
Yoga Nidra zum Einsteigen 2: Visualisierung
by Emina Sommer
Lerne Schritt für Schritt die wundervolle Praxis des Yoga Nidra. Der zweite Teil von "Yoga Nidra zum Einsteigen" widmet sich den Visualisierungsübungen. Erweitere dein Bewusstsein und erfahre deine Innenräume mit dieser Meditation.
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen bei Yoga Nidra zum Einsteigen 2.
Mein Name ist Emina und ich darf Dich heute durch diese Praxis begleiten.
Dies ist der zweite Teil der Meditationsreihe Yoga Nidra zum Einsteigen.
Heute geht es um Visualisierungen.
Mache Dich nun bereit für die Praxis des Yoga Nidra.
Versichere Dich,
Dass Du ungestört bist für die Dauer der Praxis.
Und dann lege Dich auf Deinen Rücken mit einem kleinen Kissen unter den Kopf,
Sodass Dein Kopf neutral liegen kann.
Bette Dich so,
Wie Du für die Dauer der Praxis liegen möchtest,
Ohne Dich zu bewegen.
Richte Dir alles her,
Was Du brauchst,
Vielleicht ein Kissen oder eine Decke unter die Knie,
Vielleicht auch eine Decke zum Zudecken,
Denn manchmal kühlt der Körper schnell aus,
Wenn wir entspannt sind.
Lass die Arme und Beine dann auseinanderfallen,
Die Handfläche zeigen nach oben,
Die Füße fallen leicht nach außen.
Ein entspannter Körper ist immer unsere Grundlage für das Yoga Nidra.
Mache es Dir so gemütlich wie möglich und nimm Dir dabei Zeit.
Nimm wahr,
Ob Du nun wirklich gemütlich liegst.
Und wenn dem so ist,
Dann lass es auch Deinen Körper wissen und sage Dir innerlich,
Ich liege gemütlich,
Alles ist gut.
Schließe nun sanft Deine Augen,
Nimm Deine Atmung wahr und spür den Kontakt zur Unterlage.
Mache Dir keine Sorgen,
Wenn Du nicht alles hörst,
Was ich sage.
Du fließt auf natürliche Art und Weise in das bewusste Hören hinein und auch wieder hinaus.
Der tiefste Teil in Dir,
Dein Unbewusstes,
Hört genau das,
Was für Dich wichtig ist.
Und dann nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und atme durch den Mund wieder aus.
Und dann wiederhole dies noch zweimal durch die Nase ein und durch den Mund ganz langsam und lange wieder ausatmen.
Noch einmal.
Lasse mit dieser Ausatmung Deinen Körper in die Stille gleiten.
Und gönn Dir auch heute wieder ein kleines Versprechen,
Dass Du Deinen Körper für die Praxis nicht bewegen wirst.
Er darf einschlafen.
Und natürlich kannst Du Dich jederzeit bewegen,
Wenn Du das möchtest.
Es ist eine Unterstützung für die Praxis,
Denn durch diese physische Ruhe können wir tiefere Dimensionen unseres Seins erfahren.
Und dann kannst Du einfach zuhören.
Wie immer brauchst Du die Übung nicht verstehen oder darüber nachdenken.
Das kannst Du gerne nachher machen.
Gib Deinem Geist jetzt in diesem Moment die Erlaubnis,
Sich komplett zu entspannen.
Und bevor wir zu den Visualisierungen kommen,
Werden wir noch Konzentration aufbauen.
Zähle nun mental von der Zahl 21 bis 0 hinunter.
Also 21,
20,
19 und so weiter.
Falls Du Dich verzählst,
Fange einfach wieder mit 21 an.
Dein Geist darf dabei ruhig und entspannt sein.
Und es gilt nicht bei 0 anzukommen.
Das ist nicht das Ziel.
Das Ziel ist,
Wachsam zu bleiben.
Jeder Atemzug ist eine Zahl.
Ich atme ein,
21.
Ich atme aus,
21.
Ich atme ein,
20.
Ich atme aus,
20.
Beginne jetzt von 21 herunter zu zählen.
Wo auch immer Du gerade angekommen bist,
Lass das Zählen los.
Lass es einfach sein.
Wir kommen nun zu den Visualisierungen.
Ich werde eine Vielzahl von verschiedenen Dingen nennen.
Diese arbeiten auf einer unbewussten Ebene.
Es macht nichts,
Wenn die Bilder am Anfang nicht so klar sind.
Es braucht etwas Übung.
Versuche sie in ihrer Ganzheit wahrzunehmen.
Gefühl,
Farbe,
Bewegung,
Form.
Das was auftaucht,
Taucht auf.
Konzentriere Dich nun auf den endlosen Raum oberhalb Deiner Augen.
Nimm diesen weiten Bereich wahr.
