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Breathwork Session zur Beruhigung des Nervensystems

by Geeta Agujitas

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4.9
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Meditation
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In dieser Breathwork Session praktizieren wir sanfte und beruhigende Atemtechniken, die sich positiv auf dein körperliches und mentales Wohlbefinden auswirken. Nimm dir gerne Zeit für die Session und mache es dir im Liegen oder im Sitzen gemütlich. Bei regelmäßiger Praxis wirken die Übungen sich stabilisierend und regulierend aufs Nervensystem aus.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Atem-Session.

Es ist wunderschön,

Dass du hier bist und wir gemeinsam atmen und dass du dir die Zeit für dich nimmst,

Für dein Nervensystem.

Für die Session finde eine bequeme Position,

Gerne im Sitzen,

Gemütlich und mit langer aufgerichteter Wirbelsäule.

Das Kinn darf parallel zum Boden sein,

Die Zunge ganz entspannt hinter den Vorderzähnen.

Die Lippen dürfen sanft aufeinander aufliegen und halte die Zahnreihen gerne locker voneinander gelöst,

Sodass die Zähne sich nicht berühren.

Wenn sich für dich heute eine liegende Position besser anfühlt,

Dann kannst du natürlich auch sehr gerne zum Liegen kommen.

Achte dann darauf,

Dass dein Körper wirklich Platz hat.

Und dann nimm dir einen Moment Zeit,

Um ganz bewusst hier anzukommen.

In diesem Moment,

An diesem Ort,

In unserer gemeinsamen Breathwork-Praxis.

Nimm gerne die letzten Veränderungen vor,

Die dein Körper braucht,

Damit es dir gut geht und du dich wohlfühlst.

Und nimm dir dann einen Moment Zeit,

Um wirklich zur Ruhe zu kommen,

Um die Aufmerksamkeit nach innen zu richten.

Beobachte nun einfach mal,

Was in deiner Innenwelt gerade so los ist.

Was du denkst,

Was du fühlst.

Mache einen kleinen Check-In mit dir selbst,

Um dir bewusst zu werden,

Was gerade präsent ist in deinen Gedanken,

Im Körper,

In deiner Gefühlswelt.

Scannere nun einmal gerne deinen Körper von der Kopfkrone abwärts zum Hals,

Den Schultern,

Armen und Händen,

Oberkörper,

Beckenbereich,

Gesäß,

Beine und Füße.

Wandere gerne noch einmal von der Kopfkrone durch deinen ganzen Körper nach unten.

Nimm dabei wahr,

Ob du irgendwo Spannung hast und auch,

Wo der Körper sich jetzt vielleicht gut oder neutral anfühlt.

Versuche dann,

Den ganzen Körper ein wenig mehr zu entspannen.

Lasse das Gesicht weich werden,

Die Stirn glatt,

Die Augen entspannt.

Lasse im Kiefer los,

Lasse den Bauch weich werden und die Hände einmal ganz passiv.

Wandere durch deinen Körper und entspanne nach und nach.

Dann begrüße deinen Atem.

Beobachte,

Wie dein Atem jetzt gerade fließt.

Kannst du die Atmung nun spüren,

Dass dein Körper atmet,

Leicht bewegt wird in unterschiedlichen Stellen.

Dann nimm einmal alle Kontaktpunkte wahr,

Die dein Körper nun hat zur Umgebung,

Zu sich selbst,

Zur Kleidung.

Spüre,

Wie und wo deine Füße nun aufliegen.

Spüre,

Ob der Rücken Kontaktstellen hat,

Entweder zur Kleidung oder einer Lehne.

Spüre die Kontaktstellen der Hände.

Vielleicht hast du sie ineinander oder auf den Oberschenkeln abliegen.

Spüre deine Lippen,

Die einander berühren,

Den Kontaktpunkt der Zunge an den Vorderzähnen,

Die Augäpfel,

Die von innen die Augenlider berühren.

