
Angst und Ungewissheit begegnen können
by Sylvia Kolk
Dieser Vortrag macht dich damit vertraut, Ungewissheit/en als natürliche Begleiterscheinung des Lebens wahr- und anzunehmen. Die Kunst besteht nun darin, dieser Angst nicht auszuweichen - Angst darf sich zeigen, ohne dich zu überwältigen. Wir sind aufgefordert der Unsicherheit und Angst zu begegnen und Ungewissheit als natürliche Begleiterscheinung des Lebens wahr- und anzunehmen. (3. Vortrag des Oster-Retreats 2020)
Transkription
Das ist ja im Grunde ein Retreat,
Den wir einberufen haben,
Aufgrund dieser ganzen Krisensituation,
In der wir sind.
Das heißt also,
Wenn ich eine Forschungsfrage habe,
Muss ich immer den Kontext bedenken.
Das heißt also,
Meinetwegen,
Wenn ich frage,
Mag ich gerne Schokoladenpudding,
Dann kann das sein,
Dass du jetzt in dieser Zeit viel mehr Schokoladenpudding isst,
Aber das hat eben nichts damit zu tun,
Dass du grundsätzlich jeden Tag eine Schüssel brauchst,
Sondern dass das mit der gesamten Situation zu tun hat,
Mit dieser Krisensituation,
Die kollektiv und individuell bei uns ankommt.
Und wir haben ja am Anfang auch gefragt,
So ein bisschen,
Wer bin ich und wie gehen wir vor allen Dingen,
Was ist das Kennzeichnende dieser Situation und ein Kennzeichen ist ja diese ganze Ungewissheit und dass wir mit dieser Ungewissenheit insofern umgehen müssen,
Weil in dieser Ungewissheit verbirgt sich letztendlich auch die Angst.
Es ist eine ganz normale Situation erstmal oder Reaktion auf Ungewissheit mit Angst zu reagieren.
Und der spirituelle Weg wiederum,
Der intendiert nicht nur Nichtwissen,
Er bietet sozusagen etwas an und sagt,
Wir könnten da mehr mit Nichtwissen dran gehen und was ist das eigentlich und dieses sowohl sich selbst zu empfinden,
Als auch in den Raum hinein zu empfinden,
Dieses ganze Thema möchte ich gerne aufnehmen und dann vielleicht auch nochmal näher an die Angst rangehen,
An das Thema.
Und ja,
Das heißt also,
Wenn wir so eine Situation erfahren,
Wie sie jetzt ist,
Dann ist ganz klar,
Wir können das nicht nur über den Kopf wahrnehmen,
Über unseren Verstand,
Wenn das nur über den Verstand wahrgenommen wird,
Also wir Analysen folgen,
Irgendwelchen Daten folgen,
Also den Informationen folgen und dann eben auch merken die Verwirrung,
Sondern da fehlt einfach was,
Weil wir sind dann nicht verbunden mit dem Fühlen und mit dem,
Was wir eigentlich wollen oder was unsere Motivation eigentlich ist,
Was nehme ich da auf,
Wie viel nehme ich da auf,
Was passiert da mit mir und was für Entscheidungen stehen eigentlich für mich da an und welche Fragen entstehen da in mir.
Also es ist eine ganze Menge Gelage,
Mit dem wir dann konfrontiert sind.
Also wenn wir nicht so einen inneren Weg gehen,
Dann sind wir in erster Linie gesteuert durch unsere Gedanken,
Unsere Konzepte,
Unsere Ansichten,
Unsere Meinungen und dieser innere Weg wiederum möchte genau das möglich machen,
Dass wir wieder eine Verbindung zwischen Geist und Herz herstellen können.
Und wir haben ja schon mal gehört,
Es gibt so ein kleines Zitat,
Ich weiß nicht wer das gesagt hat,
Die längste Verbindung ist die zwischen Kopf und Herz,
Also das braucht eben doch ganz schön innere Arbeit,
Um dieses Fühlen und aus diesem Fühlen heraus also zur Weisheit zu kommen,
Da steht eben immer wieder der Verstand dazwischen,
Der ja alles wissen will und weiß und kontrollieren möchte und deshalb ist das ganz spannend,
Sich dem nochmal zuzuwenden.
Also der vom Verstand gelenkte Mensch,
Der lebt nicht in Verbindung mit der Wirklichkeit,
Mit der Welt,
Sondern der lebt in Verbindung mit seinen Gedanken über die Vergangenheit und die Zukunft,
Ist auch nicht gegenwärtig.
Und der Buddha sagt,
Es gibt ein Erleben,
Wo wir in Verbindung sind mit tieferen Schichten sozusagen des Bewusstseins und bietet eben einen Weg an,
Wie wir dahin finden können.
Ich sag mal,
Es braucht so etwas,
Dass wir in einer Weise zu uns finden,
Wieder einen inneren Ort ansteuern,
Von dem aus wir uns sicher und geborgen fühlen,
Wie wir gestern Abend auch diese Meditation versucht haben,
Sicher und geborgen und von dort aus erspüren,
Es geht um ein Ja oder es geht um ein Nein und die Frage ist eben,
Wenn wir so etwas erspüren,
Ja darum geht es,
Das erlebst du ja vielleicht täglich,
Ja das möchte ich und dann kommen andere Informationen,
Wie schnell wird das umgeworfen,
Dieses erste Gefühl,
Ja darum geht es jetzt,
Ja und dann kommt der Verstand,
Ja oder ich höre etwas,
Was da aufgenommen wird und wirft das alles wieder um.
Also wie können wir das stabilisieren,
Diese tiefere Schicht des Fühlens,
Da wo wir nicht getrennt uns fühlen,
Wo wir uns verbunden fühlen,
Ja,
So,
Wo wir wirklich beteiligt sind,
Teil von dem Ganzen,
Das ist auch der Bereich des sogenannten Nichtwissen.
Also Nichtwissen haben wir auch in der abendländischen Philosophie durch Sokrates,
Der eben sagt,
Dass ich weiß,
Dass ich nicht weiß,
Sagt nicht,
Dass ich nichts weiß,
Sondern dass ich nicht weiß und dieser Bereich des Nichtwissens,
Was ist das überhaupt für ein Bereich,
Das ist ja fast,
Also auch wieder ein Paradoxon,
Also eine Einladung im Grunde,
Einmal nicht den Verstand so nach vorne zu schieben und den sprechen zu lassen,
Diesen Druck,
Der eben sagt,
Da musst du jetzt gucken und du musst jetzt das wissen,
Wie das einzuschätzen ist mit dem Corona,
Du musst da eine Position einnehmen,
Du musst dich absichern und dann merkt man,
Oh,
Das wankt und wankt,
Das Schiff,
Ja,
Was passiert da,
Also wenn der Verstand eben rational da immer wieder eingreift,
Ja,
Wie können wir den auch mal zum Schweigen bringen?
Also es geht ja darum,
Also mit dieser Ungewissheit im Moment tatsächlich zu leben und vielleicht hat das Leben grundsätzlich etwas mit Ungewissheit zu tun,
Aber wenn wir nicht mit Ungewissheit so umgehen können,
Dass wir sozusagen uns sicher fühlen,
Obwohl es ungewiss ist,
Dann entsteht eben diese Angst,
Ist ja eigentlich Logo,
Unsicherheit,
Kontrollverlust,
Ja,
Ich weiß nicht,
Wie es weitergeht,
Ja,
Ups,
Ja,
Entsteht natürlich,
Wir fürchten uns.
