
Bleibt der Glaube an Gott trotz Corona und co? INTERVIEW
Herzlich Willkommen! Heute ist es endlich soweit, das lang ersehnte Interview ist endlich fertig und ich darf fröhlich verkünden, dass ihr es euch heute anhören könnt. Meine Idee war eine Interviewreihe zu machen zum Thema Glauben. Meine Frage war, ob sich der Glaube an Gott durch Corona, Krieg und Co verändert hat. Mein Glaube hat sich keine Spur verändert, dennoch wollte ich wissen, wie es die Menschen um mich wahrnehemen. Viel Freude mit dem Interview
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen.
Heute ein ganz besonderer Podcast.
Heute geht es um den Glauben und ich habe auch einen Gast heute und zwar den Johannes.
Magst du dich mal vorstellen?
Ja hallo,
Ich bin der Johannes.
Ich bin 24 Jahre alt und komme ursprünglich aus Niederösterreich aus dem Weinviertel und studiere Umwelt- und Bioressourcenmanagement auf der BOKU.
Es freut mich Sophie,
Dass du mich heute eingeladen hast zu einem sehr interessanten,
Aber auch sehr wichtigen Thema und ich bin gespannt,
Über was wir da alles sprechen werden.
Ich auch.
Schön,
Dass du da bist,
Das freut mich sehr.
Ich habe jetzt gleich ein paar Fragen an dich und ich würde sagen,
Ich starte mit der ersten Frage.
Bist du gläubig und wenn ja,
An was glaubst du denn?
Ja,
Ich bin gläubig.
Ich glaube an Gott.
Also ich sage gleich dazu,
Ich bin katholik,
Römisch-katholisch,
Bin so aufgewachsen,
So erzogen worden,
War und bin Ministrant,
Engagiere mich in der Kirche bei uns im Dorf im Weinviertel und bin auch bei einer Gemeinschaft dabei.
Gemeinschaft der Nachfolger Jesu heißt die.
Und ja,
Das ist mein Zugang zum Glauben.
Die Basis.
Danke.
Und die Gemeinschaft ist die in Wien?
Nein,
Die ist nicht in Wien,
Die ist in Ottenthal,
Auch im Weinviertel im Norden,
Also eigentlich ganz weit weg vom Schuss.
Es ist ein kleines Dorf,
Sehr nah an der tschechischen Grenze,
Aber es ist ein Ruheort,
Wo man gut zur Ruhe kommen kann und ins Gebet kommen kann,
Wo wir gemeinsam arbeiten,
Wo wir Bibel stellen,
Gemeinsam durcharbeiten.
Schön.
Ja,
An uns arbeiten,
Ein besserer Mensch zu werden.
So wie ich sehe,
Ist das vielleicht möglich.
Ja,
Sehr schön.
Sehr schön,
Ja.
Super.
Ja,
Du wirst es wahrscheinlich mitbekommen haben,
Auf der Welt ist im Moment sehr viel los,
Also Corona und auch Krieg und so weiter.
Und jetzt ist die Frage des Tages,
Würde ich fast schon sagen,
Wie hat sich oder hat sich dein Glaube verändert?
Hat sich mein Glaube verändert?
Also mein Glaube ist nicht geschwunden,
Um es so auszudrücken.
Also ich bin immer noch eigentlich ziemlich sicher,
Dass es Gott gibt.
Ich kann es nicht beweisen.
Früher hätte ich mal geglaubt,
Ich kann meinem Freund beweisen,
Dass es Gott gibt,
Aber das kann ich nicht.
Achso,
Du wolltest.
.
.
Oder wie ich es versucht habe.
Ja,
Wie du es versucht hast.
Ja,
Wir waren auf der Maturreise und irgendwie sind wir auf Gott und Glaube und Religiosität gekommen und ich habe dann geglaubt,
Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich jetzt sagen,
Okay,
Ich weiß es,
Aber ich bin jetzt von diesem Standpunkt weg.
Ich kann sehr überzeugt sein,
Ich kann sehr gewiss sein,
Dass es Gott gibt,
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen,
Aber ich kann es niemals wissen oder behaupten zu wissen und sagen,
Okay,
Ich weiß es und du bist auf dem falschen Weg.
Ja,
Schön.
Ja,
Du hast gefragt,
Ob ich meinen Glauben verloren habe.
Oder verendet hat.
Weil du sagst,
Es tut sich viel.
Natürlich stellt man sich zurecht die Frage,
Es gibt viel Leid,
Es gibt Krankheiten,
Es gibt Hungersnöte,
Wir haben die Klimakrise,
Es sind schwierige Zeiten,
Dass man sich schon fragt,
Okay,
Warum ist das so?
Wo ist da die Gerechtigkeit oder warum erwischt es den einen oder anderen nicht?
Da verstehe ich,
Dass Menschen Zweifel haben,
Warum Gott das zulässt oder Gott nicht eingreift.
Ich habe da auch nicht die Antwort drauf.
Ich habe vielleicht Vermutungen,
Warum manches so ist,
Wie es ist.
Ja,
Aber ich muss sagen,
Ich persönlich habe bisher das Glück gehabt,
Weder vom Krieg noch von Corona sehr stark beeinflusst zu sein.
Also natürlich erlebe ich es mit und ich höre davon und lese davon,
Aber ich bin Gott sei Dank nicht im Kriegsgebiet.
Corona,
Ich habe es noch nicht gehabt.
Es ist noch kein Angehöriger in meinem gierigen Umfeld gestorben,
Um das zu sagen.
Es waren schon Leute in meiner Familie krank,
Denen es schon schlechter gegangen ist.
Ja,
Aber ich muss sagen,
Ich habe das Glück,
Dass ich noch nicht so stark betroffen bin,
Dass ich sage,
Ich merke,
Dass ich darunter sehr leide.
Okay,
Spannend.
Ja.
Okay,
Interessant.
Wie geht es dir mit der Situation generell?
Ich nehme dich als sehr positiven,
Aber auch nachdenklichen Menschen wahr.
Wie geht es dir generell mit der Situation Corona und Co.
?
Du hast gerade schon gesagt,
Dass es dich noch nicht getroffen hat,
Zum Glück.
Ja,
Corona und Co.
,
Ich merke schon,
Dass dieses Thema,
So gut wie jeder gemerkt hat,
Sehr polarisiert.
Absolut.
Sehr gespalten hat zwischen den Familien,
Der Gesellschaft.
Natürlich,
Am Anfang war das etwas komplett Neues,
Man hat nicht gewusst,
Was ist das,
Wie gefährlich ist das.
Es sind schon viele Leute weltweit gestorben,
Natürlich durch die ganzen Lockdowns,
Große wirtschaftliche Schäden.
Ich merke es von meiner Familie zu Hause,
Da ist das Thema sehr in der Pfarre präsent gewesen.
Weil die einen eben gesagt haben,
Naja,
Ist schon nicht so ein schlimmes Virus,
Ist quasi nur die Grippe.
Die anderen,
Wo ich jetzt auch sage,
Wo ich dazugehört habe,
Ich war jeder Meinung ein Befürworter der Maßnahmen,
Wo ich mir denke,
Okay,
Erstens,
Wir wissen nicht,
Wie gefährlich es wirklich ist.
