
Souverän, gelassen und ruhig
Diese Meditation führt Dich in die Erfahrung von Souveränität, Gelassenheit und Ruhe. Der geführte Teil dauert 9 Minuten, anschließend kannst du noch weitere 10 min in Stille sitzen. In dieser Meditation visualisieren wir einen Berg, denken uns hinein in seine Würde, Souveränität und Ruhe. Unbewegt bleibt er, während das Leben um ihn herum pulsiert. Impulsgeberin dieser Meditation ist Sally Kempton.
Transkription
Sei herzlich willkommen zu dieser Meditation,
Die dich in eine Erfahrung von Souveränität,
Gelassenheit und Ruhe führt.
Du hast in dieser Meditation außerdem die Möglichkeit,
Am Ende noch eine Weile für dich alleine in Stille zu sitzen.
Während ich die Uhr für dich im Blick habe,
Kannst du im Anschluss an den geführten Teil noch weitere 10 Minuten sitzen.
Am Ende der Zeit führe ich dich aus der Meditation heraus.
Finde nun einen guten Sitz.
Für diese Meditation ist es schön,
Wenn du mit gekreuzten Beinen am Boden sitzen kannst.
In diesem Fall bitte ich dich,
Setze dich auf ein Kissen,
Das so hoch ist,
Dass deine Knie unterhalb des Bauchnabels sind und bestenfalls die Beine sogar auf dem Boden ruhen.
Aber selbstverständlich kannst du diese Meditation auch in jedem anderen bequemen,
Aufrechten Sitz üben.
Wichtig ist,
Dass du ein gutes Fundament hast,
Dass du stabil sitzt und die Wirbelsäule sich aufrichten kann.
Und wenn du nun einen stabilen und geerdeten Sitz gefunden hast,
Bitte ich dich,
Deine Wirbelsäule aufzurichten und alle vier Seiten deines Rumpfes mal etwas nach oben anzuheben.
Während dann das Steißbein sanft nach unten erdet,
Strebt der Gaumen einen Hauch nach hinten oben,
So als würdest du den Kopf in eine ganz weiche Kapuze hineinschieben.
Ruhig und sanft schließe nun auch die Augen.
Die Haut deines Gesichtes ist weich,
Der Kiefer gelöst.
Die Muskulatur rund um deine Augen herum weiht.
Und indem du jetzt noch einmal vom Gaumen nach hinten oben in diese weiche Kapuze hinein strebst,
Wird auch der Nacken lang,
Durchlässig und weit.
Jetzt bitte stell dir vor,
Du sitzt auf einem Kreuzungspunkt zweier energetischer Linien.
Die eine Linie geht weit von links unter dir durch,
Weit nach rechts.
Und die andere Linie kommt weit von vorne,
Kreuzt unter dir die erste Linie und geht weit nach hinten.
Du bist getragen von diesen beiden kraftvollen Linien.
Und jetzt stell dir vor,
Dein Körper ist ein Berg.
Mit einem breiten,
Soliden Grund sitzt du auf diesen beiden energetischen Linien.
Majestätisch sitzt du da und in deiner Größe dem Himmel nah,
Souverän,
Gelassen und ruhig,
Während das Leben um den Berg herum pulsiert.
Vögel fliegen zwitschernd um ihn herum und der Berg lauscht.
Bäume wachsen an seinen Hängen und der Berg hält sie.
Wanderer gehen auf seinen Wegen und der Berg gibt ihnen Ruhe und Kraft,
Allein dadurch,
Dass er da ist.
Menschen klettern an seinem Gesicht hoch,
Steine fallen,
Die Sonne scheint,
Der Regen kommt,
Der Wind weht,
Mal ist es ein Sturm,
Mal ist es nur ein Hauch,
Mal ist es ein großer Gesang.
Und der Berg,
Er sitzt da,
Stabil,
Unbewegt,
Ruhig und wohlwollend präsent.
Seine gelassene Ruhe ist aber nicht ohne Qualität,
Sie ist voll von Güte,
Von Liebe erfüllt,
Sie erkennt,
Dass in allem das Streben nach Entfaltung wohnt,
Im Außen wie in seinem eigenen Inneren.
Dort gibt es Höhlen,
In denen Yogis seit Jahrhunderten meditieren,
Der Berg gibt ihnen Schutz,
Dort sind unterirdische Bachläufe und Seen,
Gedanken und Gefühle,
Und alles verändert sich kontinuierlich,
Alles fliegt durch die Zeit,
Nur der Berg bleibt unbewegt,
Liebevoll und still,
In seiner Würde und Schönheit erkennt er die Würde und die Schönheit in allem in dieser Welt.
Wenn du die Meditation nun beenden möchtest,
Atme zwei- bis dreimal tief ein und aus.
Souveränität,
Gelassenheit und Ruhe bleiben,
Wenn du nun die Augen öffnest.
Wenn du weiter sitzen kannst,
Habe ich die Uhr für dich im Blick und werde dich in zehn Minuten aus der Meditation führen.
Sitze nun noch in der Erfahrung der Souveränität,
Gelassenheit und Ruhe eines Berges,
Der durch Raum und Zeit hindurch liebevoll und wohlwollend beobachtet,
Hält,
Erdet,
Schutz gibt und Kraft,
Alles was er selber ist.
Vertiefe nun langsam deinen Atem,
Zaubere ein sanftes Lächeln auf dein Gesicht und dann wünsche ich dir einen souveränen,
Gelassenen Tag voller innerer Ruhe und mögest du diesen Frieden mit den Menschen um dich herum und der Welt teilen.
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