
Selbstheilungs Kriya
Diese uralte aus dem Himalya stammende Meditationstechnik leitet an, Energie, Prana, in Körperteile mit Verletzungen, Verspannungen oder Erkrankungen zu leiten und Heilung anzuregen. Achtung: Mit Heilung ist nicht gemeint, dass man mit der Meditation z.B. Krankheiten heilen kann. Durch das wiederholte Üben dieser Meditation ändert sich jedoch die Aufmerksamkeit und somit die Beziehung dieses Körperteiles gegenüber, was Heilungsprozesse Gang setzen kann.
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Linda.
Herzlich willkommen zu dieser Meditation.
Wir starten mit einer Atemübung,
Einem Pranayama und gleiten dann direkt in das Selbstheilungs-Kriya über,
Die Meditation.
Finde dazu zuallererst einen bequemen Sitz,
Einen Schneidersitz.
Du kannst auf deinen Knien sitzen,
Du kannst auch auf einem Stuhl sitzen.
Wichtig ist,
Dass die Wirbelsäule gerade ist,
Die Schultern entspannt sein können.
Die Hände kannst du mit den Handaußenseiten auf deine Oberschenkel legen und achte darauf,
Dass deine Hüften etwas höher sind als deine Knie.
Und dann schließe deine Augen,
Bring deine Aufmerksamkeit in deinen Kopf,
In deine Stirn und schau,
Ob du deine Stirn ein bisschen mehr entspannen kannst und wandere mit deiner Aufmerksamkeit hinunter in deinen Kiefer und schau,
Ob du deinen Kiefer etwas mehr entspannen kannst und wandere mit deiner Aufmerksamkeit noch weiter hinunter in deine Schultern und schau,
Wo du deine Schultern etwas mehr entspannen kannst.
Bring deine Aufmerksamkeit nun auf deinen Atem und nimm wahr,
Wie mit jeder Einatmung dein Atem in deine Nasenlöcher einfließt und mit jeder Ausatmung aus deinen Nasenlöchern wieder rausströmt.
Lass uns mit dem Pranayama der Atemübung beginnen,
Indem wir einmal gemeinsam tief zusammen lang in den Bauch einatmen und lang wieder ausatmen.
Wir zählen jetzt die Länge des Atems,
Das heißt wir atmen ein,
Während wir bis vier zählen,
Atmen aus,
Während wir bis acht zählen.
Ich zähle an,
Ihr müsst nur mit atmen.
Wir beginnen,
Indem wir einmal noch langsam und tief zusammen in den Bauch einatmen und ausatmen und ich beginne zu zählen.
Einatmen,
Zwei,
Drei,
Vier.
Ausatmen,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs,
Sieben,
Acht.
Einatmen,
Zwei,
Drei,
Vier.
Ausatmen,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs,
Sieben,
Acht.
Einatmen,
Zwei,
Drei,
Vier.
Ausatmen,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs,
Sieben,
Acht.
Einatmen,
Zwei,
Drei,
Vier.
Ausatmen,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs,
Sieben,
Acht.
Atme so für dich selber weiter und versuche diesen Rhythmus zu halten.
Und wir bringen nun zwei Pausen in diesen Atemrhythmus,
Das heißt wir atmen ein für vier und nach der Einatmung halten wir den Atem kurz ein,
Zählen bis zwei,
Atmen dann aus für acht und dann nach jeder Ausatmung halten wir den Atem aus und zählen bis sechs.
Das heißt wir haben zwei Pausen,
Zwei nach der Einatmung und sechs nach der Ausatmung.
Addiere diese Pausen selbstständig dazu,
Integriere sie in den Atemrhythmus.
Wenn dir die Pausen zu lang sind,
Kannst du auch gern erstmal mit einer kürzeren Atempause beginnen.