Also dieses Feld zu entwickeln,
Ich sag mal von spürender Bewusstheit,
Eine Bewusstheit,
Die spürend ist,
Ja,
Und das ist eine aktive Sache,
Ja,
Also ich begleite mich selbst sozusagen in diesem Raum der Bewusstheit und erkenne dann durch Spüren und Bilder,
Die aufkommen,
Ja,
Aha,
Um was geht es eigentlich,
Was ist das Wesentliche für mich,
Um,
Und vor allen Dingen in dem,
Dass wir es offen lassen und nichts festzurren wollen,
Und das ist eben tatsächlich eine Fähigkeit,
Die ist gar nicht so einfach,
Es ist eine wahre Kunst,
Aber sehr,
Sehr berührend und es erfordert unsere Präsenz,
Ja,
Immer wieder neu zu sehen,
Okay,
Da ist wieder ein Angebot,
Da kommt eine Empfindung und das Gefühl,
Dass das sozusagen viel mehr auch Autorität hat,
Ja,
In seiner ganzen Bandbreite ist was sehr entscheidend und das bedeutet nämlich auch,
Dass wir nicht zu schnell reagieren,
Also dieses,
Was ich am Anfang sagte,
Mal mehr an den Rand gehen und nicht gleich Mainstream sich da reinwerfen,
Sondern zu sagen,
Okay,
Ich weiß nicht,
Aber ich nehme dies auf und das auf und nehme das sozusagen zu einem inneren Ort,
Der mir so ein bisschen mehr so eine Resonanz gibt,
Ja,
Was,
Wie ich das sozusagen verorten kann.
Also,
Es ist sehr entscheidend,
Dass wir von alten Prinzipien,
Überzeugungen ein Stück loslassen können,
Wenn es um etwas Neues geht.
Wir brauchen sowas wie eine innere Freiheit,
Eine Offenheit,
Wenn es um eine neue Welt geht oder um was können wir beitragen,
Diese Verantwortung wirklich spüren,
Ja,
Und dann von welchem,
Wie arbeite ich damit.
Das heißt natürlich erst einmal diese Unsicherheiten und diese Angstimpulse,
Ja,
Freundlich wahrnehmen zu können.
Ja,
Das gehört alles dazu,
Das ist jetzt,
Da ist nichts falsch,
Da läuft nichts falsch bei dir,
Ja,
Du bist jetzt nicht irgendwie zurückgefallen in deinem inneren Weg,
In deiner spirituellen Praxis,
Weil du auf einmal Unruhe erfährst,
Auch mehr Angstgefühle erlebst,
Vielleicht sogar noch eine weitere Herausforderung hast in deinem Leben und ich weiß,
Einige von euch,
Mehrere,
Viele haben das gerade,
Ja,
Und dann stehst du nämlich da und dann verdoppelt sich das.
Ja,
Wie kann mein ganzes System jetzt darauf reagieren,
Mein ganzes Nervensystem?
Und das ist das,
Wo es eben auch eng wird und durchaus sich sehr schnell alte Traumata sich da sozusagen antriggern,
Anbinden und dann noch auseinanderzuhalten,
Was gehört eigentlich zu was.
Das Erste,
Also was ich jetzt schon gesagt habe,
Ist Unsicherheit,
Ungewissheit,
Ja,
Wirklich wahrzunehmen als das,
Was sie ist und anzunehmen.
Wir wissen nicht,
Ja,
Und das ist gut so und auch wahrzunehmen,
Da entsteht durchaus Angst,
Da gibt es ein Unwohlsein auch drin und um dieses sich öffnende Feld geht es mir,
Also diese Angst und diese Unsicherheit sozusagen genau damit reinnehmen,
Ja,
Ohne auf die Angst und auf die Unsicherheit reagieren zu müssen.
Das,
Was sofort reagiert,
Ist der Verstand.
Also diesen Prozess von Nichtwissen und doch in Verbindung mit dem Anliegen zu sein,
Ja,
Unmittelbar in Verbindung,
In so einer Art Spannung,
Das ist schon eine innere Spannung,
Die da entsteht und auch in dieser Spannung bleiben zu können,
Die eben nicht weiß,
Geht es hierrum,
Darum,
So,
Sondern wahrscheinlich wird da was ganz Neues heraus entstehen,
Was ich jetzt wirklich noch nicht weiß,
Ja,
Und genau das ist eben,
Was dann mit Angst beantwortet wird oder mit Abwehr,
Das nicht so wahrnehmen wollen.
Ich will diese Angst nicht,
Ich will die Unsicherheit nicht und dann kommt es eben zu diesen alten Gewohnheitsmustern,
Die dann aufkommen und wir wissen auch,
Wenn wir aus dieser Angst heraus handeln,
Dann sind wir in Affekthandlungen verloren,
Ja,
Und die Alternative wäre und das ist ja,
Was wir jetzt auch versuchen hier in unserem Retreat.
Wir versuchen also aus einem inneren Raum sozusagen wahrzunehmen und da auch zu zuzugeben oder mitzukriegen,
Wenn da eine Enge entsteht,
Aber das Entscheidende ist,
Dieser innere Raum hilft uns letztendlich aus diesen Gewohnheiten rauszukommen und nicht die alten Muster,
Die alten Ansichten,
Also quasi nach vorne zu schieben und die sprechen zu lassen.
Das ist ein sehr mutiges Anliegen,
Was wir da haben.
Also das ist geschickter Umgang mit Angst und Unsicherheit im Feld einer schwangeren Gesellschaft und man weiß noch gar nicht,
Was kommt denn da raus,
Ja.
So,
Da ist jetzt was,
Was da ist,
Was man auch nicht mehr wegmachen kann,
Egal warum und woher,
Aber was gebildet sich da und unsere Kunst ist eben jetzt auch die Ängste,
Wie immer sie aufkommen oder wann sie aufkommen,
Ob im individuellen Trauma oder im Kollektiven.
Die Angst kann für uns immer auch eine Botin sein,
Ja,
Also hat eine Botschaft und das ist dann,
Wenn ich sie so sehe,
Dann bin ich eher interessiert,
Die Botschaft zu vernehmen und habe nicht sofort einen Affekt sozusagen,
Wow,
Das muss weg und das geht gar nicht,
Ja,
Das ist fürchterlich.
Also Raum lassen,
Raum lassen,
Also das ist glaube ich was,
Raum lassen für Widersprüche,
Ja,
Widersprüche,
Wie viele Widersprüche und das bedeutet also eine Toleranz für Widersprüche zu entwickeln,
Ja,
So,
Im tieferen Sinne auch das Paradoxon.
Es bedeutet aber auch mit Widersprüchen leben zu können,
Inneren und äußeren,
Individuellen und kollektiven und gerade heute bedeutet das eben also mehr die Felder erspüren zu können und erforschen zu können,
Ja,
Was ist da los in mir im Gesamten,
Wie ist die Situation,
Ja,
Und weiter zu fragen,
Um was geht es denn im tiefsten Sinne,
Was ist denn das Tiefere eigentlich und das Verrückte ist ja,
Dass wir aufgefordert werden,
Also das Wesentliche nach vorne zu schieben.
Also Fragen,
Was will ich jetzt eigentlich,
Was passiert da in mir,
Um was geht es mir eigentlich,
Was hat Priorität,
Wieder diese Fragen,
Aber eben neu und frisch gefragt,
Ja,
In diesem neuen Kontext,
In dem wir uns befinden,
Was sind jetzt meine Visionen,
Wofür stehe ich eigentlich und wofür möchte ich stehen und was ist mein tiefstes Bedürfnis,
Ja,
So und das ist gar nicht so einfach,
Ja,
Das ist,
Das braucht,
Um das zu klären,
Ja,
Was ich da jetzt möchte,
Was ich will,
Was meine Ausrichtung jetzt ist und eben auch zu erkunden,
Welche Möglichkeiten gäbe es denn.