Und zweitens,
Halt von dem Aspekt des Gehorsams ist die Vorschrift,
Es ist nicht angenehm,
Natürlich durch eine Maske zu atmen,
Eine frische Luft ist besser als eine Maske sehr lange aufzuhaben.
Ja,
Also es ist mühsam,
Wenn darüber gestritten wird,
Statt dass man vielleicht versucht,
Vielleicht zu versuchen nachzufragen,
Warum glaubst du das,
Wo bist du der Meinung?
Versuchen den anderen zu verstehen und nicht den anderen jetzt als dumm oder Schwurbler abzustempeln oder umgekehrt,
Du bist ein Angsthase,
Weil du hast deine Maske auf.
Ja,
Also quasi von beiden Seiten.
Und versuchen einfach das Beste daraus zu machen.
Ja,
Natürlich,
Wenn zwei Welten aufeinander prallen und keiner lässt locker und sagt,
Was du sagst ist Blödsinn und ich habe Recht,
Dann ist es natürlich schwierig.
Ich glaube nämlich,
Dass wir auch ein bisschen eine andere Sicht haben bei dem Thema.
Auch macht ja nichts.
Eigentlich könnte man sagen,
Du glaubst ja zu Gott und da könnte man auch sagen,
Wenn du daran glaubst,
Dass der dich ja dann eigentlich eh immer beschützt oder siehst du das anders?
Ich glaube,
Dass Gott mich prinzipiell beschützt,
Aber natürlich muss ich meinen Verstand in die Hand nehmen.
Also es ist natürlich wieder ein bisschen subjektiv,
Was ist jetzt vernünftig sein,
Was ist das Richtige?
Aber ich glaube,
Gott schützt einen,
Wenn wir uns bemühen,
Vernünftig zu sein und quasi die Augen und das Herz offen zu haben für die Wissenschaft.
Also ich vertraue der Wissenschaft,
Dass sie das sagt,
Was gut ist.
Natürlich kann es sein,
Dass etwas vielleicht noch nicht so erforscht ist und nicht genau wissen und nur Vermutungen machen können.
Ja,
Ich habe plötzlich den Faden verloren,
Was war genau deine Frage?
Ja,
Dass Gott dich ja beschützt.
Ah,
Dass Gott mich beschützt,
Ja.
Es steht nämlich nicht am Zettel.
Macht nichts,
Sprechen wir drüber.
Ja,
Unbedingt.
Dass Gott mich beschützt,
Ja.
Natürlich gibt es,
Also wenn wir von Leid sprechen,
Es ist ja immer ein bisschen ein subjektives Leid.
Natürlich gibt es das körperliche Leid,
Jemand der hungert,
Jemand der Schmerzen hat,
Sei es von körperlichen Beschwerden,
Sei es vom Krieg,
Sei es weil jemand.
.
.
Sexuelle Nötigung gibt es auch.
Ja,
Sexuelle Nötigung,
Missbrauch,
Vergewaltigung,
Folter,
Was da alles Leider auf der Welt gibt.
Das ist klassisch echt ein starkes Leid.
Das ist natürlich etwas anderes,
Als wenn ich jetzt sage,
Ich leide,
Weil,
Jetzt vielleicht ein dummes oder ein anderes extremes Beispiel,
Weil jetzt etwas ganz Banales,
Weil ich mich vielleicht jetzt gefreut habe zu McDonalds zu gehen und der hat zu.
Dann ist das vielleicht für mich persönlich in diesem Moment ein kleines Leid,
Wo ich sehr nervös bin.
Aber natürlich nicht zu vergleichen mit den Dingen,
Die wir jetzt vorher beschrieben haben.
Interessant.
Ja.
Okay.
Jetzt stellen sich vielleicht manche die Frage,
Warum widerfährt Menschen Leid?
Okay.
Aber ich weiß nicht,
Wohin du weiter wolltest.
Du führst das Gespräch.
Entschuldigung.
Nein,
Kein Problem.
Passt schon.
Ja.
Ich persönlich glaube,
Dass es auch ein bisschen eine.
.
.
Für mich ist es so,
Dass ich glaube,
Dass die Gedankenkraft auch eine sehr mächtige Kraft ist.
Und es wird auch vorher gesagt,
Dein Verstand.
.
.
Du gehst auch dem Verstand so ein bisschen nach.
Verstand bzw.
Vernunft.
Vernunft,
Ja.
Und ich glaube,
Das gibt es in Gott.
Aber wir Menschen dürfen den eigenen Lebensweg geben,
Natürlich selber.
Und ich glaube,
Wir bekommen ab und zu Hinweise von Gott oder von anderen Wesen.
Und denen können wir nachgehen oder auch nicht.
Und ich hatte schon öfter Erlebnisse,
Wo ich denen leider nicht nachgegangen bin.
Und natürlich auch schwere Erlebnisse.
Ja,
Habe ich leider erfahren.
Und ich glaube,
Wenn ich diesen Impulsen von Gott nächstes Mal gefolgt wäre,
Dann würde es mir jetzt beispielsweise besser gehen.
Oder hätte ich damals nicht,
Jetzt leider erfahren.
Weil jetzt geht es mir eh gut.
Ja,
Also das mit den Impulsen von Gott,
Das sehe ich auch so.
Da möchte ich gleich fragen,
Wie kommen diese Impulse?
Ja,
Das ist eine sehr gute Frage.
Ich nenne es immer die innere Stimme.
Man kann auch das Bauchgefühl sagen.
Ich habe einfach ein ganz starkes Gefühl gehabt.
Ich kann jetzt von mir aus auch wieder die Geschichte erzählen.
Ich hatte ja 2017 einen Unfall,
Da war ich in einer Diskothek.
Und bevor eben dieser Unfall war,
Habe ich es ganz stark gespürt,
Dass ich diesen Ort sofort verlassen soll.
Oder eigentlich muss,
Weil sonst passiert irgendwas.
Und ich bin da nicht gefolgt,
Bin trotzdem dort geblieben.
Und dann ist mir eben etwas sehr Schlimmes passiert.
Und da glaube ich ganz eindeutig,
Dass mir die Gotteswelt ein Zeichen geschickt hat,
Dass ich eben sofort den Ort verlassen soll.
Und jetzt habe ich es ein bisschen einfach gespürt.
Ich habe so eine Stimme in mir.
Aber es war nicht wirklich eine Stimme,
Es war eher ein Gefühl halt.
Wie gesagt,
Dass ich da einfach weggehen soll.
Aber komischerweise,
Ich dachte eigentlich,
Dass meinem Mitstreiter das Thema passiert wird.
Aber dabei ist mir halt nie etwas passiert.
Glaubst du,
Dass durch das Leid,
Das du wieder erfahren hast,
Dieser Unfall dann eine Veränderung gebracht hat?
Ja,
Absolut.
Also für mich ist tatsächlich,
Das klingt jetzt blöd,
Aber ich bin sehr dankbar,
Muss ich sagen,
Für diesen Unfall.
Weil der hat mir geklärt,
Dass ich auf mein inneres Brauchgefühl immer hören darf.
Oder eben auf die Symbole,
Die Impulse von Gott.
Ich nenne es halt immer,
Wie gesagt,
Die innere Stimme.
Und mittlerweile kann ich das auch sehr gut.
