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Meditation, um deine Ängste loszulassen

by Sabrina Lindauer

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Meditation
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Wirst du immer wieder von Ängsten eingeholt und kannst deshalb nicht aus dem vollen Schöpfen? Dann gönne dir diese Meditation. Erkenne deine Angst, sieh sie dir an. Sag deiner Angst, was du ihr schon lange sagen wolltest. Erkenne, weshalb die Angst da ist und was sie dir sagen möchte. Und lasse die Angst anschliessend los und komme zurück in DEINE Kraft!

Transkription

Hallo miteinander,

Ich freue mich sehr,

Euch heute wieder mal eine Meditation zur Verfügung stellen zu können.

Ich weiß,

Dass viele von euch auch mit Ängsten kämpfen.

Ich möchte euch dafür eine Meditation mitgeben,

In der ihr euch mit eurer Angst befassen könnt.

Woher kommt sie?

Warum ist sie da?

Was will sie mir sagen?

Und aber auch,

Wie kann ich sie loslassen?

Weil Ängste sind immer aus einem bestimmten Grund da.

Sie wollen uns etwas sagen.

Wir haben nur gelernt,

Ängste zu ignorieren,

Sie wegzudrücken und dann kommen sie einfach immer wieder und immer stärker.

Es geht darum,

Wie auch bei Gefühlen die Angst zuerst mal anzuerkennen.

Ja,

Sie ist da,

Sie darf da sein.

Man nimmt sie wahr und sie dann anschließend aber auch loslassen zu können.

Das ist ganz wichtig und ich glaube,

Wir starten einfach los mit der Meditation.

Setz dich bequem hin und vertraue,

Lass dich von meiner Stimme leiten.

Dann legen wir doch los.

Finde einen bequemen Sitz.

Setz dich in Schneidersitz oder aber auf deine Unterschenkel mit den Kissen zwischen den Beinen.

Wenn du deinen Sitz gefunden hast,

Dann schließe deine Augen,

Leg deine Hände auf die Oberschenkel mit den Handflächen nach oben oder nach unten,

Was sich für dich bequemer anfühlt.

Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Atme durch die Nase ein,

Fülle deinen Bauchraum,

Deinen Brustraum und atme durch den Mund aus.

Lasse alles los.

Atme wieder tief durch die Nase ein und atme ein letztes Mal durch den Mund aus.

Finde zurück in deinen normalen Atemrhythmus.

Atme durch die Nase ein und aus.

Spüre,

Wie deine Beine oder deine Füße auf dem Boden aufliegen,

Wie du verbunden bist mit der Erde.

Spüre deine Sitzbeinhöcker,

Wie sie auf dem Kissen oder auf dem Boden oder auf deinen Unterschenkeln aufliegen und wie du getragen bist.

Spüre,

Wie deine Wirbelsäule aufricht in den Himmel ragt.

Deine Schultern sind über deinen Hüften,

Damit der Atem und deine Körperenergie fließen können.

Dreh deine Schultern nochmals genüsslich nach vorne mit der Einatmung.

Mit der Ausatmung lässt du sie hinten nach unten sinken.

Mit der Einatmung ziehst du sie nochmals vorne hoch und mit der Ausatmung lässt du sie wieder sinken.

Spüre deinen Kopf,

Wie er mittig,

Tieferlängerung deiner Wirbelsäule ist.

Du kannst dir vorstellen,

Dass von deinem Scheitel ein dünner Faden dich weiter in die Länge zieht,

Deine Wirbelsäule länger wird und du ganz entspannt in dieser Position sitzen kannst.

Dein Kinn kannst du ganz leicht zu deinem Brustbein ziehen,

Um die Wirbelsäule weiter zu verlängern.

Dann nimm mir einige Atemzüge und spüre in dich hinein.

Wenn du mit deinen Gedanken abgeschweift bist,

Dann komme zurück zu deinem Körper.

Atme tief in dein Herz ein.

Spüre den Herzschlag.

Ist er stark oder schwach?

Ist er schnell oder langsam?

Urteile nicht.

Egal wie dein Herz schlägt,

Sei dankbar,

Dass es für dich schlägt.

Dann stell dir jetzt vor,

Wie du an einen Ort gehst,

An dem du dich besonders wohl fühlst,

Wo du richtig tief durchatmen und Energie tanken kannst.

Setze dich an diesem Ort auf eine Bank,

Auf einen Stein oder in die Wiese,

So wie du dich an deinem Lieblingsort wohl fühlst.

Höre die Geräusche,

Die dich umgeben und atme tief ein und aus.

Nimm dir jetzt Zeit,

Die Angst,

Die du verspürst,

Zu dir einzuladen.

Sieh,

Wie sie auf dich zukommt.

