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Emotions-Special #4: So geht sinnvolle Gefühlsarbeit.

by Daniela Barchasch

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Meditation
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Was fangen wir nun mit all dem Wissen der letzten drei Folgen des Emotions-Specials an? Wissen ist wichtig, aber noch viel wichtiger ist es, in die Umsetzung zu kommen. Und in dieser Folge zeige ich dir nicht nur 3 immens wichtige Schritte, um an deinen alten Prägungen und Gefühlsmustern sinnvoll zu arbeiten, sondern ich fülle diese Schritte auch mit ganz viel wichtigem Inhalt aus. Schon einmal vorab: Nein, ein Buch lesen reicht hier nicht aus. Auch nicht eine bestimmte Meditation.

Transkription

Du hörst Mindful Minutes mit mir,

Daniela Barchasch,

Der Gründerin von Evakuera.

Jede Woche spreche ich mit dir darüber,

Wie du dein Leben bewusster und glücklicher gestalten kannst.

Wie schaffen wir es,

Uns von alten belastenden Prägungen,

Gefühlsmustern,

Verletzungen und Glaubenssätzen zu befreien?

Das Ganze machen wir auf der Basis von Mindful Way.

Das ist Persönlichkeitsentwicklung basierend auf therapeutischen Elementen,

Coaching-Tools und Körperarbeit.

Lass uns ein glückliches Leben leben,

Denn das ist meiner Meinung nach kein Zufall und du kannst das auch und ich bin hier,

Um dir das zu zeigen.

Hallo ihr Lieben,

Herzlich willkommen zum vierten Teil unseres großen Emotions-Specials.

Ich freue mich riesig,

Dass du es zu Teil 4 geschafft hast,

Denn was haben wir uns angeguckt?

Wir haben uns im ersten Teil so eine Art Intro verschafft und mal einen Blick darauf geworfen,

Was sind Emotionen überhaupt?

Und dann weiter im nächsten Teil zu gehen und zu gucken,

Wie sind wir groß geworden?

Wie sind wir geprägt worden?

Welche Herausforderungen hatten unsere Bindungspersonen,

Unsere Eltern und was haben sie auf uns übertragen?

Und das ist genau das,

Worum es dann im dritten Teil ging,

Nämlich welche Auswirkungen hat es eigentlich heute auf uns,

Dass uns die Gefühlskompetenz einfach fehlt.

Und das ist massiv,

Weil es ist unsere Lebensqualität,

Die damit zusammenhängt.

Und jetzt im vierten Teil wollen wir natürlich schauen,

Okay da ist jetzt so viel Wissen da.

Ich weiß jetzt,

Was Emotionen sind,

Wo sie herkommen und wie sie mich heute beeinflussen,

Aber wie komme ich jetzt weiter damit?

Was kann ich machen,

Um meine Gefühlsmuster zu verändern?

Wie können wir jetzt unsere Emotionswelt,

Gefühlswelt,

Alte,

Eingefahrene Gefühlsmuster,

Also wie unser Nervensystem reagiert,

Wie können wir das verändern?

Wie können wir emotional nahbar werden,

Erreichbar werden und emotional erwachsen werden?

Und manch einer von euch kennt mein Statement dazu und zwar,

Das können wir uns nicht anlesen,

Also wir können kein Buch dazu lesen und dann bringt das was,

Dann verändert das was in uns.

Und eine Meditation,

So sehr ich Meditation liebe,

Ihr wisst es,

Reicht dabei auch nicht aus.

Der Grund ist ganz einfach.

Schauen wir uns mal das Buch an,

Wenn wir es überhaupt bis zum Ende gelesen haben.

Wir lesen Seite für Seite und setzen davon gar nichts um,

Egal wie schlau dieses Buch ist.

Und es ist nun mal so,

Dass wir,

Und das sehe ich ja in der Arbeit mit meinen Klienten,

Dass wir wirklich gucken müssen,

Welche Techniken passen denn für jemanden ganz individuell,

Weil das wichtig ist.

Ich kann nicht über Traumata lesen,

Was in meiner Kindheit passiert ist,

Wie meine Eltern emotional nahbar waren,

Mit mir umgegangen sind oder nicht.

Und es verändert sich in mir etwas.

Das liegt daran,

Dass einfach Emotionen in unserem ganzen System sitzen und natürlich auch in unserem Kopf.

Und unser Gehirn verändert sich nicht,

Wenn wir mal was lesen.

Bei Meditation ist es ganz ähnlich.

Meditation verändert tatsächlich etwas im Gehirn,

Vorne im präfrontalen Kortex.

Wissen wir aufgrund von Studienergebnissen,

Dass wir dadurch in der Lage sind,

Unser Gefühlszentrum mehr zu regulieren.

Aber so sehr ich Meditation schätze und auch immer wieder anwende,

Es reicht nicht aus,

Wenn es um unsere alten Gefühlsmuster geht,

Wenn es um unser Nervensystem geht.

Denn ein Nervensystem wird nicht reguliert durch Meditation.