Und ich höre jetzt immer auf meine innere Stimme.
Und wenn meine innere Stimme sagt,
Achtung,
Dann schaue ich auch,
Was da jetzt sein könnte und höre drauf.
Hast du auch schon mal Impulse bekommen durch andere Menschen,
Wo du gedacht hast,
Okay,
Du warst dir wohl nicht sicher und hat das vielleicht zu Gott getragen oder so.
Oder überlegt,
Was du machen sollst,
Dass dann durch ein Gespräch mit einem anderen dir was klar oder bewusst worden ist.
Klar,
Ja.
Ja,
Jetzt ist das der richtige Weg,
Dass es auf einmal klar und deutlich vor dir ist.
Ja,
Auch,
Natürlich,
Ja.
Schon auch,
Ja.
Ja,
Weil,
Ich glaube,
Gott spricht,
Viele denken sich,
Gott gibt es nicht,
Gott sehe ich nicht.
Weil wir halt sehr menschlich denken.
Ja,
Da stammt jeder.
Ja,
Genau.
Der Verstand braucht die Sicht von Dingen.
Aber dass sich Gott vielleicht der Menschen im Umfeld,
Von dir,
Von mir,
Von Familie,
Verwandten,
Sei es irgendwelche Passanten,
Dass er sich deren bedient und quasi die uns ansprechen oder irgendwas sagen und für uns passt das einfach perfekt.
Und man wird klar,
Okay,
Das ist jetzt ein komischer Zufall,
Das ist kein Zufall.
Manchmal passieren einfach komische Dinge.
Ich meine,
Natürlich,
Es wird auch Zufälle im Leben geben,
Aber manchmal gibt es auch Dinge,
Wo man denkt,
Okay,
Das muss jetzt gewesen sein.
Ja.
Also,
Dass genau in dem Moment jetzt der kommt und mit mir über dieses Thema spricht,
Das sind ja noch manchmal schöne Fügungen.
Genau.
Wo man denkt,
Okay,
Gott,
Ich glaube,
Das könnte von dir gewesen sein.
Ja,
Sehr schön.
Genau.
Dann spricht,
Also ich glaube,
Ich sage immer,
Dann spricht der Gott durch den Menschen.
Also,
Genau.
Zum Beispiel,
Wenn ich jetzt mit einer Freundin rede und sie sagt mir etwas und ich habe davor keine Geburt,
Wie ich es machen soll,
Und auf einmal sagt sie mir,
Du könntest ja das und das machen,
Dann spricht so gesehen der Gott durch die Freundin,
Würde ich sagen.
Und,
Ja,
Ist eigentlich sehr schön,
Finde ich.
Ja.
Ja.
Mhm.
Also,
Was mir da hilft,
Ist quasi,
Wer ist Gott für einen,
Ja?
Quasi ist das jetzt der Allmächtige,
Ich drücke das jetzt so klischeehaft aus,
Aber viele haben das Bild davon,
Der Allmächtige Vater mit dem grauen Bart,
Also ein alter Mann,
Der mit dem hohen Finger sagt,
Okay,
Das sollst du tun und das darfst du nicht tun,
Das ist Sünde.
Aber er hat jetzt ja seinen Sohn geschickt,
Den Jesus.
Ja.
Und der quasi,
Weil wir vieles nicht verstanden haben,
Ist jetzt Jesus Mensch geworden,
Hat damals seinen Jüngern,
Seinen Schülern vieles gelehrt,
Gelernt,
Und die das dann quasi weiterverbreitet haben,
Aber dass quasi Jesus unser Freund ist,
Unsere Verbindung zum Vater,
Und gleichzeitig aber für uns da ist.
Ja.
Also,
Dass wir eine Freundschaft haben mit ihm,
Dass das quasi jetzt nicht so zu distanziert ist,
Sondern wir ein bester Freund.
Jesus war jetzt auf der Welt ein Mensch,
Ich glaube nicht,
Dass Gott an sich ein Geschlecht hat.
Ja.
Ich glaube schon nicht.
Ich glaube,
Er hat kein Geschlecht.
Aber dass man quasi eine Freundschaft zu ihm pflegt,
Und dem er alles erzählen kann und sagen kann,
Heißt,
Jesus,
Lieber Gott,
Ich habe meine Schwierigkeiten mit dem Lernen,
Oder mit diesem oder jenem in der Arbeit,
Mit diesem Kollegen,
Mit dieser Kollegin,
Bitte hilf mir,
Wie soll ich reagieren,
Dass wir besser miteinander umgehen können.
Irgendwas.
Und ich glaube,
Dann können Impulse kommen,
Oder irgendwas,
Und dann geht das Leben und das Miteinander leichter.
Echt?
Ja.
Und spürst du das auch im Bauch,
Oder hast du ein Gefühl?
Spürst du es im Bauch?
Also,
Stimmen höre ich keine.
Okay.
Wie höre ich das?
Wie höre ich mir das bewusst?
Sagen wir es so,
Das lernen wir auch in der Gemeinschaft,
Wenn ich dabei bin,
Man nimmt sich,
Also jeder nimmt sich,
Der da dabei ist,
Einen Vorsatz vor,
Wo er gerade arbeiten möchte.
Das kann sein,
Die Pünktlichkeit,
Oder es kann sein,
Eben die Treue in den Dingen,
Die man macht.
Die Treue?
Die Treue,
Quasi ich habe mir etwas vorgenommen,
Und ich mache es auch zu dem Zeitpunkt.
Die Freundlichkeit,
Es gibt viele verschiedene Dinge.
Was hast du dir gerade vorgenommen,
Wenn ich fragen darf?
Du darfst fragen,
Es ist die Treue,
Quasi eben,
Ich nehme einen Zeitplan,
Wo ich mir überlege,
Wann ich was mache,
Damit ich eben nicht so ins Hudeln,
Ins Stress komme,
Und dass ich das auch in Treue umsetze.
Du machst schwer,
Ich gehe oft knapp aus der Wohnung weg,
Dann muss ich zum Zug hetzen,
Und dass ich quasi,
Das was ich mir laut Plan vornehme,
Versuche auch umzusetzen,
Und nicht sage,
Oh,
Mich freut es nicht,
Oder ich bleibe jetzt noch länger im Bett liegen,
Und dann stehe ich später auf,
Und so ergibt halt leider das eine das andere,
Und dann daran zu arbeiten.
Und worauf ich hinaus sollte,
Dass man das,
Die Erfahrung,
Die man gemacht hat,
Aufschreibt.
Weil man kann so etwas denken,
Aber das Denken ist halt oft verloren,
Wie ein Luftballon,
Der im Wind davon getragen wird,
Und wenn du dir etwas vornimmst,
Und du schreibst es auf,
Und dann schaust du jeden Abend,
Schreibst du kurz,
Ok,
Wie ist es mir gegangen,
Ist der Vorsatz gelungen,
Ja oder nein,
Und warum ist er gelungen,
Ja oder nein.
Und dann kannst du halt immer schreiben,
Und dann ist es für den Verstand einfacher,
Das zu fassen.
Warum komme ich zu spät in die Schule,
In die Arbeit,
Warum tue ich mir so schwer,
In der Früh aufzustehen rechtzeitig,
Und dann komme ich drauf,
Aha,
Ich sollte vielleicht früher schlafen gehen,
Das sind oft eh so einfache Dinge,
Aber ich glaube,
So kommt man einfacher drauf.
