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Yoga Nidra Für Montagmorgen - Vertrauen In Deine Kraft

by Christina Reinisch | Dein Körper - Dein Weg

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Meditation
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Dieses Yoga Nidra begleitet dich in Momenten, in denen der kommende Tag - oder die vor die liegende Woche- dich zu überwältigen droht. In tiefer Ruhe verbindest du dich mit deiner inneren Stärke und dem Vertrauen, dass du die Kraft für das, was vor dir liegt, in dir trägst. Eine sanfte Visualisierung lädt dich ein, dich wie ein Baum zu erfahren – verwurzelt, aufrecht und getragen von innerer Stabilität, auch wenn es im Außen stürmisch ist. Geeignet für Montagmorgen oder immer dann, wenn du deine ganz eigene Stärke finden möchtest.

Transkription

Hallo und herzlich Willkommen zu deinem Yoga Nidra am Montagmorgen.

Zu deiner Entspannungsreise hin zu mehr Ruhe und Vertrauen in deine innere Kraft.

Mein Name ist Christina und ich begleite dich auf dieser Reise,

Noch bevor deine herausfordernde Woche oder dein anstrengender Tag beginnt.

Nimm dir die Zeit,

Dein Ruhennest ganz gemütlich vorzubereiten.

Höre auf die Bedürfnisse deines Körpers.

Frage dich,

Ist diese Position bequem für meinen Kopf,

Für meinen Rücken,

Für meine Beine?

Und wenn nicht,

Sorge für dich.

Nimm deine Bedürfnisse ernst.

Nimm dir ein zusätzliches Kissen oder eine Decke und schenke dir dieses kleine Extra an Fürsorge.

Nur für dich.

Wenn du dann deine bequeme Position gefunden hast,

Beginne deinen Atem zu beobachten.

Beobachte,

Wie er kommt und geht in seinem ganz natürlichen Rhythmus.

Beobachte,

Ohne etwas zu verändern oder verbessern zu wollen.

Lass ihn fließen,

In diesem ganz eigenen Rhythmus,

In diesem einzigartigen Moment.

Schenke dir selbst ein Lächeln und danke dir dafür,

Dass du dir diese Zeit nimmst,

Deine Zeit,

Zeit zur Entspannung und selbst für Sorge.

Auch wenn wir versuchen,

Den Körper in der Bewegungsruhe zu halten,

Wann immer du das Bedürfnis hast,

Dich zu bewegen,

Tu das.

Versuche es so langsam und so sanft wie möglich zu tun,

Aber achte auf deine Bedürfnisse und kehre danach wieder zur Bewegungsruhe zurück.

Erinnere dich,

Du kannst in dieser Praxis nichts falsch machen und meine Stimme begleitet dich während der gesamten Reise.

Wohin deine Gedanken dich auch tragen mögen,

Du kannst immer zu meiner Stimme zurückkommen.

Führe nun in deinen Körper hinein.

Nimm wahr,

Wo dein Körper den Boden berührt.

Spüre,

Wo du vom Boden,

Der Matte oder der Decke getragen wirst,

Auf der du liegst.

Mit jedem Atemzug darfst du nun Anspannung loslassen und beobachten,

Wie du Millimeter für Millimeter tiefer in den Boden einsinkst.

Mit jedem Atemzug ein kleines bisschen mehr loslassen.

Erlaube dir loszulassen.

Erlaube dir gehalten zu werden.

Erlaube es dir ein kleines bisschen mehr,

Mit jedem Atemzug.

Und dann darf deine Yoga Nidra Reise beginnen.

Lass deinen Atem nun ganz natürlich kommen und gehen und richte deine Aufmerksamkeit in deinen Herzraum.

Dieses energetische Zentrum in der Mitte deiner Brust.

Vielleicht kannst du den Schlag deines Herzens spüren.

Dieses rhythmische,

Stetige Pochen direkt in deiner Brust.

Nimm dir einen Moment,

Um hinzuhören.

Und während du lauscht,

Lass ein Gefühl in deiner Brust entstehen.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Stärke.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Stärke.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Stärke.

Lass dieses Gefühl mit jedem Herzschlag wachsen,

Bis es deine ganze Brust erfüllt.

Wisse,

Dass dieses Gefühl jetzt durch dein gesamtes System pulsiert,

Im Rhythmus deines Herzens.

Lasse nun das bewusste Wahrnehmen deines Herzschlags los und wende deine Aufmerksamkeit stattdessen einer Reise durch deinen ganzen Körper zu.

Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Fußsohlen.

Spüre deine Fußsohlen.

Spüre alle zehn Zehen gleichzeitig.

Alle zehn Zehen.

Spüre deine Fußgelenke.

Deine Unterschenkel.

Deine Knie.

Deine Oberschenkel.

