herzschlägen ein Ausdruck,
Wie gesund ist das System.
Ganz kurze Frage,
Kann man das Herz dann ansehen so ein bisschen wie der Chef,
Okay,
Und der gibt den Rhythmus an und wenn du jetzt sagst zum Beispiel auch,
Das Verdauungssystem hat seinen eigenen Rhythmus,
Fassen sich die Organe dann dem Herzen an,
Diesen Rhythmus?
Also das rhythmische System,
Das Herz,
Ist der Mittler zwischen den Polaritäten des Nerven-Sinnes-Pols und des Stoffwechsel-Gliedmaßen-Pols.
Das Nerven-Sinnes-Pol ist relativ auf Abbau gedacht,
Gedanken bauen ab,
Machen uns müde,
Das macht nicht viel Aufbau.
Im Gegensatz dazu ist das Stoffwechsel-System so,
Die Leber macht jeden Tag zweieinhalbtausend neue Verbindungen,
Da passiert unglaublich viel Aufbau,
Davon ernähren wir uns,
Wenn wir Dinge essen und zwischen diesen beiden Polaritäten vermittelt nun das Herz mit diesen rhythmischen Strukturen und immer dann wird der Mensch krank,
Wenn das eine System so überwiegend ist,
Migräne zum Beispiel,
Das Stoffwechsel an der falschen Stelle,
Wenn also das Stoffwechsel-System so überwiegend ist,
Dass das Herzgeheim mehr vermitteln kann.
Reizdarm-Syndrom,
Wo man ewig die Bauchbeschwerden hat,
Ist Nerven-Sinnes-Pol an der falschen Stelle,
Wo das so überwiegend ist,
Dass das Herz gar nicht mehr vermitteln kann.
Aber wenn alles im Gleichgewicht ist,
Dann kann man der Stimme des Herzens viel leichter folgen.
Das geht ganz wunderbar.
Migräne und Reizdarm waren jetzt schon zwei Erkrankungen,
Wo es ja sehr viele Menschen daran leiden.
Gibt es noch mehr Erkrankungen?
Kannst du noch ein paar nennen?
Gibt es noch so ein paar,
Wo es so typisch dann.
.
.
Also typische Stoffwechsel-Erkrankungen sind alle Entzündungs-Erkrankungen,
Alle Wärme-Erkrankungen,
Die Fieber machen oder die eine Entzündung machen oder die eine Rötung,
Eine Schwellung machen.
Das sind alles Erkrankungen,
Die aus dem Stoffwechsel kommen,
Wärme-Erkrankungen.
Alle Erkrankungen,
Die aus dem Nerven-Sinnes-Pol,
Aus dem überwiegenden Nerven-Sinnes-Pol,
Des krankmachenden Überwiegungs kommen,
Sind Kälte-Krankheiten.
Dazu gehören alles Sklerose-Krankheiten,
Wie Ablagerungen hier,
Ablagerungen da.
Dazu gehören aber auch Krebs-Erkrankungen.
Das sind auch Kälte-Krankheiten,
Tumor-Erkrankungen,
Die einfach nicht mehr durchlebt sind.
Deswegen macht man in allem,
Was man komplementär in der Tumor-Therapie macht,
Auch immer irgendwas,
Was Wärme dahin zurückbefördert.
Das ist total interessant.
Und das Zentrum von dem allen ist das Herz.
Und wenn du noch mal eine Folie weitermachst,
Dann sieht man,
Wie das eigentlich ist.
Der Gesamtorganismus,
Also Rodin,
Das ist ein Bildhauer,
Sagt,
Der Mensch ist ein Gedanke Gottes.
Ich finde das insofern so wunderbar,
Weil so ein Mensch ja nicht einfach eine Salatschüssel mit Symptomen ist,
Sondern ein ganz großes Regulationssystem,
Was auf weise und wunderbare Art und Weise miteinander reguliert.
Und wenn man denkt,
Was es alles für Regulationsvorgänge da gibt,
Die zum Teil gar nicht so direkt überschaubar sind und die man alle unbewusst hat,
Dann muss man sich deutlich machen,
Solange das alles im Gleichgewicht ist,
Ist der Mensch gesund.