Schön,
Ja.
Also schreiben durchaus sehr viel,
Tatsächlich.
Hilft mir auch,
Muss ich sagen,
Ja.
Also du reflektierst an den Tag,
Oder was schreibst du da?
Ja,
Alles mögliche,
Meine Gedanken schreibe ich auch auf,
Oder auch Motionen schreibe ich auch auf,
Und ja,
Dankbarkeit,
Das Tagebuch schreibe ich zum Beispiel auch.
Nicht mehr regelmäßig,
Muss ich zugeben,
Aber oft,
Und das hilft mir auch sehr stark.
Also Dankbarkeit ist,
Finde ich,
Ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens.
Da stimme ich dir zu.
Dankbarkeit ist wirklich sehr wichtig.
Ja.
Also ich vergiss das auch oft,
Man nimmt Dinge oft zu selbstverständlich.
Genau,
Ja.
Und dann sieht man eigentlich nicht die Dinge,
Wofür man eigentlich alles dankbar sein kann.
Ja,
Genau.
Dass wir keinen Krieg haben,
Dass wir in einem Land wohnen,
Wo es sehr sicher ist.
Ja,
Verstehe.
Frisches Trinkwasser,
Also das sind Dinge,
Die sind in anderen Ländern oder Gegenden nicht selbstverständlich.
Ja,
Voll.
Schön.
Ja.
Ja.
Du hast gemeint,
Du gehst regelmäßig in die Kirche,
Gell?
Ja.
Ja,
Schön.
Ich gehe in die Kirche,
Also in die Messe,
Normalerweise am Sonntag.
Ja.
Sonntag ist ein besonderer Tag,
Das ist ein Ruhetag,
Tag des Herrn.
Genau,
Tag des Herrn,
Ja.
Am Sonntag.
Wo halt,
Ja,
Früh gibt es ein gutes Frühstück,
Ein bisschen anders als sonst.
Wir gehen in die Messe mit der Familie.
Schön.
Genau,
Aber es ist irgendwie,
Viele,
Die keinen Zugang zur Kirche oder zum Glauben haben,
Ist halt Messe oft langweilig.
Ja.
Nein,
Weil nicht ganz klar ist,
Okay,
Was ist jetzt das Besondere von der Messe?
Für mich persönlich ist das einerseits die Eucharistie,
Also quasi Brot und Wein,
Wo es irgendwie im Glauben,
Also wir glauben,
Dass das gewandelt wird und das ist dann Brot und Wein quasi wird gewandelt zu Leib und Blut und das ist auch nicht leicht zu verstehen,
Also ich kann das selber oft nicht ganz begreifen,
Aber quasi das Geheimnis dahinter,
Das ist eigentlich die Stärkung,
Was eigentlich auch eine Hilfe ist und gerade auch,
Wenn wir einen Vorsatz haben und dann was arbeiten oder es heißt,
Wenn ein Herr quasi den eigenen Job mitbringt oder die Situationen in der Familie und man dann versucht,
Okay,
Man nimmt das mit,
Was ist gelungen,
Was ist nicht gelungen und dass das auch quasi mitgewandelt wird und dann kriegt man quasi eine Hilfe oder ein Stückchen mehr Wahrheit mit,
Um so,
Wie sich Gott das vorstellt,
Also quasi Hilfen für den Alltag,
Für das Leben.
Schön,
Ja.
Und das ist halt die Sonntagsmesse,
Die Predigt,
Sage ich mal,
Im Idealfall ist eine Inspiration für das Leben oder für mein Leben,
Hängt natürlich vom Priester ab und wie der jetzt das Evangelium quasi,
Die Schriftleser von das Evangelium aus der Bibel,
Wie der das erklärt und auch vielleicht Hinbestellungen bringt,
Okay,
Was heißt das jetzt in unserem Leben konkret heute,
Weil viele denken sich,
Ja,
Die Bibel ist ja so alt,
Das war alles vor 2000 Jahren,
Das hat doch mit uns heute nichts mehr zu tun.
Ja.
Aber auf den anderen Blick,
Wenn man vielleicht das tiefer blickt und das auch irgendwie jemand erklärt oder darlegt,
Kann es eine Hilfe sein.
Ja.
Glaub ich.
Schön.
Ja.
Okay.
Spannend.
Ja.
Aber ich möchte noch dazu sagen,
Ich kann vielleicht verstehen,
Wenn manche oder viele nicht zu viel anfangen oder Probleme mit der Kirche haben,
Weil es,
Sagen wir so,
Nicht immer ganz ansprechend für Kinder und vielleicht Jugendliche ist,
Es ist natürlich vom Pfarrer zu Pfarrer unterschiedlich,
Auch das Engagement.
Und ja,
Es natürlich auch Dinge gibt in der Kirche,
Die nicht gut gelaufen sind.
Ja.
Also da verstehe ich,
Wenn Leute sagen,
Okay,
Na,
Kirche,
Damit würde ich nichts zu tun haben.
Okay.
Bei mir ist es auch ein bisschen so,
Muss ich ehrlich sagen.
Also nicht,
Dass ich sage,
Ich möchte nichts damit zu tun haben,
Aber ich gehe nicht in die Kirche.
Also ich war noch mit meinem Opa,
Bin ich immer in die Kirche gegangen,
Auch jeden Sonntag.
Aber jetzt eigentlich nicht mehr.
Jetzt lebt er auch leider nicht mehr.
Aber wie gesagt,
Ich gehe halt selber auch nicht in die Kirche.
Wobei einmal hatte ich ja ein schönes Erlebnis in der Kirche,
Da war ich mit meiner Mutter in Mariazell und da sind wir halt dann wirklich dorthin gegangen,
Haben dann gebetet und das hat sich eben total schön angefühlt.
Also ein bisschen anders als sonst bei mir.
Noch ein bisschen intensiver und ich habe mich dann noch mal mehr verbunden gefühlt mit dem Gott.
Was gab es da anders?
Warum war es in Mariazell so?
Und wo anders nicht?
Hast du da eine Idee oder eine Vermutung?
Gute Frage.
Aber wir sind halt,
Wir sind auch die Wallfahrt,
Hast du es schon gehört?
Wallfahrt.
Ja,
Wallfahrt ist,
Wenn du quasi wohin pilgerst.
Genau,
Wir sind hingepilgert und das hat vielleicht auch mit dem zusammengehangen.
Wir haben wirklich Zeit genommen für den Tag und für dort zu sein und vielleicht hat das mit dem zu tun,
Dass wir uns wirklich auf das fokussiert haben.
Aber sehr schön.
Schön,
Freut mich zu hören.
Und dieses Gefühl oder diese Verbundenheit,
Wie würdest du das beschreiben?
Ist das so eine Gnade?
Oder ist das ein,
Was ist das?
Oder warum glaubst du,
Ist das da?
Oder ist das,
Weil dort viele Leute beten?
Oder ist das,
Weil ihr quasi in der Ruhe oder im Gebet,
Im Austausch warts?
Oder,
Da würde mich gerne interessieren,
Ich weiß nicht,
Ob das jetzt dazu passt,
Was ist für dich Gebet?