Und da gibt es so viel bessere Techniken.

Und ihr werdet es schon erahnen,

Es hat mit Körperarbeit zu tun.

Wir bei Evakuera kombinieren Coaching-Methoden,

Therapeutisches Arbeiten und Körperarbeit.

Und es geht nicht ohne.

Da gibt es zum Beispiel Top-Down- und Bottom-Up-Techniken.

Das hat auch nichts mit Meditation zu tun.

Wie ich mich selbst regulieren kann und zwar bitte auch nachhaltig,

Nicht nur für diesen Moment,

Sondern dass ich in mir etwas verändere,

Die Antwort meines Nervensystems auf Situationen,

Auf Triggermomente eine andere wird,

Sodass ich in Zukunft etwas davon habe.

Das ist uns eben auch wichtig bei Evakuera,

Dass wir nicht nur für den Moment Möglichkeiten haben,

Emotionen zu regulieren,

Dass wir nicht überkochen oder uns nicht zurückziehen und taub machen,

Sondern dass sich unsere Gefühlsmuster nachhaltig und dauerhaft verändern.

Wie können wir nun also arbeiten?

Und hier haben wir drei Punkte,

Die ich enorm wichtig finde.

Und das erste ist ein Bewusstsein schaffen.

Das zweite ist den Emotionen einen Raum geben.

Und das dritte ist Emotionen und wie ich es eben schon gesagt habe,

Nachhaltig verändern,

Emotionsmuster.

Und was so einfach klingt mit diesen drei Schritten,

Bedarf aber tatsächlich,

Ganz oft bin ich ehrlich,

Unterstützung,

Ja?

Also nur eine Podcast-Folge hören reicht da auch nicht.

Es bedarf Unterstützung und es muss individuell angepasst werden.

Dann schauen wir uns die erste Stufe an,

Ein Gefühlsbewusstsein schaffen.

Das heißt,

Gefühlsnuancen in mir entdecken.

Das ist der erste Schritt,

Den wir machen.

Und dann müssen wir natürlich gucken,

Um das wieder an die Person anzupassen.

Manch einer hat einen riesigen Wortschatz,

Kann damit sehr gut umgehen,

Kann mit Wörtern auch gut umgehen,

Kann auch Gefühle im Körper wunderbar differenzieren und spürt sie dann im Körper.

Also wir sind auch wieder bei der Körperarbeit.

Bei anderen ist es eher so,

Die haben dann so Wörter wie,

Ja das war halt nicht so gut oder das war halt schlecht.

Und spüren sie gar nicht so sehr,

Dissoziieren sich,

Wollen sie auch,

Wie Klienten von mir sehr,

Sehr gerne tun,

Damit setze ich mich jetzt nicht auseinander,

Zur Seite damit und dann komme ich und will aber darüber reden über diese Emotion.

Und genau das sehen wir.

Schritt 1,

Gefühlsbewusstsein schaffen,

Ist schon sehr individuell.

Es hängt davon ab,

Wo du gerade stehst.

Der zweite Schritt,

Emotionen einen Raum geben.

Bist du jemand,

Der alle Emotionen spüren kann,

Der sie ein bisschen spüren kann oder der sie gerne zur Seite schiebt.

Also es ist wieder individuell hier.

Und wie arbeiten wir?

Das ist super interessant.

Ja,

Mit Körperarbeit ist das eine.

Auch mit Reflexionen,

Mit therapeutischen Möglichkeiten wie Gestaltherapie,

Da kann man wunderbare Dinge machen.

Wichtig ist es,

Dass das hier,

Diesen Emotionen Raum geben,

Schon ein Teil ist.

Der erste Schritt quasi,

Emotionen dann natürlich auch regulieren zu können.

Das heißt,

Verändern zu können auch.

Und wir nutzen hier tolle Techniken wie traumsensitives Yoga.

Super wichtig.

Kein ursprüngliches Yoga,

Wie wir es kennen im harter Yoga,

Sondern wirklich ein Yoga des Bewusstseins,

Das im Körper etwas spüren,

Mich bewegen.

Das macht Anna bei uns.

Die ist Yogatherapeutin und traumsensibler Coach.

Und das ist einfach ein wunderbares Werkzeug.

Was wir auch nutzen ist Breathwork,

Also bestimmte Atemtechniken.

Doch hier muss ich wieder sagen,

Ich finde es immer so wichtig,

Dass wir das Ganze in den Kontext stellen.

Dass wir wirklich gucken,

Wow,

Gefühlsarbeit ist ein Aufräumen,

Wie wir es ja auch im Gefühlscode machen.

Also ein Aufräumen von Anfang bis Ende und jeder einzelne Baustein macht Sinn.

Oft ist es so,

Wir greifen uns einen Baustein raus,

Aber das kann wirklich nur so viel tiefer und bewusster wirken in uns und auch nachhaltig wirken,

Wenn wir eben diese Bausteine aufeinander aufbauen.