Und lasse hier Bilder in Deiner Ganzheit entstehen.
Lasse sie kommen und gehen,
Ohne daran anzuhaften.
Wir fangen jetzt mit den Visualisierungen an.
Eine flackernde Kerze.
Eine flackernde Kerze.
Eine flackernde Kerze.
Gelbe Wolken.
Gelbe Wolken.
Gelbe Wolken.
Ein blauer Wolkenhimmel.
Ein blauer Wolkenhimmel.
Ein blauer Wolkenhimmel.
Ein großer Baum.
Ein großer Baum.
Ein großer Baum.
Hängematte.
Hängematte.
Endlose Wüste.
Endlose Wüste.
Endlose Wüste.
Pyramide in Ägypten.
Pyramide in Ägypten.
Pyramide in Ägypten.
Schneebedeckte Berge.
Schneebedeckte Berge.
Schneebedeckte Berge.
Schneebedeckte Berge.
Ein Tempel bei Sonnenaufgang.
Ein Tempel bei Sonnenaufgang.
Ein Tempel bei Sonnenaufgang.
Ein Sternenhimmel in der Nacht.
Ein Sternenhimmel in der Nacht.
Ein Sternenhimmel in der Nacht.
Ein Sternenhimmel in der Nacht.
Vollmond.
Vollmond.
Vollmond.
Vögel,
Die an einem Sonnenuntergang vorüberfliegen.
Vögel,
Die an einem Sonnenuntergang vorüberfliegen.
Vögel,
Die an einem Sonnenuntergang vorüberfliegen.
Vögel,
Die an einem Sonnenuntergang vorüberfliegen.
Vögel,
Die an einem Sonnenuntergang vorüberfliegen.
Sich langsam bewegende Elefanten.
Sich langsam bewegende Elefanten.
Sich langsam bewegende Elefanten.
Sich langsam bewegende Elefanten.
Rote Wolken ziehen am Himmel vorbei.
Rote Wolken ziehen am Himmel vorbei.
Galoppierende Pferde.
Ein Kreuz auf einer Kirche.
Sterne in der Nacht.
Vollmond.
Unendliches Meer.
Eine Feder,
Die im Wind fliegt.
Eine Feder,
Die im Wind fliegt.
Eine Steinwand in einem grünen Feld.
Ein Rosenstrauch.
Ein großer Wald mit einem Haus.
Mit einem Schornstein,
Wo Rauch hinaufsteigt.
Mit einem Schornstein,
Wo Rauch hinaufsteigt.
Ein Mann,
Der Piano spielt.
Eine lange,
Einsame Straße.
Eine lange,
Einsame Straße.
Eine Wüste.
Ein lächelnder Buddha.
Brennende Wellen am Strand.
Brechende Wellen am Strand.
Brechende Wellen an einem Strand.
Brechende Wellen an einem Strand.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Das Meer mit Wellen.
Deine Atmung wahr.
Nimm wahr,
Wie sich Dein Bauch und Brustkorb heben und senken im Rhythmus Deiner Atmung.
Dann weite Deine Aufmerksamkeit aus,
Von Kopf bis zu Deinen Füßen.
Nimm den Kontakt mit der Unterlage wahr.
Nimm wahr,
Wo Dein Körper Kontakt mit der Unterlage,
Mit der Kleidung,
Vielleicht mit der Decke.
Und werde Dir Deiner Position im Raum bewusst.
Nimm bewusst den Raum wahr,
In dem Du Dich befindest.
Visualisiere mit Deinem inneren Auge den Raum um Dich herum.
Wie sieht der Boden aus?
Wie die Wände?
Welche Möbel sind in diesem Raum?
Mach Dir bewusst,
Wo Du gerade bist und wie es dort aussieht.
Nimm Deinen ganzen Körper wahr,
Wie er da liegt.
Und lass ihn Deine Aufmerksamkeit genießen.
Und dann kannst Du ganz langsam beginnen,
Tiefer durchzuatmen.
Die Finger bewegen und die Zehen und mit Hand und Fußgelenken kreisen.
Und Dich entweder durchstrecken oder den Körper ganz klein und rund machen.
Dich ganz klein zusammenziehen,
Je nachdem,
Wie Du Dich fühlst.
Und dann nimm wahr,
Welches Nasenloch offener ist und dreh Dich auf die Seite,
Wo das Nasenloch offener ist.
Bleib noch ein paar Minuten oder so lange,
Wie es angenehm ist,
Liegen.
Die Praxis des Yoga Nidra ist nun beendet.
Ich hoffe,
Du hast es genossen.
Und ich freue mich,
Wenn ich Dich in Yoga Nidra zum Einsteigen 3 weiter begleiten darf.
Alles Liebe und bis bald!
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (419)
Neueste Bewertungen
More from Emina Sommer
Ähnliche Meditationen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