Das Erste,
Was passiert,
Ist,
Dass einzelne Regulationssysteme aus dem Lebendigen herausfallen.
Dann hat man eine Regulationsstörung.
Also zum Beispiel,
Ich schlafe nachts nicht mehr besonders gut.
Weil ich das Gehirn einfach nicht mehr abgeschaltet kriege.
Oder ich wache nachts irgendwie so zwischen zwei und drei auf,
Weil mein Stoffwechselsystem so aus dem Ruder gelaufen ist,
Dass ich wach werde,
Wenn die Leber anspringt.
Regulationsstörung.
Da können wir im Blut noch nichts messen,
Da haben wir auch sonst keinen Ultraschallbefund,
Gar nichts strukturell-organisches.
Regulationsstörung.
Wenn wir die Regulationsstörung nun therapeutisch nicht angehen,
Wird daraus die Funktionsstörung.
Das heißt also,
Dann haben wir vielleicht schon mal den unteren Blutdruckwert immer ein bisschen zu hoch.
Dann sind bestimmte Dinge,
Der Herzschlag ist ein bisschen höher als eigentlich normal.
Also bestimmte Funktionen beginnen,
Außer Ruder zu laufen.
Und wenn wir das dann immer noch nicht behandeln,
Dann kommen wir zur Strukturerkrankung der Organe.
Dann liegt das Kind definitiv im Brunnen.
Und dann,
Dann muss man irgendwie irgendwas tun.
Aber man hätte ja immer ein bisschen vorher schon mal eingreifen können.
Meistens ist es so,
Dass wir tatsächlich dann erst zum Arzt gehen.
Aber diese vorherigen Stufen,
Da kann man eigentlich schon viel früher eingreifen.
Und wahrscheinlich auch schon,
Okay,
Wenn wir erst zum Arzt gehen,
Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist,
Dann kommen wir vielleicht auch schwieriger wieder zurück in den Ursprung.
Wir brauchen vielleicht ein bisschen länger.
Und wenn wir sagen,
Okay,
Ich schlafe schon nachts nicht oder ich wache nachts,
Wie du gerade gesagt hast,
Nach so zwei,
Drei auf.
Da ist so das Leber,
Hängt das zusammen auch mit der Organe?
Ja,
Mit der chinesischen Organe.
Ja,
Ja,
Genau.
Genau.
Und da können wir uns schon so,
Das ist jetzt,
Da gehen wir noch nicht zum Arzt.
Aber wir können es wahrnehmen und dann einfach auf einer anderen Ebene ja schon reagieren.
Genau.
Ja,
Also wenn ich jetzt merke zum Beispiel,
Ich habe ein Schlafproblem,
Dann kann ich mir zunächst mal überlegen,
Wie gestaltet sich mein Abend.
Gehe ich unmittelbar nach dem Tatort ins Bett und habe so und so viele Leichen gesehen,
Das ist mir im Schlafen sicher schwierig.
Oder mache ich ein kleines Abendritual,
Vielleicht ein Fußbad noch oder ein Schlaftee oder so irgendwas und entspanne aktiv.
Atme vielleicht noch mal durchs Herz die Dankbarkeit ein und dann gehe ich ins Bett.
Schlaf ist ein völlig anderer.
Wenn ich aber merke,
Es reicht doch nicht so ganz,
Dann wäre es ganz gut,
Ich würde präventiv irgendwelche Maßnahmen ergreifen,
Zum Beispiel Yoga machen,
Zum Beispiel spazieren gehen draußen.
Ich muss jetzt nicht eine halbe Stunde im Kaufhaus spazieren gehen,
Das meine ich jetzt nicht,
Sondern wirklich durch den Wald gehen,
Wahrnehmen,
Was man da mit den Sinnen überhaupt wahrnehmen kann.
Vöglein zwitschern jetzt eher weniger,
Aber vielleicht die Lichtverhältnisse oder früh morgens der kleine Frost und der kleine Nebel noch.
Also was tue ich präventiv,
Wenn ich merke,
Die Regulation beginnt ein bisschen zu kippen,
Weil wenn wir erst bei der Strukturerkrankung der Organe sind,
Das bedeutet für den Organismus einen heillosen Stress.