Deine Hüften.

Spüre dein Becken.

Deinen Unterbauch.

Den ganzen unteren Teil deines Körpers.

Dann bringe deine Aufmerksamkeit zum Oberbauch.

Deine Brust.

Deinen Hals.

Spüre deine Schultern.

Deine Oberarme.

Deine Ellenbogen.

Deine Unterarme.

Deine Handgelenke.

Deine Handflächen.

Alle zehn Finger gleichzeitig.

Alle zehn Finger.

Den ganzen oberen Teil deines Körpers.

Dann richte deine Aufmerksamkeit auf dein Kinn.

Deine Nase.

Dein drittes Auge.

Den Scheitel deines Kopfes.

Den Scheitel deines Kopfes.

Den ganzen Körper auf einmal.

Den ganzen Körper.

Kehre nun zurück zu deinem Atem.

Beobachte deinen Einatem.

Beobachte deinen Ausatem.

Und beginne dann,

Deinen Atem zu lenken.

Lass den Einatem durch die Fußsohlen fließen.

Hoch die Beine entlang der gesamten Rückseite deines Körpers.

Bis hin zum Scheitel deines Kopfes.

Dann atme aus vom Scheitel.

Wieder hinunter entlang der Vorderseite deines Körpers.

Bis zu den Fußsohlen.

Einatmen hoch auf der Rückseite.

Ausatmen hinunter entlang der Vorderseite.

Lass nun die Wahrnehmung deines Atems los.

Und setze deine Reise mit der Einladung von Gefühlen und Empfindungen fort.

Beginne damit,

Ein Gefühl von Schwere in deinen Körper einzuladen.

Wie fühlt es sich an,

Wenn du Schwere erfährst?

Lass die Schwere los und lade nun ein Gefühl von Leichtigkeit in deinen Körper ein.

Wie erfährst du Leichtigkeit in deinem ganzen Körper?

Kehre zurück zur Mitte.

Weder schwer noch leicht.

Spüre Neutralität.

Jetzt lade ein Gefühl von Unruhe oder Ängstlichkeit ein.

Was bedeutet das für deinen Körper?

Wie zeigt sich diese Unruhe oder Ängstlichkeit in deinem Körper?

Lass Unruhe und Ängstlichkeit los und lade das Gegenteil ein.

Ruhe,

Gelassenheit.

Wie erfährst du Ruhe?

Wie fühlt sich das an in deinem Körper?

Kehre zurück zur Mitte.

Weder ängstlich noch ruhig.

Erlebe deinen neutralen Zustand des Seins.

Nun lade ein Gefühl von Überwältigung ein.

Wie fühlt sich dein Körper an,

Wenn du überwältigt bist?

Woran erkennst du das?

Lass Überwältigung los und lade ein Gefühl von Kraft ein.

Wie fühlt sich dein Körper an,

Wenn du kraftvoll bist?

Woran erkennst du das?

Kehre zurück zur Mitte.

Weder überwältigt noch kraftvoll.

Erfahre erneut deinen individuellen Zustand der Neutralität.

Von hier aus lass uns weiter reisen.

Stell dir vor,

Du stehst draußen in der Natur.

Vor dir öffnet sich eine weite Wiese oder ein Feld.

Und in seiner Mitte steht ein Baum.

Groß und stark,

Aufrecht und geerdet.

Mit dicken Wurzeln,

Die tief in die Erde reichen.

Mit einem kraftvollen,

Beständigen Stamm und einer stolzen Krone.

Mit Ästen in allen Größen.

Manche lang,

Kräftig,

Bereits alt und voller Erfahrung.

Andere noch zarter,

Weicher,

Flexibler.

Voller Blätter,

Die in der sanften Breese rascheln.

Die Bewegung der Blätter wirkt verspielt.

Die kleineren Zweige wiegen sich sanft hin und her,

Während der Stamm ruhig und aufrecht bleibt.

Fest verbunden mit der Erde.

So hoch und beständig steht er da.

Seit vielen Jahren.

Zeuge von vielem.

Geprägt vom Leben.

Während du langsam näher kommst,

Schritt für Schritt,

Bemerkst du die Spuren an seinem kräftigen Stamm.

Es gibt Risse und Furchen in der Rinde.

Narben von gebrochenen Ästen und Zweigen.

Und dennoch steht er.

Groß und stark,

Fest verwurzelt in der Erde.

Du trittst noch näher und bemerkst,

Wie der Wind stärker wird.

Das Rascheln der Blätter wird lauter.

Was eben noch verspielt klangen wird,

Innerhalb weniger Momente zu einem Brausen.

Der Himmel verdunkelt sich,

Die Wolken verfärben sich,

Fast schwarz.

Der Wind treibt sie schnell über den Himmel.

