
Himmel und Erde
Manchmal ein bisschen verloren an einem Tag, an einem Ort, in diesem Leben... wer kennt das nicht? Gerade in solchen Momenten schenkt diese Meditation mit Lalla ganz still und unaufgeregt Orientierung und Vertrauen: Ich bin gut da wo ich bin — zwischen Erde und Himmel! Das Gefühl weiter, satter Erdung schenkt Impulse, sich auszudrücken, sich aufzurichten, den Raum zwischen Erde und Himmel annehmend, in die Welt zu treten — dankbar und im Vertrauen geführt zu sein.
Transkription
Ankommen,
Das Gefühl zu haben,
Ich habe einen Weg eingeschlagen und hier ist eine Zwischenstation,
Wissend,
Dass der Weg bis hierher geführt hat,
Wissend,
Dass der Weg weiterführen wird,
Um dann zu erkennen,
Ich bin geführt worden und jetzt bin ich hier,
Wir sind hier,
Jetzt,
Wirklich jetzt,
Es ist eine Erkenntnis,
Dass wir jetzt hier sind,
Nachdem wir diesem Weg geführt,
Gefolgt sind.
Nicht alles waren Entscheidungen,
Manches war Fügung,
Manchmal war es so,
Als würden wir Umwege gehen,
Doch bei genauem Betrachten waren diese Umwege keine Umwege,
Da war eine Fügung und wenn wir es als Fügung annehmen,
Dann entsteht eine tiefe Dankbarkeit,
In dieser Dankbarkeit gehen wir jetzt tief auf,
So wie wir dankbar sind,
Dass wir hier sitzen dürfen,
Dass die Erde uns trägt,
Die Matte uns hält,
Das Sitzkissen,
Die Unterlage uns das Gefühl von Stabilität und Komfort gibt,
So wie wir dankbar sind,
Dass die Wirbelsäule uns stützt,
Können wir uns so verlassen,
Dass es ruhig wird,
Ruhig und vertraut,
Vertraut,
Weil jetzt alles da ist,
Was wir brauchen,
Die Erkenntnis des Weges,
Die Erkenntnis des Umwegs oder der Umwege,
Die keine sind,
Die Erkenntnis,
Dass es Fügung und Fügungen waren,
Die uns jetzt hierhin,
Bis zum Jetzt getragen haben und so können wir uns in dieser Ruhe und Vertrautheit ausdehnen,
Die Erde trägt,
Die Wirbelsäule hält und da mittendrin ist ein Kanal,
Ein Energiekanal,
Der uns lebendig macht.
Wir stellen uns vor als Achse,
Krone des Kopfes,
Eine wunderbare Achse,
Mittelachse hindurch,
Als Verbindung zur Erde und so drehen wir es auch einmal um.
Die Erde möchte sich nach uns ausrichten,
Möchte sich wölben,
Möchte sich darstellen und wir geben ihr das Gefühl,
Ich bin da,
Spüre mich ganz warm,
Wir sind ganz zusammen da unten.
Du Erde,
Streck dich ruhig ein bisschen aus,
Dehn dich aus,
Dem Himmel,
Dem sagen wir,
Ich stütze dich,
Komm ruhig zu mir,
Ich stütze dich,
Ich werde lang und länger und du darfst mein Dach sein,
Ein weites Dach,
Ich trage dich,
Komm ruhig etwas näher,
Du Erde und du Himmel,
Ich bin die tragende Achse dazwischen.
Dafür braucht es Atmung,
Tiefe Ausatmung,
Damit die Erde spürt,
Tiefe Einatmung,
Dass der Himmel getragen wird,
Tiefes Ausatmen,
Dass die Erde sich wölbt,
Großes Einatmen,
Dass der Himmel gestützt wird,
Als ob beim Ausatmen die Erde sich noch ein bisschen anschmieden würde und wölben würde unter uns,
Als ob der Himmel aufgehen würde,
Wenn wir ihn tragen,
Wenn wir ihn stützen und uns ausdehnen,
Nach unten,
Nach oben und lange atmen,
Nach unten und nach oben und so werden wir gewahr,
Werden gewahr,
Dass wir gewahr werden,
Das Gewahrsam für die Erde,
Das Gewahrsam für den Himmel,
Das Gewahrsam für die eigene Energie,
Die hält und trägt,
Egal wie es sich gerade darstellt,
Ganz bewusst,
Ganz kraftvoll,
Dennoch weit und sanft,
Der Atem etwas Fließendes,
Gleichzeitig Stabiles,
Da wo beides jetzt so gewahr ist,
Können wir uns ausdehnen,
Ausdehnen im Sein und im Dasein,
Im Jetztsein,
Atmen im Jetztgewahrsein,
Atmen im Atmen,
Erkennen,
Dass wir es gar nicht tun müssen,
Sondern dass wir aufgehen im Atem und zum Atem werden,
Ganz weit und ruhig,
Werden uns noch einmal der Achse bewusst,
Atmen tief ein,
Ziehen die Schultern etwas höher,
Geben die Schultern etwas näher und neigen das Kinn,
Damit die Hände fürs Herz.
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