Was wir mit Sicherheit beim Raum geben,

Bei diesem zweiten Schritt hier lernen müssen,

Ist Emotionen auszuhalten.

Da muss ich die Fähigkeit auch erstmal in mir beobachten,

Dass ich die tatsächlich habe,

Dass ich eventuell auch Techniken zur Unterstützung habe,

Um Emotionen einen Raum zu geben und auszuhalten und dass ich das kann.

Deswegen ist diese individuelle Arbeit auch so wichtig,

Weil ich kenne viele von meinen Klienten,

Die haben Angst davor,

Sich diesen Emotionen zu stellen.

Die wahnsinnige Verlustangst,

Die damit verbunden ist,

Die sie aus ihrer Kindheit triggert,

Die wollen wir nicht spüren.

Lieber wegrennen,

Lieber irgendwas anderes machen oder uns krampfhaft an jemand anderen ranklammern,

Die Bindungsstrategien,

Die wir dann eben in diesem Moment haben.

Und dieser Punkt ist so wichtig,

Also der Emotionen einen Raum geben und sie aushalten lernen.

Und hier ist einfach Unterstützung dann enorm wichtig,

Weil wir das nicht alleine machen müssen.

Wir mussten es als Kinder alleine machen,

Weil wir nicht so groß geworden sind,

Dass unsere Bindungspersonen in der Regel unsere Emotionen ausgehalten haben,

Das war ja Teil 2 dieses Specials,

Und uns nicht darin begleitet haben.

Und genau das müssen wir auch nicht als Erwachsene,

Wir müssen es nicht alleine tun.

Wir können uns an Therapeuten wenden,

An Coaches,

Die in diesem Bereich eben wirklich geschult sind.

Wir machen genau so etwas.

Diese Emotionen halten,

Das muss keiner alleine machen.

Und ist auch manchmal gar nicht möglich,

Weil wir uns wegdrehen.

Damit setze ich mich jetzt nicht auseinander,

Dani,

Doch.

Und ich bin da und wir machen das gemeinsam.

Und dann dieser zweite Schritt,

Also diesen Raum geben,

Aushalten,

Lernen,

Das ist so wichtig dann eben für diesen dritten Schritt.

Der dritte Schritt heißt dann,

Dass ich diese Emotionen verändere.

Diese alten Emotionsmuster in mir,

Diese alten Gefühlsmuster,

Die immer wieder aufkommen,

Weil ich getriggert werde und das in meinem System schon so drin ist.

Es passiert die und die Situation,

Es folgt die und die Emotionen.

Und hier finde ich das auch ganz,

Ganz wichtig,

Dass wir diese Emotionsmuster in uns eben aufdecken,

Dass wir uns sie angucken und dass wir in diesem Moment nicht einfach nur ein Pflaster drüber kleben wollen.

Und das machen wir manchmal eben mit Meditation.

Können wir wunderbar machen,

Unseren Gefühlszustand verändern.

Ich bin total traurig.

Okay,

Ich mache eine Meditation,

Eine Dankbarkeitsmeditation,

Eine buddhistisch inspirierte Meditation und mir geht es danach besser.

Aber das ist nur das Symptom,

Was ich da behandelt habe.

Ich bin nicht an der Ursache dran gewesen.

Das heißt,

Wir brauchen hier wieder Möglichkeiten,

Um das zu verändern.

Und das ist die Arbeit mit dem Nervensystem.

Das ist bei uns die positive Psychologie,

Um unsere Muster zu verändern,

Um die Gefühlsmuster zu verändern.

Es ist Körperarbeit wieder mit einem ganz großen Ausrufezeichen,

Weil genau das kann ich mir nicht anlesen.

Und eine Meditation funktioniert hier auch nicht.

Das heißt,

Wir brauchen vielfältige und wichtige Ebenen.

Und das ist so wichtig und das machen wir eben bei uns.

Und ich kann dann nur immer wieder sagen,

So hart es klingt,

Manch einer wird draußen sagen,

Naja,

Okay,

Das sagt sie jetzt so,

Aber es geht nicht anders.

Und jede neue Untersuchung,

Jede neue wissenschaftliche Studie belegt genau das wieder.

Also wir brauchen die therapeutische Ebene,

Was wir eben kombinieren,

Ist mit Coaching-Methoden und ganz,

Ganz wichtig,

Die Körperarbeit.

Vielen Dank,

Dass du so viel wertvolle Zeit in diesem Special mit mir geteilt hast.

Natürlich geht es nächste Woche auch noch weiter,

Denn genau das ist das,

Was wir hier machen.

Vielen Dank und ich freue mich,

Wenn du wieder einschaltest zum Mindful Minutes in wenigen Minuten bei dir.

Bis dann.

4.4 (14)

Neueste Bewertungen

Laura

January 2, 2025

Tolle Podcasts. Danke für das Teilen deines Wissens.

Dirk

December 4, 2024

Keinesfalls genötigt 😉 sondern getriggert freu ich mich auf nächstes Mal.

© 2026 Daniela Barchasch. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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