
Wie Die Vision In Den Alltag Kommt
Hallo liebe Herzensweg-Geherin, lieber Herzensweg-Geher! In dieser Folge erzähle ich dir, wie du dich mit deiner Vision verbindest und wie Vision und Alltag zusammenspielen. Ich gehe dabei unter anderem auf folgende Fragen ein: Wie groß muss die Vision sein? Wie kann ich ihr auf die Spur kommen? Wie kann ich sie Tag für Tag realisieren? Wie hilft mir der Alltag beim Vorwärtskommen? Warum braucht die Vision den gegenwärtigen Moment? Viel Freude beim Anhören und deinen Herzensweg gehen. :) Deine Rebecca
Transkription
Hallo,
Ich freue mich total,
Dass du heute wieder dabei bist und hier rein hörst,
Wenn ich dir was über das Thema Vision erzähle.
Ein paar Gedanken dazu.
Wenn wir für uns losgehen,
Dann kommt unweigerlich die Frage irgendwann auf,
Wo soll es denn hingehen.
Wir können natürlich nur uns den Bauch heraus lehnen und gucken,
Was jetzt einfach gerade ansteht.
Das ist überhaupt nicht bewertend,
Das braucht es nämlich ganz dringenderweise auf jeden Fall auch.
Da gehe ich nachher noch mal drauf ein.
Aber die Frage ist auch,
In welche Richtung bewegen wir uns,
Wenn wir unser Leben nach unseren Maßgaben gestalten wollen.
Da ist die Frage,
Wie finden wir denn unsere Vision?
Und ist das überhaupt so eine wichtige Frage?
Das Thema Vision kann auch blockieren,
Wenn man sich denkt,
Ich brauche jetzt diese eine Vision für mein Leben.
Ich finde die nicht.
Mensch,
Mist,
Ich finde die nicht.
Das ist ja ein großer,
Großer Scheiß.
Aber so schlimm ist das gar nicht.
Wir müssen nicht sofort irgendeine große Vision für uns finden.
Wir können auch mit den kleineren Visionen losstarten für die nächsten Monate oder Jahre.
Wir müssen nicht immer sofort unsere Lebensvision kennen.
Steve Jobs hat es ja schon gesagt,
Die Punkte verbinden sich oft erst hinterher.
Deswegen ist es total wertvoll,
Wenn man einfach so ein bisschen mit dem Alltag der Nase nachgeht.
Und ebenso wertvoll und wichtig ist es,
Sich regelmäßig mit einer Art höheren Intention zu verbinden.
Also in welche Richtung darf es gehen?
So wie ein Vektor,
Der so zeigt,
Wo darf es lang gehen?
Und dafür haben wir mehrere Möglichkeiten.
Jeder wird so ein bisschen auch seinen eigenen Draht haben dazu.
Manche haben immer wieder so Bilder,
Die sie sehen,
Wo sie sagen,
Das kommt mir immer wieder.
Also gerade so Themen,
Die uns immer wieder aufs Neue begegnen.
Auch wenn wir sie wegschieben,
Dass sie uns immer wieder aufs Tablett fallen.
Das sind Themen,
Die ganz,
Ganz,
Ganz viel mit uns selber zu tun haben.
Und das können auf der einen Seite Herausforderungen sein,
Die sich uns stellen,
Aber eben auch Dinge,
Zu denen wir uns immer wieder hingezogen fühlen.
Kann ein toller Hinweis sein.
Und man kann sich aber auch einfach ein Blatt Papier,
Ein weißes Blatt Papier nehmen und sagen,
So,
Wenn ich jetzt für die nächsten Jahre eine Zielrichtung habe,
Eine Vorstellung habe,
Wie würde die aussehen?
Und dann schreiben wir einfach mal eine Runde.
Oder mal,
Geht auch.
Und was auch eine wunderschöne Übung ist,
Ist mein perfekter Tag.
Also wie würde in meinem,
So wie ich mir aktuell mein Wunschleben vorstelle,
Wie würde der perfekte Tag aussehen?