Also das fing ja schon an,
Also zum Beispiel für uns jetzt hier im Sinne von,
Ja,
Auch für mich,
Als ich also zurückkam vor drei Wochen,
Ja,
Wer bin ich denn jetzt in dem Ganzen,
Für was stehe ich und welche Möglichkeiten nutze ich und dann kriege ich eben so viel gezeigt,
Wie man im Netz und ich weiß nicht,
Was jetzt lehren oder nicht lehren kann und so.
Also das ist so etwas,
So eine Unsicherheit und dieses Gucken und die Ängste im Umgang mit vielleicht Technik oder auch zu sagen,
Ich möchte gar nicht da mitmischen im Netz und dass man da immer hier und da mal reinspringen kann,
Das will ich gar nicht bedienen.
Wer bin ich denn jetzt,
Um was geht es denn eigentlich,
Um was ist das Wesentliche und wie spricht das zu mir,
Ja,
Und wo weiß ich auf einmal,
Der Impuls,
Der ist jetzt,
Der ist es,
Ja,
Und da gab es auf einmal eine Inspiration durch eine E-Mail von Santoshi,
Die mich auf Nalabode hingewiesen hat,
Die übrigens auch jetzt sitzen in einem Osterretreat virtuell,
Ja,
Und auf einmal ist da was,
Da kommen verschiedene Informationen und dann ist auf einmal ganz klar,
So einen Retreat möchte ich gerne versuchen,
Ja,
Das ist so ein kleines Beispiel jetzt und ich weiß,
Wenn ich jetzt hier fertig bin mit,
Wir hier also tschüss sagen am Montag,
Dann bin ich wieder in dem Feld der Unsicherheit und weiß nicht,
Ja,
Wie geht es jetzt weiter,
Was,
Wie geht es,
Ich weiß es nicht,
Weder auf meinem persönlichen Feld noch auf meinem beruflichen Feld noch im Kollektiven,
So,
Und jetzt gibt es erstmal was,
Das fühlt sich auch also ganz ausgewogen an,
Jetzt haben wir hier diese Aufgabe zu bewältigen,
Auch mit all den Unsicherheiten,
Mit diesem Medium eben,
Okay,
Ja,
Also dieses spürende Bewusstsein,
Sage ich mal,
Wenn wir da gucken,
Was spielt da eigentlich rein,
Ja,
Dann wissen wir als erstes natürlich unsere liebste Freundin Sati,
Die spielt da rein.
Wir brauchen natürlich diese Fähigkeit,
Um wahrnehmen zu können,
Die Wahrnehmung ist so wichtig,
Diese reine Wahrnehmung,
Dieses beobachten können und einfach nur wahrnehmen,
Was da ist,
Ohne Bewertung,
Nicht bewerten müssen,
Das ist wieder der Verstand,
Der springt immer auf den Zug auf,
Ja,
Aber wir wissen ja jetzt,
Okay,
Springt auf,
Springt auch wieder ab,
Ja,
Wir lassen ihn auch wieder abspringen,
Ja,
Und füttern ihn nicht,
Sondern sagen,
Okay,
Ja,
Also dieses Beobachten,
Wir brauchen diese Wahrnehmung,
Um in dieses spürende Bewusstsein reinzukommen.
Wir brauchen auch eine Klarheit über die Geistesformation,
Das heißt,
Eine Klarheit über die eigenen Interpretationen,
Die Bewertungen,
Die dann da sind,
Die Gedanken,
Die uns das bewusst machen,
Sich dessen bewusst sein,
Aha,
Passt das überhaupt zu der Situation jetzt,
Ja,
Vielleicht ist da was,
Was schon länger auch in dir schwanger ist,
Was jetzt neu geboren werden will,
Oder etwas Altes,
Was verabschiedet werden will,
Was einfach nicht mehr passt,
Übergänge wahrnehmen,
Aha,
So,
Also Bewusstheit,
Also braucht jetzt Sati an vorderster Stelle,
Braucht eine Klarheit über das,
Was an Geistesformationen aufkommt,
Interpretation,
Bewertungen,
Also auch das eigene Denken hinterfragen,
Das heißt ja nicht,
Dass wir nicht denken sollen,
Aber es durchaus zu hinterfragen,
Im Sinne von aus tradierten Denkmustern ein Stück rauskommen,
Da auch mehr Raum geben,
Das sind so quasi innere Dialoge,
Also im Grunde sich selbst zu suspendieren,
Also in der Schwebe halten,
Was ich eben bisher gedacht habe,
Oder was sofort aufkommt,
Und nicht damit sofort nach außen gehen,
Sondern zulassen,
Da gibt es mehrere Perspektiven,
Nicht nur eine,
Es gibt andere Möglichkeiten,
Darüber zu denken,
Über das,
Was dich betrifft,
Was deine Aufgabe betrifft,
Was kollektiv uns alle betrifft,
Ja,
Naja und dann kommt es natürlich jetzt,
Das Gefühl natürlich,
Fühlen,
Wederna,
Das Fühlen,
Die Empfindungen,
Die Körperempfindungen,
Das geistige Empfinden,
Also der Kern,
Also das Gefühl bringt uns in Kontakt mit der uns umgebenden Wirklichkeit,
Dadurch sind wir Teil von allem,
Verbundenheit hat immer mit dem Fühlen zu tun,
Ja,
Metta,
Zum Beispiel,
Metta ist etwas,
Da ist das Gefühl mit angesprochen,
Das ist ein Empfinden,
Eine Herzenstätigkeit,
Karuna,
Mitgefühl,
Ja,
Das Herz ist beteiligt,
Das Herz spricht,
Nicht der Verstand,
Aber das ist eben der Weg,
Den braucht es,
Das ist Meditation,
Kontemplation,
Die verschiedenen Methoden da drin,
Metta,
Atembetrachtung,
Geleitete Meditation,
Die die den einen oder anderen Schwerpunkt haben,
Ja,
Gehmeditation,
Wir haben so einen kleinen Werkzeugkasten,
Ja,
In unserer spirituellen Praxis und es ist wichtig,
Dass wir wissen,
Ob wir so ein kleines Survival Kit auch haben,
Für Situationen wie jetzt und dass wir wissen,
Was ist das Wesentliche,
Was da jetzt drin ist und was mir sozusagen dann die Inspiration gibt,
Rauszukommen aus dieser Enge und sehen,
Aha,
Also das ist meine Basis,
Wieder zurückzukommen zu diesem inneren Ort der Freiheit.
