
Loslassen & Vertrauen: Eine Meditation für innere Ruhe
In dieser sanften 10-minütigen Meditation lässt du Sorgen und innere Anspannung Schritt für Schritt los. Du lernst, deine Gedanken liebevoll zu beobachten, anstatt dich gegen sie zu wehren – und spürst dabei, wie viel leichter du wirst, wenn der innere Widerstand nachlässt. Mit ruhiger Atemführung, achtsamer Wahrnehmung und wohltuenden Affirmationen findest du zurück ins Jetzt und öffnest dich für Vertrauen in den Weg, der sich für dich entfalten darf. Diese Praxis schenkt dir Ruhe, Klarheit und neue Energie für deinen Tag. Besonders hilfreich, wenn du dich erschöpft fühlst, viel im Kopf bist oder das Gefühl hast, alles kontrollieren zu müssen. Music by Chris Collins
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu deiner heutigen Praxis.
Mein Name ist Franzi,
Ich bin zertifizierte Meditationslehrerin und ich freue mich sehr,
Dass wir nun gemeinsam meditieren.
Das ist deine Zeit für dich,
Deine Zeit um innezuhalten,
Kurz Pause zu drücken und neue Kraft zu tanken.
Also lege alle Ablenkungen für einen Moment beiseite,
Schalte dein Handy in den Flugmodus und mache es dir gemütlich.
Suche dir eine bequeme Position im Sitzen oder auch im Liegen,
Wenn du möchtest.
Und dann erlaube dir,
Erst einmal hier anzukommen,
Bei dir in diesem Moment,
In deinem Körper.
Spüre einmal den Kontakt zum Boden,
Der dich gerade trägt.
Lass all das Gewicht,
All die Anspannung,
Die sich die letzten Tage vielleicht angesammelt haben,
Mit der nächsten Ausatmung über deine Füße in den Boden abfließen.
Erlaube dir,
Hier loszulassen.
Spüre,
Wie dein Gesicht sanfter und weicher wird,
Wie sich alle Gesichtsmuskeln entspannen und loslassen.
Der Kiefer lockert sich,
Die Zunge löst sich vom Gaumen.
Dann stelle dir vor,
Wie diese Welle der Entspannung weiter zu deinem Nacken fließt,
Zu den Schultern,
Den Armen,
Weiter zum Bauch und zu deinen Füßen und deinen Beinen.
Mit jeder Einatmung nimmst du frische Energie auf und mit jeder Ausatmung lässt du los.
Nimm nun einmal deinen ganz natürlichen Atem wahr.
Du musst nichts verändern.
Nimm einfach wahr,
Wie der Atem kommt und wieder geht,
Wie kleine Wellen,
Die ganz ohne Anstrengung am Strand ankommen,
Sich aufbauen und wieder abflachen.
Und dann lenke nun deine Atmung einmal bewusst in den Bauch hinunter.
Einatmung,
Der Bauch wird dabei weich und wölbt sich nach vorne und mit der Ausatmung lässt du los.
Der Bauchnabbel fließt wieder Richtung Wirbelsäule.
Die Atmung wird tiefer und langsamer.
Einatmen,
Der Bauch hebt sich und ausatmen,
Der Bauch senkt sich.
Lass dich in diesem beruhigenden Atemrhythmus sinken.
Wenn du möchtest,
Dann sage dir gedanklich ein bei der Einatmung und aus bei der Ausatmung und bleibe so mit deinem Fokus bei der Atmung.
Vielleicht bemerkst du,
Dass dich deine Gedanken immer wieder von der Atmung davontragen.
Vielleicht sorgst du dich um die Zukunft,
Vielleicht sind da Gedanken an die Arbeit oder an deine finanzielle Situation oder an irgendetwas,
Was gerade vielleicht nicht ganz so läuft,
Wie du dir das vorstellst.
Versuche einmal diese Gedanken nicht zu bewerten.
Erlaube ihnen da zu sein und dann lass sie weiterziehen.
Probiere das ein paar Minuten für dich aus.
Der Fokus liegt auf der Atmung und wenn du bemerkst,
Dass deine Gedanken dich ablenken,
Nimm sie wahr,
Beobachte sie für einen Moment und dann lass sie los,
Lass sie weiterziehen.
Zum einen sind es unsere Gedanken,
Die oft sehr,
Sehr viel Energie binden.
Energie,
Die dir im jetzigen Moment fehlt,
Die dich vielleicht blockiert und daran hindert,
Das Hier und Jetzt zu genießen.
Was aber noch mal mehr Energie kostet,
Ist der innere Widerstand gegen unsere Gedanken und Emotionen,
Den wir oft ganz unbewusst leisten.
Damit haben wir also zwei innere Energieräuber,
Die sorgenden Gedanken an sich und den inneren Kampf gegen diese Gedanken.
Das herausfordernde Gedankenkommen können wir nicht verhindern.
In einem gewissen Maß sind Sorgen ja auch sinnvoll.
Sie sorgen sich im wahrsten Sinne des Wortes um unsere Sicherheit.
Aber wir können lernen zu unterscheiden,
Welche Sorgen sind sinnvoll und wo übertreibt meine innere Stimme vielleicht.
Und das üben wir,
Indem wir unsere Gedanken und Emotionen zulassen,
Sie aus neutraler Sicht kurz beobachten und sie dann weiterziehen lassen.
Und indem wir sie da sein lassen,
Geben wir den inneren Widerstand auf,
Denn das,
Wogegen du dich wehrst,
Das bleibt bestehen.
Und hingegen das,
Was sich zeigen darf,
Was an die Oberfläche kommen darf,
Das löst sich oft von ganz von selbst wieder auf.
Wenn also der nächste Gedanke kommt,
Sage dir innerlich,
Ich höre dich,
Ich lasse dich los.
Synchronisiere diese Sätze gerne mit deiner Atmung.
Sage dir mit der Einatmung,
Ich höre dich und mit der Ausatmung,
Ich lasse dich los.
Spüre,
Wie du mit jedem Loslassen leichter wirst,
Wie sich die Anspannung langsam auflöst.
Dein Geist wird klarer und ruhiger.
Dein Körper entspannt sich mehr und mehr.
Wenn du loslässt,
Entsteht Raum.
Raum für Ruhe,
Raum für Klarheit,
Raum für Vertrauen.
Vertraue darauf,
Dass der Weg entsteht,
Während du ihn gehst.
Wenn du möchtest,
Dann wiederhole innerlich die Affirmation,
Ich vertraue dem Weg,
Der sich vor mir entfaltet.
Ich vertraue dem Weg,
Der sich vor mir entfaltet.
Lass diese Worte wie weiche Wellen durch dich hindurch fließen.
Atme noch einmal tief ein und lösend wieder aus.
Spüre,
Wie viel weicher dein Körper jetzt ist,
Wie viel ruhiger dein Geist und wie viel klarer der jetzige Moment.
Nimm dieses Gefühl der Leichtigkeit und des Vertrauens mit in deinen Tag und wenn du soweit bist,
Dann bewege ganz langsam deine Finger und deine Zehen.
Öffne ganz sanft deine Augen und komme zurück in den Raum voller Leichtigkeit,
Voller Klarheit und voller Vertrauen.
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