Und das heißt nicht,
Dass das für das ganze Leben maßgeblich ist,
Sondern das ist vielleicht wie so eine Art Korrektiv zu verstehen.
Wo liegt die Diskrepanz zum jetzigen Leben?
Wo darf ich oder wo möchte ich,
Wo sehne ich mich nach einer Veränderung?
In welchem Bereich?
Und wenn man dann so grobe Vorstellungen von dem hat,
Das kann witzigerweise auch ein Spiel sein,
Zwischen sehr konkreten Vorstellungen und abstrakten Vorstellungen,
Die eher so Qualitäten sind.
Weil der Trick ist,
Einerseits sehr,
Sehr konkret zu sein in den Bildern,
Aber nicht im Sinne von,
Das muss dann genauso aussehen.
Sondern im Sinne von,
Ich kann mich damit emotional verbinden,
Ich verbinde damit eine gewisse positive Erregung,
Würde ich es jetzt mal nennen.
Dann scheint das schon eine echt gute Richtung zu sein.
Und jetzt kommt der Kunstkniff,
Nicht an der Realisierung von exakt diesem Bild festhalten,
Wenn es nicht unbedingt sein muss,
Weil du innerlich merkst,
Es ist jetzt genau das und nichts anderes.
Sondern dann wiederum in die Weite gehen und in die Offenheit und sagen,
Okay,
Es kann ja so viele Formen annehmen,
Dass ich in diese Gefühlsqualität komme.
Weil es geht dann nämlich darum,
Wenn wir sagen,
Okay,
Wir haben jetzt so eine Richtung für uns,
Entweder mit einem konkreten Bild oder einfach Qualitäten,
Wo wir sagen,
In diese Richtung möchte ich mich entwickeln,
Ich will mich glücklicher fühlen.
Aber auch da nochmal,
Konkrete Bilder sind hilfreich,
Um diese Emotionen tatsächlich zum Leben zu erwecken und um auch tatsächlich konkrete Schritte dann in den Kopf zu bekommen.
Weil wenn wir uns mit einer Vision verbunden haben,
In einem ruhigen Moment,
In dem wir wirklich ganz dolle Bions sind,
Dann kommt ja der zweite Schritt nämlich,
Okay,
Und welche Schritte darf ich jetzt gehen?
Es ist nämlich nicht so,
Wenn wir einen Gipfel im Blick haben,
Dass wir dann so,
Wieder Vektoranalogie,
Dass wir dann so auf direkten Wege zu diesem Gipfel hinlaufen,
Geht gar nicht.
Wir werden in die Schlucht stürzen.
Wir müssen darauf achten,
Was unsere Füße tun.
Und um das Bild mal auf unseren Alltag zu übertragen,
Wir dürfen im Augenwinkel den Gipfel behalten.
Also wir dürfen den Gipfel im Augenwinkel behalten.
Wir können den sogar mal aus den Augen verlieren,
Wenn wir unsere Wege gehen.
Aber die Intention,
Wo wir hinwollen,
Zu der dürfen wir uns immer wieder rückbesinnen.
Auf die dürfen wir uns immer wieder neu einkalibrieren.
Gleichzeitig müssen wir achtsam sein mit dem,
Was sich hier und jetzt in 3D vor uns entfaltet.
Wo geht der Weg lang?
Wo geht vielleicht kein Weg lang?
Wo muss ich mir einen neuen Weg suchen?
Wo darf ich aufpassen,
Nicht gegen eine Wand zu rennen?
Wo darf ich drum herumlaufen?
Wo darf ich hochklettern?
Und das ist dieses Spiel zwischen dem Vision,
Intention und Alltag.
Da braucht es beides.
Also ich kann nicht,
Das eine funktioniert nicht ohne das andere.
Der Alltag hilft uns nämlich auch.
Er ist ein sehr weiser Lehrmeister auf dem Weg zu unserer Vision.