Also wenn es zu diesem Empfinden kommt,
Zu dem Spüren,
Dann geht es um Stimmigkeit,
Also wir sagen ja auch,
Wie bin ich gestimmt,
Ne,
Das ist,
Ich finde,
So ein schöner Begriff und wie bin ich gestimmt,
Wie ist meine Resonanz,
Wenn wir jetzt sagen,
Ich wäre eine Gitarre,
Wie ist die Gitarre eigentlich gestimmt,
Ist das jetzt stimmig,
Ja,
Ist das,
Was jetzt,
Was ich,
Wenn ich nach innen lausche und diese Möglichkeiten durchgehe,
Also wahrnehmen,
Beobachten,
Was ist die Situation,
Dann eben sehen,
Da mischt sich der Geist gleich ein mit seinen ganzen Lösungen,
Der hat ja immer Lösungen,
Ja,
Also so geht das,
Ja,
So und dann geht es eigentlich darum,
Zu sagen,
Ne,
Stopp,
Halt,
Erst einmal das Gefühl mit reinbringen und sagen,
Okay,
Was,
Was gibt es für Möglichkeiten jetzt,
Ja,
Wie gehe ich mit dieser Angst um,
Was sagt sie mir eigentlich und dann eben dieses Erlernen von Stimmigkeit,
Ja,
Ja,
Jetzt ist dieses ganz,
Mein ganzes Wesen ist jetzt gestimmt,
Wir machen den Retreat,
Egal,
Das ist ein Abenteuer,
Das ist ein Experiment,
Wir sind Lehrlinge,
Ja,
Von uns ein Meisterwerk zu verlangen,
Pups,
Ja,
Geht gar nicht,
Ja und so legen wir los,
Also,
Okay,
Diese Stimmung,
Spürende Bewusstheit,
Spürsame Bewusstheit,
Feinfühligkeit in dir als Resonanz,
Ja,
Wunderbar und wenn dann,
Wenn du in dieser Stimmigkeit bist,
Ja,
Dann entstehen nicht sofort Lösungen,
Sondern dann hast du erst mal ein paar Fragen,
Dann ist das,
Was da gerade so ungewiss ist,
Dann kommen gute Fragen auf,
Ja,
Wen kann ich fragen,
Zum Beispiel,
Wer kann da unterstützen,
Was braucht es,
Ja,
Was brauche ich an Kompetenzen,
Was brauchst du,
Also dann kommt auf einmal,
Dann wird das ein lebendiges Feld,
Ja,
Und nicht Lösungen,
Das ist sozusagen so linear,
Ja,
Sofort immer,
Es ist eigentlich tot und da wird auch klar,
Dass das eben dieses Hin und Her ist,
Ja,
Ist es stimmig,
Ja,
Genau,
Bleibt es stimmig,
Wenn das dazukommt,
Wenn das wegfällt,
Ja,
Und das heißt also immer in dieser Art von Resonanz sein,
Wir sprechen ja auch schon mal vom Bauchgefühl und mittlerweile haben ja auch die,
Ja,
Wer ist das denn jetzt,
Also die eben festgestellt haben,
Dass im Grunde im Bauch,
Dass es so sehr mit dem Gehirn verbunden ist,
Ja,
Dass im Grunde das wie das zweite Gehirn ist oder sogar das erste Gehirn,
Was also hier Herz- und Bauchraum passiert,
In Verbindung mit dem Gehirn,
Also wenn man es jetzt auf bezogen Nervensystem und Gehirnforschung und Neurowissenschaften und das sind ja so viele verschiedene Spezialgebiete,
Die das erforschen jetzt,
Das ist ganz berührend,
Weil das ist auch unsere Erfahrung,
Dann fühlt es sich auch gut an,
Auch wenn alle anderen sagen,
Nein,
Schokoladenpudding solltest du nicht essen,
Aber du weißt,
Nein,
Es ist eine Stimmigkeit jetzt da,
Ja,
Für diesen Moment ist die Stimmigkeit da.
So und ja,
Also dieses Hin und Her ist auch ein Hin und Her zwischen Denken und Fühlen,
Verschiedene Perspektiven und so weiter,
So bis es dann auch zu einer Handlung kommt,
Also man könnte wirklich von einem organischen Prozess sprechen,
Also es ist wirklich ein organischer Prozess,
Wo eben viele Einflüsse eben reinspielen,
Bis das sozusagen die Knospe aufgeht,
Ja,
Das erblüht,
Du erblühst und so,
Also in ein nächstes Entwicklungsstadium reingehen kannst,
Ja,
Dass es sich dir zeigt,
Ja,
Und wir erzwingen das immer durch den Verstand und ich sage immer,
Das ist so ein bisschen wie Popeln an der Knospe,
Ja,
Beschleunigt es nichts,
Hilft nicht wirklich so,
Sondern es braucht eben tatsächlich auch die Geduld,
Dass sich das entwickeln darf und dazu gehört also,
Wir haben eben die Achtsamkeit,
Wir haben das Wissen um den Gedankenprozess,
Ja,
Und dem also geschickt beikommen,
Wir wissen,
Wie entscheidend das Gefühl ist,
Wie das Ganze dann mit Achtsamkeit sozusagen dann wahrgenommen und erforscht werden kann und darin ist natürlich ganz wichtig unsere Willenskraft im Sinne von Motivation,
Auch in welche Richtung geht das,
Wo stelle ich,
Wie viel Energie stelle ich eigentlich hier zur Verfügung,
Um was geht es eigentlich,
Wozu das Ganze,
Also eine Klärung der eigenen Motivation,
Denn,
Aber nicht im Sinne von jetzt,
Aha,
Also um was geht es,
Das ist auch etwas,
Was dann immer wieder neu ist,
Verrückterweise,
Das ist auch nicht etwas,
Was,
Aha,
Darum geht es,
Fertig,
Ja,
Sondern es geht eigentlich darum,
Weiter in Bewegung zu bleiben,
Mit dem Prozess,
Wir sitzen heute jetzt hier und sind wirklich,
Das können wir diesmal auch sagen,
Ich sage den Satz so oft in meiner Arbeit und auch,
Ich lebe damit und ihr ja auch,
Also dieses,
Wir sind jetzt eine andere,
Ein anderer als noch vor zwei Tagen,
Wo wir uns virtuelles erste Mal in dieser Weise getroffen haben,
Es sind neue Erfahrungen da und eigentlich ist es im Leben permanent so,
Nur nehmen wir es nicht wahr,
Weil so der Schleier der Kontinuität darüber liegt und dann wird es schwer und dann werden wir erst wach,
Wenn wir dann mal in einem fremden Land sind,
Ja,
Vielleicht,
Ja und da aber nicht pauschal reisenmäßig unterwegs,
Sondern auch da vielleicht ein Abenteuer bestehen.
Einmal hat eine Frau erzählt,
Da haben wir angefangen mit Achtsamkeitsübungen,
Die guckt auch jetzt vielleicht zu,
Weiß ich jetzt nicht und die hat gesagt,
Ich habe mir jetzt so Übungen gemacht beim Anfängergeist,
Ich steige in den Bus und stelle mir vor,
Ich bin im fremden Land und verstehe die Sprache nicht.
Plötzlich eine vollkommen andere Wahrnehmung von diesem jeden Tag in den Bus steigen und zur Arbeit fahren und plötzlich hat sich da was komplett verändert,
Aber nicht der Bus,
Auch nicht die Leute,
Die da saßen,
Sondern die Bewusstheit,
Ja,
So,
Da war dann wirklich diese Präsenz da und zwar in dieser Anfängergeistigkeit,
Ja und das ist natürlich die höchste Kunst,
Etwas,
Was wiederkehrt,
Sozusagen frisch und neu wahrnehmen zu können und das ist was ganz Wunderbares,
Dass wir das können und jetzt diese Zeit,
Die wirft uns da quasi rein und trotzdem geht der Geist hin,
Ja,
Und fängt an Gewohnheiten wieder aufzubauen,
Ja,
Und können ich jetzt und geht hoffentlich bald vorbei,
Mal gucken,
Wie die Politik entscheidet und so,
Aber das wäre schade.
Also in Bewegung bleiben in diesem Feld sozusagen des Nichtwissens und aus dem heraus dann in die Stimmigkeit reingehen,
Wo wir Entscheidungen fällen,
Aber nicht Entscheidungen,
Die fest sind,
Sondern die uns auch immer wieder in weitere Situationen hineinbringen,
So dass wir nach und nach eben auch das bewegen,
Was eben für Aktionen möglich sind,
Wirkliches Handeln und auch in diesem Handeln,
Ja,
Immer wieder den Raum offen halten,
Immer wieder in der Offenheit sein,
In der Weite,
Es ist Sati,
Sati ist klar,
So ist weit,
Ist offen und das eben dafür sorgen,
Dass wir uns nicht wieder zu schnell verfestigen,
Immer dieses ich weiß und das muss es und da,
Sondern mutig ausprobieren und das ist,
Glaube ich,
Ein sehr,
Sehr berührender Prozess,
Das ist Leben und es bedeutet auch,
Dass wir uns wirklich aufs Leben einlassen können in seiner Ungewissheit,
So,
Dann lebe ich aber in diesem Moment im Wissen um die Verletzlichkeit und die Endlichkeit,
Aber diesen Moment,
Den kann mir niemand nehmen und da bin ich da,
Ich bin anwesend,
Hallo,
Ja und ich bin offen und frei und bewege in mir,
Ja und versuche sozusagen den Raum immer wieder zu öffnen für das,
Was sich zeigt und auch die Angst und auch die Unsicherheit.
