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Meditation 1. Rauhnacht

by Tanja Köster

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In der ersten Rauhnacht geht es um das Fundament, woher kommen wir? Unsere Ahnen spielen eine große Rolle. Wie war das Jahr für uns? Was wollen wir loslassen und was wollen wir mitnehmen? Das neue Jahr steht vor der Tür, welche Wünsche, Ziele und Hoffnungen wollen wir erfüllt sehen?

Transkription

Die erste Rauhnacht.

Ich möchte hier anmerken,

Dass ich am 25.

Dezember,

Also in der Nacht von dem 25.

Auf den 26.

Dezember meine erste Rauhnacht feiere,

Manche Leute aber schon am Heiligabend beginnen.

Wie gesagt,

Es gibt da viele unterschiedliche Herangehensweisen,

Ansichten,

Mythen und Gebräuche.

Für mich eignet sich der 25.

Immer ganz besonders gut.

Heiligabend findet traditionell bei uns zu Hause statt,

Da gibt es immer was zu tun oder ich bilde mir zumindest ein,

Dass ich noch ganz viel tun und machen muss.

Und am 25.

Sind entweder nur die Kinder eingeladen oder ich eingeladen mit meinem Mann,

Sodass wir dann einfach mehr Zeit haben und die Ruhe finden.

Früher war es so,

Dass also die gesamten Weihnachtsfeiertage voll belegt waren als Patchwork-Familie und als glückliche Familie,

Wo die Urgroßeltern noch lebten.

Alle wollten die Kinder sehen,

Alle wollten die Kinder beschenken und da habe ich sogar erst am 27.

Angefangen.

Natürlich hat alles seine Zeit,

Aber Zeit ist auch genau das,

Was wir haben sollen und haben wollen,

Sodass ich mir besser etwas später Zeit nehme und Ruhe habe,

Als Rituale flüchtig und hastig so abarbeite wie eine To-Do-Liste.

Mit Beginn der rauen Nächte werden die Tage wieder länger.

Neues Licht tritt in unsere innere und äußere Welt.

Alles Leben,

Das sich in die Erde zurückgezogen hat,

Beginnt nun auch im Verborgenen sich neu zu regen.

Magischer Raum zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Die Tore zwischen den Welten sind weit geöffnet.

Die erste Raunacht steht für Grundlagen,

Basis und Wurzeln.

Wir können hier auf unsere Ahnen schauen,

Die sind ein ganz ganz wichtiges Thema.

Das werden wir gleich auch in der Meditation nochmal vertiefen.

Du kannst auch zurückschauen und gucken,

Ob du deine eigene Vergangenheit gehen lassen kannst,

Sowohl die guten als auch die schlechten Tage,

Um ganz neue Erfahrungen zu machen,

Deine Wunden zu heilen,

Z.

B.

Dir deine Fehler anzusehen und auch die Sachen,

Die du gut gemacht hast,

Sie zuzugeben und dir zu verzeihen.

Richte deinen Blick zurück,

Auch wenn es schmerzt und es hoffentlich auch Freude macht.

Wenn Tränen fließen,

Tränen waschen die Bitternis,

Die Härte,

Das Starre weg.

Tränen sind ja Wasser und Wasser fließt immer.

Nimm dein Sein in Gänze an.

D.

H.

Nicht trotz deiner Fehler,

Sondern mit deinen Fehlern,

Wenn man überhaupt von Fehlern sprechen kann.

Für die astrologisch Interessierten,

Das Tierkreiszeichen ist der Steinbock und Rituale,

Die so anstehen,

Sind Reinigen und Räuchern,

Hat man vielleicht auch schon zur Wintersonnenwende erledigt,

Ein Meersalzbad nehmen und eine Meditation über deine Vision.

Damit wird die Meditation auch abschließen.

Die Meditation wird also aus drei Teilen bestehen.

Erst bitte ich dich zu einem Ahnen,

Einer Ahnen zu gehen.

Ich werde ein paar Fragen stellen,

Zwischendurch immer wieder eine kurze Pause.

Im zweiten Teil geht es zurück in deine Vergangenheit wieder mit ein paar Fragen und einer Pause zwischendurch.

Und im dritten Teil geht es dann in die Zukunft.

Und ich stelle dir wieder Fragen mit einer Pause zwischendurch,

Damit du die für dich beantworten kannst.

Sind die Pausen für dich zu kurz?