Oder fangst du damit was an?
Ja,
Natürlich.
Was ist Gebet für dich?
Wie schaut das bei dir aus?
Also ich bete meistens still.
Aber für mich ist das auch kein Muss,
Man kann auch laut beten.
Oder so wie wir jetzt reden.
Aber tatsächlich immer in der Früh mache ich mein eigenes Gebet.
Aber halt still und ich halte immer meine Hände vorm Herzen.
Und das ist für mich zum Beispiel auch Gebet.
Dass ich auch das Herz irgendwo spüre.
Und das kann auch schon,
Finde ich,
Ein Gebet sein.
Da braucht es manchmal für mich auch gar keine richtigen Worte.
Ehrlich gesagt.
Weil gut,
Das Gebet ist ja eigentlich schon mit Worten.
Aber es kann auch,
Finde ich,
Ein Gefühl sein.
Dass man einfach spürt,
Okay,
Man spürt das im Herzen.
Bei mir ist das zumindest so.
Ja.
Und dort,
Wenn du gefragt hast,
Dort habe ich das so wahrgenommen,
Dass ich eben auch,
Wie gesagt,
Im Herzen ganz warm geworden bin.
Und so nehme ich eigentlich meistens das an Gott.
Eigentlich immer so wahr.
Also sofort ganz warm im Herz.
Im wahrsten Sinne.
Schön.
Danke.
Ich glaube,
Das ist etwas Besonderes.
Also wenn wir was spüren da,
Ich glaube,
Man spürt nicht immer was.
Das ist eben eine besondere Gnade.
Manchmal ist es einfach auch eine Wüstenzeit,
Wo man vielleicht nichts spürt.
Und man auch schaut,
Okay,
Ist der Johannes trotzdem treu?
Ist der Johannes trotzdem freundlich?
Obwohl er müde ist und vielleicht Hopfe hat.
Wie gehen wir mit Schwierigkeiten und kleinen Beschwerdnissen des alltäglichen Lebens um?
Ja.
Stimmt,
Ja.
Wenn es einem gut geht und alles klappt läuft,
Ist es einfacher freundlich zu sein,
Geduldig zu sein,
Als wenn man dann vielleicht Schmerzen hat.
Eine schwierige familiäre Situation oder einen Job.
Dann ist man vielleicht eher gereizter oder unfeindlich oder was auch immer.
Stimmt,
Ja.
In meinem Umfeld haben mir einige Leute erzählt,
Dass sie leider auch das haben sie den Glauben nicht verloren,
Aber es hat sich verändert und sie glauben nicht mehr so stark an Gott.
Für mich persönlich ist das nicht so ganz zu verstehen,
Weil ich finde,
Man glaubt entweder an Gott oder halt nicht,
Ehrlich gesagt.
Und ich finde es halt schade,
Dass es so ist bei denen.
Aber du hast ja gesagt,
Du hast den Glauben nicht verloren.
Ich habe ihn nicht verloren.
Ja,
Ich meine,
Warum haben diese Leute den Glauben verloren oder ist er weniger geworden oder die Zweifel stärker?
Was haben die gesagt?
Ja,
Also die eine hat gesagt,
Das hat auch mit der Kirche zu tun,
Dass immer,
Wenn sie in der Kirche war,
Etwas Schlimmes passiert.
Jedes Mal,
Wenn sie dort war,
Danach.
Und ihr Großvater ist halt leider auch gestorben.
Und sie hat halt immer gebetet und gebetet und gebetet,
Dass der nicht stirbt.
Und dann ist er halt trotzdem gestorben.
Und dann war sie halt total böse auf den Gott so gesehen,
Dass der jetzt gestorben ist.
Und das finde ich schade,
Weil,
Es tut mir natürlich sehr leid für diese Freundin oder Bekannte,
Aber die Menschen,
Das ist leider so der Lauf der Dinge,
Dass die halt dann sterben.
Und wenn es ein alter Mann war,
Dann kann es auch die Altersschwäche leider gewesen sein.
Und wie siehst du das?
Ja,
Also ich glaube,
Man kann natürlich mit seinen Wünschen und auch Sorgen,
Gerade wenn ein Familienangehöriger der Opa schwer krank ist,
Mit Gebet zu Gott kommen und sagen,
Lieber Gott,
Bitte fühl meinen Opa,
Dem geht es schlecht.
Ich glaube,
Manchmal gehen Dinge vielleicht in Erfüllung und man versteht vielleicht nicht oft gleich,
Okay,
Warum nicht?
Oder warum hat er jetzt den Opa nicht gerettet oder bewahrt,
Dass er stirbt?
Vielleicht war seine Zeit reif,
Vielleicht geht es ihm jetzt besser.
Das ist natürlich jetzt schwer zu sagen und wir wissen nicht,
Wie es ihm geht oder wo er ist,
Aber ich bin überzeugt,
Wenn er sich bemüht hat und wenn er guten Willens war und ist,
Dass er im himmelreichen Platz ist.
Es ist schwer.
Manchmal wünschen wir uns Dinge und glauben,
Das ist gut und das ist das Beste für uns und Gott hat vielleicht einen anderen Plan für uns und sagt,
Okay,
Das nicht,
Aber das andere oder jetzt noch nicht und kommt vielleicht später.
Das ist nicht immer ganz so leicht.
Ich glaube,
Man darf um alles bitten und sich alles wünschen und dann schaut man halt,
Okay,
Welche Wünsche von mir stimmen mit den Wünschen von Gott ein?
Nicht,
Weil Gott jetzt ein Spielverderber ist,
Sondern weil,
Glaube ich,
Gott uns besser kennt und weiß,
Was uns gut tut.
Ja,
Schön.
Ich glaube auch,
Dass bei ihr,
Glaube ich,
Ich will mich ja nicht obergescheit anhören,
Aber was sein kann,
Ist,
Dass sie vielleicht eine Erwartungshaltung hat und ich glaube,
Das ist dann nie gut,
Weil sie hat nicht losgelassen diesen Wunsch,
Sondern sie hat dran geklammert,
Wenn du verstehst.
Zumindest bei mir war das so,
Dass egal,
Was ich mir gewünscht habe,
Wenn ich geklammert habe,
Dann ist es nie eingetreten.
Und wenn ich diesen Wunsch losgelassen habe und gewusst habe,
So,
Ja,
Ich habe den Wunsch jetzt und ich habe ihn an Gott übergeben,
Dann ist er meistens sofort eingetreten,
Oft.
Zwar nicht so leicht ist es eigentlich auch,
Aber ich glaube,
Das ist die Schwierigkeit,
Dass die Menschen dann glauben,
Sie müssen daran klammern oder sie müssen die ganze Zeit auch darum,
Die ganze Zeit bitten und betteln quasi,
Aber Ja,
Du,
Ich glaube,
Klammern ist natürlich,
Es schränkt uns ein,
Es fesselt uns,
Wenn man klammert.
Das ist natürlich schwer,
Weil man den dritten Menschen verliert oder dem schlecht geht.
Umgekehrt sagt,
Okay,
Gott,
Ich würde mir wünschen,
Ich mag meinen Opa sehr gern,
Wenn du meinst,
Es ist gut für ihn oder er hat noch etwas vor sich,
Es ist noch etwas umgekehrt,
Bitte hilf ihm oder gib ihm noch ein paar Jahre.