Im buddhistischen Begrifflichkeit haben wir ja Chita,
Chita Bewusstsein und wird aber,
Ich finde es schwierig mit der Übersetzung,
Weil Bewusstsein stimmt so nicht,
Herzgeist ist eine Übersetzung und das finde ich sagt so,
Da kommt eben was zusammen,
Was im mentalen Bewusstsein getrennt wurde und auch noch hierarchisch getrennt,
Sodass eben das Mentale eben vorne steht und das Fühlen so irgendwie,
Weiß ich nicht,
Ordnet man irgendwie bestimmten Menschen zu,
Also das mentale Bewusstsein,
Dem fehlt das Fühlen,
Der Zugang zum Spüren und diese Verbindung,
Chita,
Also Herzgeist ist was Wesentliches und daher ist das unser Weg raus,
Ja raus ist sofort in dem Moment,
Wo du Sati aufbringst,
Ja bist du in der Präsenz,
In der Gegenwart und Gegenwart ist immer auch im Körper vorhanden sein.
Präsenz ist immer ein Empfinden von dir selbst,
Ja geht ja nicht anders,
Weil du bist ja Mensch,
Ich meine in was willst du sonst präsent sein,
Da in der Blume,
Gut da kann es sich verbinden,
Brauchst aber auch wieder deinen Körper und dein Empfinden,
Also dieses Menschsein verweist darauf,
Dass du ein empfindendes Wesen bist,
Das ist deine tiefste Natur und da gibt es eben angenehme und unangenehme Empfindungen,
Läuft nichts falsch.
Und wenn wir also Sati zur Seite haben,
Dann können wir so nach und nach den dem Prozess vertiefen,
Nämlich den Geist selbst zu erforschen.
Sati ist im Grunde das Werkzeug,
Was dem Geist bei der Arbeit zuguckt und eben sieht ja,
Was er da für Purzelbäume schlägt,
Ob er sozusagen auf dem Weg ist zur inneren Freiheit,
Zur Zufriedenheit,
Zur Offenheit und Weite oder ob er auf dem Weg ist in die Ängereien,
In die Verwirrung rein,
In die Angst hinein,
Also da weiter absinkt und sobald Sati da ist,
Nimmt es wahr und schon ist das,
Was da ist,
Mehr geborgen,
Mehr in Sicherheit,
Wenn Sati dann stabil ist.
Und dafür sind wir jetzt zusammen und dafür sorgen wir jetzt,
Das wäre das Wesentliche,
Was wir tun können,
Definitiv.
Und wir haben ja gestern gesagt,
Auch also dieses meditative Erkunden,
Erforschen des gesamten Feldes,
Was du bist und für uns ja jetzt auch dann darüber hinaus,
Wenn wir sagen,
Wir sind geprägt durch die Welt,
Durch das,
Was gerade gesellschaftlich uns auch umtreibt,
Dann haben wir schon also ganz schön was zu tun.
Und das Schöne ist,
Dass wir auch noch mal rausgearbeitet haben,
Dass unser Werkzeug sowohl also in diese Weite gehen kann,
Das reine Gewahrsein,
Das heißt also immer offensichtlich geht das über das Ego hinaus,
Das ist das,
Denn das Ego kann nicht über sich hinausgehen,
Das ist ja sozusagen in sich zentriert oder die Ego-Manifestation.
So das Gewahrsein in seiner fließenden offenen Form oder eben diese fokussierte Aufmerksamkeit.
Also ich sag mal,
Da war gestern noch die Frage,
Wie kann ich das Ganze erleben und es ist ja einfach so,
Sag mal,
Du trittst jetzt,
Du kommst in den Raum rein und da sind gerade,
Sitzen 20 Menschen,
Du hast sofort ein Gefühl,
Ist hier gerade eine Spannung,
Ja da ist ein Spannungsfeld,
Da ist ein Bewusstseinsfeld und etwas in dir spürt,
Boah hier ist dicke Luft.
Kennt ihr das?
Dann sagt man doch,
Hier ist dicke Luft.
Du weißt nicht,
Mit wem und was und warum,
Aber irgendwie ist dicke Luft.
Das meine ich mit das ganze Feld wahrnehmen oder eben zu merken,
Du gehst in den Raum,
Da ist niemand drin,
Aber du fühlst dich sofort wohl in diesem Raum.
Ja was wirkt jetzt hier,
Was ist das,
Warum fühle ich mich wohl und geborgen in diesem Raum?
Sind es die Farben,
Haben ja vorher Leute meditiert,
Was ist es eigentlich so,
Fühlt sich wohl und dann gehst du irgendwie in den Raum und du merkst,
Meinetwegen hast ein Zimmer gebucht,
Ja also ich empfinde das zum Beispiel auch hin und wieder,
Also dann hast ein Zimmer gebucht,
Ja dann kommst du auch rein und merkst,
Also was ist das,
Ja das ist dieses Empfinden,
Dieses Raumempfinden über dich hinaus und zu sehen,
Aha was sind es Geräusche,
Ja sind es jetzt die Geräusche,
Da muss man eben gucken,
Sind es Töne,
Ist es der Geruch,
Ja sind es die Farben,
Die Formen,
Ja was bringt es dazu,
Dass du merkst,
Das ist eigentlich jetzt gar nicht so stimmig jetzt hier zu bleiben,
Aber oder welche Aufgabe habe ich jetzt hier,
Streiche ich jetzt mal das Zimmer im Hotel,
Nein,
Aber das erleichtert glaube ich nochmal diese Frage gestern,
Wie kann ich das Ganze wahrnehmen,
Ja und du bist tatsächlich Teil von dem Ganzen,
Sowohl Teil als auch das Gesamte,
So,
Also Spannungsfelder fühlen und dass wir im Grunde den inneren Ort,
Wie soll ich sagen,
Verändern können,
Entweder eben beobachten was ist,
Ja mit Sati,
Wahrnehmen was ist,
Erforschen,
Das ist ja,
Würden wir sagen,
Der Bereich von Weisheit,
Erkunden von Samatha,
Von Vipassana und das andere ist ganz nah rangehen an ein Objekt,
Ganz ganz nah rangehen bis hin sogar zur Verschmelzung,
Bis hin zur Verschmelzung,
Das ist Samatha,
Sind also zwei verschiedene Felder,
Die wir dann betreten oder die wir,
Die zur Wirkung kommen,
Ja,
Die machen wir nicht die Felder,
Sondern die entstehen,
Wenn der Geist in einer bestimmten Qualität unterwegs ist,
In dem Gewahrsein und dem Erforschen,
Wo wir auch nah rangehen können und trotzdem aber immer in Distanz bleiben,
Bei Vipassana verschmelzen wir nie mit dem Objekt,
In der Erforschung jedenfalls,
Bei Samatha geht es um die Verschmelzung und deshalb auch diese wunderbaren Gefühle.
Also ich sage mal,
Wir haben es ja entschieden,
Diesen Körper,
Empfindungs-,
Gedankenprozess,
Emotionsprozess,
Ja,
Diesen ganzen Prozess,
Der ich bin,
Der wir sind,
Ja,
Also den zu begleiten,
Den,
Ja,
Das ist doch Leben,
Man könnte sagen Lebensaufgabe,
So anständig da durchzukommen,
Ja,
Also im guten Sinne,
Ja,
Und etwas beizutragen,
Wir sind ja schöpferisch tätig,
Ja und zwar,
Weil wir soziale Wesen sind oder im Grunde alles miteinander verbunden sind,
Braucht es,
Dass wir uns öffnen können,
Dass wir gemeinsam schöpferisch sind,
Also eine neue Art von Kreativität erleben.