Du riechst,

Dass bald der Regen kommt.

Und der Baum steht noch immer da,

Äußerlich scheinbar unerschütterlich.

Er richtet seine ganze Wahrnehmung,

All seine Sinne nach innen.

Er spürt in seine Wurzeln hinein,

Die dicken und die feinen,

Seine Verbindung zur Erde.

Die,

Die schon immer da waren.

Die,

Die ihn im feuchten,

Warmen,

Braunen Boden verankern.

Die,

Die ihn halten,

Auch jetzt.

Dann richtet er seine Aufmerksamkeit noch tiefer nach innen.

Spürt seine Lebenskraft,

Wie sie durch die Wurzeln,

Den Stamm,

Die Äste fließt.

Wie sie durch ihn hindurch pulsiert,

In seinem ganz eigenen Rhythmus.

Wie ein Herzschlag oder ein Atem des Baumes.

Verlässlich,

Nähernd.

Versorgend bis in das letzte Blatt,

Bis zur äußersten Spitze.

So verbindet sich der Baum mit seiner inneren Kraft,

Während der Sturm draußen tobt.

Er spürt,

Wie seine Äste geschüttelt,

Hin- und hergeworfen,

Auf- und abgedrückt werden.

Und gleichzeitig fühlt er seine Verbindung zur Erde,

Zur Kraft,

Die ihn hält,

Und zu seiner inneren Stärke,

Die ihn durch all die Jahre getragen hat,

Die schon immer da war.

Und so steht er,

Mit seiner würdevollen Präsenz und dem stillen Leuchten,

Das von innen kommt,

Mitten im Sturm.

Währenddessen beginnt der Sturm nachzulassen.

Er wird schwächer.

Die Wolken ziehen langsamer.

Ihre Farbe wandelt sich,

Von schwarz zu dunkelgrau,

Von dunkelgrau zu hellgrau.

Dann und wann öffnet sich eine Lücke und ein Sonnenstrahl erscheint.

Während Du noch immer auf der Wiese stehst und den Baum betrachtest,

Öffnet sich genau über ihm eine Wolkenlücke und ein warmer,

Heller Sonnenstrahl fällt auf ihn,

Bedeckt den Baum mit goldenem Licht,

Den ganzen Baum.

Wir auf einer Bühne beleuchtet,

Und Du hast den Eindruck,

Dass er seine Äste ein klein wenig weiter ausstreckt,

Dem Licht und der Wärme der Sonne entgegen,

Während die Regentropfen auf seinen Blättern wie Edelsteine funkeln.

Lass auch Dich von diesem warmen,

Hellen Sonnenstrahl mit Licht erfüllen.

Lass Deinen ganzen Körper in diesem goldenen Licht baden und spüre,

Wie Regentropfen in Dir wie Edelsteine funkeln.

Jetzt löst sich alles auf.

Lass den Baum im goldenen,

Funkelnden Licht verblassen.

Lass auch Deinen Körper in diesem Licht aufgehen.

Einfach sein.

Bringe nun dieses Gefühl,

Das Dich durch die Reise getragen hat,

Zurück in Dein Bewusstsein,

Hier in diese goldene Sphäre.

Lass die Buchstaben leuchten,

Während Du mit Deiner inneren Stimme sprichst.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Stärke.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Stärke.

Ich bin verbunden mit meiner inneren Stärke.

Lass das goldene Licht nun wie Nebel verblassen und beobachte,

Wie Dein Körper wieder Form annimmt,

Hier an diesem Ort.

Deine Reise nähert sich nun dem Ende.

Dein Yoga Nidra ist vollendet.

Vertiefe nun Deinen Atem.

Bringe Deine Aufmerksamkeit zurück in diesen Raum.

Spüre die Unterlage unter Dir und den Raum über Dir.

Lade sanft Bewegung in Deinen Körper ein.

Beginne dort,

Wo es sich jetzt stimmig anfühlt,

Vielleicht mit Händen und Füßen,

Fingern und Zehen oder was auch immer sich jetzt gut anfühlt.

Vielleicht möchtest Du Dich recken und strecken,

Gähnen oder einfach noch ein paar Augenblicke liegen bleiben.

Erlaube Dir,

Das zu tun,

Was Dir jetzt gut tut.

Sorge für Dich und schenk Dir genau das.

Wann immer Du Dich bereit fühlst,

Blinzle liebevoll Deine Augen auf.

Willkommen zurück.

Ich verabschiede mich hier von Dir.

Ich danke Dir von ganzem Herzen dafür,

Dass Du heute mit mir auf diese Reise gegangen bist und wünsche Dir einen vertrauensvollen Start in Deinen Tag,

In Deine Woche.

Deine Christina

© 2026 Christina Reinisch | Dein Körper - Dein Weg. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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