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Mit Freundlichkeit Durch den Eigenen Körper Wandern

by Ute Lacher-Kleine

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Nimm dir einen Moment Zeit für dich. In dieser Meditation laden wir dich ein, mit liebevoller Aufmerksamkeit durch deinen Körper zu reisen. Dein Körper ist dein Zuhause, er trägt dich durchs Leben. Heute schauen wir ihn mit Freundlichkeit und Wertschätzung an. Diese Meditation hilft dir, eine wohlwollende Verbindung zu deinem Körper zu entwickeln. Lass uns gemeinsam auf diese Reise gehen – mit Offenheit, Wärme und Freundlichkeit.

Transkription

Setze dich bequem in einen Sessel und nimm dir viel Zeit,

Dass du es auch bequem hast.

Spüre die Sitzunterlage,

Wie sich der Rücken an die Lehne schmiegt,

Wie die Füße auf dem Boden stehen.

Nun wollen wir einmal von innen heraus überprüfen,

Ob es auch wirklich bequem ist.

Wir beginnen bei den Füßen.

Spüre zunächst einmal,

Wie sie fest auf dem Boden stehen und dann ändere deren Position eine Winzigkeit und schau mal,

Wie das ist,

Wenn der Fuß etwas anders steht.

Mit dieser freundlichen Frage wandern wir im Körper innerlich weiter nach oben.

Nimm deine Beine wahr.

Bemerke,

Ob da Unruhe ist in den Beinen oder ob sie ganz ruhig sind.

Bewerte dabei nicht,

Sondern bleibe wohlwollend.

Es geht nicht um die bestmögliche Sitzposition,

Es geht um Freundlichkeit mit dir selbst.

Beziehe den Rumpf mit ein in deine Betrachtung.

Ist da alles so,

Wie der Körper es sich wünscht?

Spüre hin zum Bauch,

Wie er seine Arbeit tut.

Er hat sein Programm,

Auch wenn unser Denken es vielleicht nicht für richtig findet.

Schicke einmal ganz viel Fürsorge zu den inneren Organen,

Zu den Muskeln,

Die alles halten.

Spüre deine innere Achse vom Steißbein bis zum Schädel,

Die tagtäglich unser Gewicht tragen muss.

Und erlaube ihr freundlich,

Dass sie sich noch einmal ein bisschen ausrichten darf,

Sodass es bequemer ist.

Spüre auch dein inneres Zentrum.

Es ist nicht wirklich ein Ort,

Eher das Gefühl von einer inneren Mitte.

Und bleibe ein wenig bei dem Gefühl,

In deiner inneren Mitte zu sein.

Beachte,

Wie es mit dem Atem ist,

Wie sich alles neu ausrichtet mit jedem Ein- und Ausatmen,

Wie da Bewegung ist im Körper,

Die Räume sich weiten,

Wie ich frische Luft in den Körper hineinlasse.

Vielleicht ein wenig tiefer atmen,

Dem Körper etwas mehr frische Luft schenken und stelle dir auch vor,

Wie du alles Alte und Verbrauchte mit langen Atemzügen wieder abatmest.

Dann spüre deine Schultern,

Die Arme,

Wie geht es denen?

Können die noch etwas gebrauchen?

Schau,

Ob du es mit einer kleinen Veränderung in der Haltung noch ein wenig bequemer für sie machen kannst.

Leg einmal ganz viel Wohlwollen und Fürsorge da hinein.

Wie verhält es sich mit dem Nacken und dem Kopf?

Haben die ihren idealen Platz gefunden?

Sind sie zufrieden?

Lass dir auch hier Zeit,

Ohne zu bewerten und ohne zu beurteilen,

Eine gute Position für Kopf und Nacken zu finden.

Höre zu,

Was sie dir sagen und erlaube ihnen,

Dass sie sich holen dürfen,

Was sie brauchen.

Wie ist das,

Wenn der Kopf einfach nur im Wohlsein da sein darf,

Ohne denken zu müssen?

Wenn da Raum ist für Wohlbefinden.

Und dann gehe mit deiner Aufmerksamkeit nochmal zu deiner Haltung als Ganzes.

Schau einmal,

Wie es ist,

Wenn alles gut so ist mit dir,

Wenn alles in diesem Moment genau richtig ist.

Sei nachsichtig mit dir,

Wenn nicht alles so ist,

Wie du es gerne hättest und schau heute mal mit besonderer Fürsorge auf dich.

Nun lass ein Bild für dieses Wohlbefinden entstehen,

Vielleicht eine Hängematte oder der Ohrensessel der Oma und nimm dann dieses entspannte Ich als deine Hängematte,

Indem du Platz nimmst.

Und während du es dir gut gehen lässt,

Kannst du ein kleines bisschen die Ohren öffnen,

Um zu lauschen,

Welche Geräusche du um dich herum wahrnimmst.

Nimm dir ein wenig Zeit zu lauschen,

Während du in deiner Hängematte oder in deinem Ohrensessel bist.

Und dann komm mit deiner Achtsamkeit wieder zu dir zurück und nimm wahr,

Wie es jetzt ist.

So mit dir selbst zu sein.

Geh noch einmal zu deinem inneren Zentrum,

Deiner Mitte und bemerke,

Wie dein Feld nach außen strahlt.

Nimm wahr,

Wie es von innen her nach außen strahlt,

Sich weitet.

Und nimm deine Umgebung mit in das strahlende Feld hinein.

Und dann schau einmal,

Wie die Welt aussieht,

Wenn du so wohlwollend auf dich achtest.

Und danke dir für diese Zeit mit dir selbst.

© 2026 Ute Lacher-Kleine. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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