Das ist das,
Wo wir jetzt drauf verwiesen werden noch mal und das sind die,
Wie soll ich sagen,
Die mutmachenden Faktoren,
Dass diese Zeit auch angebrochen ist.
Also wir können uns dann öffnen durch dieses Gewahrsein,
Ja,
Wenn etwas Unerwartetes auf uns zukommt,
Wenn Ungewissheit da ist,
Dann müssen wir das nicht ausschließen,
Dann müssen wir nicht aus unserer Präsenz rausgehen und das ist,
Was häufig passiert.
Wir gehen aus der Präsenz raus und übergeben das wieder,
Ja,
Dem Alter,
Also dem Ego sozusagen,
Ja,
Dem Verstand mit all seinen Konzepten.
Hilf mir bitte,
Ja,
Und der macht dann sein Ding,
So und dann wird es aber eng und das heißt dann,
Wenn du genau guckst,
Es hat wieder was mit Kontrolle zu tun und wenn wir aber sagen,
Ich kann diese Ungewissheit wahrnehmen als diese,
Ich muss nichts mehr fixieren,
Aber ich bin im Prozess da,
Also nicht jetzt irgendwie alles egal und ich lass mal,
Lass mal kommen,
Sondern wir sind wach,
Wach und begleiten diesen Prozess,
Der sich ständig erneuert und verändert,
Ja,
Und schließen nichts aus und das,
Was uns da beschützt,
Ist im Grunde Sati in seiner Verbindung auch mit Meta oder Karuna,
Mit Gefühl,
Ja,
So.
Also,
Wenn wir in diesem Prozess dann sind,
Ja,
Und dann ist eben auch,
Dann steigen,
Ich sag mal,
Dann kommen wir in tiefere Schichten,
So wie wir das gestern so uns ein bisschen erläutert haben,
Also immer in tiefere Schichten,
Ja,
Und da ist eben auch,
Wo dann so diese Stimmigkeit dann auch passiert und sowohl das Denken,
Das Fühlen,
Das Handeln,
Das Wollen und so,
Das ist dann sozusagen,
Spielt alles zusammen,
Ja,
Und dann merkst du,
Das fühlt sich gut auch an,
Obwohl es unsicher ist und obwohl vielleicht auch da Bedenken auch schon mal kommen,
Aber die haben nicht,
Die haben keinen Anfluss mehr und vielleicht verschwinden sie sogar in so eine Situation.
Aha,
Also wir sind auf diesem Spürweg,
Möchte ich fast sagen,
Diesen spürsamen Raum in uns,
Den zu stabilisieren,
So,
Weil der ist quasi in der Lage,
Dass sich dann dieses angstgetriebene,
Also diese angstgetriebene Ego-Manifestation,
Dass die sich auflösen kann,
Nicht bekämpft wird,
Auflösen,
Durch Integration,
Die Angst wird integriert,
Auflösen,
Ja,
So,
Und der Weg führt also über,
Herr Kemmer hätte gesagt,
Mehr fühlen,
Weniger denken,
Aber ihr seht,
Es ist ein bisschen komplexer,
Wie das sozusagen miteinander arbeitet,
Der Weg führt über Hingabe,
Er führt sich zu der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der H hangebe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der H angebe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der Hingabe,
Der H Und zum Glück ist es das nicht.
Also,
Das ist sowohl,
Was der Buddha lehrt,
Aber heute eben auch,
Was wir wissen durch Psychotherapie,
Gehirnforschung und so weiter,
Es gibt da viele,
Viele Möglichkeiten,
Dass das sich aufweicht und nach und nach freier wird.
In unserer Praxis geht es auch hier immer wieder um das Erkennen erstmal und Benennen oder liebevoller gesagt ums Wahrnehmen können,
Ja,
Diese geistige Kompetenz,
Also wieder unser Sati hilft uns da.
Wir wissen,
Wenn wir dieses Muster immer weiter wiederholen,
Wird es nach und nach immer mehr aufgeworfen.
Also,
Wenn wir in ständiger Sorge und Angst sind,
Was passieren könnte,
Was aber nicht passiert ist und vielleicht auch wahrscheinlich gar nicht eintreffen wird,
Haben wir aber also,
Unser ganzes Nervensystem steht also auf Sturm.
Und genau dieses sorgt dafür,
Dass es dann immer wieder aufkommen wird,
Ja.
Und zwar,
Weil wir für diese Gehirnverknüpfungen,
Die da stattfinden,
Die werden eben mit jeder,
Ich sag mal,
Sorge,
Die wir da füttern,
Wird die quasi entsprechend vertieft.
Also es ist quasi,
Wir sorgen dafür,
Dass ein bestimmtes Muster immer wieder aufgerufen wird.
Es ist verrückt,
Also auch der Buddha hat davon gesprochen,
Der hat das in anderen Beispielen gebracht,
Ne.
Also von der stärksten Kuh,
Die im Grunde dann raustreibt,
Wenn die Kühe im Winter in den Stall gestellt werden und die Frage dann immer ist,
Welche Kuh,
Ja,
Dringt als erstes dann raus,
Wenn also die Tür offen ist?
Was ist deine Leitkuh,
Ja?
Ist es also die,
Die immer erstmal sagt,
Ah,
Da müssen wir erstmal gucken und da müssen wir erstmal,
Also ne,
Sorgenvoll,
Oder ist es sozusagen die Kuh,
Die sagt,
Die ist zuversichtlich,
Der Frühling ist da,
Wir haben schon genug zu fressen und wir gucken mal,
Wie wir das machen.
Also das ist eine spannende Sache,
Ich mochte dieses Beispiel unheimlich gerne,
Was der Buddha,
Also mit diesem,
Und er sagt eben dann die Kuh und wenn dann eben,
Weil das nächste war,
Eben wenn keine Leitkuh da ist,
Dann geht die stärkste Kuh als erstes raus,
Ja.
Und wenn das auch nicht ist,
Dann drängen alle gleichzeitig raus,
Ja.
Auch ein Problem.
Wir wissen das heute,
Das Gehirn speichert tatsächlich in Form von Synapsen jeden Gedanken,
Jeden Gedanken.
Auch wieder,
Ich sag mal eine Parallele zu Buddha,
Der sagt also,
Mit jedem Gedanken schaffen wir sozusagen eine Ursache für das,
Was folgen wird.
Also kein Gedanke verläuft sich so,
Also es hat immer auch eine Wirkung.
Und bei uns ist das jetzt seit 2000,
Also da hat ja einer einen Nobelpreis bekommen damals,
Der es feststellte,
Also dass das Gehirn sich permanent verändert,
Sich neue Synapsen bilden,
Aber auch alte immer weiter verfestigt werden.
Und das war dieser Eric Kandel.
Und das Schöne,
Was der auch feststellte,
Ist,
Dass das Gehirn bis ins hohe Alter sich verändern kann,
Also wir bis ins hohe Alter lernfähig bleiben.
Und ich glaube,
Das ist auch ein Aufruf an unsere Kultur heute,
Ja,
Wirklich zu einer neuen Art von Lernkultur zu werden und in dieser Art von Bewirklichkeit zu sein.
Also im Grunde alle Bildungssysteme auf allen Ebenen,
Von klein bis groß,
Ja,
Sind eigentlich aufgerufen,
Eingeladen,
An dieser Bewusstseinsevolution oder Bewusstseinstransformation mitzuarbeiten,
Für eine neue Bewusstseinskultur zu sorgen.
Und wir sind hier Teil davon.