Die werden immer ungefähr 60 Sekunden sein.

Halte die Meditation gerne an und starte sie wieder,

Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast.

Manche Menschen mögen das auch gerne für sich aufschreiben.

Ich zum Beispiel bin eine ganz große Schreiberin und liebe das,

Die Meditation zu unterbrechen und in so ein Schreibfloh zu kommen.

Wie gesagt,

Entscheide das für dich.

Suche dir einen Ort,

An dem du dich sicher und geborgen fühlst und wenn möglich auch ungestört bist.

Mach es dir dort bequem.

Sorge dafür,

Dass du warm genug bist.

Das heißt,

Vielleicht brauchst du eine Decke,

Socken oder eine kleine Wärmflasche noch zusätzlich.

Ich bin so ein frier Hammel und vielleicht,

Wenn du liegst,

Ein Kopfkissen oder andere Unterstützung auch für den unteren Rücken.

Komme mit der Aufmerksamkeit zu deinem Atem und verbinde dich mit deinem Atem.

Spüre,

Wie es dich ein- und ausatmet.

Gehe deine Ahnen durch.

Das können deine Eltern,

Mama,

Papa sein,

Aber auch Großeltern oder Tanten,

Onkel.

Suche dir hier einen Ahnen aus,

Der dir einfach so spontan in den Sinn kommt.

Was hat dir diese Ahne,

Diese Ahnen gegeben?

Was magst du an diesem Menschen und was nicht?

Welche Eigenheiten,

Glaubenssätze,

Angewohnheiten oder Tics hast du von dieser Person übernommen?

War das eine bewusste Entscheidung?

Und welcher dieser Dinge sind noch stimmig für dich?

Was möchtest du behalten,

Was möchtest du gehen lassen?

Komme nochmal ganz bewusst zu deinem Atem zurück.

Verankere dich in dir selbst.

Lasse deine Gedanken in die Vergangenheit gehen.

Was war in diesem letzten Jahr so los?

Was waren deine Siege und was waren deine Niederlagen?

Trau dich,

Alles wirklich zu beleuchten.

Manche von uns reden ihre Siege klein und ihre Niederlagen groß oder umgekehrt.

Schau als neutraler Beobachtung auf dieses Jahr,

Auf deine Vergangenheit.

Kannst du das annehmen,

Dass es so geschehen ist,

Wie es geschehen ist?

Nicht im Sinne von ist alles egal,

Sondern von es ist geschehen,

Ich kann es nicht ändern,

Aber wenn ich es akzeptiere,

Dann kann ich den Weg wählen,

Den Weg weitergehen,

Den ich gehen möchte und muss mich nicht mehr von Reue oder Erwartungen,

Dass es wieder genauso wird,

Auf alten Faden festhalten lassen.

Gönn dir wieder ein paar tiefe,

Lange Atemzüge.

Richte deinen Blick nun auf das neue Jahr.

Frage dich,

Welche Samen möchte ich sehen?

Was möchte ich im neuen Jahr erreichen?

Was verwirklichen?

Komme wieder ins Hier und Jetzt,

In die Gegenwart.

Verankere und verbinde dich mit deinem Atem.

Spüre,

Wie es dich atmet.

Lade dein vergangenes Ich und dein zukünftiges Ich ein,

Hier mit dir in der Gegenwart zu sein.

In der Gegenwart,

Die die Zeit aller Zeiten ist.

Beginne ein paar Mal tief,

Ganz bewusst ein- und auszuatmen.

Fühle,

Was dein Körper jetzt braucht,

Vielleicht noch ein bisschen Ruhe,

Dann bleib einfach liegen,

Sitzen oder stehen.

Vielleicht aber auch ein genüssliches Recken und Strecken,

Gehnen und Dehnen.

Ich wünsche dir eine wunderbare erste RAUHNACHT!

4.4 (46)

Neueste Bewertungen

Kathi

December 26, 2023

Ich fand es sehr entspannend, sehr angenehm. Und hatte teilweise gedanklich schon die nächste Frage beantwortet bevor sie gestellt wurde. Das gab mir ein noch besseres Gefühl. Danke dafür😊

Steff

December 27, 2022

sehr schön angeleitet. damit kann ich was anfangen. dankesehr

chicken.cat

December 25, 2022

Danke für diese schöne Begleitung durch die Rauhnächte.

Melli

December 24, 2022

Ein toller Start in die Rauhnächte

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