Aus dem wird dann die Dauererkrankung und das Rad beginnt sich immer schneller zu drehen und irgendwann ist es dann ganz schwierig.
Also wenn man merkt,
So ganz im Ruder bin ich nicht mehr und da ist diese achtsame Aufmerksamkeit des Herzens ganz wichtig,
Da immer wieder hinzugehen und zu fühlen,
Was braucht mein Herz?
Was brauche ich jetzt eigentlich?
Das kann man sich fragen und da kriegt man eine leise Antwort,
Immer nur einmal.
Der Verstand ist lauter.
Ja,
Viel lauter.
Mach weiter,
Das wird schon wieder oder so irgendwie.
Und im Verstand sind die Glaubenssätze,
Die sagen,
Also das kannst du doch nicht machen und nur wenn du leistest,
Hast du eine Daseinsberechtigung und was sollen dir die Leute sagen,
Wenn du hier Mittagspäusle machst?
Also das sind all die Glaubenssätze,
Die im Verstand beheimatet sind,
Haben alle sicher ihre Funktionen.
Dennoch ist es ganz gut,
Wenn man merkt,
Schlafstörungen oder man hat so leichte Verdauungsprobleme oder alle so Sachen,
Wo man sagt,
Also so richtig wohlfühlen tue ich mich nicht,
Dann genau hinzuschauen und präventiv etwas zu tun,
Was das eigene Wohlbefinden wieder in die Mitte bringt.
Yoga ist eine der hervorragenden Möglichkeiten dazu.
Und man kann ja Yoga einfach auch für die Bedürfnisse anpassen.
Also das bedeutet nicht,
Dass wir,
Wenn wir zum Beispiel gerade das Thema haben,
Nachts aufzuwachen oder auch schon erst gar nicht mal einzuschlafen,
Dann brauchen wir nicht zwölfmal den Sonnengruß zu machen,
Sondern Yoga kann man wirklich an die Bedürfnisse anpassen.
Das bedeutet,
Wenn diese Themen da sind,
Dass man dann abends tatsächlich eine Atemübung macht.
Vielleicht geht man abends nicht mehr raus in den Wald,
Aber vielleicht das Fenster noch mal kurz aufmachen mit tiefen Atemzügen.
Schön ist auch die Ausatmung doppelt oder länger werden zu lassen,
Wie das Einatmen.
Das ist auch etwas,
Was im Yoga dann einen so richtig schön runterbringt.
Oder eine weitere Möglichkeit wäre zum Beispiel auch geführte Meditationen.
Wenn du im Bett liegst und die Gedanken,
Du kriegst die so gar nicht zur Ruhe und die lassen dich auch nicht los.
Vielleicht hilft dann einfach auch mal,
Okay,
Dann höre ich mir mit den Stöpseln einfach mal so eine geführte Meditation.
Versuche da zu folgen und dadurch einfach so ein bisschen Ruhe zu schaffen.
Oder wie gesagt,
Auch sanfte Yoga-Übungen kann man schon abends machen,
Aber wie gesagt nichts mehr so aktivierendes.
Yoga ist vor allen Dingen auch der Schulterstand oder manche kennen das auch als Kerze,
Dass da praktisch das Herz zur Ruhe kommt.
Also praktisch,
Wenn die Beine höher oder Beine und Becken höher sind wie dein Herz,
Dann sagt man,
Dass das Herz sich in dem Moment ausruhen kann.
Wäre vielleicht auch noch eine Yoga-Übung,
Die man unter Umständen dann auch abends machen kann.
Je nach Beweglichkeit.
Das ist bestimmt auch eine sehr gute Idee.
Zwei Dinge möchte ich noch mal aufgreifen,
Dass sich das Herz ausruhen kann.
Das ist ja eins der Phänomene des Herzens.
Es ist ein so treuer Gefährte.
Ich wähle bewusst das Wort Gefährte,
Weil es uns durch alle Gefahr auch begleitet.
Es sagt nicht nachts plötzlich,
Also ich habe jetzt einfach keine Lust mehr,
Ich mache jetzt drei Stunden Pause.
