
Vollmond - Beschützt werden
Lalla führt mittels Visualisierungskraft sowie einer genau angeleiteten Atemübung in eine Meditation, die uns die beruhigende, weibliche Energie des Mondes (Chandra) näherbringt. Eine Meditation, die zu innerer Ruhe führt und beliebig lange weitergeführt werden kann.
Transkription
Namaskar,
Namaskar,
Namaskar und Namaste.
Danke,
Dass ihr heute zuhört.
Heute ist ein Tag,
An dem am Abend ein voller Mond am Firmament aufgehen wird.
Und deshalb widme ich diese Meditation Chandra Vedana,
Diese Meditation,
Diese Atem-Meditation,
Diesen besonderen Tag,
Wo der Mond in seiner Fülle erscheinen wird,
Immer daran denkend,
Dass er beleuchtet wird,
Immer daran denken,
Dass er immer voll ist in seiner ganzen Schönheit,
Auch wenn er sich manchmal etwas verhüllt.
Ich bitte euch,
Ganz ruhig euren Sitz einzunehmen und für einen Moment aufrecht zu sitzen.
Wir würden also ein Kissen unter unsere beiden Sitzbeinhöcker legen oder eine gefaltete Decke.
Und nun die beiden Sitzbeinhöcker soweit spürbar machen,
Indem wir die beiden Pobacken nach hinten und auseinander ziehen,
Dabei ein wenig nach vorne lehnen und uns dann aufrecht hinsetzen.
Die Beine können locker gekreuzt sein,
Es kann ein Schneidersitz sein,
Einfach ein bequemer Sitz.
Damit wir gut atmen können,
Ziehen wir die Schultern etwas höher Richtung Ohrläppchen und schieben dann ganz sanft die Oberarmknochen nach hinten.
Wir lassen die beiden Schulterblätter so ein wenig wie ein Schutzschild sich bemerkbar machen.
Gleich noch mal die beiden Schultern hoch und dann die Oberarme etwas nach hinten schieben,
Bis die beiden Schulterblätter uns von hinten stützen.
Dann denken wir einen Moment über die Schilddrüse nach,
Da wo der Atemsapfel ist,
Machen diese Stelle ganz offen und frei,
Indem wir uns vorstellen,
Wir hätten eine Stimmgabe.
Diese Stimmgabe beim Atemsapfel würde ein bisschen nach hinten schieben,
Sodass die Kehle frei wird und die beiden Ohrläppchen über den Schultern ausgerichtet sind.
Es atmet einfach ein und es atmet einfach aus.
Wir entspannen die Schultern,
Lassen die Hände auf den Oberschenkeln ruhen,
Mit den Handtellern nach oben.
Das ist ein Symbol.
Dieses Symbol heißt,
Ich gehe auf Empfang.
Es atmet ein,
Es atmet aus.
Nun verlassen wir uns auf unsere Kraft der Vision.
Wir stellen uns erst mal vor,
Wir sitzen hier und werden geatmet.
Wir visualisieren unsere Umrisse,
Eine Silhouette.
Es ist ein Mensch,
Der geatmet wird,
Der auf der Erde sitzt und sich in seinem Zeitraum befindet.
Stellen wir uns vor,
Es dämmert,
Es ist ein wunderbares Licht und plötzlich geht der Mond auf.
Es entsteht eine Gleichzeitigkeit zwischen Dämmerung und Mondaufgang,
So wie wir es manchmal sehen.
Die Dämmerung kommt und der Mond geht auf.
Eine große,
Noch zu erahnende Scheibe.
Eine Kugel beleuchtet von einer weiten Sonne.
Sie ist längst gegangen,
Aber sie leuchtet und leuchtet nach und beleuchtet diesen wunderbaren Mond.
Es ist ein ganz beruhigendes Bild.
Immer noch werden wir geatmet.
Es atmet ein,
Es atmet aus.
Darauf können wir uns hundertprozentig verlassen.
So gut zu wissen,
Dass da etwas ist,
Was uns atmet und dass da etwas ist,
Was leuchtet und was beleuchtet wird.
Der Mond steigt auf und aus dieser Röte,
Aus diesem Orange,
Wird langsam Gold.
Aus Dämmerung wird Nacht blau und je nächtlich blauer es wird,
Desto leuchtender,
Goldleuchtend,
Der Mond.
Eine Scheibe,
Anziehungskraft,
Da möchte man hin,
Sich verbinden.
Diese Mondenergie,
Das ist ganz feine,
Leuchtende aus sich heraus.
Dieses möchten wir erahnen und erfahren.
Chandra,
Der Mond,
Die weibliche Energie.
Wir beginnen sie zu spüren.
Das ist ganz tief in uns.
Es ist etwas unendlich Ruhiges.
Es ist etwas immer Daseinendes,
Vertrauen Erweckendes.
Und um es ganz tief erfahrbar zu machen,
Lenken wir die Aufmerksamkeit in unser linkes Nasenloch.
Wir lenken die Aufmerksamkeit fünf Zentimeter über unseren Scheitel,
Krone des Kopfes,
Sodass dieses Mondlicht sich in uns entfaltet.
Für einen kleinen Moment unterstützen wir das linke Nasenloch,
Beugen den rechten Ellbogen,
Legen die linke Hand dem Handteller an den rechten Ellbogen und nehmen ganz sanft den rechten Mittelfinger und legen ihn auf den rechten Nasenflügel,
Ohne zu drücken.
Es reicht ein Hauch von Berührung.
Der Zeigefinger ist auf dem Backenknochen,
Der Daumen auf dem Kiefer und es atmet weiter ein und aus.
Chandra,
Bedana,
Die Mondatmung,
Ganz beruhigend,
Ganz sanft.
Und wenn wir nun erfahren haben,
Wie es sich anfühlt,
Links zu atmen durch die linke Nasenhöhe,
Diesen hellen Punkt über dem Scheitel,
Dann können wir ganz langsam die rechte Hand wieder sinken lassen und links atmen,
Links einatmen,
Links ausatmen.
Das ganz beruhigende,
Besänftigende Chandra,
Bedana.
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