Ja,
Ist schön.
Man sagt,
Okay,
Mach du,
Was das Beste ist.
Ja.
Was dann schlussendlich passiert,
Ist sicherlich nicht immer leicht zu nehmen und zu vertrauen.
Nicht alles ist verständlich oder aus eigener Sicht nicht immer alles Sinn.
Aber vielleicht wollte der Mensch vielleicht sogar sterben,
Kann ja auch sein.
Ich glaube,
Dass wir Menschen auch in eigenem Willen haben.
Das ist das,
Was ich für schwer finde.
Es gibt einen Gott und dann gibt es uns Menschen,
Die haben auch ihren eigenen Willen.
Ich glaube tatsächlich,
Dass wir selbstverantwortlich sind für unser Leben.
Und der Gott kann uns unterstützen bei unserem Leben.
Ich glaube,
Das würde ich auch so unterschreiben,
Dass wir schon für unser Glück selbstverantwortlich sind.
Und Gott hilft uns,
Quasi am Ball zu bleiben oder am Weg zu bleiben.
Ich glaube,
Es gibt so einen Weg,
Den sich der Gott gedacht hat,
Okay,
Das ist der Weg,
Der Idealweg.
Und wir gehen halt so mal auf den Weg,
Mal driften wir ab,
In Schlagenlinien,
Je nachdem.
Und er hilft uns,
Wenn wir es wollen.
Er zwingt sich,
Glaube ich,
Nicht auf.
Ich glaube,
Er geht jetzt nicht und sagt,
Okay,
Wenn ich das und das mache und er nimmt mich mit Gewalt und sagt,
Na,
Das ist dein Weg,
Das macht er nicht.
Sondern er sagt,
Okay,
Schau,
Das ist der Weg,
Du kannst den gehen,
Wenn du willst.
Wenn du den Weg gehst,
Geht es dir gut,
Das ist zu deinem Seelenheil,
Dann geht es dir gut.
Wenn du woanders hingehst,
Du hast die Freiheit,
Du kannst das machen,
Aber es kann sein,
Dass dadurch es nicht das Beste für dich ist.
Und gerade diese Freiheit,
Das ist ja so ein großer Punkt und schwer verständlich.
Die Menschen haben ja die Freiheit,
Sich zu entscheiden,
Was sie machen.
Ja,
Absolut,
Genau.
Aber oft passiert halt eine Konsequenz.
Also,
Ich kann was machen,
Aber ich kann ins Geschäft gehen und was stehen,
Aber dann kann es sein,
Dass ich eine Strafe kriege und eingesperrt werde.
Aber ich habe die Freiheit,
Das Entscheidende zu machen.
Ja,
Genau,
Stimmt.
Dann könnte man sicherlich auch ein anderes Beispiel nehmen.
Ich entscheide mich diszipliniert an mir zu arbeiten,
Körperlich ich trainiere,
Um gesund und fit zu sein,
Oder ich übe,
Geduldig zu sein.
Und dann bin ich vielleicht später oder wenn ich danach übe,
Mich bemühe,
Ein geduldigerer Mensch.
Und halte es vielleicht besser aus,
Wenn jemand in der Familie,
Der Partner,
Wer auch immer,
Den Abwasch nicht macht und ich ärgere mich darüber,
Dass ich nicht herumschimpfe und sage,
Warum machst du das schon wieder nicht?
Sondern sage,
Okay,
Hat es jetzt nicht gemacht,
Es ist so und vielleicht warte ich auf einen guten Moment und spreche das dem an.
Ja,
Super.
Schön.
So schlimm Corona und Co ist,
Glaubst du,
Dass dahinter eine Chance ist,
Dass sich da irgendwas dadurch verbessern kann?
Weil ich nämlich schon.
Ja.
Magst du vielleicht gleich sagen,
Was du glaubst?
Ja,
Speziell bei Corona glaube ich,
Dass wir Menschen wieder mehr mit uns selber beschäftigt waren,
Weil wir ja zu Hause allein waren.
Und dass wir aber auch wieder mehr die Natur schätzen gelernt haben und uns über den Spaziergang gefreut haben.
Und auch Menschen schätzen,
Die wir treffen.
Wir durften ja jetzt lange Zeit niemanden treffen und das finde ich schon auch schön,
Dass man das wieder mehr wertschätzt.
Und bei mir war es zumindest so,
Dass ich auch viel Zeit für mich hatte und das hat mir auch gut getan,
Muss ich sagen.
Ja.
Ich habe das ähnlich wie du erlebt,
Gerade am Anfang,
Zu Hause sein,
Engere Kontakte mit der Familie,
Vielleicht auch eben selber.
Also am Anfang war ich sehr begeistert davon,
Ich habe Zeit gehabt,
Sehr begeistert.
Ja,
Okay.
Super viel Zeit,
Ich kann mein Zimmer aufräumen,
Also Ordnung,
Was sich quasi aufgestaut hat.
Ich glaube,
Das Studium ist sogar am Anfang mir weitergegangen.
Das hat mich sehr gefreut.
Später haben wir dann schwieriger getan in der Winterzeit,
Wo man weniger Leute sieht,
Weniger Kontakte.
Wir sind halt doch soziale Wesen.
Sicher.
Ich glaube,
Das Corona-Virus und das Ganze,
Was damit eigentlich passiert ist,
Einerseits hat es Scheinwerferwirkung gehabt,
Es hat Dinge aufgeleuchtet,
Zum Teil,
Die nicht gut laufen,
Also Berufe,
Die bei uns nicht gut bezahlt werden,
Oder eben zum Beispiel in der Landwirtschaft,
Die Pflege,
Da hat man einfach gesehen,
Okay,
Hoppala,
Diese Leute,
Die wir eigentlich nicht gut bezahlen,
Sind auf einmal so wichtig für uns.
Es sind die,
Wie hat man gesagt,
Die,
Ich falls gerade nicht ein,
Die Berufe,
Auf die man nicht verzichten kann.
Die systemrelevanten Berufe.
Und da hat man gesehen,
Okay,
Die werden nicht so gut bezahlt,
Aber sie sind so wichtig.
Ob sich jetzt so viel geändert hat,
Ist eine andere Frage.
Aber das sind vielleicht die positiven Aspekte.
Natürlich hat Corona auch viel kaputt gemacht.
Gerade mit Kindern,
Die nicht in der Schule waren,
Oder wo eine soziale Vereinsamung vielleicht passiert ist,
Wenn jemand niemanden hatte oder hat.
Ja,
Die Frage ist halt wie wir damit umgehen.
Denke ich,
Oder wie wir irgendwie auch aufmerksam sind.
Also nicht nur mit der eigenen Familie,
Sondern auch mit den Nachbarn.
Ich denke mir manchmal,
Wenn jeder schaut,
Oder versucht hat,
Kontakt zu haben mit dem Nachbarn,
Dann ist die Welt ein Stückchen heller.
Wie entstehen Streitigkeiten,
Wie entstehen Kriege,
Das fängt irgendwie im Kleinen an.
Und so ergibt das eine das andere.
Was ist deiner Meinung nach im Moment wichtig für die Menschen,
Für uns,
Für alle?
Was ist wichtig für die Menschen?