Das wäre mit dem Leben nicht mehr vereinbar.
Es ist immer da,
Ohne dass wir den Herzschlag merken.
Es ist immer treuer Gefährte an unserer Seite.
Und es ist schön,
Was du gesagt hast,
Mit dem längeren Ausatmen,
Mit dem kleineren Zeiteinheit einatmen,
Weil das Herz wird ja ganz stark reguliert von den beiden Anteilen des vegetativen Nervensystems,
Dem Stressnerv und dem Entspannungsnerv.
Und diese Atmung,
Kleinere Zeiteinheit einatmen,
Größere Zeiteinheit ausatmen,
Aktiviert den Entspannungsnerv.
Das ist sensationell gut.
Der Parasympathikus.
Wenn du das nächste Bild noch mal machen würdest.
Das liebe ich sehr,
Dieses Bild,
Weil es eigentlich ausdrückt,
Was Kommunikation zwischen Menschen ist.
Man hat oft das Gefühl,
Ich bin mit jemandem zusammen,
Mit dem kann ich mich richtig gut verstehen.
Was dort passiert ist,
Dass die Herzfelder sich miteinander verstehen,
Ohne dass das irgendwie krisenhaft ist,
Dass sie auf einer Energieebene schwingen.
Wir sind ja,
Das muss man sich klar machen,
Eigentlich unser physischer Leib ist ganz,
Ganz,
Ganz,
Ganz doll verdichtete Energie.
Ansonsten sind wir Lichtenergie.
Und dieses Herzfeld ist ein wunderbares Bild dafür,
Weil das haben wir immer mit uns,
Ob wir nun zum Dönerbude gehen oder U-Bahn fahren oder zu Hause sind,
Immer ist das Herzfeld um uns.
Und es ist die Frage,
Habe ich eine Wahrnehmung dafür?
Gehe ich damit achtsam um?
Und dieses zeigt so schön,
Wie eine gute Kommunikation zwischen Menschen sein kann.
Wenn man etwas hat,
Wo man jemanden vor sich hat,
Mit dem man nicht so gut kann,
Man erlebt es manchmal,
Wenn man tatsächlich irgendwas einkaufen geht,
Einen schönen Pullover kaufen will,
Dann hat man so einen übereifrigen Verkäufer,
Der irgendwie drei bis fünf Pullover bringt und einem immer so ein Ticken zu nahe steht.
Und man denkt sich,
Kannst du nicht ein bisschen zurückdrücken?
Das ist,
Wenn die Herzfelder zu dicht sind oder sich nicht verstehen.
Oder man kennt das auch,
Man kommt in einen Raum,
Weiß überhaupt nicht,
Was da gespielt wird,
Aber hat das Gefühl,
Boah,
Hier ist dicke Luft.
Das nimmt das Herzfeld wahr.
Man nimmt das Herzfeld all derer wahr in Buchteilen von Sekunden.
Das ist die Fähigkeit des Herzens.
Der Verstand schläft ewig hinterher,
Um das zu merken.
Wir stehen die Nackenhaare.
Genau,
Das ist auch so.
Das ist das,
Wenn die Herzfelder einfach überhaupt nicht zusammen passen.
Und da muss man auch nicht denken,
Wenn einem das erste Gefühl sagt,
Das passt mit diesem Menschen nicht,
Dass sich das je ändern wird.
Es wird nie passen,
Weil die Frequenzen einfach so unterschiedlich sind.
Und das ist innerhalb von ein paar Sekunden.
Das ist innerhalb von Bruchteilen von Sekunden,
Klar.
Und es gibt sofort einen Impuls aus dem Herzen und es ist gut,
Auf den zu hören.
Sehr gut.
Ja,
Und deswegen ist das also tatsächlich eins meiner Lieblingsbilder.
Und wenn man gute Freundschaften hat oder eine wunderbare Beziehung,
Dann sieht die so aus.
Das ist ganz wunderbar.
Ja,
Doch,
Gefällt mir auch.
Sehr,
Sehr schön,
Das Bild.
Und wenn du das nächste nochmal nimmst,
Das ist mir auch etwas,
Was ganz,
Ganz wichtig ist.
