
Innerer Frieden trotz äußerer Unruhe: Immunsystem stärken
Wenn die äußere Welt in Unruhe ist, wird unser innerer Frieden erschüttert. Denn wir werden mit unseren Ängsten konfrontiert. Auslöser sind die Ereignisse im Außen, aber sie treffen auf unsere inneren Angstmuster. Ich lade dich mit dieser Meditation ein, diese etwas genauer anzuschauen und durch deine Aufmerksamkeit bereits eine erste „Erlösung“ zu erleben. Danach: lass dein Licht strahlen!
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser Meditation,
In der ich dich einlade,
Deiner Angst in einem geschützten Raum zu begegnen,
Sie anzuschauen und dadurch auch aufzulösen.
Und mach dir noch einmal bewusst,
Angst wird durch einen bestimmten Reiz ausgelöst.
Das kann ein äußerer Reiz sein,
Vielleicht ein ganz schnell fahrendes Auto,
Das um die Ecke biegt,
Oder aber es ist ein Gedanke an eine Situation in der Zukunft,
Vielleicht irgendein bestimmtes Treffen oder eine Prüfung,
Oder wie jetzt zur Zeit die Unruhe,
Die in der Luft liegt,
Wie wird es mit unserer Gesellschaft weitergehen,
Werde ich krank werden,
Wie wird sich meine wirtschaftliche Situation entwickeln?
Jeder Mensch nimmt diese Reize und Gedanken unterschiedlich wahr.
Wenn ein Reiz aber erst einmal als bedrohlich eingestuft wird,
Wird ein innerer Alarm ausgelöst,
Herzschlag und Atem werden schnell,
Der Körper ist bereit zu reagieren.
Wenn wir dann zum Beispiel zurückspringen,
Ist die äußere Gefahr durch das Auto schnell gebannt.
Unsere Angst lässt nach und der Körper entspannt sich.
Bei der Angst,
Die durch unsere Gedanken entsteht,
Ist es anders.
Das,
Wovor wir Angst haben,
Liegt in der Zukunft.
Die Bereitschaft unseres Körpers jetzt dagegen zu kämpfen oder wegzurennen,
Hilft uns nicht.
Wir können jetzt nichts tun und so denken wir weiter und die Gedanken machen uns noch ängstlicher und angespannter.
Es entsteht eine Abwärtsspirale,
Die Angst wird so groß,
Dass wir die Kontrolle verlieren.
Um den Kreislauf zu stoppen,
Ist es wichtig,
Diese Kette von Gedanken und Gefühlen und körperlicher Reaktion aufzubrechen.
Das kannst du tun,
Indem du dir jeden Bereich einzeln anschaust.
Dadurch,
Dass du die einzelnen Bereiche bewusst wahrnimmst,
Entgehst du der Spirale.
Die Gedanken führen nicht so schnell zu ängstlichen Gefühlen,
Die Gefühle nicht so schnell zu körperlicher Anspannung und die Anspannung nicht zu weiteren Gedanken.
Der Angstkreislauf wird durchbrochen.
Deine Angst so zuwendest,
Wirst du innerlich immer freier werden.
Es braucht aber auch Mut,
Denn manchmal fühlt es sich so an,
Als ob die Angst dabei größer wird.
Du nimmst sie deutlicher wahr.
Es ist deshalb sinnvoll,
Die Aufmerksamkeit zuerst auf den Körper zu richten.
Er ist immer da,
Im Hier und Jetzt.
Wir können einfach wahrnehmen,
Wie er ist.
So richte nun zu Beginn deine Aufmerksamkeit nach innen,
Indem du deinen Atem wahrnimmst,
Wie er einströmt und ausströmt.
Immer einfach wahr,
Wie die Luft durch deine Nase einströmt und ausströmt.
Wenn dein Körper wahr,
Wie jetzt hier sitzt und atmet,
Richte die Aufmerksamkeit auf deinen Kopf und Hals,
Wie fühlen sie sich gerade an,
Runter zu den Armen und Händen,
Was spürst du da?
Lass deine Gedanken zu,
Sie dürfen im Hintergrund einfach da sein und wandere weiter zu deinem Brustkorb und Bauch.
Auch dein Gesäß,
Runter zu den Beinen und Füßen und fühle nun deinen Körper als Ganzes,
Den Kontakt zur Unterlage,
Das Gewicht deines Körpers,
Wie es dich nach unten zieht,
Und fühle auch weiter deinen Atem.
Spüre,
Wie du dabei immer unterwirst.
Ruhest in deinem Körper.
Nun lade ich dich ein,
Dass du dir etwas vorstellst,
Was dir Angst oder Sorge macht,
Irgendetwas.
Deine Situation,
Die du so nicht erleben möchtest,
Deine Situation,
Vor der du dich fürchtest.
Lass die Bilder und Gedanken jetzt eine kurze Zeit auf dich wirken,
Und nun mach dir klar,
Diese Gedanken sind nicht die Realität,
Sie sind Bilder und Vorstellungen,
Die du selbst hervorrufst.
Vielleicht löst diese Vorstellung auch bestimmte Gefühle in dir aus.
Wie nimmst du diese Gefühle im Körper wahr?
Erkunde das einen Moment.
Und nun komm zurück zu deiner Atmung,
Zu deinem sicheren Anker im Hier und Jetzt.
Und Gefühle dürfen im Hintergrund da sein,
Während deine Aufmerksamkeit bei der Atmung ruht.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun ganz bewusst.
Was brauchst du jetzt?
Sichere Verankerung im Atem?
Oder würde es dir helfen,
Deine Gedanken und Gefühle für dich zu beschreiben?
Lenke deine Aufmerksamkeit so,
Wie es dir gerade gut tut.
Versorge dich mit dem,
Was dein Inneres jetzt braucht.
Mach dir ein Bild von dir selbst.
Sehe dich selbst von außen.
Lass ein helles Licht direkt im Kopf entstehen,
Wie ein kleiner,
Hell leuchtender Stern über deinem Kopf.
Spüre das wärmende Licht auf deiner Haut.
Spüre,
Wie es deinen ganzen Körper umgibt.
Und lass das Licht heller und heller werden.
Lass den Stern über dir strahlen.
Lass dich von dem Licht durchfluten.
In dieses Licht hinein.
Lass es mit jedem Atemzug heller und heller werden.
Atemzug und Atemzug.
Lass das Licht mit jedem Atemzug mehr und mehr strahlen.
Atemzug und Atemzug.
Lass dich von dem Licht durchfluten.
Bist wie dieses Licht,
Leuchtend,
Strahlend.
Du bist der Glanz in deinen Augen.
Du bist die wärmende Umarmung.
Du bist voller Stärke,
Voller Lebensenergie.
Du bist unüberwindbar.
Du bist wie ein Felsen.
Du bist der höchste Berg der Erde.
Du bist voller Stärke.
Du bist unüberwindbar.
In deiner Brust schlägt ein riesiges,
Liebendes,
Gütiges Herz.
Fühle noch einmal dein innerstes Wesen.
Und zum Ende dieser Meditation überlege,
Welche Auswirkungen hat diese Zeit der Meditation auf meine Beziehungen.
Nehme ich mit hinein in die nächsten Begegnungen.
Fühle die Kraft und Schönheit in deinem Körper.
Es ist gut und wichtig,
Dass es dich gibt.
Friede sei mit dir.
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