Er sagt uns nämlich einerseits,
Was jetzt noch nicht dran ist und implizit,
Welche Kompetenzen wir noch erwerben dürfen,
Um in der Lage zu sein,
Überhaupt in die Nähe des Gipfels zu kommen.
Wenn wir merken,
Wir laufen an eine Blockade hin,
Irgendwas tut einfach nicht,
Wie wir wollen.
Jetzt haben wir doch schon unsere Vision,
Jetzt haben wir uns da auch reingefühlt und es geht aber irgendwie da immer noch nicht weiter.
Dann heißt es,
Wir dürfen uns wieder rückbesinnen,
Was der Fluss macht.
Der Fluss bleibt nicht stehen,
Bloß weil da irgendwo eine Hürde ist.
Er beginnt sich einen Weg zu suchen und zwar den des geringsten Widerstandes.
Er fließt einfach weiter.
Da geht es nicht lang,
Kein Problem,
Ich nehme einen anderen Weg.
Und natürlich baut er dabei auch Momentum auf,
Aber er beharrt nicht auf einem bestimmten Weg.
Und das Leben gibt uns mit dem Alltag immer wieder Hinweise,
Wo wir uns einen neuen Weg suchen dürfen,
Wo wir einen neuen Weg erkunden dürfen und auf diesem Weg eben auch neue Kompetenzen erwerben dürfen,
Damit wir weiterkommen.
Weil das,
Was wir denken,
Was wir brauchen auf dem Weg zu unserer Vision,
Ist oftmals gar nicht das,
Was wir eigentlich brauchen für unsere Entwicklung dahin.
Deswegen darf man so achtsam sein mit dem Leben und mit dem Alltag.
Den Alltag will man immer wegschieben,
Aber er ist wirklich eigentlich ein sehr,
Sehr großer Hinweisgeber.
Ja,
Dann haben wir heute mal über das Thema Vision geredet.
Also,
Ich fasse noch mal kurz zusammen.
Es braucht zwei Dinge.
Einerseits sich mit der Vision zu verbinden,
Sie für sich zu suchen,
Aber das auch nicht zu übertreiben.
Das ist überhaupt nicht schlimm,
Wenn man keine Vorstellung hat,
Was in den nächsten 20 Jahren passieren muss.
Es reicht wirklich,
Sich in die Qualität einzufühlen,
Wo man gerne hin möchte,
Wie man sich fühlen möchte.
Und hilfreich können dafür konkrete Bilder sein.
Und die zweite Sache,
Die es braucht,
Ist die Achtsamkeit im Hier und Jetzt.
Weil das nämlich ein großer,
Großer Lehrmeister ist.
Das Leben,
Quasi unser Co-Kreativpartner,
Der uns sagt,
Und das ist jetzt eine Baustelle.
Und wenn wir diese Kombination meistern,
Dass wir uns immer wieder rückbesinnen auf unsere Intentionen.
Wo darf es hingehen?
In welche Richtung zeigt der Pfeil?
Und gleichzeitig nicht in Wunschträumen davon schweben,
Sondern den Boden unter den Füßen behalten.
Und im Hier und Jetzt anpacken,
Was eben hier und jetzt zu tun ist.
Auf der anderen Seite nicht im Alltag zu versinken und sich durch unfassbar beschäftigt sein von der eigenen Vision abzulenken,
Sondern sich auch da immer wieder zu erinnern.
Und was will ich eigentlich wirklich?
Aber gar nicht im Sinne von,
Was will ich unbedingt?
Sondern wohin zieht mein Herz?
Welche Dinge machen mir Freude und welche Dinge fallen mir leicht?
Die Kombination aus diesen beiden Sachen.
Das eine funktioniert nicht ohne das andere.
Denn die Vision braucht den Moment und andersrum.
Wenn wir das meistern,
Dann sind wir dem Flow im Leben schon wirklich ein ganz gutes Stück näher gekommen.
Ich freue mich,
Dass du zugehört hast,
Dass du dabei warst und ich hoffe,
Du konntest was mitnehmen für dich.
Schreib mir gerne,
Wenn du irgendwas besonders spannend fandest und bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe!
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