Ich habe mich lange auch mit gewaltfreier Kommunikation beschäftigt.
Und wir haben ja eine unter Umständen recht gewaltvolle Sprache,
Dass wir sagen,
Du musst und du sollst und Ratschlag und Vorschlag.
Also das sind alles keine so wahnsinnig freundlichen Worte.
Aber wenn man in eine Kommunikation geht,
Sagt Rumi,
Es gibt ein Feld jenseits von falsch und richtig.
Dort treffen wir uns.
Und da kann man dann auch Probleme ganz anders besprechen,
Als wenn man im Bewertungsskalasystem des Verstandes ist und sagt,
Du bist falsch,
Du hast Schuld oder wie auch immer.
Da kommt man nicht wirklich vom Fleck.
Und Einstein sagt schon,
Man kann die Probleme,
Die der Verstand geschaffen hat,
Nicht dort lösen,
Wo sie entstehen.
Das dachte ich eingangs schon.
Man kann sie nur auf Herzensebene lösen.
Das war mir gar nicht so.
Vor,
Schlag,
Ratschlag.
Erst wenn du das so aussprichst,
Ist es mir jetzt gerade so bewusst geworden,
Dass das wirklich harte Wörter sind.
Ja,
Und unsere Sprache ist gespickt davon.
Man macht sich das gar nicht so klar.
Also es ist auch ganz schwierig.
Wie oft sagt man,
Du musst jetzt das und das machen.
Dieses Muss einfach rausnehmen aus der Sprache.
Ich sage immer mal,
Ich muss außer sterben,
Gar nichts.
Aber das rauszunehmen und durch etwas anderes zu ersetzen.
Es wäre schön,
Wenn du.
.
.
Genau,
Genau.
Man kann das aber wirklich trainieren.
Das kann man üben.
Genau,
Ich habe da auch immer wieder mal so,
Dass ich sage,
Den Satz hättest du jetzt auch anders formulieren können,
Dann wäre das ein bisschen angenehmer rübergekommen.
Wenn man sich immer wieder so ein bisschen,
Okay,
Die Sätze sich immer wieder mal kurz nachdenken und dann erst aussprechen.
Und dann trainiert man das tatsächlich und irgendwann kommt das dann automatisch.
Es geht ja darum,
Möglichst achtsam mit sich selber umzugehen.
Deswegen das ganze Plädoyer fürs Herz,
Weil dort auch die Achtsamkeit ist.
Achtsam mit sich umzugehen und das bedeutet eigentlich,
In zwei Dingen gut zu werden.
Sagt auch Marschall Rosenberg,
Das ist der Mann mit der gewaltfreien Kommunikation.
Werde gut in zwei Dingen herauszufinden,
Was in dir lebendig ist.
Was ist es,
Was mir das unwohle Gefühl beschert?
Oder was ist es,
Warum ich mich jetzt so wunderbar fühle?
Und dann versuche es auszudrücken.
Das ist eine Übungsfrage.
Weil oft hat man so ein graues Gefühl und dann sagt man einfach mal blobs irgendwas.
Das war es dann vielleicht nicht,
Aber der andere hat dann schon gleich so einen kleinen Eimer über.
Da gelingt Kommunikation nicht.
Wenn man sich jetzt die beiden Herzfelder miteinander anschaut,
Ist es eigentlich ganz unmenschlich.
Es gibt ja tatsächlich auch diese gewaltfreie Kommunikation.
Da gibt es ja auch schon Kusse oder Therapeuten.
Geht es dann praktisch so in die Richtung?
Hast du da Erfahrungen?
Ja,
Das geht in die Richtung.
Ich habe da auch eine Jahresausbildung gemacht.
Das geht in die Richtung.
Bedürfnisse erkennen,
Bedürfnisse äußern,
Empathisch mit dem Menschen sein,
Nicht gegen ihn zu sein,
Sondern mit ihm zu sein.
Also wie diese Felder,
Dieses Bild der Felder,
Was wir vorhin gesehen haben.
Da ist so viel mehr möglich,
Als wenn man nur du bist und du musst und mit diesen Kategorien zugegangen ist.
Das ist die Sprache des Herzens.
Gut,
Sehr,
Sehr schön.