Und was kannst du dazu beitragen?
Ja,
Also ich glaube,
Wichtig für die Menschen ist,
Dass jeder,
Der kann,
Dass er versucht,
Für den Frieden beizutragen.
Also Frieden jetzt einmal Frieden im Kleinen,
Damit meine ich jetzt noch gar nicht die Kriege,
Die heißen Konflikte,
Sondern Frieden im Sinne von in der Familie.
Also bin ich mit mir selbst im Reinen?
Fühle ich mich wohl,
So wie ich bin?
Jetzt wird es spannend.
Wie ist mein Kontakt zu Gott?
Wie nah bin ich ihm?
Bin ich entfernt?
Ich sehe das manchmal so wie eine dünne Schnur.
Wie ist die Verbindung?
Ist sie durchtrennt?
Ist sie weit entfernt?
Ist der Kontakt gut?
Und genauso mit der Familie,
Mit den Leuten,
Mit denen ich zusammenwohne.
Also Tag,
Was ich in diesem Umfeld sich um den Frieden bemühe.
Und natürlich gibt es Streitigkeiten.
Und dann ist die Frage,
Was mache ich daraus?
Versuche ich dem auf den Krumm zu gehen?
Warum streiten wir?
Was ist der Hintergrund,
Die Ursache?
Und da versuchen,
So gut es geht,
Daran zu arbeiten.
Und das kann ich machen,
Das kannst du machen,
Das kann jeder machen.
Natürlich ist es nicht leicht.
Aber ich glaube,
Jeder in seiner Situation,
So gut es geht,
Füreinander da zu sein.
Ja,
Finde ich schön.
Und gleichzeitig an sich arbeiten.
Nicht bequem sein und sagen,
Es passt schon wie es ist.
Es ist eh wurscht.
Es macht eh keinen Unterschied.
Das ist es.
Wir sind alle wichtig,
Alle Menschen.
Wir tragen alles zum Kollektiv bei.
Und wir können entweder entgegensteuern,
Dass wir sagen,
Wie du gesagt hast,
Es wurscht.
Oder wir sagen,
Wir setzen uns für die Welt ein.
Wir arbeiten an uns.
Ja,
Genau.
Das finde ich schön.
Das ist sehr schön.
Ich glaube,
Dass wir,
Oder ich,
Kann von jedem einzelnen Mensch auf der Welt was lernen.
Wow,
Das hast du schön gesagt.
Man sagt mir zu leicht,
Und oft denkt man sich,
Ich habe eine bessere Schulbildung,
Oder ich habe diesen und jenen Titel,
Und kommt sich dann oft besser vor.
Man erhebt sich mit einem anderen und man glaubt,
Okay,
Ich habe länger gelernt,
Oder habe diese und jene Bildung und glaube,
Okay,
Ich weiß,
Bin gescheiter und besser und habe mehr Geld und was auch immer.
Aber vielleicht weiß man gegenüber was,
Was ich nicht weiß.
Ich weiß das ganz bestimmt.
Ja.
Für mich war das einmal so augenöffnend.
Meine Vis-a-Vis-Nachbarin,
Das sind zwei,
Drei Kinder,
Und mit denen bin ich öfters mit dem Hund spazieren und sind mitgegangen.
Und da hat einmal ein Mädel gesagt,
Joe,
Sie sagt Joe zu mir,
Du sagst immer was und dann machst du es nicht.
Du versprichst es und dann machst du es nicht.
Und ich habe gedacht,
Ja,
Eigentlich hast du recht.
Da habe ich oft oder öfter Sachen versprochen,
Und dann habe ich es nicht eingehalten.
Das ist die Treue.
Beziehungsweise,
Okay,
Was ist mein Wort wert?
Sage ich nur Dinge oder mache ich sie auch?
Mache ich mir Erinnerungen,
Dass ich mich nicht vergesse?
Weil oft habe ich früher gesagt,
Ja,
Ja,
Mache ich.
Habe mir nichts aufgeschrieben und tausend Dinge gemacht und dann Dinge vergessen.
Und dann,
Natürlich ist der andere enttäuscht oder gekränkt,
Wenn man etwas verspricht,
Der stellt sich darauf ein,
Und dann kommt er nicht.
Ja,
Das ist nichts.
Das ist irgendwie traurig.
Irgendwann denkt man sich,
Okay,
Ich bin vielleicht dem nicht wichtig oder ich bin dem nichts wert,
Weil der vergisst einfach auch mich.
Das ist natürlich schade.
Stimmt,
Ja.
Irgendwann denkt sich der andere halt,
Naja,
Habe mich gern,
Dann halt nicht.
Ja,
Das stimmt.
Leider,
Ja.
Aber ich glaube persönlich auch wegen dem Frieden nochmal.
Und zwar,
Ich glaube,
Der beginnt in uns.
Ich meine,
Wenn wir an uns arbeiten,
Aber auch in uns können wir den Frieden auch,
Glaube ich,
Kreieren.
Und wenn wir,
Wenn es uns,
Oder wenn es mir jetzt gut geht und ich das ausstrahle,
Dann wird es vielleicht meinem Umfeld auch besser gehen.
Und da bin ich persönlich schon.
Was genau?
Okay.
Entschuldigung?
Nein,
Nein,
Frag nur.
Was meinst du mit Frieden kreieren?
Wie schaut das aus?
Wie meinst du das?
Ja,
Dass wir einfach in uns ein gutes Gefühl kreieren,
Das meine ich.
Ja.
Ich glaube,
Aus meiner Sicht und das glaube ich,
Anders sehen oder ausdrücken.
Ich weiß nicht,
Ob ich als Mensch selber Frieden kreieren kann,
Aber ich glaube sehr wohl,
Dass man versuchen kann,
Positiv eingestellt zu sein.
Okay.
Ich versuche,
Die positiven Dinge zu sehen und die quasi zu fördern.
Ja.
Und die negativen Dinge schon wahrzunehmen,
Aber mich nicht darauf zu fokussieren.
Warum nicht?
Warum mich nicht auf die negativen Dinge fokussieren?
Auf die positiven?
Auf die positiven natürlich fokussieren.
Und die negativen wahrnehmen,
Schauen,
Warum ist diese Negativität da oder warum nehme ich das wahr?
Weißt du,
Es gibt Leute,
Die sagen,
Die sehen immer das Schlechte.
Die sehen immer das Schlechte in der Welt und sind niemals glücklich,
Weil sie daran zerbrechen.
Aber es gibt gewisse oder viele Dinge,
Die können wir nicht ändern.
Die sind da,
Das ist schrecklich und die können wir nicht ändern.
Und dann hilft es niemandem,
Wenn es mir schlecht geht,
Weil ich immer nur auf dieses Negative sehe.
Okay.
Dann sprechen wir über die selben Dinge,
Nur benennen sie wahrscheinlich anders.
Ja,
Wahrscheinlich.
Ich glaube zum Beispiel,
Das ist für dich ein komisches Beispiel,
Aber angenommen jetzt,
Ich singe gerne und ich singe das hier zu Hause und keiner hört mir zu.
Ich glaube trotzdem,
Dass es eine positive Wirkung für die Welt haben kann.
Warum,
Kann ich dir erklären.
Und zwar,
Weil etwas mir gut geht und ich das aufstrahle.