Und auch da wäre es eben vonnöten,
Dass die,
Die sich daran beteiligen,
Genauso,
Ich sage mal,
Flexibel dabei bleiben,
Ja,
Weil eben nicht der eine hat jetzt gesagt,
Ja,
Und so wird es auch für immer gemacht,
Sondern das ist ein Vorschlag,
Eine Stimmigkeit,
Und dann muss man aber im Prozess gucken,
Was wirklich Sinn macht,
Wenn wir dem Leben dienen wollen.
Also es braucht immer die Ausrichtung,
Die auch überprüft,
Stimmt das überhaupt,
Kriegen wir das da wirklich daraus,
Sind die Mittel wirklich so geschickt und gut,
Dass sie auch dann das zur Wirkung wohl bringen,
Was eigentlich die Motivation war,
Der Zweck.
So,
Das heißt,
Das wendet sich an uns,
Nochmal zu gucken,
Wie ist das mit den Gedanken.
Eieiei,
Also man könnte jetzt auch sagen,
Also diese Verbindung auch von Gedanken und Emotionen,
Nur mal darauf hinzuweisen jetzt,
Das wissen wir ja,
Wir wissen,
Dass meine Gestimmtheit,
Deine Gestimmtheit durchaus auch ein Faktor ist,
Aufgrund dessen,
Was du denkst.
Also ob das viele Gedanken sind,
Die etwas befürchten oder bezweifeln oder in Sorge sind oder in Ablehnung immer sind,
Wo ist das Haar in der Suppe zu finden,
Oder ob das ein Geist ist,
Also eine Kuh quasi,
Die mehr so sagt,
Ja mal gucken,
Also da machen wir schon was draus.
Ich sehe keine Probleme,
Ich sehe Herausforderungen und weiß schon,
Wenn wir hier als Kühe zusammenhalten und dann füreinander eingestehen und unsere gemeinsame Intelligenz finden,
Dann kriegen wir das Ding schon geschaukelt.
Das ist die Frage und Meditation ist im Grunde diese Einladung,
Auf die Gedanken im zarten Sinne aufzupassen.
Eine Übung ist tatsächlich auch schwierige negative Gedanken,
Also nicht weiterzuführen.
Also wenn da ein Gedanke der Sorge aufkommt und du überprüfst,
Das ist jetzt wirklich etwas,
Der ist schon hundertmal aufgekommen,
Dann macht es wirklich keinen Sinn,
Den zum 200.
Mal oder 101.
Male nochmal durchzugehen,
Das wird also deine Stimmung ganz schön nach unten ziehen.
Und das ist die Kunst mit dem Etikettieren,
Diese einfache Übung,
Aha,
Also Etikettieren,
Ich habe dadurch die Fähigkeit,
Einen Gedanken,
Der aufgekommen ist,
Nicht weiterdenken zu müssen.
Ich habe ihn gesehen und gehe zurück zum Atem.
Da sind ja vielleicht jetzt so Gedanken,
Die sind gar nicht pompös,
Sondern irgendwas von,
Was koche ich heute Mittag oder so.
Ja,
Den kannst du gut,
Musst du jetzt nicht weiterdenken,
Aber wenn auf einmal so eine alte Geschichte hochkommt aus irgendeinem Grunde,
Da ist ja Bavanga,
Dieses Riesenspeicherbewusstsein,
Da kann jederzeit etwas aufgeworfen werden,
Wenn da der Schlot sehr weit offen ist.
Und dann sitzen wir da auf einmal und sind in einem Drama drin,
Was schon 20 Jahre vorbei ist,
Aber wir fühlen es,
Als wenn es heute wäre.
Also ich spreche da auch wirklich von Erfahrungen,
Die ich machen musste und dachte,
Das glaube ich jetzt nicht.
Also Gedanken,
Geschickt mit den Gedanken umgehen,
Ist da schon etwas Wesentliches.
Und es ist ja keine große Kunst zu sehen,
Welche Wirkung Gedanken haben auf unser System,
Körperlich,
Geistiges,
Ja,
Und dass jeder Gedanke Wirkung hat,
Ja.
Denke ich,
Etwas Freundliches,
Ja,
Entsteht ja ein Lächeln und denke ich irgendwie,
Und so,
Dann sieht man das ja bei einigen Menschen,
Ne.
Es gibt auch natürlich so,
Wo man dann so ein Puckerfilz vielleicht hat,
Ja,
Da braucht man das ja auch,
Damit man das nicht sieht.
Ja,
Also,
So wie wir denken,
Entstehen die Gefühle in uns und sehen,
Unser Gehirn hat Plastizität und verändert sich entsprechend.
Heilsame Gedanken aufkommen lassen und weiterführen,
Heilsame geistige Zustände aufkommen und weiterführen,
Sagt der Buddha.
Unheilsame geistige Zustände und Gedanken,
Die aufkommen,
Nicht weiterführen.
Heilsame Gedanken und Geisteszustände,
Die noch nicht aufgekommen sind,
Aufkommen lassen.
Und unheilsame Gedanken und Geisteszustände,
Die noch nicht aufgekommen sind,
Gar nicht erst aufkommen lassen.
Dieses Vierte ist sehr schwierig,
Muss ich sagen,
Da könnte,
Wenn das kein geübter Geist hört,
Ein geübter,
Also,
Das muss Sati hören.
Also,
Wenn Sati vernimmt,
Ja,
Also nicht aufkommen lassen,
Was noch gar nicht aufgekommen ist an Negativität.
Sati,
Wenn Sati so stabil und fein ist,
Ja,
Und das könnt ihr in langen Retreats,
Könnt ihr das wirklich,
Also,
Wenn du zehn Tage sitzt,
Dann kannst du das wirklich mitkriegen.
Das sind dann feinste Körpermuster,
Wo du weißt,
Boah,
Das ist jetzt,
Das ist wirklich,
Das ist nicht heilsam,
Du musst das genau,
Dann lässt du das schon los,
Schon am Körpermuster lässt du los.
So,
Das heißt,
Das ist dieses Aufkommen,
Ja,
Aber es ist nicht verdrängen,
Verdrängen ist was anderes,
Ja,
Dann ist es ja schon aufgekommen und du drückst es weg.
Also das Vierte,
Aber es reichen ja schon die vier großen Bemühungen,
So werden sie genannt in des Buddhas Praxisanweisung und die finde ich sehr einfach ausgedrückt und sehr,
Sehr spannend mit denen zu praktizieren und sich da immer wieder dran zu erinnern,
Ja.
So,
Und wir sind aber daran interessiert,
Nicht nur heilsame Gedanken zu denken,
Sondern wir sind nur an einem dritten Bereich interessiert und das ist,
Wo unser Weg der Meditation und Kontemplation uns eben in die Tiefe verankert,
Ja,
Also abseits der ganzen positiven,
Negativen Gedanken,
Also in die Tiefe geht,
In den Bereich von Ruhe,
Von Stille,
Von heiterer Gelassenheit.
Von Frieden,
Ja,
Der Bereich des Zufriedenseins,
Der Geborgenheit,
Das ist der Bereich,
Der frei von jeglicher Identifikation ist,
Ja,
Also wo wir wirklich frei fließen,
Freies Fließen erleben,
Ja.
Und aus diesem freien Fließen,
Aus dieser Tiefe,
Also das ist immer,
Wenn wir sagen,
Also wir sind an der Tiefe interessiert,
Ja,
Dann gehen wir hinter die Konzepte und gegen all das gehen wir darüber hinaus und auch von diesem inneren Ort,
Ja,
Wäre natürlich auch eine Möglichkeit,
Dann also situationsadäquat und weise zu handeln.