Und wenn du noch eine Folie weitergehst?
Oh,
Da wäre ich jetzt auch genau.
Genau,
Magst du es vorlesen?
Ich kann es nämlich von hier aus ganz schwierig lesen.
Das ist von Thich Nhat Hanh,
Das ist ein buddhistischer Mönch.
Ja,
Den mag ich auch sehr,
Sehr gerne.
Ich habe auch schon mehrmals von ihm gelesen.
Die Übung des achtsamen Atmens lässt uns in die kostbare Energie der Achtsamkeit lebendig werden.
Das ist das,
Was du sagtest mit dem Ein- und Ausatmen vor dem Fenster.
Das Gewahrwerden durchs Herzatmen,
Sich mit sich selber verbinden.
Damit können wir tief in das Herz der Dinge schauen.
In diesem tiefen Schauen entsteht in uns wahres Verstehen,
Liebe,
Freiheit und Mitgefühl.
Freiheit und Mitgefühl werden geboren.
Und Heilung geschieht,
Wenn wir von der Kraft der Liebe und des Mitgefühls berührt werden.
Wunderschön.
Ja,
Also dieser Mann drückt das natürlich ganz wunderbar aus,
Aber das ist das,
Worum es geht.
Und wenn man dann jetzt noch mal dieses Bild mit den beiden Herzfeldern vor sich sieht,
Ist einem auch klar,
Dass das tatsächlich so ist.
Dass wir nur so abgelenkt sind und immer nur mit dem Verstand sind und uns damit um ganz viel eigentlich bringen.
Aber das ist zu jedem Moment änderbar.
Es ist eine freie Entscheidung zu sagen,
Das mache ich jetzt für mich ein wenig anders.
Und es gelingt am ersten Tag bestimmt noch nicht 100 Prozent,
Aber sich auf den Weg machen,
Das wäre ganz wundervoll.
Genau.
Ich glaube,
Ich weiß gar nicht,
Ob das da ein Ziel gibt.
Ich glaube,
Das ist etwas,
Wo wir dann unser ganzes Leben lang einfach so auf dem Weg sind.
Man kann da glaube ich gar nicht sagen,
Jetzt habe ich es geschafft,
Weil dann kommt vielleicht eine Situation und dann bist du wieder aus deinem Gleichgewicht.
Aber du wirst immer stärker.
Also es wird immer seltener vielleicht werden,
Wo wir Situationen haben,
Wo wir nicht mehr in unserer Herzenergie sind.
Man muss einfach sehen,
Dass auf neuronaler Ebene,
Also im Gehirn gibt es bestimmte Autobahnen,
Auf denen fahren wir schon immer.
Die sind dreispurig und auf denen fahren wir immer.
Wir landen immer bei den gleichen Ergebnissen.
Wiederum Einstein hat gesagt,
Eine Definition von Wahnsinn ist,
Immer das Gleiche zu tun und dabei auf andere Ergebnisse zu hoffen.
Also das wird nicht so wirklich,
Aber wenn wir uns vorstellen,
Dass wir die dreispurige Autobahn der Gestalt verlassen,
Die bedeutet oft Stress,
Dass wir erstmal auf die Standspur fahren.
Dann nehmen wir den Stresslevel schon mal von zehn möglichen Punkten,
Vielleicht auf sieben oder acht und können dann die Entscheidung treffen,
Abzubiegen.
Und dann wählen wir eine sonnenbeschienene Kopfsteinpflaster vielleicht noch,
Allee Straße,
Die ist nicht furchtbar breit,
Aber die bietet völlig neue Eindrücke.
Und wenn wir die öfter wählen,
Entstehen im Gehirn andere neuronale Verschaltungen und das passiert nicht aus dem Gehirn heraus,
Sondern mit Unterfütterung,
Unterstützung der Achtsamkeit des Herzens.
Das ist ein Zauber.
Genau,
Da entstehen dann neue Synapsen.
Und irgendwann wird dann aus diesem kleinen Weg ein bisschen breiter und dann stellt man fest,
Okay,
Vielleicht laufen noch andere Menschen auch noch mit drauf und dann entsteht vielleicht einfach eine neue Straße und eine neue Autobahn.