Und das nächste Mal,
Wenn du einatmest,
Atme danach ganz natürlich und lang aus und komm zurück zu deiner natürlichen,
Unkontrollierten Atmung und bring deine Aufmerksamkeit nun zu dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Und mit der nächsten Einatmung von dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit in den Kopf hinein,
In die Mitte deines Gehirns,
Die Mitte deines Kopfes auf Höhe deiner Augenbrauen und verweile mit deiner Aufmerksamkeit auf diesen Punkt,
Auf dieser Stelle,
In der Mitte deines Kopfes,
In der Mitte deines Gehirns.
Und wenn du deine Aufmerksamkeit verlierst oder dir Gedanken kommen,
Bring deine Aufmerksamkeit wieder auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen und wandere von dorthin in die Mitte deines Gehirns.
Hier geht es jetzt darum,
Energie wahrzunehmen.
Das muss nichts Esoterisches sein.
Überall in uns und um uns befindet sich Energie.
Also rein physikalisch befinden sich dort Mikropartikel,
Die sich durch Wärme,
Durch Energiezufuhr schneller bewegen.
Und wir versuchen jetzt diese Energie zu erspüren.
Wenn du deine Aufmerksamkeit also kontinuierlich auf einen Punkt lenkst,
Kannst du vielleicht diese Energie erspüren.
Konzentrier dich weiter auf den Punkt in der Mitte deines Gehirns und vielleicht nimmst du diesen Punkt als ein Kribbeln,
Ein leichtes Vibrieren,
Vielleicht ein Prickeln,
Vielleicht auch als Wärme oder als Leuchten,
Als Licht wahr.
Wie auch immer du diesen Punkt der Aufmerksamkeit,
Die Energie individuell wahrnimmst,
Bleibe hier mit deiner Aufmerksamkeit.
Versuche nicht etwas zu visualisieren,
Sondern versuche so mühelos wie möglich zu sein und etwas zu erspüren.
Wir möchten uns nichts vorstellen,
Also nichts erschaffen.
Es geht darum,
Das zu spüren,
Was schon da ist.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit auf diesem Punkt in der Mitte deines Gehirns.
Die Meditation des Selbstheilungskriers,
Das wir jetzt beginnen,
Hat zwei Stufen.
Zuerst,
Wenn wir einatmen,
Lassen wir den Punkt unserer Aufmerksamkeit zusammen mit dem Atem den Körper hinunterwandern,
Entlang der Wirbelsäule bis zum Ende der Wirbelsäule,
Zum Beckenboden.
Hier halte für einen kleinen Moment den Atem und bring den Punkt deiner Aufmerksamkeit,
Platziere ihn zwischen Beckenboden und Bauchnabel,
Atme aus und lass den Punkt,
Die Energie oder auch Prana genannt,
Hier in Platz einnehmen.
Und dann beginnen wir von vorne,
Das heißt,
Du bringst deine Aufmerksamkeit wieder in die Mitte deines Gehirns und lässt sie mit der Einatmung die Wirbelsäule hinunterwandern,
Hältst kurz den Atem und mit der Ausatmung lasst das Gewahrsein seinen Platz zwischen Beckenboden und Bauchnabel einnehmen.
Einatmen.
Der Punkt der Aufmerksamkeit wandert von der Mitte des Gehirns hinunter die Wirbelsäule bis zum Beckenboden.
Halte ganz kurz den Atem und lass den Punkt der Aufmerksamkeit seinen Platz etwa eine Handbreit unter deinem Bauchnabel einnehmen.
Und wenn du magst,
Kannst du das Ganze mit einem Mantra begleiten.
Wenn du einatmest,
Chante im Stillen für dich selbst Sat.
Sat bedeutet so viel wie die ultimative Wahrheit,
Sein oder Existenz.
Und wenn du ausatmest und die Energie ihren Platz unter deinem Bauchnabel einnehmen lässt,
Nimm die stillen Vibrationen in deinem Körper der Silbe Warm wahr.
Warm bedeutet fließen,
Wasser oder genährt werden.
