
Tempel der Erinnerung
In dieser Meditation lade ich dich ein zu einer geführten Reise – eine Erinnerung daran, wer du wirklich bist. Wir betreten gemeinsam einen inneren Raum, der jenseits von Zeit und Ziel liegt: den Tempel der Erinnerung. Dort wirst du einer stillen Hüterin begegnen. Vielleicht übergibt sie dir etwas, sie spricht zu dir ohne Worte. Vielleicht empfängst du einen Satz, ein Symbol, ein Gefühl. Diese Meditation schenkt dir einen Moment von Weichheit, Weite und Wahrheit. Sie ist eine Einladung, nicht zu werden – sondern zu erinnern. (Hintergrundmusik von Light_Music kostenfrei zur Verfügung gestellt über pixabay)
Transkription
Willkommen im Tempel der Erinnerung.
Nimm Dir einen Moment,
Um Dich zu spüren,
Wie Du hier sitzt,
Auf Deinem Kissen,
Deiner Matte oder Deinem Stuhl.
Lass Deinen Körper ankommen und wenn Du soweit bist,
Schließe sanft Deine Augen.
Nun stell Dir vor,
Du betrittst einen Raum,
Einen Raum aus Empfindung.
Der Moment ist weich,
Wie frisch geduscht in kühle Laken gehüllt,
Wie schwerelos im warmen Wasser,
Wie ein inneres Lächeln.
Dies ist der Raum von Gentil,
Eine Qualität,
Die zart ist und Dich empfangen lässt.
Aus dieser Sanftheit heraus lade ich Dich ein,
Dich Deinem Herzen zuzuwenden.
In Deinem Herzraum brennt eine stille,
Dreifarbige Flamme,
Eine Zunge in Blau,
Wie klares Bewusstsein,
Eine in Gold,
Wie innere Weisheit,
Eine in Rosa,
Wie warme,
Bedingungslose Liebe.
Sie tanzen gemeinsam und sie erinnern Dich daran,
Wer Du bist.
Spüre und erinnere Dich.
Stell Dir vor,
Du betrittst nun durch diese Flammen einen inneren Raum der Stille.
Du gehst langsam,
Nicht weil Du müde bist,
Sondern weil Dein Körper weiß,
Du näherst Dich dem Heiligen.
Jeder Schritt bringt Dich tiefer in Dich hinein,
Die Luft verändert sich,
Vor Dir erhebt sich ein Eingang,
Ein Tor,
Ein Bogen,
Ein Schleier und Du weißt,
Hier beginnt Dein Tempel.
Vielleicht ist er aus Sandstein,
Vielleicht aus Licht,
Aus Wellen,
Aus Wald,
Vielleicht kennst Du ihn noch nicht,
Doch Dein Körper erkennt ihn wieder,
Du trittst ein,
Du gehst durch Räume,
Vorbei an Erinnerungen,
Bildern,
Stillen Objekten und dann erreichst Du die Mitte,
Dort wartet jemand auf Dich,
Eine Gestalt,
Eine Hüterin,
Sie ist weder fremd,
Noch ist sie laut,
Sie sieht Dich und sie spricht wortlos,
Vielleicht zeigt sie Dir etwas,
Vielleicht übergibt sie Dir einen Gegenstand,
Vielleicht sendet sie Dir eine Erinnerung,
Lass es geschehen,
Lass es sich entfalten,
Du brauchst nichts zu verstehen,
Empfange,
Atme und bleibe noch einen Moment,
Wenn Du möchtest,
Danke der Hüterin und nun ist es Zeit zurückzukehren,
Du gehst langsam zurück durch die Räume,
Vielleicht lässt Du etwas zurück,
Vielleicht nimmst Du etwas mit,
Du trittst durch die dreifache Flamme und kommst in Deiner Geschwindigkeit,
Wieder zurück hier in den Raum,
In dem Dein Körper sitzt,
Spüre den Boden,
Du kannst Deine Finger und Füße leicht bewegen und nun nimm noch drei tiefe Atemzüge und mit dem dritten ausatmen öffnest Du Deine Augen und bist wieder ganz im Hier und Jetzt.
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