Ja,
Und dann braucht man die alte Autobahn auch gar nicht mehr zu befahren.
Genau,
Und dann kommt man immer seltener auf diese alte Strecke.
Man kommt eigentlich immer mehr zu sich selber.
Sehr,
Sehr schön,
Ja.
Das ist ja das,
Worum es eigentlich geht.
Genau,
Sehr gut.
Das ist mir auch gerade so,
Hichnatan,
Wenn man gerade sagt,
Okay,
Abends,
Ich kann nicht gut einschlafen oder so,
Dass man Bücher von ihm liest,
Finde ich auch sehr,
Sehr schön.
Wäre auch noch eine gute Idee zum Einschlafen,
Weil ich glaube,
Das Thema haben wirklich ganz,
Ganz viele abends das Thema einzuschlafen oder nachts aufzuwachen.
Und dann wäre das auch noch eine weitere Möglichkeit.
Ja,
Man kann diese Herzratenvariabilität,
Diese Botschaft zwischen den Herzen tatsächlich messen und sieht dann,
Wie aktiv ist der Stresslevel,
Wie aktiv ist der Entspannungslevel.
Meistens ist er eben einfach viel zu hoch,
Dieser Stresslevel.
Und dann kann man Maßnahmen ergreifen,
Dass man wieder mehr in die Mitte kommt.
Alles das,
Was wir vorhin schon besprochen haben.
Messungen sind,
Glaube ich,
Auch nicht so kompliziert.
Das ist überhaupt nicht kompliziert.
520 Herzschläge werden aufgezeichnet und dahinter hängt ganz viel Mathematik.
Und dann hat man eine Darstellung mit mehreren Säulen und sehr informativ,
Weil man damit einfach die Regulationsstörung bereits messen kann.
Und man muss nicht warten,
Bis erst die Strukturerkrankung der Organe auftritt,
Wo man dann irgendwann auch laborchemische Veränderungen hat.
Die passieren nämlich erst da.
Also es ist kein EKG oder so.
Das ist auf einer ganz,
Ganz anderen Ebene,
Diese Messung.
Und die kann man dann auch immer wiederholen.
Die kann man in Abständen wiederholen,
Kann gucken,
Wie ist der therapeutische Effekt.
Aber je sicherer,
Je besser man mit seinem eigenen Herzen verbunden ist,
Umso sicherer weiß man auch schon,
Wie die Messung sein wird.
Ich wusste oft schon bei meinen Patienten,
Die Messung wird vermutlich so und so aussehen.
So war es dann auch.
Aber so konnten wir es dann immer zusammen angucken.
Das war ganz prima.
Genau.
Und wie dann einfach auch so,
In was für Abständen hast du dann so diese Messungen?
Der Regenerationsrhythmus des Organismus ist vier Wochen.
Ah,
Okay,
Das ist nah.
Ich hätte jetzt ein bisschen mehr Abstand gelassen.
Du hast dann praktisch wirklich,
Okay,
Vier Wochen arbeitet man dann so intensiv mit Tools,
Mit Hilfsmitteln.
Und dann kann man schon nach vier Wochen Veränderungen sehen.
Wenn man eine neue Gewohnheit integrieren,
Also sich angewöhnen möchte,
Also die Variante Alleenstraße,
Braucht es vier Wochen Aufmerksamkeit,
Dann fährt man automatisch,
Dann hat man automatisch diese neuronalen Verknüpfungen schon neu.
Super.
In meinem Kopf war jetzt so,
Naja,
So nach drei Monaten oder so schon nach vier Wochen kann man tatsächlich erkennen,
Dass man da schon Fortschritte gemacht hat.
Und ein kleines Achtsamkeitsritual morgens,
Ein kleines Achtsamkeitsritual abends,
Ach,
Das mag vielleicht zwei Minuten dauern,
Ist echt nicht riesig aufwendig,
Bringt aber unglaublich viel.
Genau.
Oder so mit dem Dankbarkeitstagebuch.
Ja.
So was zu arbeiten,
Finde ich immer ganz toll mit.
Ich bin so ein Tagebuch-Fan.