Nimm alle Kontaktpunkte,

Die du jetzt spüren kannst,

Bewusst wahr.

Mit der nächsten Einatmung spüre,

Wie der untere Bauch und die unteren Rippen sich sanft wölben und mit der Ausatmung nimm wahr,

Wie Bauch und Rippen sich zurück entspannen.

Wenn du möchtest,

Kannst du auch deine Hände seitlich an Bauch und Rippen legen.

Verlangsame dabei deine Atmung ein wenig und beobachte diese Bewegungen.

Einatmend wölben sich Bauch und Rippen sanft,

Wie ein Luftballon,

Der aufgeblasen wird.

Ausatmend bewegen sich Bauch und Rippen wieder leicht nach innen.

Nimm langsam und sanft und spüre diese Bewegungen im Bauch-Zwerchfell-Bereich,

Um diese wunderbare,

Gesunde Bauch-Zwerchfell-Atmung noch mehr zu verankern.

Kannst du dir nun einmal vorstellen,

Dass du die Atmung nicht nach oben in die Nase ziehst,

Sondern dass du die Luft horizontal in dein Gesicht einatmest.

Probier das für ein paar Runden aus,

Ob dir diese Vorstellung leicht fällt und schau dann einmal,

Ob du deinen Atem dabei noch ein wenig langsamer werden lassen kannst.

Wie langsam kannst du heute atmen,

So dass es sich immer noch leicht und gut anfühlt.

Atme so sanft und zart,

Dass die kleinen Härchen in deiner Nase sich nicht bewegen.

Halte den Körper dabei vollkommen entspannt.

Bleibe aufmerksam bei deinem Atemfluss.

Beobachte,

Wie lange du heute die Aufmerksamkeit auf deiner Atmung halten kannst,

Bevor die Gedanken wieder zu wandern beginnen.

Langsamer und leichter atmen.

Versuche nun gerne einmal,

Etwas weniger Luft zu atmen.

Reduziere deinen Atem ganz achtsam und nach und nach,

So dass du ein Gefühl von leichtem Lufthunger erzeugst.

Vielleicht kannst du etwa 30 Prozent weniger Luft einatmen,

Als du das normalerweise tust.

Wenn du leichten Lufthunger spürst,

Mit dem du gut eine Weile sein kannst,

Erhöht sich das CO2 Level in deinem Körper und das ist eine wunderbare Sache für deine ganzheitliche Gesundheit und die Regulierung des Nervensystems.

Atme so sanft,

Dass der Atem nicht hörbar ist,

Weder von außen noch von innen für dich selbst.

Lasse den Atem noch etwas sanfter werden,

So dass du kaum spürst,

Dass du atmest.

Taste dich langsam daran und bleibe in dieser ruhigen und sanften Atmung.

Und wir kombinieren nun die Bauchzwerchfellatmung mit der reduzierten Atmung und einem kohärenten Rhythmus.

Wir vereinen alle drei Qualitäten.

Wir starten für den kohärenten Rhythmus gemeinsam mit vier Sekunden ein und aus.

Und wenn du merkst,

Dass der Rhythmus heute nicht deiner ist,

Ändere ihn gerne jederzeit,

So dass es sich für dich mühelos und angenehm anfühlt.

Lass uns gemeinsam starten.

Atme noch einmal sanft ein,

Aus.

Und dann atme 1,

2,

3,

4,

Aus,

2,

3,

4.

1,

2,

3,

4,

Aus,

2,

3,

4.

1,

2,

3,

4,

Aus,

2,

3,

4.

1,

2,

3,

4,

Aus,

2,

3,

4.

1,

2,

3,

4,

Aus,

2,

3,

4.

Ein,

Aus.

Ein,

Aus.

Ein,

Aus.

Ein,

Aus.

Ein,

Aus.

Ein,

Aus.

Atme in deinem kohärenten Rhythmus weiter.

Du kannst gerne jederzeit den Rhythmus ändern,

Aber auch mal pausieren und wieder einsteigen,

Wenn du soweit bist.