Und die Frage ist immer,
Wir gehen eben sukzessive in die Tiefe und wir sind eben immer eingeladen,
Also als Dharma-Lehrerin habe ich eben die Verpflichtung,
Im Grunde den ganzen Weg immer darauf hinzuweisen,
Nicht zu verbergen und auch darüber zu sprechen,
Was möglich ist,
Auch wenn das im Moment vielleicht nicht vorne liegt und das macht aber nichts,
Sondern das heißt,
Auf dieser geistigen Landkarte,
Die ausgebreitet wird,
Also wir können den Dharma,
Die buddhistische Lehre,
Die ja abgebildet ist in dir,
Sozusagen in deiner innen wohnenden Weisheit und die Lehre,
Sage ich mal,
In Übereinstimmung bringen durch dein Fühlen und Handeln.
Und dann ist die Lehre futsch und wir haben auch keinen Buddhismus um sowas alles,
Sondern dann bist du einfach ein Mensch in deinen besten Qualitäten oder in deiner,
Ja,
Authentizität,
In deiner Freiheit,
Ja,
So.
Gut,
Und ja,
Was,
Wo wollte ich jetzt drauf hinaus?
Das Floßboot,
Also in die Tiefe gehen,
In dieses frei fließende gehen,
Weises Handeln gehen,
Die Landkarte wissen,
Ah,
Jetzt weiß ich,
Genau,
Es gibt ja verschiedene,
Ich muss,
Also genau,
Wenn man also bis zum Nirvana zum Beispiel,
Wenn man das,
Oder Nirvana beschreibt,
Dann ist unser mentales Bewusstsein,
Macht gleich Sport und sagt,
Da will ich hin,
Das ist ja leistungsorientiert,
Ehrgeizig und all das,
Gut motiviert reicht und wir ehren im Grunde jedes Stadium,
In dem wir sind,
Weil in jedem lernen wir und reifen wir.
Also,
Wer die Knospe nicht ehrt,
Ist der Blüte nicht wert,
Also,
Habe ich jetzt gerade erfunden.
Oder wie heißt es denn eigentlich,
Ach,
Wer den Pfennig nicht ehrt,
Ne,
Ist des Talers nicht wert,
Ja,
Aber,
So,
Also,
Das heißt also,
Wenn wir also in unserer Jugendzeit die Jugend nicht erlebt haben,
Wir können den nicht wiederholen,
Nicht nachholen mit 50 oder mit 70,
Ja,
So.
Das ist auch etwas,
Wo wir also auch da jedes Lebensstadium,
Also jede Lebensphase im Grunde Ehre erweisen und bereit sind,
Uns hingeben und die Essenz dessen wahrnehmen,
Um was es da eigentlich geht und was da unsere Verantwortung ist.
Also,
Bevor wir in der tieferen Struktur,
Also da will ich ermutigen natürlich,
Dass du da bist,
Wo du bist und da auch sozusagen mit deinem ganzen Engagement weiter praktizierst.
Immer im Vertrauen auf den nächsten Schritt.
Immer Kontrolle loslassen und sagen,
Nein,
Ich will nicht schon dort sein,
Das geht ja auch bei meiner Wanderung eigentlich nicht,
Ja,
Und selbst wenn ich jetzt einen Flieger abgeholt werde und der bringt mich da,
Habe ich die Strecke nicht mitgemacht.
Ich habe die Strecke nicht erlebt.
Ich habe mein Leben nicht gelebt.
Also sei da,
Wo du bist und von dort aus den nächsten Schritt.
Das ist eine unfassbare Erlösung,
Ja,
Wenn das in unser System verankert ist.
Das ist Befreiung,
Wirklich.
So,
Und bis dahin sind wir eben noch unterwegs,
Immer zielfixiert,
Aber das erkennen wir dann und integrieren das und alles,
Was integriert wird,
Wird auch überwunden.
Also bevor wir dann in dieser tieferen Struktur des Geistes ruhen oder sicher und geborgen sind,
Ja,
Gehen wir einen Heilungsprozess ein,
Ist der ganze Weg ein Befreiungs- und Heilungsprozess,
Ja,
Der eben auch ein Forschungsprozess ist und vor allen Dingen eine Praxis.
Da sind wir ja mittendrin.
So,
Und in diesem Forschungsprozess möchte ich noch kurz nochmal auf die Angst eingehen,
Weil das ist mir so wichtig.
Also erstmal ist natürlich der Punkt,
Diesen Mut,
Sich der Angst zuzuwenden,
Zulassen.
Auch zulassen,
Dass du Heilung erfahren kannst,
Also auch das Wissen,
Also gepaart mit dem,
Dass dann diese schwierigen emotionalen,
Psychischen Zustände aufkommen,
Ein Wissen darum,
Nicht weiter anfeuern durch die Gedanken,
Ja,
Eine Fähigkeit haben,
Gedanken stoppen zu können.
Das ist was,
Was du sozusagen in Trockenübungen hier vollziehst,
Wenn du also in der Atembetrachtung oder Gehmeditation bist,
Das ist wie eine Trockenübung und wenn dann mal eine schwierige Situation ist,
Dann zu sagen,
Ich muss den Gedanken,
Diesen Gedankenprozess kann ich unterbrechen.
Das geht meistens erstmal hin und her,
Nein,
Will noch weiter,
Will noch weiter und das ist ein ganz wichtiger Schritt,
Wenn du dann merkst,
Doch,
Ich hab's vollbracht.
Hinterher weiß man das ja erst.
So,
Also dieses Versprechen des Buddhas also und nicht nur des Buddhas,
Sondern zum Glück auch aus der Praxis von Traumatherapeuten,
Von Psychotherapeuten und Therapeutinnen wissen wir also,
Wenn das Herz eben eng wird,
Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit,
Einen befreienden Umgang damit zu finden,
Das ist das Versprechen.
Und ich sag mal,
Da wir ja die Phänomene wahrnehmen,
Ja,
Ist was ganz Entscheidendes das sogenannte Frühwarnsystem.
Also ich nenne das mal so,
Das heißt also mitzukriegen,
Wenn unruhige,
Sorgenvolle Geisteszustände aufkommen,
Das mal zurückzuverfolgen,
Immer wieder,
Wie hat das angefangen,
Ja,
Damit du immer mehr Informationen sammelst,
Ja,
Was ist das,
Ja,
Was,
Kreuseln sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so einen Moment,
Also wo etwas in dir aufhorcht,
Ja,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was ist das,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so einen Moment,
Also wo etwas in dir aufhorcht,
Ja,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was ist das,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so einen Moment,
Also wo etwas in dir aufhorcht,
Ja,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was ist das,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreuselt sich die Nackenhaare zum Beispiel,
Gibt es so ein Gefühl,
Ja,
Was kreus Sach mal,
Frühwarnsystem sagt es,
Glaube ich,
Sehr,
Sehr deutlich,
Das war für mich eine ganz wichtige Praxis,
Also auch in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewält bewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konflikt Bewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konflikt Bewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konfliktbewältigung,
Ja,
Also einfach in der Konflikt Und Retreats sind im Grunde diese innere Arbeit,
Könnte man sagen.
Ja,
Und ich gucke gerade auf die Uhr.
Wir sind am Ende und ich habe jetzt durchgesprochen und wollte ja eigentlich immer mal Pausen machen.
Ja,
Das muss ich nochmal gucken.
Ich hoffe,
Es war was für euch dabei,
Was euch jetzt ermutigt und unterstützt in eurer Praxis.
Verstoffwechselt nur,
Was euch jetzt wichtig ist und was da hilfreich ist.
Alles andere könnt ihr einfach loslassen.
Die Vorträge bekommt ihr und dann könnt ihr es hinterher nochmal hören.
Aber jetzt zum Praktizieren für die nächsten Tage jetzt,
Für heute Morgen bis übermorgen.
Nutzt einfach eure innere Intelligenz,
Eure Stimmigkeit.
Da mache ich jetzt weiter.
Einen kleinen Moment noch innehalten und einmal nachspüren,
Ja?
Okay.
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