Und ich glaube,
Dass jeder Mensch irgendwie dazu teilt.
Auch für das Kollektiv.
Ich glaube nämlich,
Dass wir eine Einheit sind.
Ich nenne es immer ein Kollektiv.
Wir sind eine Menschheit und deswegen zählt die Einheit.
Und wenn ich glücklich bin,
Dann ist das schon mal ein Stückchen näher zum Frieden.
Ich weiß,
Ich bin jetzt sehr groß.
Nein,
Ich kann schon etwas abgewinnen.
Natürlich,
Ich glaube,
Unser Sein wirkt.
Genau,
Das ist gut.
Wenn wir positiv sind,
Wenn wir uns bemühen,
Wenn wir versuchen,
Für unsere Mitmenschen da zu sein.
Generell,
Wenn es in uns hell ist,
Dazu meine ich eben diese Dinge,
Die ich gerade gesagt habe,
Dann strahlt das aus.
Wenn du auf der Straße gehst,
Du siehst ja,
Nicht immer,
Aber du siehst oft,
Dass die Leute,
Wie sie reinschauen,
Was sie ausstrahlen.
Du denkst,
Das sieht man manchmal mehr,
Manchmal weniger,
Aber du merkst,
Wenn jemand strahlt und du merkst,
Wenn jemand leblos ausschaut,
Weil es dem nicht gut geht.
Und vielleicht merkt man auch manchmal,
Dass Negativität,
Aggression oder Hass vielleicht ausstrahlt.
Ja,
Das ist sehr stark.
Entschuldige,
Was?
Da muss ich vielleicht gar nicht selber der Grund sein,
Aber die Personen haben vielleicht Schlimmes erlebt.
Der Mensch ist vielleicht an sich nicht selber böse oder schlecht,
Aber er hat einfach vieles erlebt,
Das ihn geprägt hat.
Das hilft vielleicht auch manchmal in dieser Gedanke,
Okay,
Der ist so geworden,
Aber es hat einen Grund,
Warum es dem so geht,
Oder warum der so handelt.
Der ist nicht per se schlecht,
Obwohl er vielleicht Böses tut,
Aber es hat einen Grund,
Warum es so geworden ist.
Das hilft euch zu verstehen,
Er ist eigentlich,
Obwohl er,
Dazu zähle ich mich auch,
Wir alle verletzen oft jemanden,
Unbewusst,
Vielleicht auch manchmal bewusst,
Aber wenn man sieht,
Okay,
Der ist so geworden,
Der ist selber Hilfe bedürftig.
Der hat auch Sehnsucht nach Liebe,
Nach Familie,
Nach Geborgenheit,
Nach Freunden.
Vieles ist vielleicht einfach schiefgelaufen und das ist der Grund,
Warum es so geworden ist.
Finde ich sehr spannend und kann dir auch zustimmen.
Ja,
Willst du noch irgendwas den Zuhörerinnen und Zuhörern sagen?
Ich wünsche allen Zuhörerinnen und Zuhörern,
Dass sie Gott,
Sie Jesus eine Chance geben,
Quasi ihnen sich berühren zu lassen,
Auch wenn sie jetzt abgeschlossen haben oder sie denken,
Okay,
Es gibt zu viel Leid,
Es gibt zu viel,
Was nicht gut funktioniert in der Welt,
Dass sie trotzdem sagen oder probieren,
Ja Herr,
Wenn es dich gibt,
Bitte zeigen wir das.
Bitte zeigen wir,
Woran ich erkennen kann,
Dass es dich gibt,
Dass du für mich da bist,
Dass du im Leid da bist,
Aber auch in den schönen Momenten,
Dass da quasi eine Freundschaft entstehen kann.
Das wünsche ich ihnen,
Allen,
Die da vielleicht neugierig sind oder sich denken,
Okay,
Sie sind sich nicht sicher oder sind sich unsicher.
Ja,
Es ist,
Gott ist nicht einfach zu begreifen oder zu verstehen.
Ja,
Er steht überall in Dingen und das wünsche ich,
Dass jeder,
Der das möchte oder eine Freundschaft zu Gott aufbauen kann.
Vielleicht sage ich auch noch ganz kurz,
Was ich mir wünschen würde für die Menschen,
Und zwar,
Dass wir einfach lieb zueinander sind,
Dass wir Liebe senden und den anderen vielleicht auch segnen.
Und eben,
Liebe senden,
Allen Menschen können wir Liebe senden.
Wie sendest du Licht und Liebe?
Wie schaut das aus?
Das ist ein Gefühl,
Das kann man nicht wirklich leider beschreiben.
Mhm,
Mhm.
Ich meine,
Ich habe da den Zugang,
Oder das ist auch im katholischen Glauben so,
Des Aufopferns.
Also,
Das Aufopfern im Sinne von,
Ich bin gerade sehr müde,
Sehr grantig und ich kann jetzt quasi meinen Grant auf den anderen auslassen,
Oder ich kann mich sehr bemühen,
Okay,
Es fällt gerade sehr schwer,
Aber ich probiere es trotzdem freundlich zu sein.
Und dieses Bemühen und dieses Kämpfen,
Dieses innerliche,
Opfere ich auf,
Quasi daher,
Es fällt gerade schwer,
Aber ich versuche,
Daran jetzt zu arbeiten,
Nehme mein Bemühen.
Und dass das quasi woanders zugutekommen kann,
Quasi eine Art Gnadenkraft,
Gnadenhilfe,
Da könnte ich mir vorstellen.
Spannend,
Okay.
Das ist mein Zugang.
Muss man daran denken,
Ich denke,
Das hängt daran,
Aber wenn man vielleicht daran denkt,
Kann man es einmal ausprobieren.
Ja,
Schön.
Also ich segne immer den Menschen halt.
Ich tu dann immer die Hände von meinen Herzen und sage,
Ich segne denen und den Menschen,
Auch meine Familie,
Freunde und so weiter.
Und da fühle ich dann auch wieder so eine Wärme in mir.
Okay,
Es kommt an.
Schön.
Ja,
Danke.
Gut,
Gefragt habe ich schon,
Was du noch sagen möchtest?
Oder möchtest du noch was sagen?
Das war von meiner Seite alles.
Johannes,
Vielen Dank,
Dass du da warst.
Es war ein tolles Gespräch,
Finde ich.
Habe ich sehr gefreut.
Und ja,
Eine einzige Frage habe ich noch an dich.
Und zwar,
Was ist deine Lieblingsbibelstelle?
Hast du eine?
Meine Lieblingsbibelstelle,
Ja,
Die habe ich.
Ich weiß jetzt nicht das genaue Kapitel und den genauen Vers,
Aber ich weiß,
Es ist Matthäus,
Matthäus' Evangelium gegen Ende.
Und zwar ist das,
Fürchtet euch nicht,
Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.
Das ist für mich sehr ermutigend.
Egal,
Was kommt,
Der Herr ist bei uns,
Wenn wir das wollen und wenn wir ihn einladen und sagen,
Ich will den Weg mit dir gehen.
Schön.
Gut,
Danke schön.
Bitte gerne,
Danke für die Einladung.
Gerne,
Gut.
Danke auch an die Zuhörerinnen,
Dass ihr zugehört habt.
Bis zum nächsten Mal.
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