Chante also im Stillen für dich Sat bei der Einatmung und Warm bei der Ausatmung.
Sat Warm.
Und sei dir darüber bewusst,
Es ist nicht deine Energie,
Mit der du arbeitest.
Du arbeitest mit der Energie,
Die sich überall um dich herum befindet,
Der universellen Energie.
Und fahr noch ein paar Minuten so fort.
Jedes Mal,
Wenn du ausatmest,
Etabliert sich die Energie mehr und mehr unterhalb deines Bauchnabels in Form von Bewusstsein,
Reinem Gewahrsein,
Einem Leuchten oder Licht oder auch in Form von Heilung.
Und vielleicht nimmst du nach einigen Atemzügen auch an dieser Stelle ein Kribbeln,
Prickeln,
Vibrieren oder ein Leuchten wahr.
Und wir begleiten nun in die zweite Stufe dieser Meditation.
Der erste Teil bleibt gleich.
Mit der Einatmung bringen wir den Punkt unserer Aufmerksamkeit von der Mitte unseres Gehirns,
Die Wirbelsäule herunter,
Halten kurz den Atem.
Und dann lenken wir diesen Punkt oder bringen diese Energie in einen Körperteil,
In dem wir Schmerzen verspüren oder in dem viel Anspannung sitzt oder in dem wir eine Verletzung haben oder wir bringen den Punkt oder die Energie in einen Bereich unseres Körpers,
Das sonst irgendwie Heilung benötigt.
Das Mantra bleibt gleich.
Satt,
Warm.
Satt bei der Einatmung,
Warm bei der Ausatmung.
Und hier nochmal die Erinnerung.
Du ziehst nicht von deiner eigenen Energie und fixier dich nicht auf ein Resultat,
Das du erreichen möchtest.
Gehe diese Praxis so mühelos wie möglich an,
Erwarte kein Ergebnis,
Lehne dich innerlich zurück,
Entspanne dich,
Versuche einfach zu spüren.
Ohne zu visualisieren,
Ohne etwas herbeiführen zu wollen,
Lenke die Aufmerksamkeit,
Die Energie auf einen bestimmten Teil deines Körpers,
Einen Muskel,
Auf Bänder,
Organe oder auch den ganzen Körper.
Sei dir bewusst,
Dass dies auch die emotionale Komponente,
Die mit diesem Bereich deines Körpers verbunden ist und einschließt,
Die Restriktionen,
Die vielleicht mit dem Problem dieses Körperteils verbunden sind.
Mach diese Meditation noch einige Minuten für dich selbst und bleibe jetzt mit deiner Aufmerksamkeit in den Teil deines Körpers,
Mit dem du gearbeitet hast.
Vielleicht kannst du jetzt auch hier eine Wärme oder ein Gefühl von Freiheit oder Klarheit spüren.
Spüre nochmal in diesen Teil deines Körpers rein und ohne zu bewerten,
Schau was oder ob sich hier etwas verändert hat.
Und wenn du etwas wahrnimmst,
Wie ein Gefühl von Klarheit oder Wärme oder Heilung,
Dann nimm dir noch ein paar Minuten und lass dich diese Energie in diesem Bereich ausbreiten.
Und löse deine Aufmerksamkeit von dieser Stelle und bringe deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem und beobachte deinen Atem,
Wie er ganz natürlich in den Körper einfließt und wieder rausströmt.
Und bringe deine Aufmerksamkeit in deine Hände und beginne langsam deine Finger zu bewegen.
Du kannst deine Hände zusammenbringen,
Untereinander reiben,
Ein bisschen Wärme erzeugen und sie dann für einen kurzen Moment auf deine Augen legen.
Dann lass uns gemeinsam einmal die Hände vor dem Herzen zusammenbringen und uns mit einer kurzen Verneigung vor uns selbst und im Gegenüber die Meditation beenden.
Und lass uns die Energie zum Wohle aller Lebewesen widmen.
Vielen Dank fürs gemeinsame Meditieren.
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