Wenn du deinen Rhythmus gefunden hast,

Bleibe dabei.

Sanfte Bauchzwerchfellatmung.

Ruhige Atmung.

Kaum hörbar.

Kaum sichtbar.

Kohärente Atmung.

Wenn Ein- und Ausatmung gleich lange sind,

Bringen wir die Frequenz unserer Atmung in Einklang mit unserer Herzfrequenz.

Damit regulieren wir unser Nervensystem,

Das die Steuerzentrale für alle Organe und Funktionen in unserem Körper ist.

Mit dieser Art zu atmen,

Die du jetzt praktizierst,

Pendelt sich alles wieder ein.

Alle Prozesse und Vorgänge im Körper und auf mentaler Ebene kommen wieder in eine wunderbare Balance.

Bleibe dabei und atme noch ein paar Runden so weiter.

Nach deiner nächsten Ausatmung erlaube deinem Atem,

Zurück zu einem natürlichen Fluss zu kommen.

Lass alles einfach fließen und nimm dir die Zeit,

Um nachzuspüren.

Lass uns dann gemeinsam in ein paar entspannte Runden Brahmari Pranayama übergehen zur Aktivierung unseres Vagusnervs.

Dafür atmen wir entspannt und langsam ein durch die Nase.

Mit der Ausatmung durch die Nase erzeugen wir einen langen und summenden Ton.

Wir starten gemeinsam.

Atme ein,

Aus,

Ein und aus.

Atme genauso weiter.

Nach der nächsten Ausatmung komme langsam zurück zu deinem normalen Atemfluss.

Spüre nach.

Vielleicht kannst du die sanfte,

Angenehme Vibration im Körper spüren,

Die du durch das Summen erzeugt hast.

Nimm wahr,

Wie du dich nun fühlst und lasse deinen Körper dabei atmen.

Sitze noch ein wenig in der Stille und erlaube dir,

Einfach zu sein.

Atme etwas vertieft ein und folge der Bewegung in den Brustkorb und nimm hier noch einmal einen kleinen extra Atemzug.

Pausiere und atme durch den leicht geöffneten Mund aus.

Wiederhole das.

Atme ein,

Bauch,

Rippen,

Brustkorb.

Ein kleiner extra Atemzug.

Ganz zum Schluss kurze Pause.

Langsam durch den Mund aus.

Wenn du bereit bist,

Bringe etwas Bewegung in deinen Körper,

In die Hände,

Die Füße,

In die Gelenke,

Die Wirbelsäule und langsam kannst du deine Augen öffnen,

Wenn du sie geschlossen hattest und zurückkommen aus deiner inneren Welt in deine äußere Welt.

Schaffe hier einen achtsamen Übergang,

Indem du dich erstmal orientierst,

Wahrnimmst,

Was du siehst,

Nur einen Moment ganz präsent bist,

Ganz bei dir in der Verbindung.

Ich wünsche dir einen wunderschönen restlichen Tag.

4.9 (135)

Neueste Bewertungen

Peter

January 16, 2026

Sehr ruhig und gut geführte Entspannung

Tobias

January 1, 2026

Vielen lieben Dank, das war wundervoll und genau richtig!

Walter

August 27, 2025

So schön…Ich konnte einfach nur sein…

Julia

August 12, 2025

Danke, das war sehr entspannend!

Arne

July 31, 2025

Exzellente und sehr entspannende Atemübung!

Micha

December 8, 2024

Wunderbar danke 🙏🏼

Diethard

November 30, 2024

War sehr gut. Danke!

Mona

October 28, 2024

Das hat sehr gut getan. Viele lieben Dank 🧡

Brigitte

September 16, 2024

Wunderbar, herzlichen Dank

Claudia

August 20, 2024

Sehr, sehr schön. 🥰 Toll angeleitet , tief entspannend und sehr heilsam. Vielen Dank 🙏

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