Da finde ich auch immer das,
Da kann man praktisch auch noch mal so,
Ich sag jetzt mal,
Wenn man so ein Tagebuch schreibt und dann guckt man irgendwann mal rein,
Okay,
Da war ich auf der Stufe,
Da hat man auch noch mal so ein Feedback für sich selbst.
Wie entwickle ich mich denn?
Was hatte ich denn damals so für Sachen,
Die mich beschäftigt haben?
Wo war damals meine Energie?
Wo bin ich jetzt?
Tagebuch schreiben,
Journaling heißt das ja in Neudeutsch,
Aber Tagebuch schreiben ist eine ganz wunderbare Sache aus zwei Gründen.
Einmal kann man aufschreiben,
Was in einem lebendig ist.
Also gleiche Geschichte wieder,
Wäre gut darin herauszufinden,
Was in dir lebendig ist.
Und man kann sich lesen.
Man hat eine kleine Distanz dazwischen und tatsächlich kann man damit auch Fortschritt wahrnehmen.
Aber diese Variante,
Abends noch mal zu überlegen,
Wenn man im Bett liegt,
Was habe ich heute an schönen Dingen erlebt und den Tag sozusagen noch mal Revue passieren lassen und sich mit den schönen Gefühlen noch mal verbinden für einen kleinen Moment.
Nächste Frage,
Was habe ich an unattraktiven Sachen gehabt und was habe ich daraus für mich mitgenommen?
Also welchen Lerneffekt hatte es denn wohl?
Nicht mehr die Negativemotionen,
Sondern einfach,
Was habe ich für mich daraus mitgenommen?
Und letzte Frage,
Wofür bin ich dankbar?
Da kann man das Licht schon aushaben und es ist erstaunlich,
Was einem das Herz dann erzählt.
Wofür man dankbar ist,
Da hätte man mit dem Verstand nicht hingedacht.
Und alle Abend tatsächlich aufschreiben,
Wofür,
Fünf Dinge,
Wofür bin ich heute dankbar?
Ganz,
Ganz einfache Tools,
Die also wirklich auch so gut wie kaum Zeit einen Anspruch nehmen oder so.
Irgendein kleines hübsches Heftchen,
Vielleicht nimmt man irgendwie einen schönen Stift und dann schreibt man das Datum hin und fünf Dinge,
Wofür ich heute dankbar bin.
Die Qualität des Schlafes ist eine andere.
Und die ist so wichtig uns.
Ja,
Unser Schlaf ist so wichtig.
Sonst haben wir einfach keine Energie,
Die uns durch den Tag bringt.
Nachts findet die Regeneration statt und wenn der Nachtschlaf gestört ist,
Wodurch auch immer,
Dann ist das schwierig.
Geht unsere Batterie immer mehr leer?
Ja,
So ist es.
Wollen wir die letzte Folie noch zeigen?
Ich glaube,
Es ist die letzte.
Die mag ich nämlich so,
Das sagt Bernhard von Clairvaux.
Das ist ein Zeitgenosse von Hildegard von Bingen und der sagt,
Das Paradies betritt man nicht mit den Füßen,
Man betritt es mit dem Herzen.
Sehr schön,
Ganz toll.
Und ich denke,
Das ist so unser Schlusswort vielleicht heute.
Und es war sehr schön,
Dass du da warst.
Ganz herzlichen Dank für die Einladung,
Stefanie.
Gerne,
Gerne.
Du kannst mir doch gerne einfach mal Rückmeldung geben.
Wie war dieses Thema für dich?
Vielleicht hast du sogar Fragen zu diesem Thema noch und vielleicht wünschst du dir sogar,
Dass wir in diese Richtung einfach weitermachen.
Es gibt noch unheimlich viel,
Was wir zu diesem Thema noch sagen können und vielleicht hast du Interesse,
Einfach noch weitere Folgen zu hören.
Dann gib mir doch einfach Bescheid.
Melde dich gerne bei mir und dann bedanke ich mich ganz herzlich bei dir fürs Zuschauen.
Ich bedanke mich bei dir,
Dass du da warst und wir wünschen dir eine wundervolle Zeit.
Namasté,
Stefanie und Adelheid.
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