Schau sie dir genau an.

Wie schaut sie aus?

Ist sie groß oder klein?

Ist sie fest oder luftig?

Hat sie eine Farbe oder ist sie weiß?

Geh einmal um sie herum und schau sie dir ganz genau an.

Lade die Angst nun ein,

Sich neben dich zu setzen.

Heiße sie willkommen.

Begrüße sie und sage ihr,

Dass du sie gesehen hast.

Spüre nun nochmals in dich hinein.

Spüre,

Wo in deinem Körper diese Angst sich jeweils zeigt.

Nimm diesen Punkt in deinem Körper bewusst wahr.

Lass die Angst auch in dir nochmals hochkommen.

Und wenn du dich jetzt im Körper mit deiner Angst verbunden hast,

Dann wende dich wieder der Angst,

Die neben dir sitzt,

Zu und sage ihr die Angst,

Die du spürst,

Wo du sie spürst,

Wann und weshalb.

Du darfst ihr alles sagen,

Was du ihr schon lange mitteilen möchtest.

Sie hört dir einfach zu.

Wenn du deiner Angst alles sagen konntest,

Was du sagen wolltest,

Dann atme tief ein und wieder aus.

Atme nochmals tief ein und durch den Mund außen lasse alles los,

Was du ihr gesagt hast.

Und dann frage sie,

Liebe Angst,

Ich dürfte dir jetzt alles sagen,

Was mich beschäftigt hat.

Sage du mir jetzt bitte,

Was du mir sagen möchtest.

Und wenn die Angst dir gesagt hat,

Was sie dir sagen möchte,

Dann bedanke ich dich bei ihr.

Bedanke dich,

Dass sie für dich da war,

Dass sie dir ein Zeichen gegeben hat,

Wo du genauer hinschauen solltest,

Dass sie dich beschützt hat und für dich da war.

Deine Angst hat es gut gemeint mit dir.

Sie wollte dich nur beschützen.

Und wenn du dich bedankt hast,

Dann verabschiede dich von ihr.

Schau sie dir nochmals an.

Wenn du möchtest,

Nimm sie in den Arm und dann winke ihr zu und schaue,

Wie sie sich entfernt.

Atme nochmals tief ein und aus.

Spüre,

Wie es sich anfühlt jetzt,

Da sich die Angst verabschiedet hat.

Spüre,

Wie du dir selbst wieder vertraust,

Wie du ganz frei von Angst deine Entscheidungen fällen kannst,

Dein Leben leben kannst.

Und dann steh langsam von der Bank auf,

Begib dich auf den Weg zurück.

Entferne dich von deinem Wohlfühlort.

Stelle dir den Raum vor,

In dem du jetzt gerade sitzt.

Die Wände,

Die dich umgeben,

Die Möbel,

Die in deinem Zimmer stehen.

Und dann spüre nochmals in dich hinein,

Wie du an deinem Lieblingsort sitzt,

Wie es sich anfühlt.

Bewege langsam deine Finger,

Deine Zehen.

Vielleicht möchtest du dich hinstellen,

Deinen Körper durchschütteln,

Deine Gelenke kreisen.

Lächle in dich hinein,

Lächle dir selbst zu und bedanke dich bei dir,

Dass du diese Angst losgelassen hast.

Bring deine Hände vors Herz,

Senke dein Kinn zu deinen Fingerspitzen,

Verbeuge dich vor dir selbst.

Sei stolz auf dich,

Auf alles,

Was du losgelassen hast.

Trage dieses freie Gefühl in deinen Tag.

Namaste.

4.4 (144)

Neueste Bewertungen

Michael

April 28, 2022

Ich hoffe mal das hilft🍀

Vanessa

March 11, 2022

Vielen Dank für diese sehr hilfreiche Meditation ☀️🙏

Yvonne

December 31, 2021

Eine sehr schöne Meditation, die mich in eine tiefe Entspannung versetzt hat. Vielen Dank! ❤️

Shuki

November 26, 2021

Super. Danke.

Magda

October 15, 2021

Hat sehr gut getan. Danke

Joachim

August 1, 2021

Sehr aufbauend

Angela

July 30, 2021

Ich fühle mich leichter nach dieser Meditation.

Kiera

June 17, 2021

Danke ich habe meine Angst weggeschickt ich hoffe sie geht jetzt erst mal eine Weile spazieren.

Joy

December 22, 2020

Mega schöne Stimme ich musste mich garnicht arg drauf konzentrieren das kam von ganz alleine ❤️

Marco

May 2, 2020

Danke dir von Herzen liebe Sabrina. Einfach ein grosses Kompliment an dich und diese wunderbare und erlösende Meditation. Namaste 🙏🏻

© 2026 Sabrina Lindauer. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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